Chavez und der Kaffee

Wie hier bereits berichtet, weiss man jetzt warum der arme Chavez so krank ist und sich weiter in Kuba behandeln lässt. Hat dieser selbst in einem Interview zugegeben:

“Ich habe 40 Tassen Kaffee am Tag getrunken und war mit drei Telefonen unterwegs.”

Kein Wunder, dass der gleich drei der Dinger brauchte. So aufgedreht war es sicher schwer ein einzelnes zu erwischen.

Klimawandel in Wien

Als ich in Florida gelebt habe war eine Klimaanlge selbstverständlich und sozusagen “überlebensnotwendig”. Keine Hütte ohne Aircon. Als ich in Asien gelebt habe verhielt sich die Sache nicht anders. Bei 85% Luftfeuchtigkeit und drückender Schwüle geht man da “drüben” ohne Klimaanlange vor die Hunde. Mit übrigens auch. In Wien ist das alles anders. Wie alles so anders ist in Wien. Hier rinnt einem im Sommer der Schweiss zwischen die Arschbacken und man trägt es mit Fassung. Und wenn es wirklich zuviel wird lässt man sich in unseren Breiten einfach die Schweissdrüsen veröden und schwitzt nach innen. Ich will wieder eine Klimaanlage!

Rauchen nur mehr auf Rezept

Zugegeben, einerseits ist die Idee so abwegig nicht. Ist doch mittlerweile zur Genüge bewiesen, dass Rauchen eine Sucht ist. Von diesem Standpunkt aus wäre es also nur logisch wenn man die Sucht auch als solche anerkennt und entsprechend versucht einen davon zu heilen. So weit so gut. Der Vorschlag der Isländer ist deshalb auch nicht so überraschend, weiss man doch aus der Vergangenheit, dass Politiker nicht müde werden immer neue und noch dümmere Gesetze zur Vergraulung ihrer Bürger zu erfinden.

Grundsätzlich ist der Gedanke mit der Abgabe nur auf Rezept deswegen auch wieder nur ein halber Schritt in Richtung Nichtrauchertum. Einerseits sorgt man sich um die Gesundheit seiner Bürger (aber nicht aus ehrenwerten Überlegungen, sondern weil einem sonst irgendwann die Pensionsbeitragserwirtschafter ausgehen könnten) und andererseits hat man aber nicht die Eier das zu tun was nämlich das einzig richtige wäre; nämlich die Unheil bringenden, langfristig mordenden Glimmstängel einfach abzuschaffen. Ein Einfuhrverbot von Zigaretten dazu und wer trotzdem weiter welche verkauft, der darf eine Strafe zahlen, dass ihm schwarz vor Augen wird.

Es ist und bleibt einfach eine Brechreiz verursachende Heuchelei immer wieder mit irgendwelchen kranken, halbherzigen und fadenscheinigen Gesetzen daher zu kommen und sich aber bewusst genau jene Türe offen zu lassen, durch welche man die doch ansehnlichen Steuermillionen durchtragen kann. Solange das der Fall ist sollen sich Politiker mit anderen Dingen befassen und einfach die Klappe halten.

Note: Ich sage das als ehemaliger Kettenraucher und habe diese Meinung auch schon zu jener Zeit vertreten als ich am Morgen nach dem munter werden nur “Scheisse” sagte und mir als erstes eine Zigarette zwischen die Zähne steckte.

Kranke Diktatoren und Kriegsverbrecher

Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass alle in letzter Zeit gefassten Kriegsverbrecher, gestürzten Diktatoren und sonstige nicht ganz zimmerreine Herrscher ganz plötzlich, aufgrund von schweren Krankheiten, vernehmungs- und haftunfähig waren? Schon irgendwie seltsam wie sich Macht- und Anonymitätsverlust auf die Gesundheit auswirkt.

Viagra macht schwerhörig

Errektionsprobleme sind eine leidige und oft auch eine äusserst peinliche Sache. Vor allem für Männer. Für wen sonst? Entweder arbeitet Mann zu viel und ist dann zu ausgebrannt um den anderen Mann auch noch in den Kampf zu schicken, oder Mann hat einfach wieder mal zuviel gesoffen und war dann feinmotorisch nicht mehr in der Lage die richtigen Knöpfe zu drehen. Oft will Mann zwar, kann aber nicht, weil das weibliche Gegenstück einfach grottenhässlich ist. Wer sich aus dieser peinlichen Lage retten will, dem hilft Viagra. In den meisten Fällen regt sich was und man kommt doch zum Schuss. Irgendwie.

Jetzt soll aber gerade diese kleine blaue Wunderpille verheerende Nebenwirkungen haben. Glaubt man den unbestechlichen amerikanischen Medien, haben diese Aussagen zweier Häschen aus Hugh Hefners Karnickel-Farm, dass ihr Boss aufgrund seines hohen Viagra-Konsums schwerhörig geworden sei. Was den Herrn der Hasen aber nicht wirklich sonderlich stört. Ist er beim Sex ja nicht unbedingt auf sein Gehör angewiesen. Irgendwie hat er damit sogar recht, der alte Rammler. Auch der einsetzende Gedächtnisverlust stört ihn nicht weiter. Wie auch, weiss er doch am nächsten Tag nicht was es zu vergessen hätte geben können.

