Freitags-Überraschung aus Baden

Manchmal sind Freitage einfach genial. Gerade wollte ich aus dem Haus gehen, läutet es und der Botendienst ist da. “Für das Paket aus Italien ist es noch zu früh, das aus Marseille habe ich schon”, denke ich mir und lotse den Lastesel herauf. Und was stellt der ab? Ein Paket mit meinen zwölf Lieblingsweinen jenes badischen Weinguts, für das ich vor kurzem eine Sortimentsverkostung auf weinquellen.at durchgeführt habe. Als Dankeschön. Mich haut´s vom Hocker. An solche Freitags-Überraschungen könnte ich mich gewöhnen.

Prinzipien

Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

Geld und Freundschaft

Man wird in der Regel keinen Freund dadurch verlieren, dass man ihm ein Darlehen abschlägt, aber sehr leicht dadurch, dass man es ihm gibt. (Arthur Schopenhauer)

FH vs. Universität

Nachdem ich durch meine allerliebste Tochter immer wieder auch mit der Jugend zusammen komme bleibt mir eines nicht verborgen. Nämlich wie die sich die Zeiten in bezug auf die Schule geändert haben. Ich weiss noch wie ich die Hosen voll hatte bei der Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium und dann froh war es geschafft zu haben. Heute geht jeder da hin. Die Matura machte man weil man danach in der Regel studieren wollte und die war dazu nun einmal erforderlich. Auf die Uni ging man weil man wirklich Ziele hatte und man damit rechnen konnte, einen sicheren und vor allem besseren im Platz im Berufsleben zu ergattern. Heute studiert ein Grossteil deswegen, weil es besser ist sich auf die Bank zu setzen als keinen Job zu haben. Und hier beginnt sich der Hund meiner Meinung nach in den Schwanz zu beissen.

Heute wird wird wieder laut über Studiengebühren nachgedacht und reflexartig hört man alle schreien. Ehrlich gesagt, ich bin dafür. Weil ich der Meinung bin, dass nur wer das was man ihm bietet auch zu schätzen weiss, sich entsprechend engagiert. Was ich in der Zeit als Tochter auf die “normale” Uni ging so erlebt habe, lässt mich an dieser Meinung nur noch stärker festhalten. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber dass sich sehr viele dort einfach einen billigen Lenz machen steht ausser Zweifel. Denn nachgewiesen ist auch, dass 2009 nur 11% eine FH besuchten und dass FH-Studenten rascher studieren und auch seltener arbeitslos sind und werden. Als Uni-Absolvent ist man heute in der Regel erst einmal Gast am Arbeitsamt.

Jetzt wo sie die Aufnahme auf die FH geschafft hat, sehe ich mich bestenfalls darin bestärkt, dass man viel selektiver vorgehen sollte. Sowohl was die Finanzierbarkeit wie auch die Auswahlkriterien angeht. Es macht null Sinn wenn man in einem Hörsaal 300 Studenten hat die halt ihr “Pensum” absitzen, oder nicht (es gibt ja keine Anwesenheitspflicht), oder ob sie gezwungen sind, sich auch tatsächlich ihrem Studium zu widmen. Natürlich, im Falle allerbester Tochter ist es krass, weil gerade mal 30 Teilnehmer überhaupt genommen werden. Dafür ist aber eines sicher gestellt: Die FHs sind kein Auffangbecken für Leute die nicht pushen können oder wollen. Und die die unterrichten sind keine Staatsbeamten denen ihre Pension das wichtigste ist. Handelt es sich dabei doch um Leute die selbst über lange Jahre zu den weltbesten ihrer Sportart gehörten und teilweise noch gehören.

Was ich meine ist, dass der Zugang “kostenlose Bildung für alle” zwar ein lobenswertes Ziel, es aber einfach nicht machbar ist. So sehr es auch wünschenswert wäre. Es scheitert aber nicht nur an den Mitteln, es scheitert auch – und vor allem – am Willen und der Bereitschaft sich wirklich den Arsch aufzureissen um das tun zu dürfen was manche nur als Spass oder als bequeme Hängematte empfinden. Auch wenn es hart für manche Unschuldige ist, ich bin dafür, dass man dafür bezahlt und einen Nachweis erbringen muss, dass man fähig ist sich auf die Bank zu setzen. Schliesslich bin ich auch kein Installateur nur weil ich einen Wasserhahn abdichten kann.

