Zeitzeuge

Das Teil hat offensichtlich schon einiges mitgemacht. Arme Rinde kann man da nur sagen.

Schon komisch

Wieder mal einen richtigen Faulenztag eingelegt gestern. Kein Internet, kein Telefon, kein Nichts. Einfach den Stecker gezogen und den Tag im Freien verbracht. Gut gegessen, gut getrunken und vor allem richtig gut entspannt und Sonne getankt. Faul rumgehangen, durch die Stadt spaziert, am Fluss gelegen und die Seele baumeln gelassen. Schon irgendwie seltsam wenn man sich überlegt welch Hochgenuss es ist wenn man einmal nicht von der Kiste und all seinen elektronischen Gadgets in Beschlag genommen ist. Wie schön das Leben draussen ist und wie gut das alles Körper und vor allem der Seele tut. Strange times sind das in denen wir leben.

Frühstück vor dem Sturm

Letzter Arbeitstag für diese Woche. Wieder mal alles (okay, so ziemlich alles) geschafft was anstand und erledigt werden musste. Mit meinen Boxen bin ich auch fertig heute und dann sind nur noch zwei Artikel zu finalisieren. Deshalb werde ich mir jetzt einmal ein nettes Frühstück bruzzeln, was bei mir recht einfach ist; eine Kanne Kaffee und das wars auch schon. Ich bin ja genügsam.

Danach stehen heute nur mehr administrative Dinge am Programm. Muss auch sein, auch wenn diese Sachen nicht unbedingt mein Ding sind. So unkreativ, irgendwie. Aber da muss ich durch, ob ich will oder nicht *würg*. Und wenn jetzt jemand glaubt, dass für mich deshalb schon morgen das Wochenende beginnt, der hat sich getäuscht. Morgen ist, wie bereits bekannt, der “Erledigungstag”, also Rennereien und Stress in der Stadt und am Wochenende darf ich dann weiter an Töchterchens Webseite schrauben. Die kommt nämlich am Sonntag von der Trainingswoche zurück und will Fortschritte sehen. Ich bin doch wirklich ein armes Schwein.

However, heute wird noch fest in die Tasten gehämmert und morgen werde ich mir den Stress mit ein paar netten Dingen und Erlebnissen versüssen. Man muss ja schliesslich auf sich schauen und aufpassen, dass man sich nicht übernimmt, oder?

Je sonniger der Tag, umso verde der vinho

Heute wird endgültig der Frühling eingeläutet. Damit das auch standesgemäss und artgerecht stattfindet wird dazu eine Flasche Vinho Verde aus Portugal aufgemacht und darauf angestossen. Da geht das Boxen einbauen gleich viel leichter von der Hand.

Von Banken und Wirten

“Wer nichts wird, wird Wirt”. So lautet ein österreichisches Sprichwort. Um es anglikanisch aufzumotzen könnte es heissen, die “extended version” davon heisst Banker. Beide haben ein im Grunde genommen gleiches Verständnis. Ich kenne genug Wirten, Bar- und Pubbesitzer die am Ende des Tages die Losung in die Tasche stecken und sich wundern, warum sie am Ende pleite sind. Und ich kenne Banker die nicht anders denken und handeln. Das Blöde an der Sache ist jedoch, dass deren Kunden auf diesen Schwachsinn reinfallen und nach einer Weile dämlich aus der Wäsche schauen wenn ihre Bank, Partner in allen Lebensfragen, ihnen die Hosen runter zieht und ihnen alles wegnimmt was sie haben. Umsatz ist nun mal nicht Ertrag. Aber wer weiss das schon?

