Superkleber für Gedanken

Ohne Notizblock und Roller coaster pen geht gar nichts. Ideen und Gedanken müssen durch die Mine meines LAMY erst das Papier berühren ehe sie Zugang in die Welt der Bits und Bytes erhalten. Ist so. Und wird auch immer so bleiben.



Ich bin übrigens kein Arzt. Ich habe diese “Klaue” weil ich in der Schule verweigert habe Steno zu lernen und sämtliche Diktate deswegen in Langschrift mitgeschrieben habe. Geht genauso und spart Zeit. Gedankenblitze sind nicht darauf aus Schönheitspreise zu gewinnen. Comprende?

Super Bowl – Nur die Quote zählt

Mein Kumpel ist gerade eingetroffen, die Biere sind kalt und die Chips warten darauf in den nächsten Stunden gnadenlos vernichtet zu werden. Es ist Super Bowl-Time – lasst die Spiele beginnen! Ich habe € 50 auf die Steelers gesetzt. Morgen schlafe ich aus und lecke entweder meine Wunden oder freue mich über € 115. Ich drücke zwar den Packers die Daumen, aber die Steelers haben die bessere Quote. Scheiss Geldgier!

Update 1: Ich will auch so einen Flat Screen wie im Cowboys Stadium! 48 Meter breit, 23 Meter hoch und 40 Millionen Dollar schwer. Fuck, diese Amis wissen was “Supersize Me” heisst LOL

Update 2: 30 Jahre Wartezeit auf ein Abo der Packers. Ein echtes Taufgeschenk!

Update 3: Es gibt nichts auf der Welt, was eine gesamte Nation mehr in kollektiven Wahnsinn versetzen kann als ein TOUCH DOWN!

Update 4: ESPN America – Xtina war auch schon schlanker.

Update 5: 00: 35 Uhr – KICKOFF – Das Spiel der Spiele hat begonnen!

Update 6: Wette aus Las Vegas: Ist das der Super Bowl bei dem man zum ersten Mal ZWEI Titten blank sieht?

Update 7: Yeah! Die Packers gehen in Führung und meine Wette den Bach runter. Schizo!

Update 8: Yieeehaa! Next Touch Down! Go Packers! Meine € 50 lösen sich in Luft auf. Absolut gestört.

Update 9: Ich HASSE Super Bowl. Warum? Weil ich die Pizza in der Pause hier um zwei in der Früh futtern und deshalb am nächsten Tag doppelt schuften muss um das wieder abzuarbeiten. Aber eine Super Bowl-Pause ohne Pizza ist einfach indiskutabel. Abgesehen davon, dass es hier nur Tiefkühl-Pizza gibt, weil in diesem Bananenstaat keiner mehr was liefert. Wird echt Zeit, dass ich wieder heim komme.

Update 10: Pausen-Show – Musikalisch die schlechteste die ich seit Jahren gesehen habe. Da hilft auch der Auftritt von Slash nichts. Choreografisch und optisch … Web 4.0 halt. Auch nichts Neues. Dafür aber brav. Wie es sich gehört. Amerikas Jugend wurde nicht aufs Neue traumatisiert. Eigentlich aber wie eine Massenchoreografie aus Nord-Korea. Hoffentlich geht bald das Spiel weiter.

Update 11: Das letzte Viertel beginnt. Entweder gewinnen die Packers und ich verliere € 50, oder es gewinnen die Steelers und ich gewinne 115. Ich feuere trotzdem die Packers an. Und hoffe dass sich mein Einsatz vermehrt. Krank, ich weiss.

Update 12: This is it! Die Packers gewinnen, ich verliere € 50 und jetzt gehe ich ins Bett. Was für eine Nacht. Ich bin durch und fertig.

Das Tor zur Hölle

Gestern abend. Eingang Kärntner Strasse. Wo Geld binnen Minuten seinen Wert verliert und das Plastik in der Börse nach wenigen Metern zu schmelzen beginnt. Hier braucht es keine Martkschreier, hier schreit man selbst. Nach Gnade! Ein paar hundert Meter pure Hölle und kaum ist man am Ende angelangt, öffnet sich sprichwörtlich ein “Graben”, der alles was noch nicht verbrannt ist endgültig zu Asche werden lässt. Am besten geht man zum Meinl “von hinten rum”. Dann erspart man sich diese teuflischen Qualen.