PS: Studenten die sich tatschächlich den Hintern aufreissen und neben dem Studium von Kaffee, Red Bull, einer Pizza und zwei Jobs leben um sich ihr Studium überhaupt leisten zu können, die sollte man auch entsprechend fördern. Vor denen ziehe ich den Hut. Alle anderen – und das sind halt leider tausende – sollten sich einen Job suchen oder sonstwas tun. Aber nicht jenen den Platz wegnehmen die ihn wirklich bräuchten.

Das Kreuz der Beckham

Aktuelles im Schnelldurchlauf:

+ In Afrika wieder 100.000 Tote aufgrund von Hungersnot + Libyen brennt und steht vor dem totalen Chaos + Griechenland endgültig pleite – EU mahnt zur Besonnenheit + London erneut in Flammen – 25 Tote am ersten Tag + Neue Ölkatastrophe im Atlantik – Bohrinsel leckt, 150 Millionen Liter bereits ausgeflossen +

Und jetzt zu den Weltnachrichten:

“Victoria Beckham hat Kreuzschmerzen” verlautbart ihre Pressesprecherin. Ob es sich dabei um einen Bandscheibenvorfall handelt wisse man aber erst nach genauen Untersuchungen in einer Spezialklinik. Im Moment könne Victoria Beckham jedoch nicht einmal ihre Wohnung in Los Angeles verlassen. Sie hofft aber rechtzeitig für die New Yorker Modemesse wieder fit zu sein.

Malbec für den King

Endlich wieder einmal ein Wein der was hergibt. Echt toller Tropfen mit Charakter.

Und dazu standesgemäss der “King”. Er hätte ihn auch geliebt. Jede Wette.

Flugangst kann tödlich sein

Klatschen oder nicht? Das ist hier die Frage. Ich habe gerade einen Artikel gelesen in dem steht, dass laut einer Studie 41% aller Flugpassagiere klatschen wenn der Flieger wieder am Boden ist. 3000 Leute wurden befragt und in den Diskussionen gibt es genau zwei Lager. Das eine, welches es als absolut peinlich empfindet und den Applaus-Spastis am liebsten jede weitere Flugberechtigung entziehen würde und jenes, das mit halber Alkoholvergiftung am Ballermann oder in Antalya angekommen gröhlt und klatscht wie eine Horde irrer Schweine. Ich gebe zu ich gehöre eher zu erster Gruppe, ohne so radikal zu sein und bringe irgendwie Verständnis auf für jene die da immer applaudieren.

Wenn ich zurückdenke was ich für Flugangst hatte und wie ich schweissgebadet nach einem 70-minütigen Flug aus dem Bomber kroch, fällt mir wieder ein, dass ich – als unerfahrener Fluggast – auch das eine oder andere Mal geklatscht habe. Erstens weil ich glücklich war wieder lebend unten zu sein und zweitens weil alle geklatscht haben.

Als dann mein erster Langstreckenflug anstand hatte ich zwei Möglichkeiten. Entweder ich sterbe da oben vor Angst (15 Stunden im Flieger kann man mit nackter Angst nicht überleben. Schon gar nicht wenn man ungefähr 25 Liter Wasser in Form von Schweiss ausscheidet.) Oder ich spiele Fatalist und rede mir ein, dass mir das alles egal ist und ich sowieso nichts machen kann. Gott ist gross und wenn er will, kann ich wollen was ich will, es hilft mir nichts. Also zwängte ich mich in den Sitz, ging meine neue Einstellung noch einmal durch und liess in Folge passieren was ich nicht sowieso nicht beeinflussen konnte. Ich hatte einen tollen Flug, entspannte mich soweit es ging und genoss sogar wovor ich mich jahrelang gefürchtet hatte. Was mich aber viel mehr verwirrte war, dass es am Ende dieses Fluges, seit welchem ich zum begeisterten Vielflieger wurde, kein klatschen und keine sonstigen lautstarken Bezeugungen des allgemeinen Glücks gab.

