Auch Götter können sich irren

Den beiden Ärzten, die wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden waren, wurde die Hälfte der Beträge zudem bedingt auf drei Jahre nachgesehen.

Was in Österreich passiert, wenn was “passiert”. Dass man eine Totalverstümmelung eines Menschen allerdings nur als “fahrlässige Körperverletzung” bewertet, ist schon etwas befremdlich. Irgendwie macht einem das richtig Angst.

Was für ein …

Ein schöner Hintern Rücken kann auch entzücken. Via designerscouch.org

Frosch im Hals

Weiss jemand wie es ist, wenn man das Gefühl hat als hätte man sein Stammhirn im Rachen stecken? So erging es mir nämlich gestern. Gleich als ich munter wurde stellte ich panisch fest, dass ich weder richtig schlucken konnte, noch dass ich das, was da anscheinend in meinem Rachen steckte, aus diesem wieder raus bekam. Ich würgte also vor mich hin und mit jedem Versuch diesen “Pfropfen” aus meinem Hals zu kriegen wurde es schlimmer. Panik machte sich breit und ich sah mich schon verreckend in meiner Wohnung liegen. Erstickt am eigenen Kleinhirn. Oder was immer das in meinem Hals war. Also machte ich mir noch rasch einen Kaffee bevor es mit mir zu Ende gehen sollte und schaute auch noch den Start des Formel 1 Rennens. Deswegen war ich ja aufgestanden.

Nach ein paar Minuten und weiteren Würgeattacken ging mir dann aber endgültig der Hintern auf Grundeis und ich überlegte wie ich den Sonntag überstehen sollte. Da ich mich auch nicht ins Auto setzen und mehr würgend als vorausschauend durch die Stadt düsen wollte und ebenso wenig in öffentlichen Verkehrsmitteln als “Attraktion” auf mich aufmerksam machen wollte, ging ich zur um die Ecke liegenden Polizeistation und ersuchte diese die Rettung für mich zu rufen. Nicht ohne nach jedem zweiten Wort Gefahr zu laufen, mir mein im Rachen steckendes Kleinhirn rauf zu würgen.

Nach ein paar Minuten war dann die Rettung (inklusive Notarzt) da. Was angesichts der Lage ein wenig übertrieben schien. Zumal sich dieser nicht einmal dazu bemüssigt fühlte mich anzuschauen. Kurz darauf war ich im Krankenhaus in der Ambulanz und durfte dort … warten. Nach einer Stunde durfte ich dann mit meinem Frosch im Hals in die HNO-Abteilung und mich vor der netten Dame in einen weniger netten Stuhl zwängen. Wobei mir weniger der Stuhl als die daneben aufgereihten Instrumente und Werkzeuge Angst machten. Ich bin in der Tat kein Held. Schon gar nicht bei vollem Bewusstsein.

Nach einer kurzen Begutachtung und einer Sprühaktion auf meinen Gaumen hatte ich das Gefühl als hätte man mir meinen Rachen komplett verschlossen. Ich konnte nicht mehr schlucken und es fühlte sich an, als wäre das Teil endgültig “gelähmt”. Nur der Frosch war noch immer da und so kam das Unvermeidliche. Vor mir, gut sichtbar, baute die Ärztin ein Ding mit einem ganz langen Schlauch zusammen und erklärte mir dabei, dass sie das jetzt durch meine Nase schieben muss um in meinen Rachen zu gelangen. Um zu schauen ob da was drin steckt. Erklärt wird einem das so, wie wenn man einem Fragenden sagt wie spät es gerade ist.

Und dann passierte das was ich auf jeden Fall vermeiden wollte. Das Ding wanderte durch meinen Nasenflügel und ich bereitete mich schon geistig auf den Eintritt in das Gehirn vor. Doch kurz bevor es soweit war bog die Schlange dann nach unten ab und fand sich in meinem Rachen wieder. Dabei hatte ich das Gefühl als würde mir neben meiner Zunge, auch die Galle, die Leber, die Niere und was sich sonst noch in meinem Körper befindet hochkommen. Inklusive dem gesamten Hirn. Um es geschmacklich abzurunden sei dazu bemerkt, dass sich die ganze Aktion ungefähr so anfühlt als würde man kotzen ohne zu kotzen. Einfach ekelhaft.

