Service unter jeder Sau

Ich bin an sich der umgänglichste Kunde den man sich wünschen kann. Wenn man mir eine gewisse Höflichkeit und Freundlichkeit entgegenbringt. Ich werde allerdings zum Alptraum für jeden “Dienstleister” wenn dieser mich mit Unwillen, Unfreundlichkeit und Präpotenz abfertigen will. So wie jener hier:

Grüss Gott!
Hi…

Ich hätte gerne von diesem Stick die Seiten XY in Farbe und den Rest einfach in schwarz/weiss auf A4 ausgedruckt. Kann ich darauf warten?
(Es handelte sich dabei um 24 Seiten)
Wenn´s sein muss…

Sehr feundlich, danke. Experte schiebt ungefähr zehn Minuten Daten mit einem Gesicht hin und her, dass man glauben mag er springt einen gleich an. Das tut er auch, jedoch zum Drucker und legt mir 24 Seiten in Farbe und A3 vor die Nase.

Die sind ja alle in Farbe, ich habe doch schwarz-weiss gesagt.
Ist nicht anders gegangen.

Und A3 sind sie auch noch.
War so eingestellt.

Ähm, sorry, ich habe klar und deutlich A4 und schwarz-weiss gesagt, oder? Das kostet sicher wesentlich mehr was Sie mir da herlegen, oder?
Das Doppelte.

Und warum soll ich das nehmen bzw. zahlen wenn ich klar gesagt habe was ich will? Wortlos checkt er noch einmal die Daten auf dem Stick, fetzt die färbigen A3-Ausdrucke in den Müllcontainer und druckt alles noch einmal aus. Auf A4. Welch Wunder!

Na also, geht ja. Nur, die sind wieder in Farbe und nicht schwarz-weiss.
Das checkt der Drucker nicht. (Er hat in seinem Print-Shop ungefähr sieben verschiedene Drucker stehen. Digi, Laser, Tintenstrahler, alles.)

Nun ja, aber dafür kann ich doch nichts. Sie werden es doch irgendwie schaffen einen Schwarzweiss-Ausdruck hier zu erzeugen?
Seien Sie froh, dass ich Ihnen das überhaupt zweimal ausdrucke.

Und warum soll ich für Farbe zahlen wenn ich nur s/w will?
Ist geschenkt, passt doch eh, oder?

Sind Sie eigentlich immer so freundlich?
Warum?

Weil ich nicht einsehe, dass ich mir als Kunde Ihre schlechte Laune und Griesgrämigkeit antun muss.
Soll vorkommen.

Ich zahle, nehme die paar Seiten und gehe grusslos. Um mich kurz noch einmal umzudrehen und ein “Vollkoffer” los zu werden. Wer also beim Printshop im Stadion-Center mal was ausdrucken lassen will, der sollte sich das zweimal überlegen. Es könnte einem nämlich mit dem Arsch ins Gesicht gesprungen werden.

Des Ministers Alptraum

Dieses Land ist echt ein Kasperltheater. Da feuert unser ehrenwerter Herr Selbstverteidigungsminister Darabos den Generalstabschef Entacher weil dieser öffentlich Kritik an des Ministers Plänen geübt hat (das ist hier zu Lande nämlich genau so verboten wie in China oder Nordkorea), und muss ihn jetzt wieder einstellen, weil das nämlich nicht gesetzeskonform und ein sogar ein Bruch der “Verfassung” war. Seit heute sitzt der “Gefeuerte” wieder in seinem Büro und versucht unser Land zu retten.

Und was meint unser von der Partei ernannter Oberarmeeführer dazu? Es ist ihm egal, dass der General wieder im Amt ist und er lässt sich auch weiterhin von niemandem in die Suppe spucken. Das ist doch die richtige Einstellung zum Job. Einmal Minister geworden, können dich alle anderen am ….

Wir Österreicher dürfen uns wirklich nicht wundern wenn man uns im Ausland nicht ernst nimmt und uns nur mitleidvoll belächelt. Gott sei Dank haben wir die Mozartkugeln.