Seit diesem Erlebnis fliege ich mit einer Selbstverständlichkeit von der ich selber immer wieder überrascht bin. Heute steige ich in einen Flieger ein, warte das Futter ab, genehmige ein Glas Rotwein und dann penne ich bis zur Landung wie ein Baby. Ich habe auf den zig Flügen der letzten fünfzehn Jahre eine Routine entwickelt die der typische “Urlaubstourist” wohl nie haben wird. Wie auch? Dass ich dabei auch mit “Geräten” geflogen bin wo ich am Ende froh war wieder heil am Boden zu sein, gebe ich auch gerne zu.

Aus diesem Grund lasse ich die Leute auch klatschen wenn sie wollen, verdrehe nicht die Augen wie es viele tun und verstehe sie sogar. Flugangst kann was fürchterliches sein und wer das nicht in den Griff kriegt, dem darf man nicht übel nehmen wenn er sich am Ende des Fluges zu den “Überlebenden” zählt und sich entsprechend freut.

In diesem Sinn wünsche ich allen einen angenehmen Urlaubsflug. Möge jeder etwas Ängstliche von schweren Turbulenzen verschont bleiben und das Wetter einen Flug ermöglichen, bei dem man nicht mal merkt, dass man in einem Flugzeug sitzt.

Die Polizei und das Aldi-Sackerl

Hat jetzt jeder Polizist ein Aldi-Sackerl dabei, oder glaubt man, dass der Täter das Sackerl noch immer bei sich hat? Nach dem Motto “Nimm´ ein Sackerl für mein Gackerl”.

Integration um jeden Preis

Wenn es nicht dermassen abartig wäre, könnte man fast annehmen das sei ein Fake. So mies schreibt wohl nicht einmal der integrationsunwilligste Kopftuchträger in diesem Land. Wenn es das allerdings nicht ist, dann am besten den Turban drauf und ab nach Hause.

hallo. warum muss in mosche deutsch überhaupt gesprochen werden. warum müssen die juden nicht deutsch sprechen , und wann wird auch in einige kirche der KIrche deutsch gesprochen. die Regirung hat genug informanten um zu wiessen wo wass gesprochen wird: ich bin seit zehn jahre in österreich und die ganze zeit lesse ich oder hörre ich warum tragen die frauen kopf tuch oder burka oder warum haben muslime so viele kinderund warum gehen nicht spaziren mit hunder 4 mal am tag so wie wir oder ehrliche geschichte. ich tenke unteranderem einige Politiker wollen dass sich die menschen immer mit irgend wass bäscheftigen wass nicht für sie wichtig ist ,ja warrum nicht mit der Muslime : ICH sage euch lassen sie uns in ruhe, und fangen sie sich mit der juden zu bäscheftigen,,oder nein dass dürfen Sie nicht die haben überal ihre finger gästekt. da dürfen sie nicht mall nachdenken. oder bäscheftigen sie sich mit euchselber. schauen sie wo ihre junge männer und frauen enden. jeden tag ist jemand ermorrdet oder am wochenende von disko richtung heim ermordet ode fergewaltig oder entfürt . oder…. oder,,, was ich weis. ihre zeitungen sind voll mit unmoralische bilder oder geschihte. auf die strassen sind besonders im sommer zeit überral werbungen mit naket frauen und junge mädchen die werben kleidung . ich frag mich ob dass überhaup kristlich sein könte, glaube ich nicht, jeder der normall tenkt und beisich morral hat we3iss dass dass diesse werbungen nicht gesun sind fü alle kinder . es geht nicht nur um werbungen es geht um vielle sache in diessem geselschaft die einen mänschen krank machen. nur wie ich gäschriebenm habe das sistem versucht immer wieder die böfelkerrung in einem anderen rrictung zu ab blenken. kurz gefast.

Denken… wie, womit?

Plato sagte einmal so treffend

Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele.

Wenn man sich heute anhört was bildungsfremde Stars und Sternchen sowie sonstige nach Berühmtheit geifernder Protagonisten unterbrechungsfrei von sich geben, dann weiss man, dass diese geistigen Nullnummern keine Zeit zum Denken haben können.

Amy & Barbie

Und wieder einmal trauert die ganze Welt und weint Krokodilstränen um einen ach so lieben, netten Menschen, der viel zu früh dahin gehen musste und der der Welt soviel gegeben und so weiter und so fort. Ein Idol, das Alkohol und Drogen als Nahrung verstand und von so vielen angebetet wurde. Echt traurig und trotzdem ein wahrer Glücksfall für die Medien und die Musikproduzenten. Wieder einmal kann man sagen: “Jetzt geht´s lo-hos”.

