Verstaut unter Attitüde von vanilleblau am 05.12.2011
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Vor einiger Zeit habe ich mich dazu entschlossen, mit meinem Düsseldofer Kumpel online zu pokern. Ab und zu, nicht dreimal die Woche und schon gar nicht regelmässig. Einfach nach Lust und Laune und wann es meine Zeit erlaubt. Manche Leute in meinem Bekanntenkreis meinten dazu nur, dass sie niemals online zocken würden, kaufen aber gleichzeitig bei einem staatlichen österreichischen Anbieter online Rubbellose. Das ist natürlich kein Zocken. Niemals nicht und nimmer. Ich selbst stehe der ganzen Geschichte offen gegenüber. Nicht zuletzt auch deswegen weil ein Freund von mir in dieser Branche tätig ist und ich im Laufe der Jahre doch ein wenig hinter den “Vorhängen” herumschnuppern durfte und konnte. Wie bei allem, muss man auch bei jenen Leuten die online spielen eine strikte Trennung machen. Da sind die einen die tatsächlich und ausschliesslich deshalb zocken, um vielleicht hin und wieder ein paar Euro zu gewinnen. Oder zu verlieren. Keine Beträge die ein Drama oder gar den Verlust der Existenz auslösen. Diese Menschen sehen das Spielchen ab und zu als Unterhaltung an und genau so sollte es auch sein. Diese Sorte “Spieler” ist auch eindeutig in der Überzahl.
Ob jetzt jemand online pokert oder online Casino spielt ist im Grunde genommen irrelevant, solange sich derjenige ein wenig mit den grundsätzlichen Bedingungen bekannt und vertraut macht und auch dementsprechend agiert. Leider gibt es aber auch viele “Glücksritter” die einfach drauf los zocken und ohne Rücksicht auf Verluste Kohle verbrennen. Diese Sorte Spieler ist natürlich auch da, gehört aber zur definitiven Minderheit.
Eigentlich wäre es auch ganz einfach sich ein wenig vorab zu informieren, gerade wenn es um das Spiel und vor allem die Regeln an den Spielautomaten geht. Ich weiss nicht wie viele Stunden und Nächte ich mit meinem Freund schon in seinen Lokalen verbacht und dabei den Zockern zugesehen habe. Eines habe ich dabei allerdings immer wieder beobachten können. Es gibt Spieler denen ist so und so nicht mehr zu helfen, das sieht man ihnen schon an wenn sie sich vor den Automaten setzen. Und es gibt ganz normale Gäste die, statt sich das sechste Bier hinter die Kiemen zu kippen, einen Fünfer in den Schlitz stecken und einfach mal ihr Glück versuchen. Dass die möglichweise zwanzig gewonnen Euro dann in einer Tischrunde wieder der Volkswirtschaft zugeführt werden, ist eine andere Geschichte.
Verstaut unter Attitüde von vanilleblau am 05.10.2011
Sag´ was dazu
Ich gestehe. Ich zocke! Nicht in grossem Stil. Dazu kostet mein Refugium auf den Caymans schon viel zu viel um mir das auch noch leisten zu können. Man muss ja schliesslich Prioritäten setzen. Ich zocke ab und zu mit Währungen und dem ganzen Müll der dazu gehört. Mal gewinne ich, mal verliere ich. Am Ende hole ich mir ab und an blaue Flecken und dann wieder ein schönes Abendessen in irgendeinem Luxusschuppen. In Summe betreibe ich sozusagen ein ziemliches Nullsummenspiel. Was gar nicht mal so schlecht ist. Hält es mich so einerseits am Boden und andererseits bleibt der Faktor Spiel und Spass erhalten. Spannend ist es allemal und ich gebe ganz ehrlich zu, dass, wenn ich wirklich die dicke fette Kohle hätte, auch entsprechend an den Börsen dieser Welt wildern würde. Ich bin da eindeutig gefährdet. Aber in diesem Rahmen ist es, wie bereits gesagt, einfach Spiel & Spass und die Freude an der Sache.
Und so kam was kommen musste, ich habe jetzt auch noch zu Pokern begonnen. Ich kann mich noch erinnern als wir das mit echten Karten gespielt haben und ich war gar nicht mal so schlecht dabei. Jetzt aber hat mich mein Kumpel aus Düsseldorf darauf angesprochen, ja, der mit dem Sylter Hopfen, und mich gefragt ob ich nicht auch mitmachen will. Von ihm weiss ich, dass er zockt, habe aber nie wirklich nachgehakt. Aber jetzt? Jetzt bin ich auch dabei und zocke mit ihm auf Teufel komm raus. Nicht um die grosse fette Beute, sondern gesittet und aus Spass am Spiel. Irgendwie wäre ich wahrscheinlich, nein mit ziemlicher Sicherheit, der grösste Zocker überhaupt wenn ich könnte wie ich wollte.
Da dem aber leider nicht so ist, backe ich weiter kleine Brötchen und träume davon, irgendwann einmal in Las Vegas bei den echten Zockern, den “High Rollers” zu landen. Nicht um mitzuspielen, sondern einfach um zuzusehen wie die Typen die Kohle verbrennen. Und bis es soweit ist, zocke ich weiter mit meinem Kumpel und ein paar anderen im Internetz und freue mich darüber, 35 Euro abgeräumt zu haben. Auch wenn ich zugeben muss, dass es sich hier um das sprichwörtliche Anfängerglück handelt. Jetzt habe ich Blut geleckt und werde die Scheine für die grosse Sause aus der Kiste holen. Wenn ich nur wüsste wo ich mein “Monopoly” wieder verbuddelt habe.
