Bukowski und die Männer

Charles Bukowski hat das schon ganz richtig erkannt als er irgendwann meinte:

Die meisten Männer verstehen überhaupt nicht zu leben, sie nutzen sich nur ab.

Zocken mit Buffett

“If you don’t know jewelry, know the jeweler.”

Warren E. Buffett, der alte Fuchs aus Omaha, hat recht. Wie üblich. Nicht umsonst ist er seit Jahrzehnten der erfolgreichste Zocker auf diesem Planeten. Mit einem untrüglichen Gespür für Geld und alles was damit zu tun hat. Auf diesen Mann ist Verlass. Der Mann ist ein lebendes Orakel.

Mit zehn Aktien von seiner Company ist man gut im Rennen und kann das eine oder andere Spielchen wagen. Sogar mit einer kann man sich das eine oder andere Laster leisten.

Mit der Sammlerausgabe 2009 kann man sich unter die gefrässigsten Haie der Branche mischen und auch einmal bei der Raubtierfütterung dabei sein und erleben wie es ist, das letzte Hemd zu verzocken. Möge es hoffentlich nicht das eigene sein.

Spion sucht Arbeit

Ein österreichischer Berufssoldat hat im Zuge seiner Spionagetätigkeit Unterlagen über die Hubschraubertechnik der Firma Eurocopter für den russischen Auslandsgeheimdienst SWR beschafft. Leider flog er aber auf. Dafür fasste der unglückliche Spion jetzt am Oberlandesgericht München lediglich ein Jahr Haft auf Bewährung wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit und den Verfall des erlangten Agentenlohnes aus. Ich galube ich werde auch Agent. Ich beschaffe alles. Um Anruf wird gebeten.

Hauptsache es klingt gut

Das Personal meiner Lieblingsbäckerei hat neue, schöne “Uniformen” bekommen und trägt diese mit sichtbar grossem Stolz zur Schau. Auf mein “Schöne Klamotten habt ihr jetzt”, kam von der angesprochenen Semmel-Hostess wie aus der Pistole geschossen: “Ja, das ist unsere neue Corporate Identity”.

Bitte, liebe Bäckerei, wenn ihr schon euer Personal neu einkleidet und schult, erklärt ihnen wenigstens gleich auch den Unterschied zwischen CD und CI. Sonst wird es peinlich und man spricht am Ende Euch jegliche Kompetenz ab.

Opernball mit Edelnutten

Den Baumeister der Nation kennt man auch über die Grenzen hinaus und spätestens seit Dieter Bohlen sein “Stargast” war, auch in Deutschland. Nun steht der Ball der Bälle wieder vor der Türe und, wie schon fast jedes Jahr, springen dem armen alten Mann seine ebenso in die Jahre gekommenen Superstars ab. Ob es an seinem englisch oder an seinem Umfeld, das aus einem Kleintierzoo besteht liegt, weiss man nicht. Jedenfalls ist ihm dieser Tage sein diesjähriger Superstar, Bo Derek, abhanden gekommen. Nur mehr denjenigen bekannt die die 80er hautnah erlebt und vor allem überlebt haben.

Jetzt aber kontert Richie “Mörtel” Lugner und will dem Opernball eine echte Frischzellenkur verpassen. Dafür soll Berlusconis ehemalige Edelnutte Ruby als Aufputz dienen. Das Bunga-Bunga-Baby, in Fachkreisen auch Escort-Bunny, oder einfach Prostituierte genannt, war bis zu ihrem 17. Lebensjahr ein völlig unbekanntes Wesen. Bis sie zum ersten Mal für den Diktator die Beine breit machte. Was diese jedoch energisch bestreitet. Selbstverständlich ist das arme Mädchen solange als unschuldig zu betrachten, so lange ihre Schuld nicht bewiesen ist. Was unter Berlusconis Herrschaft nie passieren wird.

Jetzt hat der Baumeister in seiner Verzweiflung bei ihrem “Manager” (Zuhälter?) anfragen lassen, ob sie ihn denn nicht zum Opernball begleiten möge. Gegen gutes Geld natürlich. Und sicher mehr als 7000 Euro, die sie von Berlusconi erhalten hatte.

