Eine Brasilianerin in Basel

Hundertmal versprochen, hundertmal vergessen und nicht gehalten. Aber jetzt huldige ich meiner Baseler Freundin dafür doppelt. Kann ja nicht sein, dass ich das nicht auch noch irgendwie auf die Reihe kriege.

Wer sich für weitere Werke oder mehr Informationen über Lilian Valladares interessiert, kann sich auf Demenga Galeries oder direkt auf arts.li einen Überblick verschaffen.

Astrologie von und für Experten

Der Steinbock-Geborene hat im neuen Jahr am ehesten beruflichen Erfolg, wenn er sich weiterbildet und seinen Geist trainiert.

Ich halte so gut wie gar nichts von der Astrologie. Schon gar nicht von den Medien-Massenhoroskopen. Auch wenn ich mich ab und zu darüber amüsiere.

Welche Idioten aber für diese hellseherische Expertenleistung jenen Traumdeuter auch noch bezahlen um es auf einem öffentlichen Info Screen zu präsentieren, das entzieht sich meinem Vorstellungsvermögen. Eindeutiger kann man nicht NICHTS voraussagen.

Von Möpsen, Gurken und Russen

Irgendwie bin ich wieder im Leben zurück. Nach dem Verzehr von circa einer halben Tonne Russen (das sind bei uns gurkenlose Rollmöpse in ungerolltem Zustand – alles klar?), kehrt wieder Leben ein in meine verwahrloste Hülle. Genau so muss ein neues Jahr beginnen. Den ersten Tag des Jahres im Leichensack verbringen und am zweiten wieder auferstehen. Das hat nicht einmal der alte Sack da oben geschafft. Der brauchte drei!

Jetzt geht´s also wieder los. Ein ganzes Jahr Zeit um wieder irgendeine miese, fiese und hinterfotzige Schweinerei anzustellen. Ich freue mich schon darauf. Ich bin auch schon gespannt wie viele neue Projekte ich tatsächlich auf Schiene bringen werde und vor allem, ob sie funktionieren oder nicht. Das ist immer das reizvolle an solchen Sachen. Die vielen Fragezeichen, nicht genau zu wissen worauf man sich einlässt und einfach dem Strom zu folgen. Ich werde es sehen. Und jetzt schiebe ich mir eine Pizza in den Ofen.

Mit Guinness ins neue Jahrzehnt

Halbtot (verkühlt, verschnupft und fiebrig) habe ich mich gestern ins Irish Pub geschleppt um das Publikum dort so richtig mit dem Vogelgrippevirus zu kontaminieren. Oder ist es doch BSE? Schon der Taxifahrer fragte mich ob ich mich ins neue Jahr niessen wolle und wünschte mir beim Verlassen einen unfallfreien Rutsch in selbiges. Endlich im Pub fühlte ich mich durch den in der Luft hängenden Geruch, der guten Laune und der tollen Stimmung gleich um einiges besser. Was sicherlich auch damit zusammenhing, dass die Hütte rammelvoll war und das braune Gold in Strömen aus den Zapfanlagen floss.

Zusammengefasst: Mit jedem vernichteten Guinness besserte sich mein gesundheitlicher Zustand und am Ende soff ich mich “geheilt” ins neue Jahrzehnt. Keine Spur mehr von Fieber, Schüttelfrost und sonstigen unangenehmen Begleiterscheinungen. Ausser jenen, die durch den übermässigen Genuss von Guinness und Tullamore Dew von ganz alleine auftreten. Da ich aber gestern nicht der einzige war der sich in diesem Zustand befand, fiel es auch nicht weiter sonderlich auf.

Heute, bin ich wieder krank. Das neue Jahr fängt echt beschissen an. Ich habe Kopfweh (das ist die Grippe), einen Geschmack im Mund als hätte ich Rattenscheisse gefressen und ich bin kurz davor mich von diesem Planeten zu verabschieden. Ich will nur mehr sterben. Zumindest heute. Morgen sieht die Welt wieder anders aus.

Soviel zum Neuen Jahr. Ich wünsche ein allgemeines PROSIT 2011 und lege mich jetzt wieder nieder. Mir geht´s echt scheisse!

Ein trauriges Jahrzehnt

In ein paar Stunden ist es wieder einmal soweit. Wieder ist ein Jahr vergeudet vorbei und wieder wird gefeiert was das Zeug hält. Mit Böllern aus China, Raketen aus Korea und sonstigen Explosivgeschossen aus Myanmar. Und natürlich mit sämtlichen globalen Restbeständen an Sekt, Champagner und sonstigem Alkohol.

