Vom Rechtsstaat und von Räubern

Vorab, ich habe keinen. Ich hatte aber welche. Nur habe ich mich in weiser Voraussicht von allen fristgerecht getrennt und mich anderweitig “engagiert”. Die Rede ist von Bausparverträgen. Nichts weltbewegendes oder sonstwie aufregendes, aber immer für einen netten Zuverdienst gut. Leute die jetzt allerdings einen haben, einen Bausparvertrag, sind die ***, schon wissen was. Bei Abschluss wird einem so und so viel Prämie für die nächsten 6 Jahre versprochen und das ist sehr oft auch der einzige Grund für die Sparer sich überhaupt so lange zu binden. Der Vertrag wird also unterschrieben, man plant und kalkuliert damit, wie jeder normale Mensch und Unternehmer, und dann erfährt man über Nacht, dass im Zuge des “Sparpaketes” die Prämien einfach halbiert werden. Auch bei bereits BESTEHENDEN Verträgen. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass der Staat in bestehende Veträge eingreift und die Sparer um ihr Geld bringt. Das hatten wir schon alles und diese Praxis hat sich irgendwie eingebürgert bei uns. Jede Firma die so einen Vertragspartner hätte würde diesen auf Vertragsbruch klagen und vor Gericht Recht und somit Anspruch auf Schadenersatz erhalten.

Anders ist es wenn der sogenannte Rechtsstaat zu Werke geht. Was dieser abhält hat nämlich mit Recht nichts mehr zu tun, das ist schwerer Raub und Enteignung. Abgesegnet von den selbstgekrönten Häuptern die selten zu Recht die Krone tragen, selten bis nie rechtens handeln und vor allem Recht nur jenen gewähren, die selbiges sich leisten können. Überbegrifflich wird von Demokratie, Gerechtigkeit und Rechtsstaat gesprochen, in der Praxis leben wir alle, nicht nur hier in Österreich, in der faschistoiden Umgebung einer Finanzdiktatur, welche sich einen Dreck um bestehende Veträge schert wenn es ihr von Vorteil ist und sich einen politisch hörigen Haufen von zahnlosen Erfüllungsgehilfen hält, die man nach Belieben austauscht wenn es an der Zeit oder einfach nötig ist.

Ich meine, mir ist es egal, sollen sie alle machen sie wollen. Ich habe mich schon lange “ausgeklinkt” von allem was mit Recht und Staat zu tun hat. Aber aufregen tut es mich doch wenn ich sehe was da weltweit abgeht. Aber im Grunde genommen ist es gut so. Es ist Zeit für eine neue Zeit. Schon lange überfällig. Nur was uns allen jetzt bevorsteht wird 1929 bei weitem übertreffen. Die Geschichte wiederholt sich. Schon bald.

Horror am Freitag

Ich sag´s euch, das war der reinste Horrortag gestern. Zuerst den neuen Kühlschrank aussuchen müssen, was für mich – solange ich nicht das Teil meiner geheimsten Wünsche bekomme – so ziemlich das Unnötigste ist was es nur gibt. Ist ungefähr so sexy wie Wollsocken stricken.

Danach ans andere Ende der Stadt gedüst und festgestellt, dass ich das osteuropäische Ausland erreicht habe ohne eine Grenze passieren zu müssen. Dank ausgefuchster Standortanalyse des TV-Anbieters mitten in der kaufkraftstärksten Zielgruppe Wiens gelandet. Soviel Familienbeihilfen und sonstige Förderungen bekommt ein Österreicher sein ganzes Leben nicht was dort allein eine einzige Familie erhält. Die kommen nämlich sogar zum “Werfen” nach Wien und machen dann ihre “Rechte und Ansprüche” geltend. Soviel zum politischen Sonntagsgekotze.

Danach gleich den Einkauf erledigt und festgestellt, dass der Supermarkt sein Sortiment auf eben diese Zielgruppe abgestimmt hat. Was mich dann nicht wirklich gewundert hat. Also nur die Hälfte bekommen und “back to Heimat” dann den Rest eingekauft. Hätte ich gleich auf einmal erledigen und mir den Knoblauchgestank sparen können. Aber hinterher ist man immer gescheiter.

