Flüssiges Futter

Wer am Abend zu dämlich ist das Gefrierfach wieder korrekt zu schliessen, darf sich nicht wundern wenn ihm am Morgen das Essen entgegen rinnt. Der Tag fängt schon wieder mehr als mühsam an.

Mubaraks Kohle im Gefrierschrank

Die Schweiz hat bereits das gesamte Vermögen von Hosni Mubarak eingefroren. Sehr gut. Die EU “überlegt” nun dies auch zu tun. Ich bin sicher die beraten noch darüber, ob sie dafür vom TÜV abgenommene Gefrierschränke von Liebherr verwenden, oder doch auf die Profi-Variante von General Electric vertrauen sollen.

Furzer an den Pranger

Malawis Präsident, Bingu wa Mutharika, will das Furzen per Gesetz verbieten. Damit will er die Leute zu mehr Verantwortungsbewusstsein und Disziplin erziehen.

Interessant wäre zu erfahren wie der Strafenkatalog bei Nichteinhaltung aussieht und ob man als vorbestrafter Furzer jemals noch einen Job in einer Parfumerie bekommt.

Dümmer als die Polizei erlaubt

Österreich wie es leibt und lebt. Wenn es nicht zum lachen wäre, müsste man in nicht enden wollende Weinkrämpfe ausbrechen. Da regt man sich über die niederschmetternden Ergebnisse der PISA-Studie auf und liefert selbst, als “Erwachsener”, noch viel schlimmere Ergebnisse. So geschehen bei der intelligenten Aktion des Innenministeriums, Postler in Polzeibeamte umzuschulen. Das allein schon ist österreichisches Kino pur. Briefzustellung mit Blaulicht, sozusagen.

In Zahlen gefasst lässt sich erahnen, was man sich als Bürger im Bananenstaat erspart hat: 2009 haben sich 759 Personen von Post und Telekom beworben. Davon haben 304 die Prüfung nicht bestanden. Was für eine Quote. Fast jeder zweite war zu dumm für diesen Test. Die drei gewaltigen Hürden, die dafür überwunden werden mussten, waren das Verfassen eines Textes in Word sowie das Verschicken einer eMail. Und als Draufgabe sollte man noch die Grammatik und Rechtschreibung beherrschen. Von soviel Anforderungen erdrückt, fiel, wie bereits erwähnt, jeder zweite mit Bomben und Granaten durch. Irgendwie wird es hier immer unheimlicher.

Österreichische Finanz in Höchstform

Ein altes Sprichwort lautet: “Wer nichts wird, wird Wirt”. Soweit, so gut. Dass man in Österreich jedenfalls – so man tatsächlich versucht in der Gastronomie zu reüssieren – dieses Geschäft nur dann erfolgreich ausüben kann, wenn man mindestens 50% an der Steuer vorbei macht, das weiss jeder Gastronom in diesem Land. Und auch jeder Mitarbeiter der Finanz. Sorgen die doch dafür, dass ein durchschnittlicher Gastronom im Grunde genommen dazu gezwungen wird kriminell zu arbeiten. Was auch jeder Finanzbeamte weiss, und grossteils duldet. Würde ein Gastronom nämlich wie vorgeschrieben 100% ehrlich werken, müsste er bereits nach dem ersten Monat wieder Konkurs anmelden und sich fortan, in alle Ewigkeit “Pleitegeier” nennen.

Um dem kriminellen Treiben beim “Wareneinkauf” einen wirkungsvollen Riegel vorzuschieben, hatten, wie üblich, Experten und andere “Praxis-Ikonen”, einen Erlass erlassen, der seit Jänner für ein riesiges Aufsehen sorgte. Demnach war jeder ausweispflichtig, der pro Einkauf 20 Liter Bier (mehr als 2 Kisten), 10 Liter Wein, oder 2 Liter Schnaps zu erstehen gedachte. Wie so oft, wenn die hoch bezahlten, in düsteren Zimmern hausenden “Ordnungshüter und -bewahrer” darüber nachdenken, wie sie dem Unternehmer noch mehr Prügel zwischen die Beine werfen können (in dieser Disziplin ist man in Österreich unangefochten Weltmeister UND Olympiasieger), dann schiessen sie in der Regel auch gleich jede Privatperson mit ab.

