Ferngesteuert & Gleichgeschaltet

Auf der Facebook-Seite des wohl umstrittensten österreichischen Politikers, H.C. Strache, wird von irgendeinem schlauen User “Heil HC Strache” gepostet und was passiert? Der linke? Pöbel macht den Politiker dafür zur Sau. Zu unser aller Sicherheit wird alles und jeder sowieso schon bis aufs Scheisshaus überwacht, aber die einfachste Übung, nämlich den Poster festzustellen (was jeder Trottel kann), darauf ist man noch nicht gekommen, oder ist man gar unfähig dazu? Ist ja auch einfacher rasch mal auf den ungeliebten Feind (sind ja bald wieder Wahlen) einzudreschen als das Hirn (nur welches) einzuschalten. Ich hasse dieses linke Gesocks in diesem Land.

Unter anderem ein Grund warum mich jede Partei, jeder Politiker, jeder staatliche Hoheit in dieser Bananenrepublik täglich dreimal kreuzweise kann. Leider ist es überall anderswo nicht anders. Die Welt ist gleichgeschaltet. Aber das darf man ja nicht laut sagen im Zeitalter der politischen Korrektheit. Ich scheiss auf Selbige!

Wie begann schon Ludwig Pfau sein Gedicht über den Herrn Biedermeier?

Schau, dort spaziert Herr Biedermeier
und seine Frau, den Sohn am Arm;
sein Tritt ist sachte wie auf Eier,
sein Wahlspruch: Weder kalt noch warm.

Gef****, gefoltert, taub geschlagen

Hoch lebe das Kreuz und seine Diener. Die ihrem Herrn eindrucksvoll beweisen welch kranke Seelen sie doch sind. Da f**** ein Pfaffe seinen Zögling, foltert ihn und schlägt ihn taub, gesteht nach zig Jahren seine perversen Taten und die Kommission für kirchliche Missbrauchsopfer, die in Österreich ihres ach so edlen Amtes waltet und sich gegenseitig den Dreck von den Schuhen leckt befindet, dass das zwar schlimm ist, es aber keine Entschädigung für das Opfer geben kann und wird.

In welch verficktem Land lebe ich hier eigentlich?

Gedanken zum Sonntag

Diejenigen, die entscheiden, werden nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden. (Horst Seehofer, bayerischer Ministerpräsident)

Es ist Weihnachten

Okay, morgen ist es also wieder soweit. Irgendwie macht mir dieser Tag jedes Jahr mehr Angst. Überall herrscht so eine komische Stimmung. Als würde man das ganze Jahr genau auf diesen einen Tag zuwarten und ihn herbei sehen um wieder einmal so richtig andächtig oder was auch immer sein zu können. Das ganze Jahr rennen die Leute wie die Irren durch die Gegend, sind unfreundlich, genervt und hektisch und just zu Weihnachten soll und will jeder alles vergessen und “entspannt” sein. Auf Knopfdruck. Es ist ja Weihnachten. Mir kommt das vor wie im Fasching, wo alle halbwegs normalen Menschen am 11.11. pötzlich zu Idioten werden und sich aufführen als wären Sie grenzdebil. Vielleicht sind wir das ja alle schon.

Morgen ist also wieder das “Fest der Liebe”. Egal ob Daddy die Alte noch liebt oder nicht, morgen ist man friedlich und gönnt ihr einen Quickie. Oder man ist so besoffen, dass man nichts mehr anstellen kann. Auch eine Lösung. Kinder werden unter den mickrigen Grünstauden sitzen und bis über beide Ohren lächeln, oder heulen. Je nachdem was unterm Baum liegt, oder was nicht. Männer werden wieder millionenfach gute Miene zu bösem Spiel machen wenn sie das hundertste Paar Socken oder die zehnte unmögliche Krawatte ihrer Schwieger, Schwager- oder sonstigen Mütter erhalten und Millionen Frauen werden sich über den vierzehnten Kochtopf, Mixer oder sonstigen Küchenmüll freuen. Zeigt man Ihnen doch damit wo ihr wirklicher Platz ist. Oder wo man(n) sie sich wünscht.