Die richtige Seite

Wer immer auf der richtigen Seite stehen oder gehen möchte, der sollte folgendes wissen:

• Die richtige Seite ist am gesellschaftlichen Parkett die rechte. Sie ist die Ehrenseite. Dort geht der Gast und sonst niemand.

• Im Geschäftsleben gilt: Der Ranghöhere geht – geschlechtsunabhängig – rechts.

• Im Privatleben ist die rechte Seite der Frau vorbehalten. Der Grund dafür ist ein historischer. In der Zeit in der Männer noch stolz Degen trugen, war es irgendwie logisch, dass die Frau an der rechten Seite ging, hing doch links der Degen, der Frau in Bedrängnis hätte bringen können.

Gar nicht so schwer, immer auf der richtigen Seite im Leben zu sein, nicht wahr?

Wolken zum Frühstück

Endlich wieder mal so richtig ausgeschlafen. Bei dem Wetter allerdings kein Kunststück im Bett zu bleiben. Und jetzt? Jetzt versuche ich einmal vorsichtig mich wieder ins Leben zu integrieren. Ganz vorsichtig. Mit einem leckeren Frühstück und dann schaun wir weiter. Der Tag kann beginnen.

Pinotage – Die heimliche Geliebte

Wie versprochen der “Bericht” über mein gestriges Erlebnis mit einer Pinotage, einer roten, früh reifenden und sehr zuckerhaltigen Rebsorte, die überwiegend in Südafrika angebaut wird. Ich verzichte dabei bewusst auf ampelographische und önologische Fachbegriffe und versuche meine Eindrücke eher bildhaft darzustellen. Nach meinem Ritual (geöffnete Flasche 10 Minuten stehen lassen, danach den Wein im Glas noch 5 Minuten atmen lassen), sollte mir ein Trinkerlebnis mit einigen Überraschungen bevorstehen.

Nachdem schon die Nase (der Geruch) mit reifen Früchten und einer betörenden Süsse auf sich aufmerksam und Lust auf den ersten Schluck machte, beeindruckte auch die tiefdunkelrote Farbe mit rubinroten Reflexen. Ich muss dazu anmerken, dass es mir persönlich einen grossen Spass macht, das Glas vor einer weissen Lichtquelle zu schwenken und die Reflexionen zu beobachten.

Bereits beim ersten Schluck bekam ich einen Vorgeschmack auf das, was im Anschluss noch kommen sollte. Im Gegensatz zum spät reifenden Cabernet Sauvignon, kam die von mir verkostete Pinotage fast ungestüm daher. Mit einer Frische und Kühle am Gaumen, die sogar etwas prickelndes an sich hatte. Und eine Süsse, die vielleicht nicht jedermanns Sache ist, aber zu diesem Wein dazu gehört. Wie eine Pinotage überhaupt eine Sorte ist, mit der man sich auseinandersetzen und mit ihr beschäftigen muss. Fast könnte man sagen, man muss eine Pinotage an sich “heran lassen”.

Konträr zu tanninreichen (viel Gerbstoffe) Weinen versucht eine Pinotage mit Süsse, Frucht, Leichtigkeit und vor allem einer gewissen klimatisch bedingten Kühle und Frische von ihrem Trinker Besitz zu ergreifen.

Für mich persönlich fühlte sich dieser Tropfen wie ein reifer Cabernet Sauvignon auf Speed an. Sicherlich gewagt diese Aussage, nachdem aber die sinnlichen Empfindungen jedes Weintrinkers immer nur subjektiv sind, ein Vergleich der zulässig ist.

Was den Wein letztlich interessant gemacht hat, war nach dem ersten, das zweite Glas. Mit zunehmender Aufnahme von Sauerstoff wurde die Pinotage “ruhiger”, runder und “langsamer”. Hatte man beim ersten Glas noch den Eindruck, dass dieser Wein es “eilig” hat den Gaumen zu erobern und ihm alles zu zeigen was er kann, so liess er sich ab dem zweiten etwas mehr Zeit, wurde geschmeidiger am Gaumen und beeindruckte mit einer zwar gewöhnungsbedürftigen, aber durchaus angenehmen Süsse. Cabernet Sauvignon-Fans könnten diese Rebsorte mögen, ist sie nämlich noch fruchtiger und dazu noch äusserst frisch.

