Spion sucht Arbeit

Ein österreichischer Berufssoldat hat im Zuge seiner Spionagetätigkeit Unterlagen über die Hubschraubertechnik der Firma Eurocopter für den russischen Auslandsgeheimdienst SWR beschafft. Leider flog er aber auf. Dafür fasste der unglückliche Spion jetzt am Oberlandesgericht München lediglich ein Jahr Haft auf Bewährung wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit und den Verfall des erlangten Agentenlohnes aus. Ich galube ich werde auch Agent. Ich beschaffe alles. Um Anruf wird gebeten.

Die haben echt einen Vogel

Wozu hat man sich eigentlich bei der Selbstablesung und -meldung des Stromverbrauchs angemeldet, wenn dann trotzdem ein Heini kommen muss um genau das selbe zu tun? Dieser Typ kommt morgen zwischen 7 und 8 in der Früh um seines Amtes zu walten und genau das zu tun, was ich ebenso tun muss. Ich muss nämlich trotzdem den Zählerstand ablesen und per Karte an die Piratenvereinigung melden. Dafür kann ich um 6 aus dem Bett kriechen, was ich definitv als persönlichen Angriff auf meine Menschenrechte werte. Die Typen haben echt einen an der Klatsche!

Zynismus zum Frühstück

Wenn einem bei solchen Ansagen nicht das Kipferl im Hals stecken bleibt, dann weiss ich auch nicht mehr. Ist doch schön zu lesen, wie zynisch das Erdölgeschäft ist. Im Kurier ist heute zu lesen…

…So wie alle internationalen Ölfirmen in Libyen musste auch die OMV 80 Prozent ihrer Produktionserlöse in Libyen an das Regime abführen, bestätigte OMV-Finanzchef David Davis…

…Von der OMV sollen drei der 15 Mitarbeiter vorerst im Land bleiben…

…Für ethisch vertretbar hält Ruttenstorfer das Engagement in Libyen durchaus. “Wir achten darauf, dass in unserem Einflussbereich die Menschenrechte nicht verletzt werden”, betont der OMV-Chef…

Was die Ansage bezüglich Ethik und Menschenrechte betrifft ist das schon fast wie ein Tritt aus vollem Lauf in jedermanns Gesicht. Auch das beherrscht man in Österreich in Reinkultur. Zynischer kann man die Welt nicht mehr verarschen.

Der Postfuchs hat einen Vogel

Wer in Österreich bis jetzt einen Brief aufgeben wollte, dem standen dafür 14 Produkttarife zur Verfügung. Ab Mai soll es nur mehr fünf Formate von Briefsendungen geben, was auf den ersten Blick einen tatsächlichen Fortschritt darstellt. Gleichzetig aber, ebenfalls am 1. Mai, will man neue Porti für die Briefzustellung einführen und erhöht dabei im Zuge der Produktneugestaltungen das vergleichbare Porto für einen 20-Gramm-Einzelbrief von bisher 55 auf 62 Cent. Dadurch verspricht sich die Post, laut eigener Mitteilung,

…den Mitbewerbern im liberalisierten Markt noch konkurrenzfähiger gegenübertreten zu können.

Es darf wirklich keinen mehr wundern warum von diesem “Amt” Beamte produziert werden, die unfähig sind eMails zu verfassen oder unfallfrei einen deutschen Brief zu schreiben. Ich geh´ mir jetzt eine Banane holen. Damit mich der Affe weiter lausen kann.

Spitzel und Denunzianten gesucht

Bereits 2007 hat die EU beschlossen, dass die Daten seiner Bürger “auf Vorrat” aufgezeichnet und gespeichert werden müssen. Und löste damit einen Wirbel der ganz besonderen Art aus. Allein was in der Bloggerszene abging war ein virtuelles Erdbeben. Jeder schrie und schrieb sich den Frust von der Seele … und änderte genau nichts. Dafür gibt heute jeder freiwillig seine komplette Privatsphäre auf und twittert was das Zeug hält. Von der Abgabe jeglicher persönlicher Daten an Dritte, Vierte und Fünfte, zum Zwecke der Weitervermarktung durch Facebook rede ich gar nicht mehr.

Jetzt hat das Monster Vorratsdatenspeicherung endgültig auch Österreich im Würgegriff. Hatte uns die EU schon 2010 verwarnt und uns eine Strafe in Millionenhöhe angedroht wenn wir nicht endlich sämtliche Daten aufzeichnen und speichern, so steht die Regierung der Bananenrepublik nun endlich vor der erfolgreichen Einführung. Man musste erst noch beraten und das tun, was man in Österreich am besten kann – die Sache einschlafen und im Sande verlaufen lassen. Nicht darüber reden und… vergessen. Aber jetzt wird es auch hier Realität. Es darf gesammelt werden was das Zeug hält. Die ganze Sache wäre an sich gar nicht so ein Drama, weiss doch jeder halbwegs intelligente Mensch, dass er doch sowieso schon lange ein offenes Buch für jeden ist, der sich mit staatlicher Befugnis in sein Leben einmischen will.

