Wohnungssuche für Fortgeschrittene

Man hat´s echt nicht leicht wenn man in dieser Stadt was halbwegs Vernünftiges zum Wohnen sucht. Im Grunde genommen gibt es nur ein paar Bezirke in die man ziehen kann wenn man ein entsprechendes Umfeld sucht. Und damit meine ich ein Umfeld in dem ich keinen Reisepass benötige wenn ich die Bezirksgrenze wechsle oder gar einen Sprachführer. Ich suche ein Umfeld welches mir einerseits das klassische Wien bietet (architektonisch, Altbau, usw.), oder mir ‘im Rücken’ bereits die Anfänge des berühmten Wienerwalds bereit hält. Irgendwo muss ich ja laufen auch können. Wäre geil wenn halt der Donaukanal oder die Donau in ‘Schlagweite’ wäre. Ich weiss, ich suche die eierlegende Wollmilchsau. Aber ich weiss, dass es sie gibt. Irgendwo in der Stadt.

Also bleiben mir nur entweder die paar Bezirke innerhalb des Rings, oder ich ziehe nach Währing oder Döbling. Für Döbling müsste ich allerdings DDr. Universitätsprofessor oder mindestens achtfach ausgezeichneter und mit Orden der Bananenfraktion behängter Hof- und Kommerzialrat sein. Beides bin ich nicht. Was mich aber nicht daran hindern würde dort hin zu ziehen wenn ich eine schicke Bude finde. Im Moment suche ich ja gerade wieder und ein paar nette Hütten hätte ich dort schon gefunden. Das einzige was ich bei den Leuten die ihre Wohnungen im Netz anbieten nie verstehen werde (ich will es auch gar nicht – siehe hier) ist, warum manche von denen anstelle netter Bilder vom Wohnzimmer oder sonstigen wichtigen ‘Lebensbereichen’, sieben Bilder vom Klo und vom Bad veröffentlichen. Ich will in Zimmern hausen und nicht am ‘Häusel’ verrotten. Ich finde das sollte man denen einmal vorsichtig mitteilen.

Anyway, jetzt werde ich mal diese Plattfrom bis aufs Letzte ‘ausquetschen’ und schauen ob mich was ‘anspringt’. Ist halt schon ein wenig blöd wenn die Ansprüche ein wenig höher sind und man noch dazu genau weiss was man will und wonach man sucht. Das grenzt die ganze Sache ziemlich ein. Auf der anderen Seite spart man sich dadurch aber auch einen Haufen Arbeit. Also suche ich fleissig weiter und bin mir ganz sicher, dass ich bald was finden werde. Ein Loft wäre auch nicht schlecht, aber bei den Preisen in der City…

Guinness & Tomaten

Ich weiss es ist pervers. Andererseits hat Guinness in rot doch auch wieder was. Tomatensaft mit reichlich Tabasco drin. Sieht doch gut aus, oder nicht?

Nürnberger Impressionen

Nachdem ich zwar schon ungefähr hundert Mal an Nürnberg vorbei- und sicher fünfmal durch Nürnberg durchgefahren bin, habe ich es dieses Wochende endlich geschafft mich einmal ein wenig in der Altstadt rumzutreiben. Ist ja ein richtig nettes Städtchen dieses Nürnberg. Natürlich musste ich dann auch – trotz der Affenhitze – eine echte Nürnberger Spezialiät zu mir nehmen, nämlich diese komischen Bratwürste die viel zu klein geraten, dafür aber umso zahlreicher sind. Dazu ein gepflegtes Weissbier. War echt lecker und hat gar nicht sooo sehr den Magen gedehnt. Natürlich wurde auch ein wenig geshopt und auch für Töchterchen was eingekauft. Ich hab´ mir dann noch eine ‘Hausabfüllung’ Bier mitgenommen. Gibt´s bei uns in Wien nämlich nicht und das finde ich schade. Dafür gibt´s bei uns Döner. Gibt´s aber in Nürnberg sicher auch. Dann noch ein wenig durch die Touristenfalle ‘Handwerkerhof’ gezogen und die alten Gemäuer bewundert. Die Stadt muss ich mir unbedingt einmal ein wenig genauer anschauen.

Und weil jede Reise mal zu Ende geht war´s auch für mich Zeit wieder aufzubrechen. Natürlich mit Verspätung, dafür aber gleich in der richtigen ‘Sektion’. Rein in das Bordrestaurant und bis nach Hause einfach die Fahrt geniessen.