Kein Recht auf Verteidigung

Ich verstehe ja Strafverteidiger und kann den Sinn ihres Daseins auch ganz einfach nachvollziehen. Was ich aber nicht verstehe sind Strafverteidiger wie zum Beispiel jener, der gerade versucht für den norwegischen Amokläufer und Massenmörder Breivik ein “milderes” Urteil heraus zu schlagen.

Die Begründung dafür ist so fadenscheinig wie zynisch und lachhaft zugleich. Habe doch sein “Mandant” bei seinem Amoklauf, bei dem er 69 Jugendliche wahllos abgeknallt hat, keine Kinder erschossen und somit VERSCHONT! Soviel Crux muss man einmal haben. Knallt 69 Menschen ab und will Milde “weil er Kinder verschont hat”. Stellt sich nur die Frage, ab wann ein Jugendlicher kein Kind mehr ist. Ebenso war sein Mandant “geständig”. Welch ehrenhafte Leistung, nachdem man ihn sozusagen “live vor Ort” geschnappt hat. Was es da wohl noch zu gestehen gibt? Okay, aus Breiviks Sicht ist das alles ja noch nachvollziehbar. Auch dass er sich im “Krieg gegen das multikulturelle System sieht und den islamischen Einzug in Europa stoppen will” sind Argumente die man ihm, auch wenn es schwerfällt, zugestehen muss.

Wie schon eingangs gesagt, ich verstehe Strafverteidiger und das was sie tun durchaus. Im Falle Breiviks wäre ich aber für eine bestenfalls begleitende Pflichtverteidigung, die nur den korrekten Ablauf der Urteilsverkündung verfolgen, aber nicht im Sinne von “verteidigen” eingreifen dürfte. Menschen wie Breivik sollten nicht auf das bestehen und zugreifen dürfen, was sie anderen zu jenem Zeitpunkt zu dem sie ungewollt ihr Leben lassen mussten, ebenso wenig zugreifen durften. Nämlich auf das Recht der Verteidigung.

Beamter müsste man sein

Wenn es etwas gibt was mir den totalen Spass macht, dann sind das entbehrliche Termine auf einem Amt um 8 Uhr in der Früh. Ich sehe ja ein, dass sich die Herren Amtsbekleider beeilen müssen. Gehen Sie doch bereits um 14 Uhr wieder nach Hause. Natürlich nicht ohne ihre drei gesetzlich zugesicherten Pausen eingehalten zu haben. Zu viel Stress ist ja gesundheitsschädlich. Was mich dann aber am meisten ankotzt ist, dass es egal ist ob man den Termin um 8 oder 9 Uhr hat. Man kommt sowieso nicht vor 10 Uhr dran. Und wenn man die Herrschaften dann fragt wozu sie einen für 8 bestellen und zwei Stunden warten lassen, erhält man nur ein lapidares “hat halt etwas länger gedauert”. Grossartig! Ist ja nicht ihre Zeit die verschissen wird. Beamter müsste man sein.

Saturday evening imaginations

Gorgeous – outstanding – everlasting. Sade at its best. It IS a crime, anyway.

Gaddafi ist tot

Kurze Frage am Rande dieses Ereignisses: “Was ändert sich dadurch wirklich?”

Kniefall vor dem König

Back home again und nicht vollständig pleite. Ein paar Euro sind noch übrig geblieben nach dem Shopping-Exzess. Jetzt bruzzel ich mir einen frischen Kaffe, werfe mich auf die Couch und genehmige mir einen Single Malt dazu. Die Füsse auf die Truhe platziert und dann kann der Abend standesgemäss beginnen. Mit einem der besten Musiker ever. Dem Gott aller Bluesmen. Ich knie vor diesem Mann. Preiset den King.

Von Autos und Computern

Was Henry Ford für die Automobilindustrie war, war Steve Jobs für die Computerwelt. Ohne ihn wäre der Computer wohl heute noch ein langweiliges technisches Gerät, das man nur benutzen, mit dem man aber keinen Spass haben kann. So erklärt sich vielleicht auch die millionenfache Anteilnahme am Tod jenes Menschen, der dem Computer und all seinen ‘modernen Begleiterscheinungen’ Leben eingehaucht, ein Gesicht verliehen und vielleicht sogar Persönlichkeit gegeben hat. Steve Jobs war mehr als nur Computer-Freak. Er war Innovator, Visionär und Genie und kann sich sicher sein, in dieser Stufe unserer Evolution tiefe Spuren hinterlassen zu haben. RIP Steve Jobs, and don´t forget: “An apple a day keeps the doctor away.”

