Wenn der Postmann zweimal klingelt

… dann gibt es eine Kiste feinsten Malbecs zu übernehmen. Aus Mendoza ist er und für kalte Winterabende der absolut perfekte Tropfen. Jetzt fehlen nur noch die Steaks dazu.

Durstlöscher

Der Tag war lang, ich bin gefühlte 138 Kilometer in der Stadt gelaufen, habe Plastik ohne Rücksicht auf die Umwelt verbrannt und jetzt ist endgültig WOCHENENDE! Und deshalb gibt´s jetzt einen Tropfen der zwar hier nicht allzu bekannt ist, aber dafür für mächtig Krach im Mund sorgt. Er heisst ‘Le coup soif’ was soviel heisst wie ‘Durstlöscher’ und er ist saftig, süffig, sündig sexy und mit einer Durchflussgeschwindigkeit gesegnet, die einen einfach umhaut. Ich wünsch euch was ihr ‘fucking Sünder’ und haltet die Ohren steif.

Sail

Allein schon wegen der Musik lohnt es sich BMW zu fahren.

Xavier Naidoo & die Ex auf den Schultern

Vor knappen 10 Jahren habe ich meine um 15 Jahre jüngere Freundin auf meinen Schultern sitzend zu den geilen Grooves von Xavier Naidoo durch den nächtlichen Himmel gewippt. Heute kann ich dieses Religions- und Erkenntniserleuchtete Gebrabbel dieses absolut begnadeten Musikers nicht mehr hören. Es nervt nur mehr. Obwohl er immer noch eindrucksvolle Musik macht, es passt einfach nicht mehr mit dem zusammen für das er einst gefeiert wurde. Wie´s wohl meiner Ex geht?

Stillman´s Bier aus Whisky-Malz

Bin ich was geschlaucht. Den ganzen Tag in der City rumgelaufen und die Friday´s schedule abgearbeitet. Natürlich mit Pausen, Espresso, Shopping & Co. Dabei wieder mal beim Schönbichler vorbeigekommen und prompt etwas gefunden das meine Neugier geweckt hat. Eine Bierspezialität aus Rankweil in Vorarlberg (das ist das Bundesland das eigentlich zur Schweiz gehört), gebraut aus Whiskymalz. Was ganz Aussergewöhnliches und genau so schmeckt es auch. Trinkt man Bier mit Whiskygeschmack oder ist es doch Whisky mit Biergeschmack? Nach zwei, drei Schlucken die Erkenntnis, dass es in der Tat nach beidem gleichzeitig schmeckt. Feierabend-Drink für Abenteuerlustige. Cheers!

Gemüse, Brot und ein Franzose

Gesund leben heisst es und drum gab´s heute das da. So sah das ganze vorher aus…

…und so nachher. Dazu ein rustikaler Franzose von der Loire und der Tag ist gut.

Spareribs-Notstand

Kaum ist das Wochende vorbei ist schon wieder Dienstag. Irgendwie ist mir der gestrige Tag voll durch die Finger geglitten. So wie am Sonntag die Kohle mit Töchterchen und Freund. Unglaublich was die zwei an totem Fleisch verdrücken können. Ich glaube in ganz Wien sind diese Woche die Spareribs aus. Und wenn ich auf meine Liste schaue wird mir gleich wieder ganz schlecht. Da komme ich nämlich bis Freitag nicht aus dem Tippern raus. Aber was soll´s. Dafür geht´s nachher ins letzte Quartal und das wird dann RICHTIG gemein. Es wird dazu berichtet :-)

Von Kopfgärtnern und Kaffeesiedern

Zuerst beim Haus- und Hofgärter gewesen und dann entspannt einen Espresso genossen. So macht Samstag Spass. Und morgen werden tote Rinder verdrückt.

Modisch in den Herbst

Der Herbst ist da und deshalb ist es wieder an der Zeit sich mit neuen Sachen einzukleiden. Erstens will man ja nicht unbedingt wie ‘vom Vorjahr’ aussehen und zweitens sollte es auch bereits etwas Wärmeres sein. Ausserdem macht es einfach Spass in neuen, vor allem aber schicken Fetzen rumzutraben. Ich habe da seit jeher meine ganz persönliche Einkaufsstrategie, welche ich aber auch gerne hin und wieder ignoriere und einfach so drauf los shoppe. Grundsätzlich kaufe ich aber die Basics meistens im Fetzentempel meines Vertrauens. Da gibt es keine Überraschungen, ich weiss was ich bekomme und ich kann sicher sein, dass es sich um gute Qualität handelt. Was zu diesen ‘Basics’ dann dazu kommt, das finde ich üblicherweise in kleinen Boutiquen, Shops in Seitengassen und sonstigen City-Verstecken. Und dann kaufe ich immer wieder online was zu. Erstens ist es bequem und oft sehe ich Dinge die ich in der Stadt nicht, dafür aber hier gefunden habe und zweitens macht es einfach Spass sich online durch eine riesengrosse Auswahl zu wühlen, um dann auf den Knopf zu drücken und sich die Teile einfach bis an die Haustür liefern zu lassen. So sie nicht gerade dem griechischen Götterbotendienst zur Versendung übergeben worden sind. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte.