Innerhalb weniger Tage werden Millionen Menschen auf der ganzen Welt mindestens 10% ihres Körpergewichts zunehmen und wie jedes Jahr im Jänner mit der endgültigen Diät beginnen. Soll sich ja auch auszahlen wenn man sich schon so kasteien will und stopft sich deshalb in der nächsten Woche nochmal voll. Bis an den Rand. Glücklich wer die Klamotten vom Vorjahr aufgehoben hat, er wird sie brauchen.

Morgen ist also Weihnachten. Es werden wieder tausende Zimmerstauden zu Brandbeschleunigern und so manche Hütte oder Bude wird abgrebrannt sein bis auf die Grundmauern. Nach dem Motto “ist die Kohle weg brauch´ ich Wohnung auch keine mehr”. Abgebbrannt bis auf die Hose. Für manche die letzte Rettung vor dem Privatkonkurs, springt doch vielleicht die Versicherung noch rettend ein um zu retten, was lange schon verloren ist. Who knows?

Weihnachtslieder werden morgen überall zu hören sein. Bis zum Erbrechen. Und es wird wieder einmal klar, dass dieses Fest schon lange zu etwas verkommen ist, das mit Weihnachten nicht im Entferntesten etwas zu tun hat. Aber Hauptsache der Handel freut sich, die Diätprogramme verzeichnen die höchsten Zuwachsraten und die Banken reiben sich die Hände um jenen, die sich gerade noch den vierten Flachbildfernseher geleistet haben, ihnen diesen im Februar wieder wegzunehmen. Und noch mehr vielleicht. Was soll´s, man lebt nur einmal.

Morgen ist also Weihnachten. Ich wünsche Euch von Herzen alles Gute, wirklich friedliche und besinnliche Feiertage, keine Kotz- oder Heulanfälle, keine Beziehungsdramen welcher Art auch immer und keine Alkohol- oder Brandschäden. Ich freue mich einfach auf ein weiteres Jahr mit Euch. Alles Gute und haltet die Ohren steif. Es ist nur Weihnachten, ein Tag wie jeder andere.

Weihnachten im Pub

Leute, morgen in einer Woche ist Weihnachten! Schon wieder! Das ist echt nicht zum aushalten. Jedes Jahr wieder diese Überraschung, dass schon wieder Weihnachten ist. Krank. Und wenn ich da beim Fenster raus schaue scheint die Sonne und die Tauben scheissen mir schon wieder aufs Fensterbrett. Vielleicht sollte ich eine automatische Balleranlage da draussen montieren. Oder Glas streuen. Aber dann verletze ich mich wieder nur selbst wenn ich mich aufs Fensterbrett setze. Hat eigentlich schon jeder einen Baum? Den schönsten habe ich gestern bei der gefährlichsten Frau im Internet gesehen. Sieht fast aus wie aus einem Animationsfilm aus den Pixar-Studios. Die Dame ist zwar durchgehend schwer bewaffnet, aber der Nadelstrauch ist ihr echt gelungen. Wahrscheinlich ist Sie dazu mit der Kanone dort gestanden und hat den Sklaven unmissverständlich klar gemacht was sie erwartet wenn sie nicht “spuren” :-)

Anyway, ich spar´ mir die Nadelstaude heuer und geh´ ins Pub. Dort mache ich einen auf Irisch, setze mir eine Zipfelmütze auf und kippe mir ein paar frisch gezapfte Guinness hinter die Kiemen. Und dann schauen wir weiter.

Handyrechnung sorgt für Herzinfarkt

Gestern hat mich bei der Überprüfung meiner Handyrechnung fast der Schlag getroffen. Nicht wegen der Kosten, sondern wegen der Datenverbindungen die im Einzelgesprächsnachweis angeführt waren. Sagenhafte 679 Verbindungen wurden hergestellt, alle so um die 2 bis 40 KB und ich hatte vorerst keine Ahnung woher die kommen. Ich bin zwar Besitzer eines iPhones, aber ich bin im Monat damit maximal dreimal im Internet. Und das auch nur für ein paar Minuten wenn ich meiner Tochter etwas auf meinen Seiten zeigen will. Ich benutze dieses Teil tatsächlich nur fürs telfefonieren, für ein paar SMS mit Töchterchen und für wirklich wichtige Mails die dringend sind. Und natürlich als Adressbuch. Altmodisch, ich weis, aber warum soll ich mir die Finger wund tippen wenn ich auch anrufen kann? Ich habe nicht einmal Skype, Facebook und Twitter drauf laufen weil ich es verweigere mich dermassen ans Handy auszuliefern und von diesem dann quälen zu lassen. Es gibt bei mir in der Tat so etwas wie eine “Social media-freie Zone”.