Dann wieder in die Stadt zurück (in die richtige Stadt) und Maria um Hilfe gebeten. Die hat mir was gehustet und mich bei WMF so tief in die Tasche greifen lassen, dass mir danach schlecht war. Der SALE hat seinen Sinn erfüllt. Ich habe doppelt soviel ausgegeben als ich geplant hatte und bei regulären Preisen niemals bezahlt hätte. Werbung wirkt. Sag´ ich ja seit Jahren, aber keiner glaubt mir!

Bei Butlers dann sehr verhalten unterwegs gewesen und nur Kleinigkeiten mitgehen einpacken lassen. Man muss sich ja auch belohnen und sich den Frust von der Seele shoppen. Der Espresso war dann mehr als nötig weil ich ziemlich durchgefroren war und wenigstens jetzt ein wenig “Mehrwert” lukrieren wollte. In Form von Wärme. Die war nämlich gratis. Dafür ist der Kaffee um 20 Cent teurer geworden. Soviel zum Thema Mehrwert und gratis. Wieder angepisst.

Danach endgültig nach Hause, Geschirr verstaut, Kaffee gemacht und absolut nichts mehr angegriffen. Zu müde, zu “verausgabt” und zu erfroren. Einfaches Abendessen mit Schinken, Salami, Parmesan und Oliven gemacht und eine Flasche Wein dazu geköpft. Zinfandel musste es gestern sein. Passte zur Temperatur und wärmte das Herz. Habe dabei echt überlegt ob ich die heizung auslassen sollte um wenigsten ein wenig wieder einzusparen. Bei 18º Raumtemperatur dann aber doch für Luxus entschieden und meinen Energielieferanten hoch leben lassen. Die Vorstandgehälter wollen schliesslich auch bezahlt werden.

Und heute… wird wieder gearbeitet. Damit mir nicht langweilig wird. Ich könnte ja sonst am Samstag auf dumme Ideen kommen. In diesem Sinne wünsche ich euch was. Aber anständig dabei bleiben.

Herrentag ODER Alles zu seiner Zeit

Sonntag ist ja angeblich der Tag des Herrn. Ich habe das dann mal zum Anlass genommen und gestern so richtig in die Tasten gehämmert um ein wenig “Vorsprung” heraus zu arbeiten. Wie es aussieht ist mir das auch ganz gut gelungen. Sieben Artikel sind fertig, inklusive Korrekturen und Fotos und auch schon eingebaut, was mir im Februar eine Menge Arbeit erspart. Besser als auf einen Sonntag hätte der “Herr” den Tag nicht fallen lassen können.

Heute kann ich es somit ein wenig ruhiger angehen und mich einmal ohne Druck dem kreativen Teil meines Daseins widmen und eine Auswahl der im Kopf herum geisternden Locations treffen. Dann brauch ich ein paar Angebote von Druckereien und dann geht es an die Finanzierung. Wenn die bis Mai steht geht es sich noch für heuer aus und wenn nicht, dann im nächsten Jahr. Da sage noch einer ich lebe nur von heute auf morgen :-)

Abendfreuden

Gestern am Abend kam noch ein höchst erfreulicher Anruf. Obwohl schon relativ spät, liess es sich mein “Verhandlungspartner” nicht nehmen mich vorab davon zu informieren, dass man sich zur Zusammenarbeit entschieden und mein Konzept wie am Freitag präsentiert, angenommen hat. Der Vertrag wird heute getippert und mir morgen zugestellt. Na dann warten wir mal ob alles wie besprochen drin steht. Wenn ja, dann ist wieder ein grösserer Budgetposten vom Tisch und die nächste Shoppingtour fällt nicht unter aussergewöhnliche Belastungen.

Montag ist der bessere Sonntag

Erkenntnis des gestrigen Tages: Am Sonntag arbeiten kann äusserst produktiv sein und noch dazu Spass machen. Wieder einmal so richtig was weggearbeitet und den Müll den ich permanent nebenher mitschleppe abgetragen. Alles nur weil kein Telefon läutet, keiner nervt und man absolut seine Ruhe hat. Dafür mache ich heute halblang und werde mich ab Mittag in die Stadt zum Shoppen verziehen. Bevor unsere Sparmeister herausfinden, dass es hier vielleicht etwas zu holen gibt. Von mir kriegen die nichts. Keinen Euro, keinen Dollar und schon gar keinen Franken. Never ever!