Was dieses Jahr von anderen unterscheidet ist der Umstand, dass heute nicht ein Jahr wie jedes andere ihr Ende findet, sondern die erste Dekade im neuen Jahrtausend endgültig vorüber ist. Hat fast was heiliges. Ein Jahrzehnt geht zu Ende. Und was hat es gebracht? Das zu beurteilen überlasse ich den Qualitätsmedien und sonstigen “seriösen” Quellen. Die können das viel besser und werden dafür auch bezahlt.

Was sich auf jeden Fall geändert hat, ist die Qualität der Freiheit und die damit unmittelbar verbundene Lebensqualität. Seit einem tragischen Ereignis im Jahr 2001, hat sich die Welt in den letzten neun Jahren einschneidend verändert. Nichts blieb wie es war, nichts wird mehr sein wie es einmal war. Die Nachspielzeit der Neunziger war definitiv vorbei und alles was danach kam, griff direkt in unser Leben ein. Ohne Vorwarnung, ohne Narkose. Müssig darüber weiter zu berichten.

Nun ist es also bald soweit. 2010 wird abgehakt und 2011 läutet das neue Jahrzehnt am Planeten Gier ein. Jenen die noch immer nicht genug bekommen haben und weiterhin alles, auf Kosten anderer, in ihre gierigen Schlünde stecken, wünsche ich, dass sie daran ersticken mögen. Allen anderen wünsche ich ein erfolgreiches, gesundes und friedliches Neues Jahr, sowie ein spannendes und von positiven Ereignissen überstrahltes neues Jahrzehnt. Happy Silvester und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

Ich selbst packe später dann meine weichen Knochen zusammen und werde ein paar Bakterien ins Molly Darcys schleppen. Ein Fass Guinness (mindestens eines) und eine Flasche Tullamore Dew sollten meinen Verfallsprozess ein wenig aufhalten und mich erst im neuen Jahr endgültig dahin raffen. Sláinte!

Weihnachten in vanilleblau

Allen die sich sogar heute auf vanilleblau verirrt haben, wünsche ich ein frohes und gemütliches Weihnachtsfest. Möge sich der Christbaum biegen vor Geschenken, die Kerzen keinen Zimmerbrand auslösen und Mutter nicht weinend in der Küche sitzen, weil die Kekse hart wie Stein sind. Mögen die Kinder zufrieden sein mit dem was sie bekommen, Oma und Opa ihre Zähne drin behalten und Vater handzahm sein nach einer Flasche Whisky. Möge Weihnachten für alle so sein wie sie es sich vorgestellt haben und mögen die Tannennadeln im Bett die Scheidungsrate trotzdem niedrig halten.

Ich wünsche allen ein frohes und friedliches Fest. Mit allem Drum und Dran und ohne Katastrophen. Und vor allem jetzt schon viel Erfolg bei der Neujahrsdiät. Cheers!

Noteinkauf mit einer Freundin

Heute mittag rief mich eine gute Freundin an und fragte mich ob ich ihr bei einem Problem behilflich sein könnte. Selbstverständlich war es mir, wie immer, eine Freude und so fragte ich sie wie ich mich denn nützlich machen könne.

Kurz erzählt: Ihr Auto war irgendwie tot und sie musste unbedingt für heute Abend ein “sexy Kleidchen” auftreiben. Sie hatte nämlich einem Bekannten versprochen in seiner Diskothek auszuhelfen, weil seine eigentliche Barmaus krank geworden war. Nun ist das alles noch nicht wirklich stressig, nur wenn man keine weihnachtliche Sex-Appeal versprühende “Berufskleidung” hat, dann hat man ein Problem.

Also holte ich sie ab und sagte ihr, dass es eigentlich nur eine Möglichkeit gäbe, so etwas noch rasch aufzutreiben; nämlich in einem Sex-Shop. Gesagt, überlegt, hingefahren. Und dann kam was kommen musste:

Sie (an meinem Ärmel hängend, zum Verkäufer): Ich suche ein sexy Kleid, etwas weihnachtliches.

Der Verkäufer: Haben wir, gleich da hinten. Wofür brauchen Sie es denn?

Sie: Fürs arbeiten.

Er, mit einem Grinsen im Gesicht, während er mich musternd anblickte und mich eindeutig als ihren Pimp identifizierte: Ach ne, wirklich?