Habe ich zwar früher nie gemacht (online Fetzen gekauft), aber seit ich für allerliebste Tochter immer wieder die AGBs der diversen Internet-Modeoutlets übersetzen muss (weil sie haufenweise online einkauft und sich nicht mit solch ‘lästigen’ Dingen aufhalten will), bin ich selbst auf den Geschmack gekommen und bis jetzt ganz gut damit gefahren. Und weil ich somit praktisch ihr ‘Einkaufsmanager & Hüter ihrer Konsumenenrechte’ bin, darf ich dann am Reitturnier auch ganz vertrauensvoll auf ihre DIVA aufpassen, damit sie ja nicht von irgendeiner Tussi geklaut wird während sie am Pferd sitzt und sich abschwitzt. So bleibe ich auch ‘frauentechnisch’ auf dem Laufenden und weiss was angesagt ist wenn man ‘auf die Piste’ geht :-)

Soda mit Wasser

Soda mit Wasser, sagen wir hier so und das heisst ganz einfach soviel wie ‘So’. Alles klar? Jetzt geht´s in die Dusche und dann wird der Freitag gerockt: Die schedule for today sieht ungefähr so aus:

Innenstadt düsen (spätes Frühstück mit dem Geheimrat einnehmen) +++ In den Fetzentempel traben (schauen was es für den Herbst so zum Verhüllen gibt) +++ Kunden besuchen (ein paar Sachen bequatschen) +++ Am Ring irgendwo einfallen und einen Espresso in die Venen kippen +++ Kumpel treffen (über alles mögliche schimpfen und lästern und dann weiterziehen) +++ Irgendwo was Feststoffliches auftreiben (schätze ich geh´ heute zum Figlmüller) +++ Einkauf erledigen fürs Wochenende (unbedingt Guinness und Weissbierbestand auffüllen) +++ Heimdüsen und die nächsten zwei Tage nur mehr faul sein. See you later.

Zinfandel für Kenner

Es ist Herbst. Und deshalb gibt es was Standesgemässes aus Kalifornien um den bevorstehenden Permafrost einzuläuten. Cheers.

Blind in den Genuss gesteuert

Heute abend werden beim Ex-Stiefsohn Weine verkostet, damit er endlich einmal von dem Fusel den er gewöhnlich trinkt weg kommt. Nichts gegen chilenische und australische Wuchtbrummen, aber das können Italiener und Franzosen ebenso gut, wenn nicht besser. Ausserdem muss es ja nicht immer krachen im Kiefer oder einem die Zunge am Gaumen festkleben. Ist ja mühsam auf die Dauer.

Also wird von seiner ‘besseren Hälfte’ gross aufgekocht und ich lasse dann alle blind gegen die Wand fahren. Blind deswegen, weil alle erst hinterher erfahren was sie getrunken haben. So macht das mehr Spass wenn nur einer, nämlich ich, weiss was in den Gläsern drin ist. Jeder bekommt dazu ein paar kleine Zettelchen und darf diese dann je nach Gefühl zu den jeweiligen Flaschen legen und schauen was er ‘erraten’ hat. Dabei kann man Rebsorte, Land, Massenplörre, High-end-Tropfen oder Bio-Rarität sowie auch Preisniveau platzieren. Als Abschluss gibt es dann die (tatsächlich) beste Schokolade der Welt und einen süssen Tropfen aus Orangenblüten-Muskateller aus den USA, einer längst vergessenen Rebsorte aus der Pfalz. Alles klar? Es wird lustig werden heute.

Aufsteh´n!

D´raussen ist es schön und der Tag kann beginnen. Dazu eine Kanne Kaffee auf den Tisch gestellt und das Chaos kann wieder los gehen. Auf geht´s!

Guinness & Tyrrell´s

Sometimes life´s just fun. Da geht halt wenig d´rüber….

Koks ist einfach retro

Auch wenn es nach Klischee klingen mag, aber oft ist es tatsächlich so, dass die ‘genialsten’ Wortwendungen, Satzstellungen und sonstigen Einflüsse in die schreiberische Tätigkeit dann entstehen, wenn man das berühmte ‘Glas zuviel’ intus hat. Manchmal muss man ganz einfach ganz tief in den Kanister schauen um all das in Worte fassen zu können was man sagen will was man nüchtern nie sagen würde, oder könnte. Wenn du allerdings am Buch deines Lebens scheibst dann darf einfach nichts fehlen, kein Fettnapf ausgelassen werden und kein Rausch nur einfach Rausch gewesen sein. Klar, man könnte sich die Birne mit Koks ‘frei machen’, aber das ist sowas von retro. Heute schenkt man sich dazu ein Flasche Rotwein ein, oder zwei, und hängt sich dazu noch das Schild von `langsam’ um. Kenner wissen wovon ich rede.

However, wenn du an dem Abschnitt deines Lebens angekommen bist und daran arbeitest an dem ‘Werk’ zu arbeiten, das für deine `Nachkommen’ auch nur die geringste Relevanz haben soll, dann ist das der Zeitpunkt an dem du einfach nur mehr ehrlich sein und keine Rücksicht darauf nehmen solltest welche Konsequenzen sich daraus ergeben könnten. Genau das tue ich im Moment, neben all den im Grunde genommen unwichtigen Dingen die ich tue um an einem Leben teilzunehmen, das schon lange nicht mehr meines ist.

Kreativ veranlagte und in den Worten suchenden und findenden Menschen werden verstehen wovon ich rede. Der Rest geht mir einfach am Arsch vorbei. Dem spendiere ich einfach eine Flasche vom feinsten Rotwein aus dem Keller oder eine Flasche industriell ‘gepimpten’ Champagners ;-)

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