Verstaut unter Oh Yeah! von vanilleblau am 26.05.2011
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Lottospieler aufgepasst! Nicht vergessen den da anzukreuzen!

Verstaut unter Oh Yeah! von vanilleblau am 07.03.2011
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Betreff: Bitte Back sofort
Es geht um die Summe von $ 22.500.000,00 in meiner Bank. Ich mцchte eine Ьbertragung der groЯe Summe Geld zu verdienen. Ich brauche an der Vornahme dieser Transaktion zu helfen und ich beabsichtige, Entschдdigung, wenn Sie Hilfe.
Sollten Sie Interesse haben senden Sie mir bitte eine E-Mail auf meine private E-Mail (patchan78@yahoo.com.hk).
Mit freundlichen GrьЯen,
Patrick.
Verstaut unter Oh Yeah! von vanilleblau am 06.02.2011
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Mein Kumpel ist gerade eingetroffen, die Biere sind kalt und die Chips warten darauf in den nächsten Stunden gnadenlos vernichtet zu werden. Es ist Super Bowl-Time – lasst die Spiele beginnen! Ich habe € 50 auf die Steelers gesetzt. Morgen schlafe ich aus und lecke entweder meine Wunden oder freue mich über € 115. Ich drücke zwar den Packers die Daumen, aber die Steelers haben die bessere Quote. Scheiss Geldgier!
Update 1: Ich will auch so einen Flat Screen wie im Cowboys Stadium! 48 Meter breit, 23 Meter hoch und 40 Millionen Dollar schwer. Fuck, diese Amis wissen was “Supersize Me” heisst LOL
Update 2: 30 Jahre Wartezeit auf ein Abo der Packers. Ein echtes Taufgeschenk!
Update 3: Es gibt nichts auf der Welt, was eine gesamte Nation mehr in kollektiven Wahnsinn versetzen kann als ein TOUCH DOWN!
Update 4: ESPN America – Xtina war auch schon schlanker.
Update 5: 00: 35 Uhr – KICKOFF – Das Spiel der Spiele hat begonnen!
Update 6: Wette aus Las Vegas: Ist das der Super Bowl bei dem man zum ersten Mal ZWEI Titten blank sieht?
Update 7: Yeah! Die Packers gehen in Führung und meine Wette den Bach runter. Schizo!
Update 8: Yieeehaa! Next Touch Down! Go Packers! Meine € 50 lösen sich in Luft auf. Absolut gestört.
Update 9: Ich HASSE Super Bowl. Warum? Weil ich die Pizza in der Pause hier um zwei in der Früh futtern und deshalb am nächsten Tag doppelt schuften muss um das wieder abzuarbeiten. Aber eine Super Bowl-Pause ohne Pizza ist einfach indiskutabel. Abgesehen davon, dass es hier nur Tiefkühl-Pizza gibt, weil in diesem Bananenstaat keiner mehr was liefert. Wird echt Zeit, dass ich wieder heim komme.
Update 10: Pausen-Show – Musikalisch die schlechteste die ich seit Jahren gesehen habe. Da hilft auch der Auftritt von Slash nichts. Choreografisch und optisch … Web 4.0 halt. Auch nichts Neues. Dafür aber brav. Wie es sich gehört. Amerikas Jugend wurde nicht aufs Neue traumatisiert. Eigentlich aber wie eine Massenchoreografie aus Nord-Korea. Hoffentlich geht bald das Spiel weiter.
Update 11: Das letzte Viertel beginnt. Entweder gewinnen die Packers und ich verliere € 50, oder es gewinnen die Steelers und ich gewinne 115. Ich feuere trotzdem die Packers an. Und hoffe dass sich mein Einsatz vermehrt. Krank, ich weiss.
Update 12: This is it! Die Packers gewinnen, ich verliere € 50 und jetzt gehe ich ins Bett. Was für eine Nacht. Ich bin durch und fertig.
Verstaut unter Auswärts von vanilleblau am 11.12.2010
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Post von der Nordsee bekommen. Genauer gesagt von Scheveningen. Korrekterweise
Shhheveningen
ausgesprochen. Ist echt eine Halskrankheit dieses Holländisch.
Verstaut unter Oh Yeah! von vanilleblau am 21.10.2010
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Der Ghostrider Nicolas Cage wurde jetzt aufgefordert, der Nevada State Bank die Kosten von mehr als 2,5 Millionen Dollar für sein zwangsversteigertes Anwesen zu berappen. Bis zur vollständigen Bezahlung der Summe fallen dabei massive 5,5% Zinsen an.
Wenn man bedenkt was der gemeine Kreditnehmer in unseren Breiten dafür bezahlen würde ist das ein echtes Schnäppchen. Die paar Prozente sind für den lieben Nikolaus mit einem 60 Sekunden Spot für Zahnseide beglichen und mit dem Rest zockt er eine Runde im Las Vegas Bellagio.
Verstaut unter Oh Yeah! von vanilleblau am 08.10.2010
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Das hat zumindest vorher einer in der U-Bahn verkündet. Mal schauen wie die Quote dafür ist. Würde sicher ein paar Tausender abwerfen. Ich tippe eher 2:1 für die Vorderasiaten.
DRANBLEIBEN – ABONNIEREN