Das was wirklich bedenklich ist an diesem Gesetz, ist der Umstand, dass jeder jederzeit von Justiz und Polizei bespitzelt werden kann, wenn bereits der “blosse Verdacht” einer strafbaren Handlung besteht. Wann dieser jedoch besteht bzw. vorhanden ist, das ist Ermessenssache und somit nicht genau zu definieren. Das bedeutet im Land der Neider und Denunzianten, dass unseren Blockwarten damit Tür und Tor geöffnet sind um ihnen suspekte Gestalten auf Teufel komm raus zu vernadern und verdächtigen und sie damit zum Ziel für alle staatlich befugten Lauscher machen.

Dafür müssen wir uns nicht mehr vor Terroristen fürchten und Angst haben, dass man uns unsere Bananen klaut. Der Staat wird sicherer und alle die in Folge paranoide Züge zeigen werden “auf Vorrat” aussortiert und in die geschlossene Anstalt überstellt. Zu ihrer eigenen Sicherheit natürlich.

Europa ist sich einig

Von den Linken als rechts verteufelt, von den Rechten einfach nur verherrlicht. In Wirklichkeit stellt es nur genau das dar, worin wir uns heute bereits täglich bewegen. Ohne es uns selbst einzugestehen.

Die Bahn wird endlich sicher

In der Republik wird wieder aufgerüstet. Ganz speziell beim Beförderungsdienst der Österreichischen Bahnen. Dort ist in Kürze schluss mit lustig. Bekommen doch die Schaffner, Kontrolleure oder wie man die Kartenzwicker sonst bezeichnen möchte, einen Leibwächter an ihre Seite gestellt. Alles im Namen der Sicherheit. Was sonst? Offiziell heisst es zwar, man wolle damit das “subjektive” Sicherheitsgefühl bei den Passagieren erhöhen. Es fragt sich nur wer dieses leidige PR-Gelaber noch glaubt bzw. überhaupt noch hören kann. Notiz an mich: “Ich brauche einen Pressesprecher”.

Nun werden die Ticket-Sheriffs allerdings beschützt. Fein. Einzig die Befugnisse der Sicherheitsbeamten sind etwas dürftig. Haben sie doch weder eine Waffe bei sich, noch dürfen sie einen Passagier festhalten. Wozu zum Teufel fahren diese Rambos dann überhaupt mit? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Security-Fuzzis jene sind, die beim Aufnahmetest der Postbeamten für den Polizeidienst durchgefallen sind. In diesem Bananenstaat sind echt nur mehr völlig von der Rolle geratene Idioten am Werk.

Deutschlands späte Rache

Den Krieg haben die Deutschen kläglich verloren. Als späte Rache fallen sie jetzt im Staate New York ein und übernehmen 60% der New Yorker Börse. Wo soviel jüdisches Kapital gebündelt ist, dass man locker noch weitere 100 Kriege finanzieren könnte.

Mubaraks Kohle im Gefrierschrank

Die Schweiz hat bereits das gesamte Vermögen von Hosni Mubarak eingefroren. Sehr gut. Die EU “überlegt” nun dies auch zu tun. Ich bin sicher die beraten noch darüber, ob sie dafür vom TÜV abgenommene Gefrierschränke von Liebherr verwenden, oder doch auf die Profi-Variante von General Electric vertrauen sollen.

Ernährung der “modernen” Gesellschaft

Für alle, die sich generell für das Thema Nahrungsmittel und die dahinter stehende Industrie interessieren. Unabhängig von jedermanns Einstellung dazu, ist die Politik hinter diesem System sicherlich den einen oder anderen Gedanken wert. Ohne meinen eigenen Senf dazu zu geben, möge sich jeder seine eigene Meinung dazu bilden. So er sich die Zeit dazu nehmen will und ebenso gewillt ist, sich einmal an der eigenen Nase zu nehmen und sich selbst zu hinterfragen. Mehr auch hier dazu.

Furzer an den Pranger

Malawis Präsident, Bingu wa Mutharika, will das Furzen per Gesetz verbieten. Damit will er die Leute zu mehr Verantwortungsbewusstsein und Disziplin erziehen.

Interessant wäre zu erfahren wie der Strafenkatalog bei Nichteinhaltung aussieht und ob man als vorbestrafter Furzer jemals noch einen Job in einer Parfumerie bekommt.