Also habe ich bei meinem Anbieter angerufen und gefragt was das sein kann. Blöd wie ich bin! Da mir die Dame freundlicherweise sofort erklärte, dass es sich dabei um die aktivierte “Push”-Funktion handelt, war mir sofort klar, dass es sich dabei nur um die paar Apps handeln konnte, die sich permanent einklinken und sich somit selbst “am Leben” erhalten. Irgendwie habe ich das bei den Einstellungen übersehen oder irrtümlich aktiviert und so stellen die kleinen Plagegeister (Apps) ständig eine Verbindung her um zu sehen ob sie noch auf dem aktuellen Stand sind. Womit wir wieder bei dem Thema sind, dass es irgendwie nicht nett ist, wenn sich permanent jemand auf seinem Handy einloggt ohne dass dieser jemand etwas weiss davon. Aber das ist eine andere Geschichte.

MacDonalds hat geantwortet

Immerhin geantwortet wurde von der Burger-Bude. Wenngleich, “meine lieben Herren, am Schwedenplatz, Ecke Rotenturmstrasse, ist das ganze Jahr über, jeden Tag, erhöhtes Touristenaufkommen. Das hat sicher auch schon in Ihrer Standortanalyse VOR der Eröffnung dort Berücksichtigung gefunden, bin ich mir ganz sicher. Von daher ist diese Ausrede ein wenig lahm, aber gut. Besser eine Ausrede als gar keine Antwort. Sie haben zwar mein (eingeschränktes) Verständnis, aber sehen werden Sie mich trotzdem nicht mehr.” Ich bin sicher, McDonalds wird´s verschmerzen.

Opfer der Bettelkultur

Wie blind man wird und wie weit sich ein bereits reflexartiges Ablehungsverhalten wirklich armen Leuten gegenüber in einem manifestiert hat, wurde mir letztes Wochenende in der Wiener Innenstadt bewusst. Abgesehen davon, dass es in unserer Gesellschaft überhaupt nicht so weit kommen dürfte, das Menschen auf der Strasse hocken und betteln müssten, hat sich in Wien eine Bettelkultur breit gemacht, die einen fast dazu nötigt schon präventiv laut NEIN zu schreien wenn wieder jemand die Hand aufhält.

Wie gesagt, am Wochenende war ich in der Stadt unterwegs und auf mich kam eine kleine, alte Frau zu. Mit so einem Rolleinkaufswagen, Henry oder James oder wie auch immer die Dinger heissen. Ungefähr 70 Jahre, gebückt, wirklich verarmt und verzweifelt aussehend. Sie sah mich schon von einigen Metern Entfernung an und ich merkte wie ich innerlich einen Katzenbuckel machte weil ich bereits wusste was auf mich zukommt. Und so war es auch. Kaum auf gleicher Höhe kam ein ganz leises “Hätten Sie bitte…” Zu mehr kam sie nicht, weil ich sofort, reflexartig, “Nein, tut mir leid” zu ihr sagte und weiterging. Nach zehn, fünfzehn Metern schoss es mir dann aber in den Kopf und ich drehte mich um. Aus der Entfernung sah ich, dass diese Frau wirklich am Ende einer langen Reise angekommen sein musste. Es wurde mir klar wie automatisiert ich bereits bin und wie mein Abwehrverhalten binnen einer Zehntelsekunde aktiviert wird. Die alte Frau tat mir leid, ich hatte aber dann auch wieder nicht den Nerv zurück zu gehen und ihr fünf Euro in die Tasche zu stecken. SIE tat mir leid, ICH war auf mich selbst wütend.