Das wahre Verbrechen der Banken liegt aber darin, dass sie Kunden nur dann leben lassen wenn ihre Umsätze entsprechend hoch sind, unabhängig was am Ende übrig bleibt. Wenn es zu wenig ist nehmen sie sich halt was ihm gehört. Dass sie sich aber mit dieser Denke ins eigene Knie schiessen ist ihnen egal, werden sie doch staatlich gestützt und müssen keine Minute um ihre Existenz zittern. Dafür haben sie ja ihre Kunden. Wie den meinen der meinte, er mache im Jahr 190.000 Euro Umsatz und entsprechend blöd schaute als ich ihm sagte, dass mir sein Umsatz gestohlen bleiben kann und mir eher sein trauriger Ertrag von 6% Anlass zur Sorge gebe, wenn ich mein Honorar monatlich und nicht jährlich im Voraus in Rechnung stellen würde. Ich habe den Auftrag nicht erhalten. Dafür schlafe ich aber besser und weiss, dass ich mir Gerichtsverhandlungen, Nerven, Arbeit und Kosten erspart habe. So gesehen ist das auch ein Ertrag und am Ende ein Gewinn von Lebensqualität.

Ribollita und die Toskana

Bella Italia im Suppentopf. Heute gibt es Ribollita, einen toskanischen Gemüsetopf. Damit es allerdings nicht zu vegetarisch wird habe ich den Eimer mit reichlich gewürfelter, italienischer Salami aufgemotzt. Veredelt mit frischem Parmesan, ein paar Tropfen Olivenöl drüber und schon gibt der Topf was her. Mahlzeit und einen schönen Samstag!

Ein Tag in der Stadt

Aber jetzt! Jetzt ist Feierabend! War das wieder ein Tag heute. Den ganzen Tag die Hacken in der Stadt abgelaufen und trotzdem nur die Hälfte von dem bekommen was ich eigentlich wollte. Dafür habe ich die andere Hälfte mit dem Kauf anderer Dingen kompensiert. Ich mag nämlich keine halben Sachen. Und so habe ich mir als allererstes ein neues Frühlingsjäckchen angeschafft weil dieses gar so laut vom Kleiderständer “nimm mich mit” gerufen hat. Man(n) hat ja ein Herz.

Danach zu Butlers und Kare wegen Suppentöpfen und Schüsseln, aber leider nicht wirklich was gefunden was mich angesrungen wäre. Also mit leeren Händen raus marschiert und direkt auf den Naschmarkt getrabt. Bietet sich immer an bei diesem Wetter. Rasch einen Drink dort genommen und dann den Einkauf erledigt. Gewürze für die nächsten hundert Jahre gesammelt, Korkuma, rosa Pfeffer, gelbe Senfkörner, Spaghettimischungen mit Knoblauch, Chili und Kräutern und noch mindestens vierunddreissig andere Stauden und Sträucher eingepackt.

Nachdem ich selbstverständlich auch in die Käsehütte eingefallen bin (ich komme dort einfach nicht vorbei, vielleicht sollte ich die Route wechseln) und dort wie immer richtig “geblutet” habe, war es Zeit endlich einmal etwas zwischen die Zähne zu bekommen. Auf das Essen hatte ich nämlich irgendwie vergessen. Also ab in die City in die Brewing Company und mir dort zwei Bierchen und ein Sandwich genehmigt. So wie das Bier gezischt hat hätte ich zehn vertragen, aber man kann sich ja beherrschen.

Und das wars dann auch schon für heute. Rasch noch den Anzug aus der Putzere abgeholt, 30 Euro abgedrückt und endgültig nach Hause gedampft. Für alle Nicht-Österreicher dabei noch einen schnellen Schnappschuss vom Lebensministerium gemacht, weil das sonst keiner glaubt, dass es bei uns sowas wirklich gibt. Oh ja, ihr Nichtwissenden! Unser Staat schaut auf uns und sagt uns wie wir zu leben haben, oder auch nicht. Da schaut ihr, was? Auf sowas muss man erst mal kommen um irgendwelche ausgemusterte Beamte dort bei vollen Bezügen endzulagern.

Und jetzt ist endgültig Ende mit der Woche. Jetzt gibt es nur mehr Füsse auf die Truhe und den Rest des Abends einfach abhängen. Ich bin sogar zu faul mir ein Bier aufzumachen. Ich brauch´ einen Butler! Jemand einen übrig?

Get down with Fred and French wine

Genau die richtige Musik zum runter kommen. Es ist so gut wie Wochenende. Morgen ist wieder “Lauftag” und für diese Woche ist genug geschuftet. Jetzt auf die Couch mit gutem Jazzfunk und dazu ein schöner Rotwein von der Loire. Mir geht´s gut.