High Heels, von Diesel, Grösse 38

Irgendwann ist immer das ‘erste Mal’ und irgendwann muss man es einfach versuchen. So heisst es doch, oder etwa nicht? Nein, ich rede nicht von DEM ‘ersten Mal’. Was da schon wieder einige Leute denken. Und ich rede auch nicht vom ersten Zahn der mir gezogen wird. Dagegen sprechen in der Zwischenzeit bereits drei Implantate. Aber irgendwas mit Einlagen hat es dann doch irgendwie zu tun. Wenngleich man nicht zwingend welche braucht um glücklich zu sein. Weder in den Zähnen noch sonst wo. Alles klar soweit? Gut.

Worum es geht? Natürlich um Schuhe! Jenen Dingern die man in unserer Zivilisation unbedingt benötigt will man sich nicht die Füsse verbrennen oder sonst wie verletzen auf den betonierten Pfaden unserer Bewegungsrouten. An sich kaufe ich ja meine Treter schon aus Prinzip nur im Schuhladen weil ich die Latschen probieren will, sie anfassen und fühlen will und ein paar Schritte damit laufen will. Frauen sind da eindeutig ‘flexibler’. Merke ich immer wieder bei meiner Tochter die sowieso fast alles nur mehr online einkauft. Meine Argumente, dass ich dann wieder alles zurückschicken kann wenn es nicht passt lässt sie nicht gelten. SIE hat ja Zeit (obwohl sie auch keine Zeit hat) und es stört sie nicht wenn sie dann wieder auf die Post traben darf. Mich hingegen nervt das. (Bild: zalando.at)

Aber wie es so ist habe ich manchmal selbst keine Zeit für irgendwas und da einem aus dem Fernsehen sowieso permanent der Zalando-Bote entgegenhüpft, habe ich jetzt doch einmal ein Paar City-Treter bei Zalando in Österreich bestellt. Schleichwerbung? Klar, wie sonst sollte man wissen wo ich meine Schuhe bestellt habe. Ich verwende auch ein iPhone, für die ganz Paranoiden. Anyway, die Auswahl ist gross, es sind durchaus tolle Schuhe dort zu finden und was die Plattform ‘kann’ ist sowieso Standard und muss nicht länger beschrieben und erklärt werden. Wenn jetzt der Versand auch noch wie versprochen klappt und mir der Zalando-Bote blind sagen kann welche Schuhe ich bestellt habe dann verspreche ich hoch und unheilig, wieder mal in dieser Hütte einzukaufen und vielleicht auch was für meine Tochter zu bestellen. Aber keine High Heels, von Diesel, in 38. Für die ist sie nämlich etwas zu gross und mit Gewalt muss sie mir ja nicht jetzt schon über mein Haupthaar hinaus wachsen.

Salat, Garnelen und ein Chardonnay

Soviel Zeit muss sein. Draussen hat es gefühlte 65º und richtig was futtern macht keinen Spass. Deshalb rasch einen Salat geschnippelt, Lachs drauf, ein paar Garnelen in die Pfanne geworfen und eine frisch gemachte Dijonsenf-Dill-Sauce drüber gepappt. Dazu einen schönen Chardonnay aus der Pfalz und die Hitze ist gleich um einiges erträglicher. Und gelaufen wird heute nicht vor 17 Uhr.

Nürnberg, Schuhe & ein Aston Martin

Ja, ich weiss, ich bin etwas nachlässig hier in letzter Zeit. Das liegt aber nicht daran, dass ich keine Lust habe, sondern einfach daran, dass ich irgendwie hinter mir selbst herlaufe bzw. tippe. Am Freitag geht´s nach Nürnberg und da gehört einiges noch vorbereitetet und erledigt um nachher nicht völlig im Chaos zu enden. Und die paar Tage die ich mir zwischendurch ‘Auszeit’ nehme müssen auch sein. Ausserdem ist Sommer und da will auch die Garderobe ein wenig ergänzt werden. Und weil´s im Business nicht immer im Freizeit-Look geht ist auch das Schuhwerk entsprechend anzupassen. Übrigens gibt es wenig das so gut riecht wie neue Schuhe. Nur das Leder im neuen Aston Martin riecht noch besser. Aber das ist eine andere Geschichte.

Public Viewing, Currywurst & Hungerhaken

Gestern. Zuerst in der Stadt herumgetrabt und den Sommerbeginn genossen. Zeit wird´s ja auch. Wenn da nur nicht immer die Horden von Touristen in die Stadt einfallen würden. Aber irgendwas muss ja immer stören.