Vitaminvergiftung

Soviel Obst kann ich gar nicht essen wie ich bei dem Preis einkaufen müsste. Der ganze Teller mit knappen 2 Kilo Marillen, roten Pflaumen und Nektarinen hat gerade mal 1,20 Euro gekostet. Beim Türken. Ich glaube ich werde mir heute eine Vitaminvergiftung holen.

EHEC-Update

Langsam wird es peinlich. Erst heute morgen hat man den Notstand ausgerufen und die Sprossen als Generalverdächtige an den Pranger gestellt. Inklusive medienwirksamer Schliessung eines Betriebes der Sprossen züchtet und vertreibt. Jetzt, am Abend, hat sich herausgestellt, dass die Sprossen auch nicht schuld sind. Die Behörden hätten sich wieder geirrt, heisst es.

Ich würde vorschlagen, dass man den Vertretern dieser Ämter, sowie den Forschern und Experten einfach einen Maulkorb umhängt und ihnen verbietet auch nur noch eine Meldung zu machen ohne den endgültigen Beweis liefern zu können. Es ist doch bereits mehr als peinlich was da abgeht und mehr als unverantwortlich was diese Knalltüten von sich geben. Unprofessioneller kann man nicht agieren. Nicht einmal in Österreich.

Irgendwas läuft hier falsch

Unser Essen wird angeblich immer gesünder und hat immer weniger Kalorien. Nichts hat mehr irgendwelche gefährlichen Substanzen drin und alles sorgt für Wohlgefühl. In unseren Därmen sorgen spezielle Bakterien für Ordnung und Rennie räumt den Magen auf. Fast alles ist bereits Bio und mit Unmengen von Auszeichnungen und Gütesiegeln geadelt. Alles ist hundertfach getestet, zertifiziert, für unbedenklich und qualitativ gut befunden. Im Grossteil der Getränke ist kein Zucker mehr enthalten und in der Regel hat kein Saft auch nur eine Kilojoule. Und trotzdem werden die Menschen immer kränker und fetter. Irgendwer bescheisst da ganz gewaltig.

Nass oder Trocken?

Bevor es dann zu regnen beginnt mache ich mich jetzt noch rasch auf meine Runde. Andererseits schliesse ich Wetten ab, dass es mich wieder genau in der Mitte erwischt und ich patschnass werde. So what. No risk, no fun. Laufschuhe an und ab auf die Piste.

Auch Götter können sich irren

Den beiden Ärzten, die wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden waren, wurde die Hälfte der Beträge zudem bedingt auf drei Jahre nachgesehen.

Was in Österreich passiert, wenn was “passiert”. Dass man eine Totalverstümmelung eines Menschen allerdings nur als “fahrlässige Körperverletzung” bewertet, ist schon etwas befremdlich. Irgendwie macht einem das richtig Angst.

Frosch im Hals

Weiss jemand wie es ist, wenn man das Gefühl hat als hätte man sein Stammhirn im Rachen stecken? So erging es mir nämlich gestern. Gleich als ich munter wurde stellte ich panisch fest, dass ich weder richtig schlucken konnte, noch dass ich das, was da anscheinend in meinem Rachen steckte, aus diesem wieder raus bekam. Ich würgte also vor mich hin und mit jedem Versuch diesen “Pfropfen” aus meinem Hals zu kriegen wurde es schlimmer. Panik machte sich breit und ich sah mich schon verreckend in meiner Wohnung liegen. Erstickt am eigenen Kleinhirn. Oder was immer das in meinem Hals war. Also machte ich mir noch rasch einen Kaffee bevor es mit mir zu Ende gehen sollte und schaute auch noch den Start des Formel 1 Rennens. Deswegen war ich ja aufgestanden.

Nach ein paar Minuten und weiteren Würgeattacken ging mir dann aber endgültig der Hintern auf Grundeis und ich überlegte wie ich den Sonntag überstehen sollte. Da ich mich auch nicht ins Auto setzen und mehr würgend als vorausschauend durch die Stadt düsen wollte und ebenso wenig in öffentlichen Verkehrsmitteln als “Attraktion” auf mich aufmerksam machen wollte, ging ich zur um die Ecke liegenden Polizeistation und ersuchte diese die Rettung für mich zu rufen. Nicht ohne nach jedem zweiten Wort Gefahr zu laufen, mir mein im Rachen steckendes Kleinhirn rauf zu würgen.