Der intelligente Erlass verpflichtete nämlich in einem Aufwischen gleich auch jede Privatperson zur Abgabe seiner persönlichen Daten mittels Ausweis an der Kassa. Wer nämlich 3 Kisten Bier für eine grössere Party einkaufen wollte (was ja durchaus nicht unüblich ist), der musste sich dazu ausweisen. Mit Name und Adresse. Wer, was auch üblich ist, in einem Weinshop oder beim Winzer seiner Wahl einmal eine, Gott behüte gleich mehrere 6er oder 12er Kisten Wein einkaufen wollte, der durfte dies nur unter Vorlage seines Ausweises und der Angabe seiner Wohnadresse tun. Wer gar seine Hausbar mit frischen Edelbränden auffüllen oder ergänzen wollte, der, richtig geraten, der musste seine persönlichen Daten dafür rausrücken. Für die Finanz, natürlich. Welch Wunder, dass man nicht gleich auch hörte “alles im Namen der Sicherheit”.

So macht man das in der Republik der Vereinigten Bananenhändler. Hirn abschalten, dann die Luft im Raum aufsaugen und sie mit selbiger im eigenen Hohlraum auf gemeinsame Temperatur bringen und dann, den ganzen heissen Gestank einfach rauslassen und die Türen hinter einem schliessen.

Dieses Mal ist die ganze Sache – Gott sei Dank – voll in die Hose gegangen. Nach heftigen Protesten des Handels sah man sich im Finanzministerium dazu gezwungen, den Erlass wieder “rückzuerlassen”. Das durfte dann der brav gebriefte Pressesprecher des Ministeriums für Enteignungsangelegenheiten der versammelten Meute an Reportern mitteilen. Gesucht werde, laut Sprecher, nun eine “intelligente Neuregelung” der ganzen Sache. Wie man das, und vor allem mit welchen Personen man das zuwege bringen will, diese Antwort blieb man, wie üblich schuldig.

Belgien ist anders

Von wegen Wien ist anders. Die Belgier zeigen Europa was wirklich anders ist. Habe ich vor kurzem über Belgien und die EU bezüglich seiner politischen Marotten berichtet, so untermauert der momentane Zustand des Fritten-Reichs diese Aussagen. Während in einigen Ländern Europas die Menschen auf die Strasse gehen um ihre Regierungen zum Rücktritt aufzufordern, gehen in Belgien die Massen auf die Strasse um endlich eine Regierung zu bekommen. Das Land ist nämlich seit nunmehr 225 Tagen ohne Regierung und wie es aussieht, wird sich an diesem Zustand auch so schnell nichts ändern. Hauptsache Brüssel funktioniert. Irgendwie.

Betrüger und Verräter

Wird ein normaler Bürger von jemandem verraten weil er Steuern hinterzieht, wird dieser “Kriminelle” als Betrüger hingerichtet. Wird ein sogenanntes “ehrenwertes Mitglied der Gesellschaft” von einem anderen ehrenwerten Mitglied aus dem selben Grund verpfiffen, heisst es jedoch Verräter. Kann man doch seinesgleichen nicht so einfach outen.

Dass gerade jetzt ein Schweizer Banker sich dieses nicht erstrebenswerte Attribut verdient, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Von wegen Bankgeheimnis.

Österreich eine Frühgeburt

Österreich ist laut einer Studie der EU das Land mit den meisten jährlichen Frühgeburten in ganz Europa.

Ich habe schon immer gewusst, dass etwas nicht stimmt im Land der Bananenhändler.

Wie Ärzte bescheissen

Nachtrag zum gestrigen Arztbesuch:

Wie man in Österreich das Gesundheitssystem austrickst, ausnutzt und es sogar von offizieller Stelle mit Füssen tritt, durfte ich gestern an der Anmeldung zu meinem Arztbesuch feststellen. Wie schon erwähnt fand ich mich in einer Horde anatolischer Goldesel und durfte beobachten wie das mit unserer ach so sicheren eCard funktioniert.

Besucherin in Abendkleid Burka tritt vor, öffnet ihre Geldtasche, zückt exakt 5 eCards und verlangt nach diversen Rezepten. Gefragt wer Inhaber A sei, kam als Antwort “Mann, krank, Bett liegen”. Karte B gehöre dem Bruder, auch “Grippe und im Bett liegen”. Inhaber C Bruder von Bruder, leider Zug verpasst, Inhaber D Tante “grosses Gicht, nicht gehen können” und letztlich Inhaber E, Mann von Tante, “muss Tante pflegen weil nix gehen kann”. Soviel so gut. Problemlos wurden der armen Frau fünf Rezepte auf 5 verschiedene eCards ausgestellt und der Spuk hatte ein Ende. So einfach geht das im Staate der ehrenwerten Bananenhändler.

Nach ein paar Minuten kam eine Frau, sichtlich asiatischer Herkunft, an die Reihe, zückte ihre eCard und musste erfahren, dass diese bereits seit Oktober 2010 nicht mehr gültig ist. Was aber auch kein Problem war, sagte ihr doch die nette Dame an der Anmeldung, dass sie halt ihre Ordinationskarte reinstecke und das passt dann schon.

