Billabong-Burger

Der Nachteil von Freitagen ist, dass ich diesen Tag in der Regel immer für hunderttausend Erledigungen nutze und durch die Stadt trabe. Alles was unter der Woche bis Donnerstag nicht erledigt ist kommt am Freitag auf die Schedule. Man will ja schiesslich wissen warum man um sechs Uhr abends heimkommt und sich vorkommt als wäre man mindestens 79 Kilometer gelaufen. Bei soviel “Sport” muss man sich natürlich irgendwann stärken und den Kohlehydratspeicher aufladen. Und wenn es dann schon ein Burger ist, dann sollte das wenigstens ein richtiger, wie zum Beispiel dieser fette Billabong-Burger sein. Dazu ein frischgezapftes Fosters vom Fass und der Tag ist gerettet. Und jetzt ist Wochenende!

Nur Kamele saufen mehr

Immer wenn ich mal ein paar Minuten abhänge und blöd beim Fenster hinaus schaue, kommen mir die verrücktesten Dinge in den Sinn. So fiel mir heute am späten Nachmittag auf, dass ich eigentlich fast so viel saufe wie ein ausgewachsenes Beduinenkamel. Zusammengezählt trinke ich am Tag ca. einen 3/4 Liter Kaffee, 3 bis 4 Karaffen Leitungswasser (im Sommer 5 bis 6), was eben sovielen Litern entspricht. Zweimal am Tag werfe ich die Saftzentrifuge an und mixe mir jeweils 1/4 Liter Gemüse/Obstsaft. Ohne diese Dinger geht gar nichts. Ich bin süchtig danach. Und dann kommen am Tag 1 bis 2 Gläser Wein dazu. Manchmal auch drei. In diesem Fall kann ich mich immerhin darauf ausreden, dass ich wenigstens die Hälfte aus ‘halb-geschäftlichen’ Gründen trinke. In Summe komme ich somit auf knappe 6 Liter Flüssigkeit am Tag. Womit eines mit Sicherheit feststeht: An Dehydration sterbe ich definitiv nicht.

Horror am Freitag

Ich sag´s euch, das war der reinste Horrortag gestern. Zuerst den neuen Kühlschrank aussuchen müssen, was für mich – solange ich nicht das Teil meiner geheimsten Wünsche bekomme – so ziemlich das Unnötigste ist was es nur gibt. Ist ungefähr so sexy wie Wollsocken stricken.

Danach ans andere Ende der Stadt gedüst und festgestellt, dass ich das osteuropäische Ausland erreicht habe ohne eine Grenze passieren zu müssen. Dank ausgefuchster Standortanalyse des TV-Anbieters mitten in der kaufkraftstärksten Zielgruppe Wiens gelandet. Soviel Familienbeihilfen und sonstige Förderungen bekommt ein Österreicher sein ganzes Leben nicht was dort allein eine einzige Familie erhält. Die kommen nämlich sogar zum “Werfen” nach Wien und machen dann ihre “Rechte und Ansprüche” geltend. Soviel zum politischen Sonntagsgekotze.

Danach gleich den Einkauf erledigt und festgestellt, dass der Supermarkt sein Sortiment auf eben diese Zielgruppe abgestimmt hat. Was mich dann nicht wirklich gewundert hat. Also nur die Hälfte bekommen und “back to Heimat” dann den Rest eingekauft. Hätte ich gleich auf einmal erledigen und mir den Knoblauchgestank sparen können. Aber hinterher ist man immer gescheiter.

Dann wieder in die Stadt zurück (in die richtige Stadt) und Maria um Hilfe gebeten. Die hat mir was gehustet und mich bei WMF so tief in die Tasche greifen lassen, dass mir danach schlecht war. Der SALE hat seinen Sinn erfüllt. Ich habe doppelt soviel ausgegeben als ich geplant hatte und bei regulären Preisen niemals bezahlt hätte. Werbung wirkt. Sag´ ich ja seit Jahren, aber keiner glaubt mir!

Bei Butlers dann sehr verhalten unterwegs gewesen und nur Kleinigkeiten mitgehen einpacken lassen. Man muss sich ja auch belohnen und sich den Frust von der Seele shoppen. Der Espresso war dann mehr als nötig weil ich ziemlich durchgefroren war und wenigstens jetzt ein wenig “Mehrwert” lukrieren wollte. In Form von Wärme. Die war nämlich gratis. Dafür ist der Kaffee um 20 Cent teurer geworden. Soviel zum Thema Mehrwert und gratis. Wieder angepisst.

Danach endgültig nach Hause, Geschirr verstaut, Kaffee gemacht und absolut nichts mehr angegriffen. Zu müde, zu “verausgabt” und zu erfroren. Einfaches Abendessen mit Schinken, Salami, Parmesan und Oliven gemacht und eine Flasche Wein dazu geköpft. Zinfandel musste es gestern sein. Passte zur Temperatur und wärmte das Herz. Habe dabei echt überlegt ob ich die heizung auslassen sollte um wenigsten ein wenig wieder einzusparen. Bei 18º Raumtemperatur dann aber doch für Luxus entschieden und meinen Energielieferanten hoch leben lassen. Die Vorstandgehälter wollen schliesslich auch bezahlt werden.