In Summe hat sich dieses Experiment gelohnt und ich werde sicher noch eine Kiste nachkaufen. Ist es doch ein Wein der Spass macht, der Kühle ausstrahlt und trotz seiner 14% Alkohol leicht zu trinken ist. Ein Wein der rasch zu einer “heimlichen Geliebten” werden kann. Das Potential dazu hat er.

Für Interessierte noch ein paar zusätzliche Fakten zu diesem äusserst interessanten Wein:

Produzent: Springfontein

Geerntet wurden die Trauben im Februar 2007 und nach 11-monatiger Reifung im Eichenfass im Jänner 2008 in Flaschen abgefüllt.

Insgesamt wurden von dieser 100% sortenreinen Pinotage nur 25 400 Flaschen abgefüllt. Der Wein ist bereits als junger Wein “trinkfertig” und hat nicht all zuviel Lagerpotential (max. 5 Jahre).

Blind Date mit einer Pinotage


Hatte gerade eine Auseinandersetzung mit einer Flasche Wein aus Südafrika und gebe mich geschlagen. Bericht über dieses Abenteuer folgt umgehend. Morgen. Versprochen.

Wein-Expedition

Shoppen macht müde. Wie gut, dass es da in meinem persönlichen Weinparadies gleich neben dem Shop eine angeschlossene Bar gibt. Irgendwie muss man sich ja laben nach all der Anstrengung, oder sich einen hinter die Binde kippen, um die soeben bezahlte Rechnung rasch wieder zu vergessen. Reine Ansichtssache.

Andererseits ist es gerade im Jänner immer ein Highlight, sich zwischen den Regalen zu schaffen zu machen. Bei tollen Weinen, die teilweise bis 50% reduziert sind, ist das immer wieder eine grossartige Gelegenheit, günstig auf Entdeckungsreise zu gehen. Mir persönlich macht das einen riesigen Spass neue Weine zu entdecken und einfach mal “drauf los” zu shoppen. Neben dem Einkauf meiner Lieblinge habe ich deshalb heute auch eine kleine “Reise durch die Kontinente” unternommen und mir bis dato unbekannte Weine aus Südafrika, Frankreich, Argentinien, Italien, Deutschland, Österreich, Chile und Kalifornien einverleibt. Womit die Vorfreude ins Unermessliche steigt und ich der Öffnung der ersten Flasche entgegen fiebere.

Ich finde diesen Zugang zum Wein einen sehr interessanten, weil man sich a) selbst irgendwie zwingt offen und neugierig zu bleiben und b) nicht in ein Fahrwasser gerät, in dem man irgendwann “betriebsblind” wird und bei ein paar Sorten “hängen” bleibt. Deshalb nutze ich solche Gelegenheiten wann immer sie sich bieten und bin sehr froh darüber. Habe ich doch schon oft den einen oder anderen Tropfen für mich entdeckt, der mir sonst verborgen geblieben wäre.

Was natürlich zusätzlich zum Einkauf grösserer Mengen verleitet ist der Umstand, dass man die gerade erstandenen “Juwelen” nicht selbst nach Hause schleppen muss, sondern sie sich einfach liefern lassen kann. Kostenlos ab 99 Euro. Somit konnte ich mir nach der Einkaufsorgie noch gemütlich einen Burger rein ziehen und noch etwas anderes erledigen. Vor 10 Minuten hat es dann geläutet und meine Lieferung fand ihren Platz in meiner Bude. Genau so soll ein Freitag Abend aussehen. Prost.

Mode-Erscheinung

Aufgenommen während der A.F. Vandevorst Modenschau in Berlin.

Credits: TIME und MARKUS SCHREIBER / AP

Weintage im MQ

Am 27. Jänner findet im Zuge der Weintage im MQ (Museums-Quartier) der Burgenland ROT-Tag statt. Dabei werden typische Weine aus Österreichs Sonnenregion präsentiert. Verkosten kann man die typischen Sorten Blaufränkisch, Zweigelt und auch Cuvées. Die Liste der teilnehmenden Winzerbetriebe ist gross und lädt zum gemütlichen Verkosten von ausgezeichneten burgenländischen Tropfen ein. Selbstverständlich kann man diese auch gleich vor Ort erstehen und seine Bestände zuhause entsprechend erweitern.

