Toskana, Toscani & Ich

Bevor ich mich jetzt auf den Weg in die Stadt mache um dort wieder die Volkswirtschaft zu beleben, noch eine erfreuliche Nachricht (für mich). Vor ein paar Wochen wurde ich gefragt ob ich über gewisse Weine berichten könnte, würde und wolle. Als ehemaliger ‘Werbefuzzi’ konnte ich natürlich dieser speziellen Anfrage nicht widerstehen, handelt es sich doch um die Weine jenes Fotografen, der in den Achtzigern die Werbe- und Konsumentenwelt nachhaltig und vor allem weltweit aufgemischt hat. Heute sind sie eingelangt und ich habe das aussergewöhnliche Vergnügen, in Kürze einen dieser Tropfen sozusagen ‘anteprima’ vorstellen zu dürfen, weil dieser nämlich noch gar nicht am Markt erhältlich ist. So liebe ich Freitage. Und mein Leben. Danke Oliviero! Salute!

OT Wines

Nackt in Sandalen

Gestern habe ich mich ja noch gross über diese Idiotenärzte aufgeregt die keine Uhr haben. Wenn man dann auch noch fast eine Stunde die Eleganz nackter und ungepflegter Zehennägel betrachten darf entschädigt das aber wieder, irgendwie. Ich versteh´ Leute einfach nicht die so abgefuckt auf die Strasse gehen und sich dann auch noch in ein volles Wartezimmer setzen, um alle an diesem geschmacklosen Auftritt teilhaben zu lassen. Einfach das Letzte. Disgusting!

Nackte Zehen

Chance oder Beschiss?

Egal welche Webseiten man so im Lauf eines Tages besucht und ebenso egal welche ‘Online-Zeitungen & Magazine’ man liest, überall wird man förmlich angesprungen von den grossen Versprechungen der ‘Partnerschaftsvermittlungen’. Natürlich nur von schönen Frauen die alle das grosse Glück suchen und sich einfach nur den ‘richtigen’ Partner wünschen. Klar. Was sonst? Geht auch ganz einfach und ist sogar noch kostenlos. Einfach registrieren und schon morgen sitzt die Traumfrau statt dem räudigen Köter neben einem auf der Fernsehcouch. Und gekocht hat sie im Idealfall auch noch. In Strapsen, damit ein wenig Pfeffer in die Bude kommt. Witzigerweise gibt es tatsächlich Millionen Menschen die an solche Geschichten glauben. Was ist mit euch? Glaubt ihr auch an das grosse Glück durchs Internet oder meint ihr eher, dass das alles nur Beschiss ist? Teilt eure Meinung mit und votet. Vielleicht ‘gewinnt’ ja einer eine Packung Chips. Wenn schon nicht der Traumpartner vor der Haustür aufkreuzt.

SALE … und wie man es sich einfach macht

Ich frage mich ja schon lange wohin dieser ganze SALE-Boom hinführen soll und letztlich wird. Nicht nur, dass einem egal wo man geht und steht in riesengrossen Buchstaben SALE von irgendwelchen Schaufenstern entgegenhüpft, ist das im Netz, also bei den ganzen Online-Verkaufsseiten, nicht anders. Das erste was man in der Regel sieht ist SALE. Minus 20%, Minus 50%, Minus 70%. Wann lese ich endlich Minus 100%? DAS wäre dann mal echt ein Angebot. Ich meine, nicht dass es keinen Spass macht zu günstigen Preisen einzukaufen, sowohl real wie auch virtuell. Blöd wer sich darüber beschwert und nicht zuschlagen würde wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.

fitting rooms Was in der Realität nur immens nervt, weil sich völlig ausser Kontrolle geratene Menschenmengen (in der erschreckenden Überzahl Frauen) um die letzten Fetzen in den Wühlkisten streiten und mitunter schon mal handgreiflich werden, ist das online eine echte Wohltat. Nachdem allerliebste Tochter ja ein Online shopping-addict ist beginne ich langsam zu begreifen (ja ich bin ‘noch’ lernfähig), warum sie lieber online wie zum Beispiel bei Street-One.at einkauft und sich dem Wahnsinn an den Gitterkörben und der Schlacht der Haus- und anderen Frauen entzieht. Wer jemals mit seiner Tochter, Freundin oder Frau miterlebt hat wie schnell und umweglos sich manche Menschen in die tiefsten Niederungen ihrer Existenz begeben können – nur um ein paar Kröten zu sparen und ein angebliches Schnäppchen zu ergattern -, der begreift den Sinn und Spass von Online Plattformen und weiss was es bedeutet stresslos einzukaufen. Egal ob es sich dabei um Elektrogeräte, Küchenutensilien, Wohnungszubehör oder eben Modeartikel und schicke Bekleidung handelt. Ich persönlich bin seit jeher ein antizyklischer Käufer und halte mich von ‘Aktionen’ jeder Art fern, die ‘junge Generation’ aber lebt mit dieser Art zu shoppen auf und empfindet es als selbstverständlich einfach nur mehr ein paar Zahlen einzutippern und dann zu warten wann der Postmann zweimal an der Türe klingelt.

Einen Vorteil hat das Online shopping aber auch noch. Man muss sich nicht zum Affen machen und sich um sechs Uhr in der Früh vor einem Elektronikmarkt anstellen, um sich dann NACKT mit tausend anderen Nudisten um einen Flachbildfernseher zum Schnäppchenpreis zu prügeln.