Und heute… wird wieder gearbeitet. Damit mir nicht langweilig wird. Ich könnte ja sonst am Samstag auf dumme Ideen kommen. In diesem Sinne wünsche ich euch was. Aber anständig dabei bleiben.

Chips, Corona und die Vince Lombardi Trophy

Die absoluten Auswüchse der Kartoffel verarbeitenden Industrie. Wenngleich ich zugeben muss, dass diese Mischung göttlich schmeckt. Vor allem die Senfnote ist ein Hammer. Getrübt wird das alles nur durch die Information, dass Madonna am Sonntag in der Halbzeit des Super Bowls performen wird. Ein echtes Armutszeugnis. Gott sei Dank ist genug Bier im Haus um das zu überstehen.

Tiefkühlkost selber produzieren

Draussen hat es minus 14 Grad und ein Supermarkt bietet -25% auf das gesamte Tiefkühlsortiment an. Wenn ich meine Futtervorräte eine Stunde ins Freie stelle erspare ich mir das Einkaufen und habe es zu 100% gratis. Also wozu in den Supermarkt?

Sauerstoffvergiftung

War das ein herrlich fauler und entspannter Tag gestern. Zuerst in die Stadt gefahren und geschaut was es Neues gibt in den Geschäften. Danach auf den Naschmarkt gedüst und mir beim Urbanek feinsten Schinken und Käse zwischen die Zähne geschoben. Eine Institution die Hütte. Nirgendwo sonst kann man in Wien auf weniger Quadratmetern rascher sein Geld los werden. Nach dem Imbiss dann weiter getrabt und ein paar Tees für daheim eingekauft und am Abend, kurz vor einer Sauerstoffvergiftung stehend, nach Hause. Mit Freude dann registriert, dass der versprochene Vertrag im Postfach war und bis auf ein paar kleine Details (welche in der Regel immer noch nachträglich abgeklärt gehören) alles so drin stand wie es besprochen wurde. Somit war auch der Abend gerettet und jetzt wird das “Werk” feingeschliffen. Dann kann der Deal nächste Woche abgesegnet werden und jeder ist happy. So kann die Woche ausklingen. Wo ist der Kaffee?!

Montag ist der bessere Sonntag

Erkenntnis des gestrigen Tages: Am Sonntag arbeiten kann äusserst produktiv sein und noch dazu Spass machen. Wieder einmal so richtig was weggearbeitet und den Müll den ich permanent nebenher mitschleppe abgetragen. Alles nur weil kein Telefon läutet, keiner nervt und man absolut seine Ruhe hat. Dafür mache ich heute halblang und werde mich ab Mittag in die Stadt zum Shoppen verziehen. Bevor unsere Sparmeister herausfinden, dass es hier vielleicht etwas zu holen gibt. Von mir kriegen die nichts. Keinen Euro, keinen Dollar und schon gar keinen Franken. Never ever!

Fischsuppe & Glühwein

Gerade vom Fischsuppen-Event inklusive Fotoshooting im COP nach Hause gekommen und gleich geht es wieder weiter. Allerliebste Tochter ist mit Freund im Anflug um den Punschabsatz selbstlos zu unterstützen. Kalt wäre es ja schon mal. Jetzt fehlt nur noch der Schnee um richtig perfekt zu sein. Ich glaube ich nehme dann erst mal einen Glühwein. Wer trinkt schon Punsch zu Fisch? Bis später dann. Oder bis morgen. Oder so.

MacDonalds hat geantwortet

Immerhin geantwortet wurde von der Burger-Bude. Wenngleich, “meine lieben Herren, am Schwedenplatz, Ecke Rotenturmstrasse, ist das ganze Jahr über, jeden Tag, erhöhtes Touristenaufkommen. Das hat sicher auch schon in Ihrer Standortanalyse VOR der Eröffnung dort Berücksichtigung gefunden, bin ich mir ganz sicher. Von daher ist diese Ausrede ein wenig lahm, aber gut. Besser eine Ausrede als gar keine Antwort. Sie haben zwar mein (eingeschränktes) Verständnis, aber sehen werden Sie mich trotzdem nicht mehr.” Ich bin sicher, McDonalds wird´s verschmerzen.