Politiker und Autohändler

Zuerst hat man sich mit gefälschten Bilanzen Zutritt in den Club der besten Bilanzfälscher der Welt erschlichen. Dann hat man sich elegant seiner eigenen maroden Währung entledigt und sich wohlwollend dem Club der Einheitswährungsuninon angeschlossen und sich dessen Währung, dem Euro, bemächtigt. Und dann hat man beide Clubs aufs Dreisteste über viele viele Jahre belogen, betrogen und hintergangen. Nicht ohne nicht etwa von den Bossen des Clubs entdeckt zu werden, nein, sie liessen den kleinen Zwerg gewähren. Und dann, als man endgültig vor dem Abgrund stand, hat man die Hand aufgehalten. Um Hilfe zu erhalten. Erst einmal, dann ein zweites, dann ein drittes und dann ein viertes und auch ein fünftes Mal. Man ist ja Mitglied im vornehmsten Club der Welt und kann auf Solidarität zählen. Nun will man wieder Hilfe. 130 Milliarden. Um die endgültige Pleite (die vierte angedrohte) abwenden zu können. Und danach braucht man sicher auch noch was. Man weiss nur noch nicht wieviel. Wird es uns aber sicher rechtzeitig (vor der nächsten drohenden Pleite) mitteilen.

Es ist erschütternd mitanzusehen wie macht- ober besser gesagt willenlos die grössten Lügner und Betrüger der EU, nämlich ihre Staats- und Regierungschefs diesem Treiben einer unkontrollierbaren griechischen Taschenspieler-Sippe gegenüber stehen. Angela und Nikolas sind dabei die Dümmsten an vorderster Front. Oder verdienen sie sogar persönlich daran wenn sie weiterhin den hirntoten Patienten Griechenland am Leben erhalten. Fast hat man den Eindruck. Ist aber auch egal. Es ist sowie schon lange alles egal. Der Karren ist ein Totalschaden. Und trotzdem will man ihn uns schmackhaft machen und uns glauben lassen, dass die paar Dellen schlimmer aussehen als sie denn tatsächlich seinen. Politiker und Autohändler, alles die selbe Mafia. Nur, beim Autohändler bekomme ich wenigstens noch ein paar Prozente.

Alles beim Alten

Irgendwie hat das neue Jahr so gar nichts Neues an sich. Das Wetter ist so bescheiden wie im alten Jahr, die Arbeit ist genausoviel geblieben und die Wäsche liegt wie üblich gewaschen im Korb und wartet auf die Tante mit dem Bügeleisen. Nur die Kosten fürs Auto werden etwas teurer. Um schlappe 60% fürs Parken. Ein Beweis mehr dafür, dass unsere rot/grüne Stadtregierung völlig von der Rolle ist. Das ist Wegelagerei in Reinkultur. Und der Boss von dieser Mafia ist roter Bonze. Was sonst?

Opfer der Bettelkultur

Wie blind man wird und wie weit sich ein bereits reflexartiges Ablehungsverhalten wirklich armen Leuten gegenüber in einem manifestiert hat, wurde mir letztes Wochenende in der Wiener Innenstadt bewusst. Abgesehen davon, dass es in unserer Gesellschaft überhaupt nicht so weit kommen dürfte, das Menschen auf der Strasse hocken und betteln müssten, hat sich in Wien eine Bettelkultur breit gemacht, die einen fast dazu nötigt schon präventiv laut NEIN zu schreien wenn wieder jemand die Hand aufhält.