Tag der Tomate

Heute ist Welttomatentag. Deshalb esse ich heute zum Wiener Schnitzel einen Kartoffelsalat mit Mayonnaise. Will mir ja nicht nachsagen lassen ich sei gewissenlos.

In der Suppe liegt die Kraft

Nachdem hier wieder irgendwie der Winter eingekehrt ist, habe ich mir heute eine scharfe Suppe gebruzzelt. So richtig deftig, mit Fleisch, Pepperoni und sonstigem Zeugs drin. Dazu ein schönes tschechisches Bierchen. Und jetzt wird gefaulenzt. Denn morgen darf ich an Töchterchens Webseite schrauben. Feierabend ist! Cheers.

Der nächste Winter kommt bestimmt

Die 80er hatten schon was. Pop, rückwirkend betrachtet, war manchmal schon ganz gut.

Knapp am Tod vorbei

Hallelujah, war das ein megafaules Wochenende! Weniger bewegen geht gar nicht mehr. Fast wäre ich erstunken hier vor lauter Faulheit. Mit letzter Kraft habe ich aber heute aus dem Bett geschafft, weil mir die Sonne schon in den Hintern schien. Was habe ich für ein Glück. Wieder ein Wochenende ganz knapp überlebt. Dafür wird jetzt bis Donnerstag richtig gerackert damit hier ordentlich was weitergeht. Die Sonne soll euch allen scheinen und mir noch ein wenig mehr ;-)

Regeneration mit Chinafutter

Gestern einen Relax- und Regenerationstag eingeschoben und den ganzen Tag nur auf der Couch herum geknotzt. Sogar zum Essen machen war ich zu faul und so hab´ ich mir ganz Hollywoodlike vom Chinesen liefern lassen. So richtig in Pappschachteln wie man es aus unzähligen Filmen kennt. Sogar einen Glückskeks habe ich dazu bekommen. Der Tag war nach der Orgie mit meinen Kumpels auch notwendig. Hätte ich sie nicht um ein Uhr früh aus der Bude rausgeworfen, hätten die sich auch noch über die wahren “Juwelen” in meinem Lager hergemacht. Keine Skrupel dieser wilde Haufen. Und jetzt wird wieder bis Donnerstag gearbeitet. Der Freitag ist schneller wieder da als einem lieb ist.

Rosaroter Seelenbalsam

Heute ist so ein Tag an dem ich nicht wirklich weiss welchen Wein ich trinken soll. Es ist zwar noch Winter aber draussen ist es zu warm dafür. Es ist auch noch kein Frühling, dafür ist es wieder zu kalt. Ein Dilemma. Deshalb kommt heute ein Rosé auf den Tisch der genau diese “klimatische Lücke” perfekt ausfüllt. Kein leichter Rosé für den raschen sommerlichen Genuss, sondern ein echter Kraftprotz der wie Rotwein ohne Gerbstoffe schmeckt. Mächtig im Alkohol, voll im Körper und kraftvoll würzig. Aus dem Dourotal kommt er und ‘douROSA’ nennt man ihn. Ich mag diesen kräftigen Portugiesen. Aber das habe ich ja hier schon ausführlich erwähnt. Einen schönen Abend wünsche ich. Zum Wohl.

Update 21:00 Uhr: Freunde überraschend aufgetaucht und noch drei weitere Portugiesen eingekühlt. Sieht aus als würde der Abend rosarot werden.

Update 22:30: Freunde saufen den Rosé wie Himbeerwasser. Nur noch 9 Flaschen im Schrank und Angst um den Restbestand für den SOMMER!

Flüssiges vom Ätna

Endlich! Heute sind mit einiger Verspätung die lang ersehnten Flaschen aus Sizilien eingetroffen. Was wäre Italien wenn es nicht streiken könnte? Umso mehr freue ich mich jetzt schon auf diese edlen Tröpfchen von denen mir einer davon schon letztes Jahr ein leicht debiles Grinsen ins Gesicht zauberte. Jetzt noch einen Monat zum Ruhen ins Regal mit den Teilen und dann kann es losgehen. Das Leben ist schön!

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