Am Abend zum Public Viewing getrampt und von zwei Matches gerade mal ein halbes gesehen. Aber irgendwas lenkt ja immer vom Eigentlichen ab.

Dann doch noch selber Sport gemacht und Richtung heimwärts aufgebrochen. Die Kamera des 3er iPhones ist echt scheisse. Ich glaub´ ich steige doch aufs 4er um. Aber irgendwas funktionert ja immer nicht so wie es sollte.

Wien um Mitternacht OHNE Würstelstand ist einfach undenkbar. Ausserdem macht Sport müde. Da muss man sich ja nachher richtig stärken. Wenn da nicht die Pommes erst gekommen wären als die Wurst fast weg war. Aber irgendwas geht ja immer in die Hose.

In der U-Bahn ist mir dann das Essen fast wieder aus dem Gesicht gefallen. Soviel Grazie will erst mal verdaut werden. Da ist mir dann doch ein echter Hungerhaken lieber. Trotz des Verletzungsrisikos. Aber irgendwas ist ja immer.

Platzmangel

Ich brauche definitiv einen zweiten. Unbedingt. Nicht weil ich dann noch mehr einkühlen kann, aber dann habe ich vier Temperaturzonen, was sich entsprechend für Cavas, Spumantes und Schampus positiv auswirken würde. Nachdem der Weinkeller den ich angefragt habe schon verkauft ist, muss ich mich weiterhin mit den Miniausgaben in Schrankform zufrieden geben. Man hat´s echt nicht leicht in seinem Leben.

Wieder mal auf Wohnungssuche

Wer schon ein- oder mehrmals auf Wohnungssuche im Internet war der weiss, wieviel Müll man erst beseitigen muss um die seriösen Angebote von den Fake-Angeboten auszusortieren. Das wird wir mir gerade jetzt wieder bewusst weil ich selbst seit einiger Zeit wieder verstärkt die unzähligen Immobilien-Plattformen durchforste und mich oft frage … aber lassen wir das lieber. Jeder weiss das selbst am besten welch schnuckelige Schnäppchen einem da so angeboten werden wenn der Tag lang genug ist.

Also habe ich jetzt mal neben den ‘üblichen Verdächtigen’ die es in Österreich gibt, den Immobilienscout die Fährten lesen und mich von ihm bei meiner Wohnungssuche leiten lassen. Es wird langsam Zeit für mich wieder einmal umzuziehen. Alle paar Jahre reitet mich nämlich der Wandertrieb und ich brauche Tapetenwechsel. Der einzige Vorteil bei meiner Suche ist, dass ich eine ganz klare Vorstellung davon um welche Wohnungen es sich dabei handeln soll, nämlich um den klassischen Altbau (1920 und früher), hohe Räume, 3-4 Zimmer, Parkettböden (echte, nicht das Pseudolaminatparkett). Fehlt eines davon ist die Bude schon nicht mehr interessant und fliegt aus dem Beuteschema.

Und weil ich gerne auch noch Alternativen haben will, habe ich mich auch mal wieder im Immobilienring schlau gemacht was sich so am Wohnungsmarkt tut. Kann nie schaden wenn man mehrere Quellen anzapft. Dabei ist mir wieder klar geworden, dass man in Wien schon schön leben kann wenn man bereit ist ein wenig dafür auszugeben. Ein paar Objekte hätte ich ja jetzt dank des Immobilienscouts gefunden. Jetzt muss ich nur noch schauen ob die Makler/Vermieter mit sich reden lassen und aus ihren süssen Träumen von 6 Monatsmieten Kaution aufwachen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Bye bye Google

Ich habe beschlossen … dass alles was hier nicht mehr gewünscht ist einfach rausfliegt. So einfach ist das in der vanilleblauen Online-Diktatur. Aus diesem Grund leiste ich mir den Luxus Google-Adsene rauszuwerfen, weil mir das was diese Krake abhält, in meinem privaten Umfeld einfach nicht mehr passt. Ich leiste mir den Luxus mich von internezischen Sebstverständlichkeiten zu befreien und mich von Dingen zu entledigen, die sich irgendwie automatisiert und sich in das Online-Leben eingeschlichen haben. That´s why I kick your ass today und ich bin absolut sicher, keinen von euch zu vermissen.