Der Rest des Gesprächs war eine äusserst unterhaltsame Aufklärung des Sachverhalts. Ein Kleid, das sie nicht eindeutig als etwas darstellte was sie eindeutig nicht ist wurde gefunden und als Draufgabe gab es vom Verkäufer mit der Bemerkung “Man weiss ja nie” ein Packung Kondome mit Erdbeergeschmack.

Meine Freundin ist gerettet, ich hatte noch einen spassigen Nachmittag und alle sind zufrieden. Weihnachten kann kommen.

Unterm Christbaum nichts Neues

Wer morgen keine Zeit und keine Lust hat hier vorbei zu schauen, muss das Fest trotz allem nicht ohne meine besten Wünsche bestreiten. Und wer doch Lust hat morgen noch hier vorbei zu schauen, dem werden natürlich ganz aussergewöhnliche Festtagswünsche zuteil. Alle, die weder heute, noch morgen Zeit und/oder Lust haben, seien mir trotzdem gegrüsst und beglückwünscht. So sie dazu noch aufnahmefähig sein sollten. Also, ein frohes Fest und immer schön auf seine Sachen aufpassen. Salute!

Justiz in Österreich ein Schmierentheater

SO bewältigt der Österreicher das politische Schmierentheater der Bananenrepublik. Ein Ex-Finanzminister, für den trotz belastender, vorhandener Abhörprotokolle bis in alle Ewigkeit die Unschuldsvermutung gilt. Ein Ex-Bankdirektor der den Deppen machen musste um eine komplette Regierung samt ihren Vasallen weiter an der Macht zu halten und weitere nach wie vor aktive Protagonisten, die auf Versprechen zurück zu kehren, ihren Urlaub in Australien verbringen. Zahlreiche Nebendarsteller, die nicht einmal wissen wofür sie Provisionen erhalten haben und deshalb beim Ex-Finanzminister nachfragen und sich deshalb Rat von eben diesem für die bevorstehende Aussage vor Gericht einholen müssen. Was in der Republik der krummen Bananen kein Tatbestand der Abrede oder gar Verdunkelung ist. Von Fluchtgefahr ganz zu schweigen.

In dieser Tonart geht es weiter und beim Heurigen (Buschenschank) nimmt man das ganze mit typisch wienerischem Humor. Nur so lässt sich ertragen, dass man es locker mit jedem afrikanischen, lateinamerikanischen, asiatischen, russischen und jedem anderen korrupten Staat der Welt aufnehmen kann.

Eine Burka für das Christkind

Suchst Du noch einen Umhang fürs Fest? Gibt es sicher HIER. Beeilung! Husch husch!

Geile Suchmaschine

Seit ich vor ein paar Tagen über die tolle Nummer in der Wiener U-Bahn berichtet habe, beehrt mich der grosse Gockel täglich fast im Minutentakt mit dem geilen Gesindel aus dem Internetz. Es ist so einfach Suchmaschinen geil zu machen.

Wahnsinn in der Strassenbahn

Musik aus den Ohrstöpseln, ununterbrochenes Klingelton- und Erkennungsmeldodien-Gewitter, Halbsätze in vierzehn nicht europäischen Sprachen, Kinder die toben, rülpsen und brüllen, Afrikaner die dealen und Menschen die wie Schweine Burger fressen. Und das alles gleichzeitig. So etwas gibt es wirklich nur in der Strassenbahn. Ich weiss ja warum ich diese Tiertransporter nur im äussersten Notfall benutze.

Gesellschaftliche Inkompatibilität

Was macht jemand, der Regeln nur selektiv akzeptiert, Obrigkeiten generell nicht anerkennt und auch sonst nicht gewillt ist, sich an gesellschaftliche Normen anzupassen? 1945 gab´s noch die Lobotomie. Und heute?

Berlusconi – Gott von eigener Gnade

Berlusconi bleibt im Amt. Beschlossen von der Mafia. Bestätigt von Brüssel. Heil Caesar!

Männersamen sind Müll

Laut einer Studie von Human Reproduction der Oxford Journals sind heute in bezug auf die steigende Unfruchtbarkeit 40% auf schlechte Samenqualität des Mannes zurück zu führen. Allgemeinen Stimmen zufolge sind dafür Alkohol, Stress, Beziehungsängste, Alimentationszahlungen, Unterhaltszahlungen, Jobängste, Existenzängste, Rauchen, Kiffen, Masturbieren, Fernsehen und Angelina Jolie verantwortlich.

Nur von den Grünen hat sich noch keiner zu Wort gemeldet und alles auf die Feinstaubbelastung geschoben. Wahrscheinlich retten die wieder irgendwo einen Tiger.

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