So wartet das Volk gespannt, ob der Haustier-Bändiger Richie tatsächlich diesen “Superstar” die Treppen der Oper hoch schleppen und sie der geifernden Meute zum Frass vorwerfen wird. Interessant wäre es allein schon deshalb um zu sehen, wie das Management der Oper reagiert, wenn dieses “staatstragende” Ereignis, einfach zur Präsentation von Edelnutten verkommen würde. Irgendwie fände ich es witzig, wenn Richie Rich den Bumshasen neben seine Tochter setzt, damit sie vielleicht “was lernen” kann. Was immer dies auch sein möge.

Schweigen kann so schwer sein

Oscar Wilde hatte voll den Durchblick als er in seiner Weisheit sagte:

“Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten”.

Ich hatte heute mit hundert Idioten zu tun, aus deren Futterluke nichts als gequirlte Scheisse heraus kam. Einfach disgusting. Wozu manche Leute überhaupt reden.

Valentins Tag

Alle schön brav dem Valentin etwas zu seinem Tag gekauft? Oder verweigert?

Schopenhauer irrte sich

Schon der weise Schopenhauer wusste zu berichten:

Kein Geld ist vorteilhafter angewandt als das, um welches wir uns haben prellen lassen; denn wir haben dafür unmittelbar Klugheit eingehandelt.

Trotzdem ist es verwunderlich, dass es immer noch Leute gibt, die auf Sex-Hotlines, Kaffee-Fahrten, Erbschaftsmitteilungen und angebliche Lottogewinne hereinfallen.

Shoppen mit der Tochter

Gestern nachmittag. Mit Tochter treffen, bevor sie wieder zu ihrem Liebsten fliegt. Kaffee trinken gehen und sich seelisch auf das bevorstehende Gemetzel vorbereiten. Danach auf ins Zentrum, zu Timberland, Boots basteln. Farbauswahl und Kombinationsmöglichkeiten unendlich. Verkäufer am Rand des Nervenzusammenbruchs. Ich checke “Standard”-Boat Shoes für mich und Tochter kann sich nicht zwischen rosa und mango entscheiden. Es wird dann doch rosa. Mit dunkelblau. Und weissen Sohlen. Inklusive Monogramm. Und das ist erst der erste Laden!

Weiter geht´s zu Zara. Nachdem sowieso überall das ganze Jahr SALE steht ist es egal wo man rein fällt. Könnte ja etwas dabei sein und das will man auf keinen Fall verpassen. Pullis sind angesagt. Es ist ja noch Winter. Und Frauen frieren immer. Besonders wenn sie vor vielen Pullovern stehen.

BIPA wurde im Vorbeigehen mitgenommen. Kitt fürs Gesicht, Lack für die Nägel und sonstiges Zeugs war relativ rasch erstanden. Natürlich nicht ohne sich die neuesten Düfte zwischen die Nasenflügel gezogen zu haben um dann festzustellen, dass doch nichts dabei ist. Soviel Glück hat man selten.

Dann der Gedankenblitz! Beim Packen die Ohrringe und fatalerweise auch die Armreifen vergessen. Gott sei Dank ist der nächste Bijou-Laden nur 200 Meter weit entfernt. Und hat die richtigen Teile. Passt blau besser zum Kleid oder doch orange zur Jeans? Beides erstanden und damit auf der sicheren Seite. Ausserdem, waren ja im Angebot. For SALE, sozusagen.

Ein Gürtel für die Pullis wäre noch gefragt. Kein Ausgehen ohne die passenden Accessoires. Wie sieht denn das sonst aus? No way. H&M am Graben, ein Reinfall. Dann zu H&M auf die Kärntner Strasse. Besser, aber auch nichts was vom Hocker wirft. Meine Füsse brennen. Und kein Gürtel in Sicht.

Kärntner Strasse wieder runter und rein in irgendeinen Laden, natürlich mit SALE an der Auslage. Da liegen sie. Die Gürtel. Wieder diese Entscheidungen. Dunkelbraun zu grau, ok. Hellbraun zu grau? Nicht wirklich. Gott sei Dank hat man vorher auch den dunklen Pulli erstanden und dazu passt der helle bestens. Was für ein Glück.