Bei soviel offensichtlichem und vorsätzlichen, nicht einmal verheimlichten Betrug am Sozialsystem (egal wie man dazu stehen mag), kommt einem schon das grosse Kotzen und man versteht, warum viele Menschen immer ausländerfeindlicher werden. Echt kranke Menschen werden in diesem Staat schikaniert und von Pontius zu Pilatus geschickt um sie in Bewegung zu halten. Jedem zugewanderten Sozialschmarotzer steckt man die Medizin und jede medizinische Leistung ohne weiter nachzufragen in den Allerwertesten. Warum? Ganz einfach: Wenn Juri, Mustafa oder Anatol zum Arzt gehen, kann dieser sicher sein, dass in kürzester Zukunft die nächsten 35 Verwandten bei ihm Patienten sind und er sich dadurch ein goldenes Gesäss verdient. So wie dieser Arzt, dem 7 Minuten seiner Zeit für mich schon mehr als nur zuwider waren.

Bild: (c) APA (Barbara Gindl) Den Artikel dazu aus der Presse von 2008 gibt es hier. Wie man sieht, hat sich nichts geändert. Und Bilder gibt es auch noch keine auf der eCard.

Patenschaft für Politiker

Gerade eben habe ich noch kurz mit einem Freund telefoniert um ihm alles Gute zu wünschen. Dabei haben wir, wie so üblich, auch wieder ein wenig politisiert. Machen wir immer wenn wir quatschen. Dabei kam wieder einmal der alte Spruch aufs Tablett:

Was ist der Unterschied zwischen der Mafia und einer “traditionellen” Regierung?

Die Mafia ist organisiertes Verbrechen.

In diesem Sinne werde ich 2011 die Patenschaft für einen Politiker übernehmen und ihm einen Jahresvorrat Vaseline spenden. Damit er immer schön gleitfähig bleibt.

Nur Deppen fahren mit der Bahn

Dass die meisten Unternehmen im Staatsbesitz eine äusserst gut versorgte Bande von Raubrittern und sonstigen Gangstern sind, weiss man. Nicht nur in Österreich. Das ist in der ganzen EU so und wird sich auch nicht ändern.

WIE offensichtlich aber manche Unternehmen ihre “Kunden” verarschen und für Deppen verkaufen, zeigt dieser Tage wieder einmal die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen). Nachdem man jetzt endgültig keine Fahrscheine mehr im Zug lösen darf ohne nicht mindestens 65 bzw. 95 Euro Strafe zahlen zu müssen, machte der Kurier (Tageszeitung) einen Kauftest an den tollen Kartenautomaten. Was dabei heraus kam zeigt, was diese Gaunertruppe wirklich vor hat.

Originaltext Kurier:

Als Bahn-Newcomer geht man auf Nummer sicher: “Fahrkarte Inland mit Zielwahl”. Ein Mal St. Pölten nach Neulengbach – das macht 3,60 Euro. Brav gibt das Kastl retour auf einen Zehner-Schein. Auch ein Mitnahme-Hund um 2,60 Euro wäre anstandslos durchgegangen.

Verkehrsgeographie

Weitere Probe aufs Exempel, jetzt von St. Pölten nach Krems: Klappt, macht aber 14,40 Euro, obwohl die Strecke kürzer als nach Neulengbach ist. Fazit: Abbruch und Nachfrage am Schalter. “Da hätten sie ‘Weg ändern’ drücken müssen” klärt eine ausgesprochen freundliche Dame auf. Warum? “Der Automat kann nicht mitdenken in der Verkehrsgeografie, er rechnet die Fahrt über Wien. Warum? “Das hat mit dem VOR-Verkehrsverbund zu tun.” Warum? “Wissen wir auch nicht.”

Per Pressesprecher lässt die Bahn dem Fussvolk nur erklären, dass es dabei nur um die Schwarzfahrer geht. Dass all das jedoch einer skrupellosen Abzocke und vorsätzlichem Betrug gleichkommt verschweigt man aber nobel. Will man die “Stimme des Unternehmens” doch nicht als hochbezahlten Lügner outen.

U-Bahn Fick

U-Bahn fahren in Wien kann schon unterhaltsam sein. Denn, Wien ist wirklich anders!

Davon abgesehen, dass in allen Garnituren Kameras installiert sind die alles und jeden aufzeichnen, wirkt es schon verwunderlich, dass man bei den Wiener Linien erst einen Tag später von dieser Aktion “erfuhr”. Dafür liess man sich zu der Aussage

“Hoffentlich hat sich niemand gestört gefühlt“

hinreissen. Aber nicht doch. Wer sonst hat schon so ein Pausenprogramm zu bieten?