Nachdem das Ding dann wieder aus meinen Öffnungen draussen war erklärte mir die nette Dame, dass ich nichts im Hals habe, ausser einer Rachenentzündung und einem stark geschwollenen Gaumenzäpfchen. Und genau das fühlt sich an als hätte man drei Kilo Rotz im Hals stecken. Was dann den permanenten Würgereflex bewirkt. Ist lästig, aber nichts gefährliches. Man soll halt versuchen so wenig wie möglich zu schlucken. Leichter gesagt als getan wenn man permanent den Drang verspürt, alles raus würgen zu müssen. Um diesen Zustand so rasch wie möglich zu beenden, verschrieb sie mir dann Medikamente, die die gesamte Bandbreite an Einnahmemöglichkeiten abdeckte. Nasentropfen, die schmecken als würde man rostiges Wasser schlucken, einen Cortison-Spray und Tabletten die man ohne weiteres als Geschoss in einer Steinschleuder verwenden könnte.

Um drei Uhr nachmittags war ich dann endgültig wieder daheim. Mit Frosch im Hals und einem schlechten Geschmack noch dazu. Ausserdem war ich nach dieser Nasen- und Rachenbesichtigung ziemlich durch und hatte zu nichts mehr wirkliche Lust. So beschissen kann ein Sonntag sein.

Sonntags-Katastrophe

Was für ein Sonntag. Erst mitten in der Nacht aufgestanden um das Formel 1 Rennen zu schauen, dann den halben Tag im Krankenhaus in der Ambulanz verbracht und am Ende mit siebzehn Packungen Medikamenten wieder heimgekommen. Wirklich so ein richtiger Scheiss-Tag gewesen.

Stühle können tödlich sein

Einfach vom Stuhl getötet. Das Böse lauert wirklich schon überall.

Sex kann tödlich sein

Das hat ja noch gefehlt. Jetzt haben US-Wissenschaftler tatsächlich nachgewiesen, dass Sex doch nicht gesund, sondern viel gefährlicher ist als wir dachten. Nämlich dann, wenn man nur ab und zu Nahkampfmanöver durchführt. Herausgefunden haben das die Forscher vom Tufts Medical Center in Boston und kamen zu dem Ergebnis, dass die Gefahr beim Sex bzw. direkt danach einen Herzinfarkt zu erleiden, um das 2,7-fache höher ist als bei untrainierten und weniger kampferprobten Bettakrobaten.

Somit gibt es wohl nur zwei Optionen: Entweder man steigt jeden Tag in den Ring um Kondition zu schinden, oder man verzichtet ganz auf das Vergnügen um dieser Gefahr aus dem Weg zu gehen. Am Ende gilt man dann bei den Versicherern bald als Risikopatient weil man nicht nachweisen kann, dass man ausreichend zum Schuss kommt.

Alles für ein langes Leben

Wahre Konsequenz ist, sich um 10 Uhr am Abend auf den Hometrainer zu setzen und eine halbe Stunde wie ein Idiot ins Leere zu strampeln. Aber was tut man(n) nicht alles um in Form zu bleiben. Jetzt noch einen Drink und dann nur mehr die Füsse hoch.

Frühjahrsdiät

Der Frühling ist da und wie auf Knopfdruck liest man überall von den neuesten Wunderdiäten. Was wird den hoffnunglos verlorenen Seelen da alles versprochen und vor allem, in die Geldtasche gegriffen. Es ist schon beachtlich wie viele einfache Wege es gibt um in 14 Tagen 20 Kilo abzunehmen oder in nur 6 Wochen 30 Kilo im Schlaf zu verlieren. Die zahlreichen Diäten der sogenannen Prominenten dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen und wer etwas auf sich hält, hat zumindest eine Abnehm-Fibel zu Papier gebracht und Geld damit verdient. Experten zeigen uns den Weg ins Glück und jedes Boulevardblatt hat endlich, wieder, das Geheimnis der Bikini-Figur entdeckt. Wir lernen, dass es nicht immer teuer sein muss schlank zu sein und auch zu bleiben und wie wir mit unserer “Traumfigur” glücklicher durchs Leben gehen können.