Jetzt noch rasch zu Calzedonia. Man braucht ja auch was für drunter. Und drüber. Und überhaupt. Warum müssen Verkäuferinnen immer entgeistert schauen, wenn Männer mit ihren weiblichen Begleitungen in solche Shops einfallen? Auf jeden Fall hatten wir Spass und die passenden Teile wurden auch gefunden. So hatte jeder was von diesem Ausflug.

Nach gefühlten zehn Stunden Einkaufs-Marathon gab es dann endlich Futter. Auf die nächste Tour nehme ich ein Care-Paket und frische Socken mit. Die Schlacht war somit geschlagen und Töchterchen konnte noch zusätzliche fünf Kilo in den Koffer stopfen um endgültig zwölf Kilo Übergepäck (für 3 Tage) zu haben.

Heute werde ich jedenfalls meine Füsse schonen und mich so wenig wie wie möglich fortbewegen. Alles in allem macht es aber trotzdem Spass mit Töchterchen shoppen zu gehen. Immer wieder. Und morgen werde ich mich dann für diese unglaubliche Ausdauer belohnen. Es sind nämlich gerade neue Weine eingetroffen und die wollen natürlich entdeckt werden. Mal schauen ob der SALE auch noch was für mich zu bieten hat.

Kim und ihre Bälle

Kim Kardashian verteidigt sich und verlautbart lautstark, dass ihre Brüste echt sind. Ehrlich gesagt, wenn sie nach einer Schönheits-OP so aussehen würden, würde ich den Beauty-Doc auf der Stelle töten. Und die Schwerkraft gleich dazu.

Katze ohne Führerschein

Laut Österreichs teuerstem Klopapier, ist das bemitleidenswerteste Haustier der Nation bei der Fahrprüfung durchgefallen. Nach eigenen Aussagen, bei dem es gerade noch seine Augen offen halten konnte, war es “übermüdet, unausgeschlafen und deprimiert”. Angeblich vom vielen Lernen, das bereits täglich um sechs Uhr früh begonnen hatte. Böse Zungen behaupten, dass es auch nichts geholfen hätte wenn es bereits um vier Uhr morgens dafür aus dem Kistchen gekrochen wäre.

Ausserdem erklärte des Baumeisters Hauskatze, dass die Prüfung “unfair” war und ihr ihr “Promi-Bonus” eher Stolperstein denn Hilfe war. Wie müssen sich da erst echte Promis fühlen wenn schon die X-Klasse unter soviel Druck zusammen bricht. Da hilft wohl nurmehr kitekat und eine Flasche Rum.

Mona Lisa und der Teufel

Ich bin die Hand unter Mona Lisas Rock!

Al Pacino in “The Devils Advocate”. Womit das Geheimnis um ihr Lächeln gelüftet wäre.

Ausgepresst

Jack LaLanne, der amerikanische Fitness-Guru ist tot. Ich habe zwar nie sein Trainingsprogramm mitgemacht, aber seinen Power Juicer benutze ich täglich. Ich kann mir ein Leben ohne den halben Liter Fruchtsaft gar nicht mehr vorstellen. Via CNN

Nur Titten sind zu wenig

Laut dem Klatsch- und Tratsch Star & Style Magazin in hat Deutschlands Boulevard-Sternchen Daniela Katzenberger ihr Cafe auf Mallorca schliessen müssen. Grund: Keine Genehmigung für die Überdachung der Terrasse ihres Cafes. Dafür hat man aber bereits BEVOR man wusste wie der Bescheid ausfallen würde, winterfeste Möbel für eben jene angeschafft. Was wieder einmal beweist: Wer keine Ahnung davon hat wie man betrieblich agiert, der sollte einfach die Finger davon lassen. Nur blond sein und grosse Titten haben ist eben zu wenig.

Johannes Paul – Die klerikale Doppelnull

Johannes Paul II. wird jetzt also selig gesprochen. Von Benedikt XVI. Wie schön. Wie war das noch mit dem selig sein?

Selig sind, die da geistlich arm sind, denn ihrer ist das Himmelreich.

Heisst das jetzt, dass der dahin entfleuchte Kirchenführer eine etwas unterbelichtete und minderbemittelte Doppelnull war?

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