Bettler, Obdachlose und Gescheiterte

Wenn ich in der Stadt zu tun habe, nehme ich gerne die U-Bahn und erspare mir so die nervende Parkplatzsuche. In den diversen Stationen bleiben mir deshalb auch die zahlreichen Obdachlosen und Bettler nicht verborgen und ich werfe immer wieder mal etwas in die Schale. Immer mit dem Hintergedanken, dass dieses Schicksal jedem schneller passieren kann als einem lieb ist. Ausserdem lernt man im Laufe der Jahre schon ein wenig zu unterscheiden, wer jetzt ein “echter Bedürftiger” ist und wer nur ein lausiger, fauler Schnorrer.

Was mir aber unsäglich auf die Nerven geht, sind all diese rumänischen, bulgarischen und von sonstwo hinterm Balkan herbeigekarrten, verkrüppelten Individuen, die man vor die Supermärkte setzt und sie fortlaufend “bittä, dankä, alles gutä” aufsagen lässt. In der Hoffnung auf das Mitleid der Menschen, von denen sich aber die meisten nur genötigt fühlen ob soviel zur Schau gestellter Verstümmelung.

Für Ihren körperlichen Zustand können diese Menschen nichts. Keine Frage. Dass diese Menschen von selbst ins Land gekommen sind, daran glaubt aber auch keiner. Aber die, die diese armen Krüppel zum Betteln auf die Strasse setzen, unterstützt man aus dem Sozialfonds und schiebt ihnen zu den paar Euros von der Strasse nocht tausend hinterher. Während der, der einmal Ingenieur war obdachlos ist, weil seine Frau ihn nach der Scheidung bis aufs Hemd gepfändet hat, er dann noch seinen Job verlor und am Ende seinen Frust in Alkohol ertränkte. Das Leben kann echt scheisse sein.

Warnung an alle Frauen!

Gerade ist folgende Warnung in meiner Mailbox eingegangen:

Warnung an alle Frauen! Wissenschaftler haben entdeckt, dass das traurigste Tier der Welt der Mann ist. Er hat Brüste ohne Milch, einen Vogel ohne Flügel, Eier ohne Schale und einen Sack ohne Geld. Es scheint, dass ca. 80 % der Frauen nicht heiraten, weil es sich wegen 70 Gramm Fleischwurst nicht lohnt, das ganze Schwein zu halten.

Ich fühle mich gedemütigt. Diskriminiert. Und kann mich keinem Verein anvertrauen. Ich gehe in die Wanne und bereite meinem nutzlosen Dasein ein Ende.

Drogen-Rassismus in Amsterdam

Einmal unabhängig davon betrachtet wie man zu Drogen (inklusive Alkohol und Nikotin) steht, wäre es interessant zu wissen, nach welchen Kriterien die EU Gleichheitsgrundsätze bewertet bzw. europäische Grundfreiheiten etc., definiert.

In Holland soll es jetzt den Coffeeshops an den Kragen gehen und man will tatsächlich Nicht-Holländern den Besuch besagter vegetarischer Hochburgen verbieten und nur mehr “Einheimischen” Zutritt gewähren. Demnach würde ein Taubstummer Kiffer nur mehr mit Nationalitätsnachweis Eintritt erhalten und der Rest nur mittels Personalausweis oder Reispass.

Drogentourismus hin oder her. Drogenpolitik (wenngleich es fast keine verlogenere gibt), dito. Aber DAS ist Rassismus und Beschneidung von persönlichen Rechten sowie Diskriminierung eines jeden Europäers in Reinkultur.

Wenn es mir als EU-Bürger nicht mehr gestattet sein soll mich in einem EU-Mitgliedsstaat frei zu bewegen und selbst entscheiden zu können wo ich meinen Gelüsten nachgehe und welche “Geschäfte” ich frequentieren darf, dann frage ich mich leise, wo die Geschichte endet.

Darf ein Gastwirt in Zukunft einem Ägypter, der holländische Blumen verkaufen will, den Zutritt verwehren? Mit dem Hinweis, dass in seinem Lokal nur frische Rosen aus Österreich verkauft werden dürfen?

Dürfen skandinavische Touristen in England keine Pubs mehr besuchen, weil sie spätestens nach vier Getränken stockbesoffen sind und ausser Kontrolle geraten?

Dürfen spanische Touristen keine Trinkhalle in Bayern mehr aufsuchen, weil man nichts mit Tierquälern und sonstigen Toreros zu tun haben will?

Wird sicher interessant sein zu beobachten, wo diese Reise hin führt. Noch zehn Jahre und die EU brennt lichterloh.

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