Nach ein paar Minuten war dann die Rettung (inklusive Notarzt) da. Was angesichts der Lage ein wenig übertrieben schien. Zumal sich dieser nicht einmal dazu bemüssigt fühlte mich anzuschauen. Kurz darauf war ich im Krankenhaus in der Ambulanz und durfte dort … warten. Nach einer Stunde durfte ich dann mit meinem Frosch im Hals in die HNO-Abteilung und mich vor der netten Dame in einen weniger netten Stuhl zwängen. Wobei mir weniger der Stuhl als die daneben aufgereihten Instrumente und Werkzeuge Angst machten. Ich bin in der Tat kein Held. Schon gar nicht bei vollem Bewusstsein.

Nach einer kurzen Begutachtung und einer Sprühaktion auf meinen Gaumen hatte ich das Gefühl als hätte man mir meinen Rachen komplett verschlossen. Ich konnte nicht mehr schlucken und es fühlte sich an, als wäre das Teil endgültig “gelähmt”. Nur der Frosch war noch immer da und so kam das Unvermeidliche. Vor mir, gut sichtbar, baute die Ärztin ein Ding mit einem ganz langen Schlauch zusammen und erklärte mir dabei, dass sie das jetzt durch meine Nase schieben muss um in meinen Rachen zu gelangen. Um zu schauen ob da was drin steckt. Erklärt wird einem das so, wie wenn man einem Fragenden sagt wie spät es gerade ist.

Und dann passierte das was ich auf jeden Fall vermeiden wollte. Das Ding wanderte durch meinen Nasenflügel und ich bereitete mich schon geistig auf den Eintritt in das Gehirn vor. Doch kurz bevor es soweit war bog die Schlange dann nach unten ab und fand sich in meinem Rachen wieder. Dabei hatte ich das Gefühl als würde mir neben meiner Zunge, auch die Galle, die Leber, die Niere und was sich sonst noch in meinem Körper befindet hochkommen. Inklusive dem gesamten Hirn. Um es geschmacklich abzurunden sei dazu bemerkt, dass sich die ganze Aktion ungefähr so anfühlt als würde man kotzen ohne zu kotzen. Einfach ekelhaft.

Nachdem das Ding dann wieder aus meinen Öffnungen draussen war erklärte mir die nette Dame, dass ich nichts im Hals habe, ausser einer Rachenentzündung und einem stark geschwollenen Gaumenzäpfchen. Und genau das fühlt sich an als hätte man drei Kilo Rotz im Hals stecken. Was dann den permanenten Würgereflex bewirkt. Ist lästig, aber nichts gefährliches. Man soll halt versuchen so wenig wie möglich zu schlucken. Leichter gesagt als getan wenn man permanent den Drang verspürt, alles raus würgen zu müssen. Um diesen Zustand so rasch wie möglich zu beenden, verschrieb sie mir dann Medikamente, die die gesamte Bandbreite an Einnahmemöglichkeiten abdeckte. Nasentropfen, die schmecken als würde man rostiges Wasser schlucken, einen Cortison-Spray und Tabletten die man ohne weiteres als Geschoss in einer Steinschleuder verwenden könnte.

Um drei Uhr nachmittags war ich dann endgültig wieder daheim. Mit Frosch im Hals und einem schlechten Geschmack noch dazu. Ausserdem war ich nach dieser Nasen- und Rachenbesichtigung ziemlich durch und hatte zu nichts mehr wirkliche Lust. So beschissen kann ein Sonntag sein.

Sonntags-Katastrophe

Was für ein Sonntag. Erst mitten in der Nacht aufgestanden um das Formel 1 Rennen zu schauen, dann den halben Tag im Krankenhaus in der Ambulanz verbracht und am Ende mit siebzehn Packungen Medikamenten wieder heimgekommen. Wirklich so ein richtiger Scheiss-Tag gewesen.

Stühle können tödlich sein

Einfach vom Stuhl getötet. Das Böse lauert wirklich schon überall.

Sex kann tödlich sein

Das hat ja noch gefehlt. Jetzt haben US-Wissenschaftler tatsächlich nachgewiesen, dass Sex doch nicht gesund, sondern viel gefährlicher ist als wir dachten. Nämlich dann, wenn man nur ab und zu Nahkampfmanöver durchführt. Herausgefunden haben das die Forscher vom Tufts Medical Center in Boston und kamen zu dem Ergebnis, dass die Gefahr beim Sex bzw. direkt danach einen Herzinfarkt zu erleiden, um das 2,7-fache höher ist als bei untrainierten und weniger kampferprobten Bettakrobaten.

Somit gibt es wohl nur zwei Optionen: Entweder man steigt jeden Tag in den Ring um Kondition zu schinden, oder man verzichtet ganz auf das Vergnügen um dieser Gefahr aus dem Weg zu gehen. Am Ende gilt man dann bei den Versicherern bald als Risikopatient weil man nicht nachweisen kann, dass man ausreichend zum Schuss kommt.

Hirnschadenimmunität

Knut ist also an Hirnschädigung gestorben. Da sieht man wieder wie resistent der Mensch gegen diese teuflische Krankheit ist. Der lebt sogar damit knappe 80 Jahre.

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