Ich frage mich nur leise, wenn alles so einfach ist, warum mir dann täglich dermassen fettgefressene Gestalten – ich rede hier nicht von etwas übergewichtigen Menschen – über den Weg laufen, dass einem nur mehr schlecht werden kann. Irgendwas kann da wohl nicht so ganz stimmen …

PS: Andererseits werden seit Jahren dermassen viele Kochbücher veröffentiicht und so viele Kochshows mit Pseudo- und sonstigen Promis aus dem Boden gestampft, dass man seinen Job aufgeben müsste um all das nachzukochen und sich so das Ausgangsmaterial für die nächste Frühjahrsdiät wieder hinauf fressen zu können.

Baby Yoga – Völlig durchgeknallt

Wir Männer haben ja oft einen echten Schatten. Aber was manche Weiber für einen neurologischen Totalschaden haben, schlägt uns um Längen. Die Tusse gehört einfach in eine geschlossene Anstalt und umgehend sterilisiert.

Laufen macht frei

Eine Stunde noch rackern hier und dann geht es raus auf die Piste. Die Sonne scheint und es ist saukalt. Aber da muss Man(n) durch. Laufschuhe sind einsatzbereit und ich bereite mich schon geistig auf den gnadenlosen Erfrierungstod vor.

Der innere Schweinehund

Hier ist es derart grau in grau, dass sogar die bestgelaunten Menschen Depressionen kriegen. Allein die Vorbereitung auf meinen Lauf ist schon emotionale Qual und ein Kampf mit meinem inneren Schweinhund. Der einzige Lichtblick ist, dass ich in die Dunkelheit laufe und erst zurück komme wenn es bereits finster ist. Was für ein Glück.

Intelligentes Mastfutter

Endlich wieder einmal ein wirklich intelligentes Produkt am Lebensmittelmarkt. Jetzt ist Schluss mit der Schwerarbeit in der Küche. Keine Anstrengung mehr um unter grossen körperlichen Strapazen Schlagobers schlagen zu müssen. Sahne, für die deutsche Fraktion der Übergewichtigen.
Von jetzt an heisst es nur mehr Deckel ab und rein mit der Masse in die Futterluke. Damit man rasch und ohne Kraftaufwand zu seiner täglichen Ration Fett kommt. Die 318 Kalorien pro 100 Gramm und 32% Fett sind auch schon egal. Rund ist g´sund, heisst es. Irgendwo.

Wolken zum Frühstück

Endlich wieder mal so richtig ausgeschlafen. Bei dem Wetter allerdings kein Kunststück im Bett zu bleiben. Und jetzt? Jetzt versuche ich einmal vorsichtig mich wieder ins Leben zu integrieren. Ganz vorsichtig. Mit einem leckeren Frühstück und dann schaun wir weiter. Der Tag kann beginnen.

Viel Schnee vorm Pflug

Es ist zum quietschen. Endlich waren die Strassen frei und ich konnte meine Laufeinheiten wieder aufnehmen. Und jetzt das. Es schneit! Das bedeutet, dass ich mich wieder wie ein Eskimo anziehen kann und mich wie ein Pflug durch den Schnee kämpfen muss. Das Leben ist einfach ungerecht. Vor allem im Winter.

Mangelware Kondition

Erschüttert musste ich gerade feststellen, dass ich nach meiner fast 2-wöchigen sportlichen Zwangspause, total von der Rolle bin. Ich schaffe gerade mal 5 Kilometer und bin dann platt. Wird Zeit, dass ich wieder in Form komme. So geht ja das gar nicht.

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