Was ich damit sagen will ist, dass es eigentlich traurig ist wie weit man einerseits bereits abgestumpft ist und andererseits gezwungen wird ein solches Abwehrverhalten überhaupt erst zu entwickeln. Das kommt nämlich davon, dass man bei uns fast überall von verkrüppelten (ich weiss wie politisch unkorrekt das ist, und es ist mir egal) Gestalten, überwiegend aus Rumänien nach Österreich gekarrt, hier auf der Strasse sitzen, einem halbe Beine, verdrehte Gliedmassen und sonstwas entgegen strecken und darauf hoffen, einem mit einem “Bitte, danke, alles gute” ein paar Euro aus der Tasche locken zu können. Wovon sie selbst gar nichts haben. Die werden nämlich von den Zampanos der Gang dort hin und am Abend wieder weggebracht. Eigenständig könnten sie das nämlich gar nicht. Das Ärgste was ich jemals sah, war ein “Restmensch”, ohne Beine, ohne Arme, auf einem Rollbrett mit einem Eimer fürs Geld davor. Der kann nicht mal wechseln!

Und weil es diese armen, verkrüppelten Gestalten gibt, die zuhause auch nicht weniger hätten als hier, sperrt sich in mir schon alles wenn ich nur den leisesten Verdacht habe, dass jemand einen Euro von mir will und ich sage “Nein”. Ohne nachzudenken. Ohne überhaupt aufzuschauen. Leider hat es dieses Mal eine alte Dame getroffen, die sich sicher über ein paar Euro in der Tasche gefreut hätte. Mir hätte es nicht weh getan und ihr wäre sicher ein wenig geholfen gewesen. Wenngleich ich nicht weiss wie man mit ein paar Euro überhaupt von Hilfe reden kann. Im Grunde tut es mir leid, dass ich nicht die Courage hatte zu ihr zurück zu gehen. Man verroht in dieser Zeit und merkt es nicht einmal. Und das ist das eigentliche Drama.

Hundekot im Stadtgebiet

Was beim Lesen von Online-Zeitungen so richtig interessant ist und auch grossen Spass macht, sind nicht unbedingt immer die Artikel die man liest. Vielmehr sind es die Leserkommentare wo sich des Volkes Seele ungeniert auskotzt und mit echten Stilblüten für beste Unterhaltung sorgt. Ein Beispiel aus dem sonntäglichen Vormittags-Programm zum Thema Hundekot in der Stadt:

“Wenn ich wo wohn wo in der nähe kein wald ist wo der hund hinscheissen kann wo er möchte, schaff ich mir keinen hund an.”

Ein wenig “rustikal”, aber ganz so unrecht hat der Kerl auch wieder nicht :-)

Auto fahrende Huren

Saudi-Arabien 2011. Das kommt heraus, wenn Geistliche das Sagen haben und ein Staat von der Religion regiert wird:

“Frauen das Autofahren zu erlauben würde einen Anstieg von Prostitution, Pornografie, Homosexualität und Scheidungsraten provozieren”, meint Kamal Subhi, geistlicher Gutachter und ehemaliger Professor an der King Fahd University in Dhahrans, laut “Spiegel Online”. (Auszug: Standard Online)

Hätten die Herrscher der Sanddünen kein Öl da unten, wären sie nicht einmal ein weisser Fleck auf der Landkarte. Hirnverbrannter geht es nicht mehr. Ein Beweis mehr, dass zuviel Sonne schädlich ist.

Fettgehalt von Schweinebraten

“Weisst Du”, sagte er zu mir, während er verstohlen an seiner Cigarillo saugte, “seit das Gremium uns den maximalen Fettgehalt von Schweinebraten vorschreibt, bringe ich das Zeug einfach nicht mehr runter. Ich meine, würdest Du etwas essen, das wie Pappe schmeckt?” Ehrlich gesagt war mir das egal weil ich Vegetarier bin, aber um den Anschein zu erwecken, dass mich sein Leid interessierte…

…ach scheiss drauf, mir ist heute einfach nicht nach Schreiben. Ich zische in die Stadt und hänge mal so richtig vornehm unter tausend Russen ab.

Menschenfreund per Gerichtsurteil

Jeder gewöhnliche Ladendieb wird in der Regel verurteilt, zu einer Geldstrafe verdonnert oder sogar eingesperrt. Beachtung und Aufmerksamkeit welcher Art auch immer, findet er mit Sicherheit nicht. Anders ist das aber wenn man Walderdorff heisst und einen entsprechenden Promi-Status hat. Ja, es geht hier um jene Gräfin, die aufgrund vollständiger Überarbeitung ein Blackout hatte und deshalb einen halben Kosmetikladen mitgehen hat lassen. Weil Sie angeblich so furchtbar ausgesehen hat.