Waffenhändler sind auch nur Menschen

Eine gewagte Ansage, allemal. Ergeben hat diese sich gestern am Abend. Ich hatte mich gerade mit einem Freund in einem Pub getroffen um ein gepflegtes Bier zu trinken, als wir beide Ohrenzeugen einer ziemlich angeheizten Diskussion wurden. Da diese direkt am Nebentisch stattfand war es so gut wie unmöglich nicht mithören zu müssen. Es ging darum, was mancher mit “diesem Gesindel” von Waffenschiebern machen würde wenn er denn nur könnte und dürfte.

Sich der nicht unbedingt geistreichen, weil an Sachargumenten armen Debatte, zu entziehen war entweder durch einen Tischwechsel oder der Flucht an die Bar möglich. Beides war nicht das was wir wollten und so lieferten wir uns der Diskussion einfach aus. Wir hörten angeregt mit … und begannen selbst darüber zu diskutieren. (Ich hasse Gruppendynamik, ausser ich gestalte meine eigene) Aber manchmal kann man sich ihr einfach nicht entziehen.

Nach den üblichen Vorwürfen an die internationale Politik, welche ja zu einem grossen Teil direkt damit in Verbindung zu bringen und auch selbst mitverantwortlich ist, sowie nach weiteren Überlegungen und Erkenntnissen die üblichen Verdächtigen betreffend, kamen wir jedoch nicht zu jenem endgültigen Ergebnis, das ohnehin meistens vorhersehbar ist. Mir kam plötzlich folgende Frage in den Sinn:

“Kann ein Waffenhändler ein guter Mensch sein?”

Wir versuchten Aspekte eines Themas zu beleuchten, auf die sicher selten näher eingegangen wird und somit den “Beruf” des Waffenhändlers von einer anderen Seite beleuchtet. Ich fragte ob es möglich ist auf der einen Seite als “aktives Mitglied” und Nutzniesser fixer Bestandteil einer brutalen und skrupellosen Maschinerie zu sein – im Wissen, dass diese vor nichts und niemandem halt macht und sogar Kinder damit beliefert, die keine Skrupel haben auf alles zu schiessen was sich bewegt – und im selben Augenblick daheim zu sitzen, mit seinem eigenen Kind zu spielen und ihm als liebender Vater das Bild einer heilen Welt zu vermitteln.

Ich fragte weiter ob es möglich ist sein Gourmet-Menü zu geniessen, im Wissen, dass es in genau diesem Augenblick mit dem Blut von Menschen, ob schuldigen oder unschuldigen, bezahlt wird? Denkt ein Waffenhändler jedes Mal wenn er seine Kreditkarte einsetzt daran, dass davon nicht Geld sondern ein weiteres Leben abgebucht wird? Und wenn ja, kann er trotzdem einfach nach Hause kommen und seine Frau ehrlich liebend umarmen und ihr aufrichtig vermitteln, dass er sie von Herzen liebt?

Ist es möglich, dass ein Waffenhändler überzeugter und praktizierender Christ, Moslem, Bhuddist oder was auch immer ist und gleichzeitig weiss, dass in genau dieser Minute Menschen durch die von ihm gelieferten “Produkte” Leben anderer vernichten? Ist es wirklich so einfach zu sagen, dass es ein “Beruf” wie jeder andere ist, der, wenn man ihn nicht selbst ausübt von anderen ausgeübt wird? Kann man es sich so einfach machen oder braucht man dazu schon etwas mehr als eine plausibel klingende Ausrede? Wenn ja, wie kann ein Waffenhändler etwas wie Liebe, Sehnsucht, etc. empfinden und gleichzeitig den Hass auf dieser Welt mit seinen Produkten und Diensten unterstützen und fördern?

Fragen über Fragen, noch mehr Antworten und noch viel mehr Fragezeichen beendeten schliesslich unsere Diskussion bei der wir – wie sollten wir auch – nicht wirklich zu einem endgültigen Ergebnis kommen konnten. Zweifelsohne ist der Beruf des Waffenhändlers kein “menschenfreundlicher” und – zwangsweise – mit Fakten und Ereignissen verbunden die unwiderlegbar, unvermeidbar und mit vielen Dingen unvereinbar sind. Die Entscheidung ob man diesen Beruf “erfolgreich” ausübt oder nicht (man wird ja nicht einfach Waffenhändler wie Konditor oder Schlosser) liegt sicher nicht immer einzig und allein bei der Person die ihn ausübt. Zu viele politische Faktoren spielen in diese hoch profitable Branche hinein.