Wie gesagt, am Wochenende war ich in der Stadt unterwegs und auf mich kam eine kleine, alte Frau zu. Mit so einem Rolleinkaufswagen, Henry oder James oder wie auch immer die Dinger heissen. Ungefähr 70 Jahre, gebückt, wirklich verarmt und verzweifelt aussehend. Sie sah mich schon von einigen Metern Entfernung an und ich merkte wie ich innerlich einen Katzenbuckel machte weil ich bereits wusste was auf mich zukommt. Und so war es auch. Kaum auf gleicher Höhe kam ein ganz leises “Hätten Sie bitte…” Zu mehr kam sie nicht, weil ich sofort, reflexartig, “Nein, tut mir leid” zu ihr sagte und weiterging. Nach zehn, fünfzehn Metern schoss es mir dann aber in den Kopf und ich drehte mich um. Aus der Entfernung sah ich, dass diese Frau wirklich am Ende einer langen Reise angekommen sein musste. Es wurde mir klar wie automatisiert ich bereits bin und wie mein Abwehrverhalten binnen einer Zehntelsekunde aktiviert wird. Die alte Frau tat mir leid, ich hatte aber dann auch wieder nicht den Nerv zurück zu gehen und ihr fünf Euro in die Tasche zu stecken. SIE tat mir leid, ICH war auf mich selbst wütend.

Was ich damit sagen will ist, dass es eigentlich traurig ist wie weit man einerseits bereits abgestumpft ist und andererseits gezwungen wird ein solches Abwehrverhalten überhaupt erst zu entwickeln. Das kommt nämlich davon, dass man bei uns fast überall von verkrüppelten (ich weiss wie politisch unkorrekt das ist, und es ist mir egal) Gestalten, überwiegend aus Rumänien nach Österreich gekarrt, hier auf der Strasse sitzen, einem halbe Beine, verdrehte Gliedmassen und sonstwas entgegen strecken und darauf hoffen, einem mit einem “Bitte, danke, alles gute” ein paar Euro aus der Tasche locken zu können. Wovon sie selbst gar nichts haben. Die werden nämlich von den Zampanos der Gang dort hin und am Abend wieder weggebracht. Eigenständig könnten sie das nämlich gar nicht. Das Ärgste was ich jemals sah, war ein “Restmensch”, ohne Beine, ohne Arme, auf einem Rollbrett mit einem Eimer fürs Geld davor. Der kann nicht mal wechseln!

Und weil es diese armen, verkrüppelten Gestalten gibt, die zuhause auch nicht weniger hätten als hier, sperrt sich in mir schon alles wenn ich nur den leisesten Verdacht habe, dass jemand einen Euro von mir will und ich sage “Nein”. Ohne nachzudenken. Ohne überhaupt aufzuschauen. Leider hat es dieses Mal eine alte Dame getroffen, die sich sicher über ein paar Euro in der Tasche gefreut hätte. Mir hätte es nicht weh getan und ihr wäre sicher ein wenig geholfen gewesen. Wenngleich ich nicht weiss wie man mit ein paar Euro überhaupt von Hilfe reden kann. Im Grunde tut es mir leid, dass ich nicht die Courage hatte zu ihr zurück zu gehen. Man verroht in dieser Zeit und merkt es nicht einmal. Und das ist das eigentliche Drama.

Weihnachtsrummel-Rummelwahnsinn

Endpsurt ist angesagt. Die letzte Woche vor Weihnachten hat begonnen und wenn die genau so wird wie meine vorige, dann erlebe ich Weihnachten heuer nicht mehr. Ich bin nämlich letzte Woche zu rein garn nichts gekommen. Zumindest zu nichts was auch ein wenig Spass gemacht hätte. Aber so ist das nun mal vor Weihnachten. Jedes Jahr das Gleiche, also nichts wirklich Neues. Dafür habe ich aber, entgegen all den letzten Jahren, bereits alle Geschenke beisammen und entgehe so wenigstens dem ultimativen Weihnachtsrummelwahnsinn diese und nächste Woche. DER ist nämlich wirklich das Letzte. Also bleibt mir diese Woche noch Zeit alle meine Kunden anzuschreiben, die Weihnachtskarten zu versenden, es ein wenig ruhiger anzugehen (man möge mein Gebet erhören) und mit allerliebster Tochter und Freund noch die eine oder anderen Punschhütte unsicher zu machen. Fehlt eigentlich nur noch Schnee, dann ist es auch noch schön kitschig und so wie man es sich wünscht.

Ich hau jetzt diese Tage noch fest in die Tasten und dann schau ich mal was hier so alles übrig geblieben ist. Zur Not wird das dann nach den Feiertagen abgearbeitet. Irgendwann muss ja auch mal Ruhe sein, nicht wahr nicht?