Dass der “Vater” der Barbie-Puppe, Elliot Handler, auch gestorben ist, geht da schon mal unter. Hat er doch auch mit einer “Frau” Generationen von anderen “Noch-Nicht-Frauen” glücklich und sogar süchtig gemacht und dafür gesorgt, dass die Puppen immer tanzten und auch was zum Anziehen hatten. Aber dabei geht es halt nur um ein Stück Plastik.

Mentaler Exhibitionismus

Manchmal wünsche ich mir die Zeiten zurück als Handy-Telefonieren noch so teuer war, dass man es sich dreimal überlegte immer und überall, zu jeder Tag- und Nachtzeit irgendwo, irgendwen anzurufen. Als sich “mobile” Gespräche noch auf das beschränkten was wichtig war und der Sinn von “Erreichbarkeit” tatsächlich auch diesem entsprach. Irgendwie hatte das noch was.

Heute stehe ich beim Bäcker, vor mir ein abgefuckter Typ mit struppiger, ungepflegter Mähne, mit zerschlissener Hose und – an den Schuhen sollt ihr sie erkennen – ebensolchen, die sich gerade noch von selbst zusammen hielten. Kein Businessmensch also und auch kein Mensch der generell auf eine gewisse Pflege achten dürfte. Dafür aber mit einem blau blinkenden Stoppel im Ohr. Das Gespräch, das so unwichtig wie uninteressant war, dafür aber in einer Lautstärke geführt wurde, das einem Airbus Konkurrenz macht war es, welches die Leute – und mich – in Rage brachte.

Wenn man gezwungen ist auf engem Raum in einer Menge von Leuten zu stehen und zu warten, dann kann es einem schon gehörig auf den Nerv gehen wenn sich irgendwelche Pseudo-Unabkömmliche bemüssigt fühlen den Obermacker zu geben und ihren mentalen Exhibitionismus auszuleben. Und zwar auf eine Art und Weise welche an audiovisuelle Körperverletzung grenzt. Ich wollte dem Typen schon sagen er solle seine Fresse halten und besser Muttern bitten ihm endlich neue Schuhe zu kaufen. Angesichts der Enge des Raums habe dann aber ich meine Fresse gehalten.

Manchmal wünsche ich mir, dass solchen Menschen einfach der Knopf im Ohr explodiert. Mitten in der voll besetzten U-Bahn. Das wär´ mal echtes Kino.

Bagger, Bohrer und Behinderung

Manchen Leuten kann man es einfach nicht recht machen. Seit Ewigkeiten beschwert sich ein Bekannter, dass das Wohnhaus gegenüber seines Hauses ein Schandfleck sei und man sich dafür schämen müsste. Keiner tue was und alle lassen den Bunker so vor sich hin verrotten. Eine Schande sei das. Gestern Abend hörte ich dann, dass es eine Zumutung sei was man beim Haus gegenüber aufführe. Bagger schon um 7 Uhr früh, Umfahrungsstrasse um das Haus weil man bei all den Baumaschinen nicht vorbeikomme und dann der ganze Dreck der sich da ansammelt. Staub und schlechte Luft und der unerträgliche Lärm der Bohrhämmer usw. Jahrelang tue man nichts und jetzt, mitten im Sommer, fange man mit den Renovierungsarbeiten an dem verlotterten Bunker an. Eine Zumutung. Was soll man dazu dann noch sagen?

Rosa Panther

Gerade ein ganz entzückendes männliches Exemplar hier gehabt. Männer in rosa Polo-Shirts oder rosa Hemden sind mir suspekt. Sehr suspekt. Unheimlich.

Chavez und der Kaffee

Wie hier bereits berichtet, weiss man jetzt warum der arme Chavez so krank ist und sich weiter in Kuba behandeln lässt. Hat dieser selbst in einem Interview zugegeben:

“Ich habe 40 Tassen Kaffee am Tag getrunken und war mit drei Telefonen unterwegs.”

Kein Wunder, dass der gleich drei der Dinger brauchte. So aufgedreht war es sicher schwer ein einzelnes zu erwischen.

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