Besagte Dame der Gesellschaft wurde zu 60 Stunden Sozialdienst verdonnert, welchen Sie jetzt unter grossem medialen Getöse in einem Obdachlosenhaus angetreten hat. So macht man mit einem verurteilten Straftäter eine perfekte PR-Kiste und verdient dabei sogar noch Kohle. Mitleid haschend bezeugt die Gräfin, dass Sie im Zuge der “Verbüssung” ihrer Strafe “die Einsamkeit der Menschen durchbrechen” wolle und setzt noch oben drauf, dass sie sich drüber “freut, etwas Gutes tun zu können“.

“Liebe Gräfin! Kein Mensch hat sie bis jetzt daran gehindert Gutes zu tun. Sie hätten deshalb nicht extra zur Ladendiebin werden müssen. Dann hätten Sie jedoch keine Presse gehabt und keiner würde mitbekommen welch guter Mensch Sie doch sind. Für Ihr vorbildliche “Leistung” zu welcher Sie verurteilt diese zu erbringen worden sind, überreiche ich Ihnen eine Probepackung Gesichtscreme und ein Fläschchen Duftwasser. Damit Sie nie mehr schlecht aussehen müssen und den Geruch von Vetternwirtschaft besser überdecken können.”

Life´s a bitch

Bei allem was man erreicht, bei allem womit einen das Leben beglückt und bei allem was einen letztlich ‘erfolgreich’ gemacht hat, gibt es keinen schöneren Lohn als zu sehen, wie man mit ein wenig Barmherzigkeit Freude und Tränen in die Gesichter derer zaubern kann, die vom Leben mit Füssen getreten wurden. (vanilleblau)

Zu sexy für Amerika

In L.A. kommt eine Frau ohne 3XL-Titten nicht weiter und dass die Pornoindustrie dort Milliarden Dollars scheffelt ist in Ordnung. Models müssen Grösse 0 aufweisen, damit sie es auf die “Laufstege & Bühnen” dieser Welt schaffen. Jeder Amerikaner hat das Recht sich zu bewaffnen und Fettsucht wird mit “sugar free sodas” und “low carb burgers” der Kampf angesagt. Sekten dürfen den Denk- und Bewegungsunfähigen Tag für Tag via Fernsehen die Kohle aus der Tasche ziehen und in Las Vegas stört es keinen, dass diese Stadt in einem Jahr so viele Existenzen vernichtet wie Österreich Einwohner hat. Von den Nutten dort rede ich nicht einmal.

Aber wenn es um den “Nachwuchs” geht, der heute schon derartig degeneriert ist, dass sowieso keine Hoffnung mehr besteht, dann wacht man auf und muss ihn um jeden Preis beschützen. Genau deshalb wird dieser Fiat-Werbespot nie einen amerikanischen Haushalt erreichen. Er ist zu “heiss” und die Senderchefs befürchten – wie immer wenn sie die Hüter der fernsehenden Nation raushängen lassen – bei einer Ausstrahlung die Proteste religiöser Gruppen.

Es ist zwar kein Problem den Krieg zur Hauptsendezeit ins Wohnzimmer zu bringen und zu zeigen wie “treffsicher und punktgenau” man strategische und manchmal auch zivile Ziele (oft hat man Pech) dem Erdboden gleich macht, es ist aber völlig unverantwortlich eine schöne Frau zu zeigen die “Mann” den Kopf verdreht. Ich mag Amerika, aber manche Amerikaner sind so derartig bescheuert, dass es wirklich weh tut.

Foggy Friday

Vorsichtig Plan erstellen was heute so angesagt ist. Zu allererst einmal einen zweiten Kaffee zuführen. Sonst wird das nämlich nichts. Wenn ich so aus dem Fenster schaue wird mir auch gleich wieder schlecht. Es ist grau, neblig und vor allem nass. Mein Lieblingswetter, sozusagen. Also werde ich mir jetzt einmal die zweite Bohnenmischung geben und dann wird geschrieben. Dafür ist das Wetter ideal. Schreibwetter in Reinkultur. Nachmittags dann einkaufen gehen und schauen ob die Shoppingmeile auch gut ausgelastet ist. Und am Abend? Mal schauen was der Tag so bringt.

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FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

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