Wien-Paris-Wien um 10 Euro

Grundsätzlich spricht ja nichts gegen günstige Preise. Wenn man sich aber diese Relation einmal so richtig vor Augen führt ist es nicht verwunderlich, warum gerade Fluglinien permanent bankrott gehen. Die 10 Euro müssen dann auch noch versteuert werden!

Freitag der Freude

Wieder typisch. Kaum bewegt man seine Knochen ausser Haus liefert DHL die Sendung aus Nürnberg an, legt der Postbote eine Benachrichtigung über den Erhalt eines Geldbetrages ins Postfach und erhält man den Bescheid, dass das Ansuchen XY offiziell genehmigt wurde und ich nach zwei Jahren und fünf Verhandlungen nun doch noch als Sieger aus diesem Krieg ziehe. So können Freitage jeden Freitag sein. Das schreit förmlich nach einer guten Flasche Schampusssss!

Antrag auf Rettungsschirm

Bis zum bitteren Ende wurde gestern geshoppt. Das Outlet ist einfach unwiderstehlich und erst einmal dort ist man chancenlos. Aber deswegen fährt man ja auch hin. Am Ende waren alle happy. Töchterchen, Freund und Daddy auch. Jeder hatte was er wollte… und noch viel mehr. Nächste Woche suche ich dann um die Aufnahme unter den Rettungsschirm an. Bin schon gespannt ob man mir auch ein paar Kilo Papier überweist. Wahrscheinlich eher nicht. Ich bin nämlich nicht “systemrelevant”. Denke ich mal.

Ausflug ins Designer Outlet

Heute ist Shopping-Tag! Daddy und Töchterchen düsen ins Designer Outlet und lassen es krachen. Der Winter steht so gut wie vor der Türe und man muss sich ja schliesslich mit wärmenden Klamotten eindecken. Allein schon aus Selbstschutzgründen. Wer will schon erfrieren wenn die Eiszeit über einen herein bricht? Also geht´s ins Land der Burgen, eingedeckt mit hartem Plastik und dem festen Vorsatz, nur das Notwendigste zu erstehen. Soll ja für ein nettes Essen auch noch was übrig bleiben, nicht wahr? Und wenn ich bis zum Abend nicht zurück bin, hat mich meine Tochter als Pfand dort gelassen.

Dem die Sonne aus dem Hintern scheint

Symbolfigur für Grössenwahn, fortgeschrittenen Realitätsverlust, Korruption und Vetternwirtschaft. Sepp Blatter, Schweizer FussballSonnengott von selbst ernannten Gnaden. Ludwig XIV. war nur ein kleiner Fisch dagegen. (Bild: Kurier)

Rate mal…

US-Ratingagenturen sind gerade wieder mal dabei, einen europäischen Staat nach dem anderen eine in die Fresse zu knallen. Sprich, ihn hinhunter zu ‘raten’. Irgendwie müssen sie da drüben ihren Dollar ja wieder in die Höhe kriegen.

Mal abgesehen davon, dass Amerika auf einem komplett anderen Wirtschaftssystem aufgebaut ist, dass die ganzen Herabstufungen im Grunde genommen genauso falsch sind wie die Bewertungen vorher schon waren, mache ich einen Vorschlag: Europa installiert selbst drei oder vier Ratingagenturen und die kotzen dann in regelmässigen Abständen, wie es gerade opportun und passend ist, Herabstufungen für einzelne US-Bundesstaaten raus. Michigan reiht man rasch mal um 4 Stufen zurück und Kalifornien stuft man auf Ramschstatus runter. New York verliert sein inneramerikanisches AAAAAAAA+++++ und wird auf ‘Default’ gestellt. Texas erklärt man für Systemunrelevant und Waschington belegt man mit Strafzahlungen in der Höhe von 993 Billionen Dollar weil das Pentagon das Militärbudget schon wieder um 4759% überzogen hat.

DAS wäre mal was anderes und ich bin sicher, dass wir dann innerhalb von zwei, drei Monaten wieder ‘besetzt’ wären. Ich meine, Frankreich, England und Deutschland sind das sowieso. Andererseits, sind wir nicht sowieso ALLE schon die ganze Zeit besetzt?

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