Weihnachtsrummel-Rummelwahnsinn

Endpsurt ist angesagt. Die letzte Woche vor Weihnachten hat begonnen und wenn die genau so wird wie meine vorige, dann erlebe ich Weihnachten heuer nicht mehr. Ich bin nämlich letzte Woche zu rein garn nichts gekommen. Zumindest zu nichts was auch ein wenig Spass gemacht hätte. Aber so ist das nun mal vor Weihnachten. Jedes Jahr das Gleiche, also nichts wirklich Neues. Dafür habe ich aber, entgegen all den letzten Jahren, bereits alle Geschenke beisammen und entgehe so wenigstens dem ultimativen Weihnachtsrummelwahnsinn diese und nächste Woche. DER ist nämlich wirklich das Letzte. Also bleibt mir diese Woche noch Zeit alle meine Kunden anzuschreiben, die Weihnachtskarten zu versenden, es ein wenig ruhiger anzugehen (man möge mein Gebet erhören) und mit allerliebster Tochter und Freund noch die eine oder anderen Punschhütte unsicher zu machen. Fehlt eigentlich nur noch Schnee, dann ist es auch noch schön kitschig und so wie man es sich wünscht.

Ich hau jetzt diese Tage noch fest in die Tasten und dann schau ich mal was hier so alles übrig geblieben ist. Zur Not wird das dann nach den Feiertagen abgearbeitet. Irgendwann muss ja auch mal Ruhe sein, nicht wahr nicht?

McDonald´s – kiss my ***

Heute definitiv zum letzen Mal einen Fuss in die Burger-Bude dieser Kette gesetzt. Soviel Frechheit wie zuvor habe ich in meinem ganzen Leben noch nirgendwo erlebt. In Zukunft gebe ich meine Kohle bei Burger King aus. Ist eh viel besser und pinkeln darf man dort auch ohne Rechnung in der Hand.

Zum Vergrössern klicken. Damit das ganze Ausmass sichtbar wird.

Bis das Blut auf den Strassen fliesst

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass den Leuten, wie jedes Jahr, gerade mal wieder die Zeit “ausgeht” und sie alles auf einmal, am besten noch gestern erledigt haben, oder noch unter Dach und Fach bringen wollen. Anders ist es nicht zu erklären, dass ich dieser Tage vor Nachmittag zu gar nichts komme weil ich nur von einem Organisationstalent zum anderen rausche.

Dabei ist mir heute gerade wieder einmal aufgefallen, wie man die allgemeine wirtschaftliche Situation “schön schreibt”. Am Vormittag noch gelesen, dass “die Krise den Handel erreicht hat und die Händler mit den Umsätzen alles andere als zufrieden sind.” Jetzt gerade vor ein paar Minuten in der selben Zeitung gelesen, dass “der Handel von Krise nichts spürt und die Geschäfte wie jedes Jahr proppen voll und die Umsätze zufriedenstellend sind.” Also eh alles in bester Ordnung.

Mir ist es egal. Sollen sich die Leute den vierten Flat-TV in die Hütte hängen oder auch nicht, die neuesten Gadgets kaufen die morgen wieder out sind und ihre Kohle für sonstwas verpulvern. Lange werden sie es nicht mehr können. Und dann wird wieder das Blut auf den Strassen fliessen.

Müssiggang am Feiertag

FEIERTAG! Zwar keine Ahnung was für einer, aber wer muss das schon wissen um Grund zum Feiern zu haben? Also werde ich heute gerade mal das Notwendigste machen und mich dann ins Getümmel stürzen. Sieht eigentlich nach einem grossartig werdenden Tag aus. Ich denke ich hole mir irgendwo Früchte aus dem Meer und vergnüge mich mit Nichtstun. Muss auch mal sein, oder?

Super-Schnäppchen

Genau das ist es was die Welt braucht. Wer sich mit absolut günstiger Massenplörre eindecken will, der ist gut beraten dies im neuen Metro-Onlineshop zu tun. Speziell die Angebote aus Südafrika sind unschlagbar! Statt dem regulären Preis von € 5,79 gibt es diese beiden Ausnahmeweine für alle Geiz-Spezialisten jetzt zum unschlagbaren Superschnäppchenpreis von NUR € 5,79. Also bitte, wenn das mal kein Angebot ist?

Freitags-Furioso

Here we go: Zweiten Kaffee standesgemäss runter kippen und dann in die Dusche. Ausgehfertig machen und die Stadt düsen. Neuer USB-Stick ist gefragt, der alte ist im Arsch Eimer. Dann in die Reinigung mein Sakko abholen. Passte nicht in die Waschmaschine. Mittagessen irgendwo unterwegs. Was, hängt von der Temperatur ab. Anschliessend ins Herrnhuter-Haus was fürs Wochenende einkaufen. Zwei Verkostungsrunden stehen an und dafür wird ein wenig feste Nahrung benötigt. Ein Espresso beim Moser geht sich auf jeden Fall aus und danach geht´s wieder heimwärts. Zwei Artikel fertigstellen und die Planung für die nächste Woche machen. Und dann? Dann ist Weekend. Finally. Die Zeit verfliegt schon wieder in einem Tempo das mir Angst macht.

Page 2 of 5«12345»

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

STICHWÖRTER