Behörden-Wahnsinn LIVE

Und jetzt reicht es mir. Den ganzen Tag nur mit lausigen Arbeiten herumgeschissen und zu überhaupt noch nichts gekommen. Nicht einmal einen zweiten Kaffee hatte ich noch. Der ist jetzt fällig. Und wie! Es gibt für mich nichts nervenderes als mich mit Amts- und sonstigem Behördenscheiss aufzuhalten von dem ich schon vorher weiss, dass den Experten in ihren Kammern dann einfällt, dass sie doch noch das eine oder andere Dokument brauchen würden. Und wenn man anruft und sich erkundigen will wie was und wo und überhaupt, dann würde man nach zwei Minuten am liebsten durch den Hörer springen wollen ob so viel Dämlichkeit und Inkompetenz der “Service-Mitarbeiter”. So, das musste raus. Jetzt gibt es Kaffee und dann werde ich wieder mal produktives tun.

Dummheit gehört gestraft

Es gibt ein altes Sprichwort welches heisst: “Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen.” In diesem Fall stellt sich allerdings die Frage, ob man tatsächlich derart wenig in der Birne haben und trotzdem noch laufen kann. Wie blöd muss man jedoch sein wenn man schon liest, dass ein Strand wegen Haiverseuchung gesperrt ist und trotzdem schwimmen geht? Manche lernen es wirklich nur auf die brutale Art.

Strafzettel für Mauerpinkler

Eine österreichische Stadtchefin fordert lautstark drakonische Strafen für Personen, die an Hausmauern pinkeln. Bis zu 1000 Euro will sie dafür haben. Ich bin dann aber auch dafür, dass man Hundebesitzer, die mit einem debilen Lächeln im Gesicht ihre Köter meine Reifen anpinkeln lassen, ebenso dazu verdonnert. Aber zu 2.000 Euro. Weil a) der Hund kein Geld hat und b) der Hundebesitzer es ja willentlich zugelassen hat.

Ausserdem bin ich auch dafür, dass man präventive Generalstrafen im Bananenstaat einführt und diese monatlich im Voraus gleich mit der Sozial- und Krankenversicherung von jedem Österreicher einhebt. Dann ersparen sich Politiker wie oben genannte in Zukunft ihr geistig Erbrochenes öffentlich los zu werden. Kommt sicher besser an.

Sick ´n tired of you

Keine Panik im Hotel

Udo ‘legendary’ Lindenberg. Der Alte rockt wie eh und jeh. Click to visit website!

Reise ins Glück

Guantanamo ist eine exzellente Einrichtung. Viele Insassen leben in Guantanamo besser als in ihren Heimatländern.”

Dick Cheney in einem Interview mit dem “Spiegel”. Noch Fragen zu diesem Herrn?

Justitia ist Brillenträgerin

Jener adeligen Dame die vor ein paar Wochen so übermüdet war, dass Sie nicht mehr wusste was sie tat und deshalb um mehr als 1.000 Euro Parfums aus einem Duty-Free-Shop klaute, sieht man dieses “Malheur” nun verständnisvoll nach. Es wird nämlich keine Anklage wegen Ladendiebstahls gegen sie erhoben und es kommt zu keiner Verhandlung. Um ihr diese “Peinlichkeit” und natürlich auch die entstehenden Kosten zu ersparen. Wie human und rücksichtsvoll.

Einmal mehr zeigt die Justiz in diesem Land ihr wahres Gesicht. Blind sollte sie sein, nur ist sie alles andere als blind und sieht sehr genau hin mit wem sie es zu tun hat. Jeden Ladendieb im Supermarkt zerrt man vor den Kadi und macht ihn fertig vor Gericht. Blaues Blut hingegen muss man schützen. Die Monarchie ist längst Geschichte, die Inzucht aber die ihresgleichen schützt, hört heute nur auf andere Namen. Manus manum lavat.

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