Als Ergebnis mit dem wir am Ende beide leben konnten und auch können (was bleibt uns auch anderes übrig) war, dass ein Waffenhändler durchaus ein einfühlsamer, liebender, treuer und mit weiteren positiven Attributen behafteter Mensch sein kann. Ob er durch jene aber automatisch zu einem “guten” Menschen wird blieb unbeantwortet. Bild: AFP/Focus

Österreichische Finanz in Höchstform

Ein altes Sprichwort lautet: “Wer nichts wird, wird Wirt”. Soweit, so gut. Dass man in Österreich jedenfalls – so man tatsächlich versucht in der Gastronomie zu reüssieren – dieses Geschäft nur dann erfolgreich ausüben kann, wenn man mindestens 50% an der Steuer vorbei macht, das weiss jeder Gastronom in diesem Land. Und auch jeder Mitarbeiter der Finanz. Sorgen die doch dafür, dass ein durchschnittlicher Gastronom im Grunde genommen dazu gezwungen wird kriminell zu arbeiten. Was auch jeder Finanzbeamte weiss, und grossteils duldet. Würde ein Gastronom nämlich wie vorgeschrieben 100% ehrlich werken, müsste er bereits nach dem ersten Monat wieder Konkurs anmelden und sich fortan, in alle Ewigkeit “Pleitegeier” nennen.

Um dem kriminellen Treiben beim “Wareneinkauf” einen wirkungsvollen Riegel vorzuschieben, hatten, wie üblich, Experten und andere “Praxis-Ikonen”, einen Erlass erlassen, der seit Jänner für ein riesiges Aufsehen sorgte. Demnach war jeder ausweispflichtig, der pro Einkauf 20 Liter Bier (mehr als 2 Kisten), 10 Liter Wein, oder 2 Liter Schnaps zu erstehen gedachte. Wie so oft, wenn die hoch bezahlten, in düsteren Zimmern hausenden “Ordnungshüter und -bewahrer” darüber nachdenken, wie sie dem Unternehmer noch mehr Prügel zwischen die Beine werfen können (in dieser Disziplin ist man in Österreich unangefochten Weltmeister UND Olympiasieger), dann schiessen sie in der Regel auch gleich jede Privatperson mit ab.

Der intelligente Erlass verpflichtete nämlich in einem Aufwischen gleich auch jede Privatperson zur Abgabe seiner persönlichen Daten mittels Ausweis an der Kassa. Wer nämlich 3 Kisten Bier für eine grössere Party einkaufen wollte (was ja durchaus nicht unüblich ist), der musste sich dazu ausweisen. Mit Name und Adresse. Wer, was auch üblich ist, in einem Weinshop oder beim Winzer seiner Wahl einmal eine, Gott behüte gleich mehrere 6er oder 12er Kisten Wein einkaufen wollte, der durfte dies nur unter Vorlage seines Ausweises und der Angabe seiner Wohnadresse tun. Wer gar seine Hausbar mit frischen Edelbränden auffüllen oder ergänzen wollte, der, richtig geraten, der musste seine persönlichen Daten dafür rausrücken. Für die Finanz, natürlich. Welch Wunder, dass man nicht gleich auch hörte “alles im Namen der Sicherheit”.

So macht man das in der Republik der Vereinigten Bananenhändler. Hirn abschalten, dann die Luft im Raum aufsaugen und sie mit selbiger im eigenen Hohlraum auf gemeinsame Temperatur bringen und dann, den ganzen heissen Gestank einfach rauslassen und die Türen hinter einem schliessen.

Dieses Mal ist die ganze Sache – Gott sei Dank – voll in die Hose gegangen. Nach heftigen Protesten des Handels sah man sich im Finanzministerium dazu gezwungen, den Erlass wieder “rückzuerlassen”. Das durfte dann der brav gebriefte Pressesprecher des Ministeriums für Enteignungsangelegenheiten der versammelten Meute an Reportern mitteilen. Gesucht werde, laut Sprecher, nun eine “intelligente Neuregelung” der ganzen Sache. Wie man das, und vor allem mit welchen Personen man das zuwege bringen will, diese Antwort blieb man, wie üblich schuldig.

Lehrer + Realität = Planwirtschaft

Wie weit sich die Unabhängige Lehrergewerkschaft (ÖLI-UG) bereits von jeglicher Realität entfernt hat, zeigt ihre aktuelle Forderung die Lehrer-Besoldung betreffend. Will sie doch tatsächlich, dass in Zukunft JEDER Lehrer, unabhängig von Dienstalter und Schulform, konkret vom Einstieg in den Beruf bis zur Pensionierung (also 40 Jahre lang), einheitlich € 3600 Gehalt bekommt. Weltfremder kann man nicht mehr sein. Als einzige Ausrede könnte man noch gelten lassen, dass zum Zeitpunkt dieser Forderung alle Mitglieder dieser unseligen Vereinigung schwer alkoholisiert oder auf Drogen waren.

Sklaverei, Asyl und Menschenrecht

Im Grunde hat sich nichts wirklich geändert. Es heisst heute nur anders.

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