Calexico in Vienna

Abgesehen davon, dass diese Nutzung meines iPhones (neben telefonieren) eine meiner bevorzugten ist (visueller Notizblock), muss ich jetzt nur noch schauen, dass ich rechtzeitig Karten organisiere. Calexico muss ich unbedingt mal live erleben.

Hells Bells & Hunde auf der Harley

Voll einen auf ‘blau’ gemacht gestern und einfach in der Stadt rumgehurtzogen. Planlos, ziellos, aber Gott sei Dank nicht mittellos. Sonne im Burggarten und Kaffee in der Innenstadt genossen. Etwas geshoppt und sonst nichts wirklich produktives angestellt. Und dann hörte ich von irgendwo ‘Hells bells’ und als ich mich umdrehte war DER da. Wenn ich jemals noch einmal auf die Welt komme, möchte ich SEIN Hund sein. Aber vorher besuche ich noch die Harley Days auf der Donauinsel und träume bei Bier und Ribs weiter von der Freiheit auf zwei Rädern.

Akku leer

Schedule of today:

Erst mal munter werden und einen Liter Kaffee aufnehmen. Und dann… kein Plan. Auf jeden Fall nichts tun heute. Bin gerädert von der Woche und habe null Bock auf genau nichts. Auf überhaupt nichts. Vielleicht schleppe ich mich in die Stadt, vielleicht auf die Insel, vielleicht mache ich aber auch gar nichts. Einfach tot stellen. Mal schauen.

Schwanensee

Entweder haben diese Vögel Tschaikowski falsch interpretiert, oder Tschaikowski hatte ein Problem einen See von einem Fluss zu unterscheiden. Jedenfalls sieht das hier aus als hätten die weissen Langhälse einen Flashmob abgehalten. Oder so.

Gott und die Welt

Also ich persönlich glaube ja nicht an Gott. Für mich ist Religion, egal welche, überhaupt ein Grundübel für den ganzen Stress auf dieser Welt. Einerseits heisst es ja, dass Gott die Welt in sieben Tagen erschaffen haben soll. Das würde natürlich einiges erklären wenn man sich so umschaut auf diesem Planeten. Sieben Tage und so ein Projekt soll funktionieren? Andererseits gibt es angebliche wissenschaftliche Beweise, dass Steine 27 Millionen Jahre alt sein sollen, Dinosaurier schon vor Millionen Jahren gelebt haben und das Universum überhaupt fünf und mehr Milliarden Jahre alt sein soll. Wer hat DAS eigentlich erschaffen? Gottes Ururururururgrossvater?

Nun, wenn Gott wirklich den ganzen Zirkus erst möglich gemacht hat dann frage ich mich, sollte es wirklich einen geben, auf welcher Droge dieser damals war. Und, was noch viel schlimmer ist, warum er das alles was da so abgeht auf der Welt überhaupt zulässt. Denn wenn es ihn wirklich gibt, warum beten dann so viele dieses Arschloch an, welches ja im Grunde genommen nur ein total böses Wesen sein kann? Denn wäre Gott das wofür man ihn uns und der Masse verkaufen will, dann gäbe es viele Probleme nicht und jeder wäre einfach glücklich und zufrieden. Aber irgendwo ist in dieser Geschichte voll der Hund drin. Und zwar ein ganz grosser Hund. Und nur Gott, oder wie immer sich dieser Typ nennen mag weiss, wo dieser stinkende Köter versteckt ist.

Gestörte Wahrnehmung

Also munter bin ich zwar noch nicht, aber es ist doch meine Hülle die da schon wieder vor der Kiste sitzt. Nur gut, dass genug Kaffee in der Hütte ist. Ich glaube ich werde mir heute gleich einen ganzen Eimer Bohnensirup brauen, dann spare ich mir zumindest einen weiteren Arbeitsgang. Mann bin ich was von gerädert. Aber auch kein Wunder nachdem es wieder mal 2 Uhr 50 in der Früh war. Irgendwie ist das die totale Unzeit. So oder so. Ich habe auch schon mal mehr ausgehalten. Yaaaaaawn!

Doping vom Feinsten

Heute ist wieder mal Nachtschicht angesagt. Wie es aussieht gibt es hier keine Chance vor 3 Uhr in der Früh ins Bett zukommen. Deshalb habe ich mir jetzt ein Fläschchen aufgemacht und Keith Jarrett ‘angeworfen’. Diese Musik ist besser als jedes Doping und trägt mich sicher durch die Nacht. Auf dass sie rasch vorüber gehen möge.