Müßiggang im Palmenhaus

Im Burggarten läßt es sich immer noch vorzüglich faul sein. Und wenn auf der Terrasse des Palmenhauses auch noch ein Platz frei ist, dann ist das ganze umso schöner. Toller Tag in der Stadt und jetzt ist Weekend. Schönen Abend noch.

Reif fürs Wochenende

War das wieder eine Woche. Viel intensiver geht wohl nicht mehr. Und dann erfahre ich noch, dass dieses Wochenende Pfingsten ist. Ich glaube ich bin reif für die Insel. Sowas geht immer an mir vorüber. Immerhin ist mir gerade noch rechtzeitig eingefallen, dass heute Freitag ist. Deshalb gibt es hier die schedule of today:

Fruchtpresse anwerfen und Multivitaminshake pressen (wenn ich schon nicht gesund lebe, dann kaschiere ich das wenigstens ein wenig) +++ Allgemeine Restaurationsarbeiten im Bad erledigen (dauert auch immer länger) +++ Friseur (endgültig auf Sommerbetrieb umstellen) +++ Einkauf erledigen (Kühlschrank ist leer) +++ In den Fetzentempel traben (Klamotten für den Aufmarsch in der Hofburg besorgen) +++ Flanieren (wo weiss ich noch nicht, aber flaniert wird) +++ Auf den Naschmarkt zum Asiaten (Lebensmittel und Gewürze für die Wok-Küche besorgen) +++ Espresso ausfassen (ohne den… eh schon wissen) +++ Fischbude irgenwelche toten Flossen- und Krustenviecher besorgen (wenn ich nicht ans Meer komme, muss das Meer zu mir kommen) +++ Heimwärts düsen (alles bunkern) +++

Ob ich dann noch einmal auf die Piste gehe weiss ich noch nicht. Mal schauen. Cheers.

Wien am Wasser

Ich will irgendwann ein Hausboot haben. Am besten so einen abgewrackten Lastkahn wie man sie in Amsterdam findet. Aber in Wien ist sowas ja nicht möglich. Wo käme die Stadt denn hin wenn die Leute auch noch am Wasser wohnen würden? Vienna sucks!

Das Kreuz mit den Freitagen

Ich mag ja Freitage. Vor allem so wie meine in der Regel ablaufen. Von Montag bis Donnerstag wird gearbeitet und am Freitag wird alles ausserhalb erledigt wozu unter der Woche keine Zeit war. Nichts was also wirklich Arbeit ist, aber irgendwie doch dazugehört. Das was mich an den Freitagen aber dann doch wieder irgendwie stört ist der Umstand, dass dieser Tag meistens in Fressaktionen ausartet. Unter der Woche habe ich keine grosse Lust wirklich was zu futtern weil ich bei den Weinverkostungen sowieso immer irgendwas als kleine Begleitung dazu habe und am Abend bin ich dann zu faul bin um noch was extra zu basteln. Aber am Freitag, oh ja, am Freitag kommt der Flash und das geht dann schon in der Stadt los. Irgendwo ein nettes kleines Mittagessen, dann einen Espresso, am Markt ein paar Happen und in der City noch ein Eis. Zuhause dann den Kühlschrank plündern weil man wieder so viel gute Sachen eingekauft hat und am Abend dann ein Fläschchen Wein mit Antipasti oder einen Kübel Guinness mit Fish & Chips.

Und dann denke ich mir, dass es genau das ist was Lebensfreude ausmacht und man ohne schlechtes Gewissen auch mal richtig völlern kann. Der Samstag läuft gesittet ab und die ganze Woche gibt es sowieso nur wieder Fingerfood. Lieber selten und dafür extrem als ständig und dadurch wieder langweilig. Man hat´s echt nicht leicht und mit nix ist man zufrieden. Ich mach mir jetzt ´ne gute Flasche auf und zelebriere meinen ganz persönlichen Freitag. Ist ja auch nur einmal in der Woche. Cheers.

Reines Vergnügen

Das Schöne am Weinsammeln ist, dass man gewisse Tropfen hat die immer für einen da sind wenn man gerade mal Lust auf etwas unkompliziertes, einfaches und trotzdem aussergewöhnliches hat. Sowie dieser Reuilly Blanc von der Appellation Reuilly an der Loire. Ein Wein den man sich einfach aufmacht und wegtrinkt ohne Kopfweh zu bekommen oder gar ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Ein Sommertropfen der einfach den Durst löscht und Spass macht. So muss Wein sein. Cheers.

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FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

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