Am Ende wird man Prinz

Heute ist es wieder soweit. Ab heute dürfen die Massen wieder ungestraft dämlich und nervtötend sein. Jeder darf sich wieder aufführen als gäbe es kein Morgen, darf sich Papptüten auf das ungekrönte Haupt stülpen und sich in sonstige abartige und andere sonderliche Verkleidungen zwängen. Es darf wieder geschunkelt werden bis die Bänke bersten und endlich darf man wieder ohne Zwang gut aufgelegt und glücklich sein. Und wer am dämlichsten und fröhlichsten von allen ist, darf sich am Ende über die Ernennung zum Prinzenpaar erfreuen. Ab heute geht der Wahnsinn wieder los, denn heute ist Faschingsbeginn. Kann nicht schon wieder März sein?

Freiheit für alle

Und damit die alle nicht am Hungertuch nagen müssen bekommen sie noch 1.000 Euro Grundversorgung monatlich dazu. Wäre ja traurig wenn sie kriminell werden müssten. Wie viele von jeglicher Hirnmasse befreite Deppen gibt es eigentlich auf dem Planeten?

Heiss, sexy, unwiderstehlich!

Manche Leute haben einfach eine ganz eigene Interpretation von Eleganz.

Mercy, Mercy, Mercy

Der leider bereits verstorbene, für alle Ewigkeit mit dem Jazz verbundene Österreicher, vor allem aber Wiener, Joe Zawinul mit dem legendären Cannonball Adderley Quintett.

Fieberschübe

Manchmal müssen Ikonen wie Sarah Vaughan herhalten um ein wenig Pfeffer in den Abend zu bringen. Da schwingt das Bein wie von allein…

So long Marianne

Einer meiner schönsten Abende die ich in Wien hatte. Der Mann hat einfach Stil und hat mich immer schon fasziniert. So will ich auch alt werden, so ich alt werde.

Al Capones Luxusschlitten

Am 28. Juli kommt in Plymoth (USA) der luxuriöse Stadtflitzer vom ehemaligen Mafiaboss Al Capone, ein Cadillac V8 ‘Town Sedan’ unter den Hammer. Verhökert wird das edle Teil aus 1928 von RM Auctions und sollte seinem neuen Besitzer die Kleinigkeit von $300.000 bis $500.000 wert sein. Ehrlich gesagt, wenn ich das in der ‘Portokasse’ hätte würde ich ohne nachzudenken zuschlagen. Wann hat man schon die einmalige Gelegenheit (ausser in der Politik) völlig legal zum Gangsterboss zu werden und sich straffrei durchs Leben zu bewegen. Bild via rmauctions.com

Quoten-Paranoia

Liebe Frau Ministerin,

halten Sie sich bitte aus privaten Unternehmen raus und lassen sie diese tun was ihnen gefällt und auch zusteht. Sie tragen kein unternehmerisches Risiko, haften für und mit nichts wofür sie eigentlich haften sollten und werden mit feinstem Steuergeld in IHRER Existenz erhalten. Sie sollten deshalb ganz leise und demütig sein und nicht mit immer verrückteren Ideen und ‘Forderungen’ die Privatwirtschaft quälen. Aber vielleicht passen Sie ja einmal das Pensionsalter der Frauen an das der Männer an. DAS würde Ihre persönlich Quote wahrscheinlich erheblich verbessern.

Jon Lord tot – Die wahren Künstler sterben aus

Traurige Meldung des Tages. Jon Lord ist tot. Einer meiner Helden, war doch ‘Made in Japan‘ meine erste selbst gekaufte LP (Langspielplatte) und Lazy (what else) eines meiner Lieblingsstücke. RIP Jon Lord, and thank you for very special moments in my life!

Ab in die Grube

Der Tom Waits des Blues. John Campbell in Höchstform. Everlasting und immer aktuell.

Schuss ins Knie

Vor einger Zeit erhielt ich den Auftrag einen Artikel zu schreiben und es war eine Freude einmal nicht mit dem Kunden über den Preis verhandeln zu müssen. Ich hasse es generell über Preise zu verhandeln. Ich liefere Qualität und dafür will ich ein gerechtes Honorar. Ohne mir dabei wie auf einem türkischen Bazar vorzukommen. So akzeptierte dieser Kunde und erhielt das was er wollte. Zu seiner vollsten Zufriedenheit. Etwas später kam er wieder und wir wiederholten diesen Vorgang. Heute kommt der selbe Kunde, tut als ob wir uns bereits seit zwanzig Jahren kennen und gemeinsam die eine oder andere Schlacht geschlagen hätten und meint, er hätte wieder einen Auftrag für mich. Dafür zahle er selbstverständlich auch den Betrag ‘x’. Auf meine Frage warum er auf einmal annimmt, dass ich die gleiche Leistung um 50% günstiger machen würde und ich das auf keinen Fall akzeptiere, wunderte er sich nur über meine ‘Hartnäckigkeit’ und meinte, dann müsse er wo anders anfragen. Ich habe ihm dazu widerspruchslos beigepflichtet, ihn dazu animiert und mir den Frust erspart für die Hälfte zu arbeiten und mir so einen schönen freien Abend beschert. Man muss auch ‘Nein’ sagen können. Das steigert die Lebensqualität und sorgt dafür, dass jene die wissen was sie wollen, das zu einem Preis bekommen der beide Seiten das Gesicht wahren lässt. Alles andere ist einfach lästig.

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FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

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