Von Fischen, Cidre und Töchtern

Geschafft. Im wahrsten Sinn des Wortes. Allerliebster Tochter Blog ist online, sie ist happy, ich bin es auch und jetzt darf ich all das nacharbeiten was liegen geblieben ist. Geil! Aber immerhin strahlt Töchterchen glücklich und zufrieden und hat schon mindestens hundert neue Ideen was man da noch so alles machen könnte. Ich habe das fast irgendwie befürchtet. Nur gut, dass sie am Wochenende daneben gesessen ist und einen Hauch von Ahnung über die rumfickerei mitbekommen hat. Ach ja, der Fisch war auch gut. Ein auf yukatekische Art zubereiteter Lachs mit Frühlingszwiebeln und Salat dazu. Und dann war da noch der Cidre auf den der Nachwuchs abgefahren ist. Den darf ich öfter mal besorgen wurde mir mitgeteilt und wenn es sich ausgeht könnte ich ja ein, zwei Flaschen dem töchterlichen Haushalt zuführen. Sage noch einer Kinder sind kein Segen. Und jetzt wird gerackert. In drei Tagen ist schon wieder Wochenende.

Auszeit vs. Dauerlauf

Entweder bin ich altmodisch oder einfach nur unflexibel. Tatsächlich bin ich aber keines von beiden, auch wenn es sich manchmal so anhört. Konkret geht es um das ‘mobile arbeiten’. Nicht dass irgend etwas dagegen sprechen würde, aber für mich ist das einfach nichts. Ein paar mal probiert, mit dem Ergebnis, dass es für die Katz´ war. Ich meine, wenn ich arbeite (im Büro), dann arbeite ich auch. Wenn ich aber die Bude verlasse und ich nicht gerade zu Terminen oder Meetings trabe, dann kann mir der ganze Kram gestohlen bleiben. Dann will ich meine Ruhe haben, andere Eindrücke sammeln, regenerieren, Sonne tanken, Seele baumeln lassen und meine Batterien aufladen, in welcher Form auch immer. Für mich gehört das einfach zu einer ‘ausgewogenen’ Lebensqualität durch welche ich nicht permanent Gefahr laufe innerlich auszubrennen. Das hatte ich schon und es war alles andere als lustig.

Ich arbeite nicht einmal mehr im Zug oder im Flugzeug, obwohl es dort ja recht angenehm wäre. Ist trotzdem nichts für mich und überlasse das gerne anderen die immer erreichbar, konstant im Einsatz und 24/7 produktiv sein wollen. Denn ‘müssen’ tut es in der Regel niemand. Gerade wenn 90% der Arbeit sich im Bereich ‘Hirnarbeit’ abspielen (denn körperlich arbeite ich nicht), dann braucht man einfach diese Pausen um von seinen ‘kreativen Trips’ wieder halbwegs vernünftig runter zu kommen. Und deshalb nehme ich nicht einmal ein Stück Papier mit wenn ich die Türe hinter mir schliesse. Und sollte mir trotzdem irgendwo was ‘geniales’ oder ‘wichtiges’ einfallen, dann schicke ich mir rasch eine kurze Memo und tu als wenn gerade nichts gewesen wäre. So einfach kann es sein, wenn man es sich selbst ‘erlaubt’.

Auf geht´s

It´s Wochenende! Wieder mal. Deshalb gibt´s die schedule for today:

Sofort: Unbedingt 2. Kaffee in die Venen befördern +++ Körperwerkstatt aufsuchen (restaurieren und stadtfein machen) +++ Post & Zahlungen checken (Eingänge ‘umleiten’, Rest wegwerfen) +++ rasch zum Türken rennen (Federvieh und Fisch einkaufen) +++ Supermarkt (Leute ärgern und nebenbei alles besorgen um den Kühlschrank wieder aufzufüllen) +++ zuhause alles bunkern und dann ab in die Stadt +++ Treffen mit Geheimrat (noch keine Ahnung wo) +++ alles ‘verdunkeln’ (wegen der Gefahr und so, kapische?) +++ auf die MaHü (schauen ob es was Neues gibt) +++ Naschmarkt (Käsehütte ausrauben) +++ Espresso ausfassen (ganz klein, ganz schwarz, ganz stark) +++ Salzgries ins Reisinger´s (Futter einwerfen) +++ Restzeit-Check +++ Irgendwann wieder heim und Wochenende beginnen +++ Geplantes Abendessen: Frischer Ziegenkäse mit feinen Zwiebelringen, sonnengetrockneten Tomaten, schwarzen Oliven. Alles überträufelt mit feinstem Olivenöl und dazu ein Fläschchen Wein (der noch ausgewählt werden muss) +++ Ich bin bereit für die Mühen des Tages. Bis denne dann.