Location:
Museums-Quartier, 1070 Wien. Eintritt € 18,- (Katalog inkl.). Studenten zahlen €10,-.

Weitere Veranstaltungstage:
19. Jänner 2011
Tag des Friauler Weines
27. Jänner 2011
Burgenland Rot
15. März 2011
Veltliner-Tag
18. April 2011
Tag des Steirischen Weines

iPhone – Verpackung

Wer seinem iPhone 4 den ultimativen Look verpassen will, der tut dies mit dem StealthPredator. Edler kann man sein geliebtes Handy nicht verpacken.

Germanespanenglish

Meine Muttersprache ist deutsch. Lesen, fernsehen und mit Freunden quatschen tue ich grossteils in englisch. Meistens so um Mitternacht. Wenn ich jedoch die Wahl hätte, dann würde ich spanisch als Sprache meiner Wahl aussuchen. Ich liebe die Musik dieser Sprache und bin ihr total verfallen. Auch wenn ich nur gerade mal etwas bestellen und ein paar Höflichkeiten austauschen kann.

Touch Down

LIVE now. New England Patriots vs. New York Jets. Das wird wieder eine lange Nacht. Gott sei Dank sind genug Corona und Burts im Haus.

Das Beste im Mann

Seit meiner Jugend rasiere ich mich. Nass. Ich habe einmal versucht mir eine Maschine an den Hals zu setzen und das Ding laufen zu lassen. War nicht mein Ding. Wie auch immer, ich rasiere mich jeden Tag … und ich HASSE es. Warum? Weil ich es MUSS. Ich hasse grundsätzlich alles was ich tun muss. War schon immer so.

Was ich aber bis heute aus dem Land der Nassrasur nicht verstanden habe, vielleicht bin ich wirklich zu blöd dafür, ist der deutsche Slogan von Gillette. Lautet der englische “The Best a Man Can Get”, frage ich mich nach wie vor, was mir der deutsche Slogan “Für das Beste im Mann” wohl sagen will. Hilfe!

Belgien für Geniesser

Gab es gestern einen kleinen Exkurs in Belgiens Regierungsgebaren, so gibt es heute was für den leiblichen Genuss. Denn ohne diese beiden Dinge wäre Belgien ja überhaupt nichts wert. Und das soll ja auch nicht sein.

Das Einzige worüber sich Belgier einig sind, ist das Essen und das Trinken. Nicht nur, dass man sich rühmt die meisten Sternelokale pro Einwohner weltweit zu haben, beschweren sich sogar belgische Häftlinge, die aus Platzmangel in den Niederlanden inhaftiert wurden, über die schlechte Küche in holländischen Gefängnissen. Denn tatsächlich sind sogar belgische Gefängnisse für ihre hervorragende Küche bekannt.

Über all dem steht dann noch das belgische Bier. Darf der Hopfensaft in vielen Ländern nur nach strengen Reinheitsgeboten gebraut und vertrieben werden, so ist diese “Hürde” in Belgien nicht zu nehmen. Hier bedarf es so etwas Banalem wie einem Reinheitsgebot nicht. Was dazu führt, dass belgisches Bier entweder süß, fruchtig oder einfach nur brutal stark ist. Bild: lxixixl.com

Was dem ganzen aber die Krone aufsetzt, ist das eigentliche Nationalgericht Belgiens. Fritten mit Mayonnaise. Belgien ohne Fritten und Mayonnaise, einfach nicht vorstellbar, nicht existent! Selbstverständlich beruht die aussergewöhnliche Qualität dieses Heiligtums auf einem alten Geheimnis. Nämlich jenem, dass die geschnittenen Erdäpfel nach einmaligem Frittieren über Nacht ruhen und am nächsten Tag dann noch einmal frittiert werden. Das ergibt pro “Fritte” ein Maximum an Frittierfett, das man zu sich nehmen kann. Ob es sich dabei um Pflanzen- oder Rinderfett handelt, darüber wird noch heftig diskutiert.

Über belgische Schokolade zu schreiben wäre am Ende wie Wasser in den Rhein zu tragen. Es gibt einfach keine bessere. Basta.

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