Piss- und Schluckbeschwerden

Auf sagenhaften 5 Kilometern kommt einem dieser Hinweis ungefähr alle 300 Meter vor die Nase. Nur blöd, dass das die falsche Richtung ist, denn in Laufrichtung sind alle Latrinen geschlossen und verbarrikadiert. Der Grund: WINTERSPERRE! ENDE APRIL! Wer also pinkeln muss darf ins Gemüse hüpfen. Oder er läuft die 5 km zurück. Idioten!

Wenn man dann auch noch irgendwelche Blütenblätter und Insekten im ‘Gegenwind’ schluckt und halb daran erstickt, dann ist die Sache nicht mehr wirklich lustig. Scheisse.

Futter für den Nachmittag

Um 15 Uhr geht´s auf die Piste. Deshalb gibt es jetzt rasch Powerfutter für den nachmittäglichen Donaulauf. Gobbettis, getrocknete sowie frische Kirschtomaten, sizilianische Gewürzmischung, schwarze Oliven, Zwiebel, Blattsalat, Basilikum von der Staude reingeschnippelt und in Olivenöl getränkt. Fertig ist die Kohlenhydratemahlzeit für die bevorstehende Anstrengung. Jetzt muss nur noch das Wetter halten.

Zu viel arbeiten ist ungesund

Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass ich schon lange kein so faules Wochenende abgehalten habe wie dieses. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich am Freitag noch bis mittags schuften musste und danach völlig ausgepowert war. 4 1/2 Tage die Woche sind nun mal zu viel. Deshalb werde ich diese Woche mit Vollgas bis Donnerstag rackern und dann wieder ein gemütliches Wochenende einlegen. Man kann es ja mit zu viel Arbeit auch übertreiben und sich so den ganzen Spass verderben wenn man dadurch für alles zu müde ist. Kann ja nicht sein. So kann das nicht weiter gehen. Aus diesem Grund wird jetzt gerackert bis das Blut fliesst. Freitag ist schneller wieder da als einem lieb ist.

In Memoriam Joe Zawinul

Einer jener Österreicher denen das Attribut Weltstar, Legende und Ikone in der Tat gerecht wird. Multikulturell, weltoffen und trotzdem immer down to earth. Nie hat er vergessen wo er herkommt, dass Erdäpfelgulasch etwas Tolles ist und dass von nichts nichts kommt. Geworden ist er ein internationaler Weltstar, der Trends vorgegeben hat ohne je Trendsetter sein zu wollen und der Welt soviel gegeben hat, das auf ewig unvergessen bleiben wird. Und bei all dem ist er immer still geblieben, hat sich nie in den Vordergrund gedrängt und hat einfach das gemacht was seine Bestimmung war. Über die Musik Kulturen zu verbinden, ohne Ressentiments, ohne Vorurteile und immer mit grösstem Respekt. Ein Österreicher, den Österreich nicht verdient hat.

Synapsen-Chaos

Heute ist wieder mal einer jener Tage an denen man genau weiss, wenn man den Artikel heute nicht fertig schreibt und abhakt, kommt man morgen doppelt unter die Räder weil nämlich morgen bereits zwei andere, neue Artikel zu schreiben sind. Und DAS ist dann nicht mehr lustig weil sich irgendwann die Synapsen unter der Schädeldecke zu streiten beginnen wer zuerst kommt und was zurückgestellt wird. Oder überhaupt liegen gelassen wird. Das Ergebnis ist dann das totale Chaos nächste Woche weil da bereits ein paar andere Sachen darauf warten fertiggestellt zu werden. Schreiben ist ja schön, aber manchmal kann es auch ganz schön nerven. Jetzt geh ich mal ´ne Runde laufen. Mal schauen wie ich mich im Anschluss fühle.

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