McDonald´s – kiss my ***

Heute definitiv zum letzen Mal einen Fuss in die Burger-Bude dieser Kette gesetzt. Soviel Frechheit wie zuvor habe ich in meinem ganzen Leben noch nirgendwo erlebt. In Zukunft gebe ich meine Kohle bei Burger King aus. Ist eh viel besser und pinkeln darf man dort auch ohne Rechnung in der Hand.

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Pflichtbewusster Schweinehund

Eigentlich bin ich reif um wieder einmal zwei Tage durchzupennen. Einfach nicht aus dem Bett und nur mützeln bis die Knochen krachen. Aber dann meldet sich dieser verfickte pflichtbewusste Schweinehund und man kriecht trotzdem aus der Kiste um zu tun was zu tun ist. Am Ende hat man das Gefühl, dass man wieder nicht alles unter einen Hut gebracht hat und träumt davon, endlich wieder einmal zwei Tage einfach durchzupennen. Echt scheisse. Kennt das noch wer?

Bis das Blut auf den Strassen fliesst

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass den Leuten, wie jedes Jahr, gerade mal wieder die Zeit “ausgeht” und sie alles auf einmal, am besten noch gestern erledigt haben, oder noch unter Dach und Fach bringen wollen. Anders ist es nicht zu erklären, dass ich dieser Tage vor Nachmittag zu gar nichts komme weil ich nur von einem Organisationstalent zum anderen rausche.

Dabei ist mir heute gerade wieder einmal aufgefallen, wie man die allgemeine wirtschaftliche Situation “schön schreibt”. Am Vormittag noch gelesen, dass “die Krise den Handel erreicht hat und die Händler mit den Umsätzen alles andere als zufrieden sind.” Jetzt gerade vor ein paar Minuten in der selben Zeitung gelesen, dass “der Handel von Krise nichts spürt und die Geschäfte wie jedes Jahr proppen voll und die Umsätze zufriedenstellend sind.” Also eh alles in bester Ordnung.

Mir ist es egal. Sollen sich die Leute den vierten Flat-TV in die Hütte hängen oder auch nicht, die neuesten Gadgets kaufen die morgen wieder out sind und ihre Kohle für sonstwas verpulvern. Lange werden sie es nicht mehr können. Und dann wird wieder das Blut auf den Strassen fliessen.

Chaostage

Ich liebe solche Vormittage. Um 9 Uhr schon der erste Termin ausser Haus und bis jetzt von einem zum anderen gedüst. Wieder mal so richtig CO2-Fussabdrücke hinterlassen. Wenn ich schon nicht zu Fuss gehe. Dafür habe ich gleich auch das Weihnachtsgeschenk für allerliebste Tochter eingesackt. Ist mich angesprungen und hat geschrien “Nimm mich mit!” Wer kann da schon widerstehen?

Und jetzt wird Büro eröffnet. Mal schauen was ich zuerst aus dem Chaos hier erledige oder noch besser, gleich entferne. Ich glaub ich mach mir mal einen Tee und lass das alles setzen hier. Sieht ja echt schlimm aus.

Wien-Paris-Wien um 10 Euro

Grundsätzlich spricht ja nichts gegen günstige Preise. Wenn man sich aber diese Relation einmal so richtig vor Augen führt ist es nicht verwunderlich, warum gerade Fluglinien permanent bankrott gehen. Die 10 Euro müssen dann auch noch versteuert werden!

Weiber-Regeln

Ehemänner finden es unlogisch, dass ihre Frau mehrere Freundinnen hat, während sie selbst keine einzige haben sollen. (Alberto Sordi)

Auto fahrende Huren

Saudi-Arabien 2011. Das kommt heraus, wenn Geistliche das Sagen haben und ein Staat von der Religion regiert wird:

“Frauen das Autofahren zu erlauben würde einen Anstieg von Prostitution, Pornografie, Homosexualität und Scheidungsraten provozieren”, meint Kamal Subhi, geistlicher Gutachter und ehemaliger Professor an der King Fahd University in Dhahrans, laut “Spiegel Online”. (Auszug: Standard Online)

Hätten die Herrscher der Sanddünen kein Öl da unten, wären sie nicht einmal ein weisser Fleck auf der Landkarte. Hirnverbrannter geht es nicht mehr. Ein Beweis mehr, dass zuviel Sonne schädlich ist.

Freitag der Freude

Wieder typisch. Kaum bewegt man seine Knochen ausser Haus liefert DHL die Sendung aus Nürnberg an, legt der Postbote eine Benachrichtigung über den Erhalt eines Geldbetrages ins Postfach und erhält man den Bescheid, dass das Ansuchen XY offiziell genehmigt wurde und ich nach zwei Jahren und fünf Verhandlungen nun doch noch als Sieger aus diesem Krieg ziehe. So können Freitage jeden Freitag sein. Das schreit förmlich nach einer guten Flasche Schampusssss!

Kundenservice auf amerikanisch

Es ist immer wieder eine wahre Freude mit einem amerikanischen Customer Care Center Ungereimtheiten zu klären. Konkret geht es um die Abrechnung meines US-Shops. Irgendwie kriegen die es nicht auf die Reihe bereits abgebuchte Kreditkartenzahlungen so weiter zu verarbeiten, dass am Ende auch das richtige Ergebnis rauskommt. Auf die Frage warum man sowohl die Karte “charged” UND als Draufgabe auch einzelne “deductions” im Account verrechnet, bricht da drüben das buchhalterische Chaos aus. Fragen nach der Steuernummer (welche ich laut meinem Payment Plan in den USA nachweislich nicht habe), ob meine Karte nicht gedeckt ist (obwohl der Betrag ja abgebucht wurde) sind noch das dümmlichste und vor allem irrelevanteste was es da zu klären gibt.

Ich schimpfe zwar sehr gerne auf die deutsche und vor allem die österreichische Servicewüste. Was aber in den Staaten hinsichtlich customer care abgeht ist schon mehr als irre. Jeder noch so unnötige Angestellte ist irgendein Manager, auch wenn er nur den Bestand an Büroklammern checken muss. Dafür gibt es aber auch eine Hotline für Zahnseide. Man weiss ja nie was einem Ami damit einfällt.

Life´s a bitch

Bei allem was man erreicht, bei allem womit einen das Leben beglückt und bei allem was einen letztlich ‘erfolgreich’ gemacht hat, gibt es keinen schöneren Lohn als zu sehen, wie man mit ein wenig Barmherzigkeit Freude und Tränen in die Gesichter derer zaubern kann, die vom Leben mit Füssen getreten wurden. (vanilleblau)

Karibische Piraten und der Geruch des Rums

Einer der besten Soundtracks ever. Weil Samstag ist und der Rum so gut schmeckt.

Foggy Friday

Vorsichtig Plan erstellen was heute so angesagt ist. Zu allererst einmal einen zweiten Kaffee zuführen. Sonst wird das nämlich nichts. Wenn ich so aus dem Fenster schaue wird mir auch gleich wieder schlecht. Es ist grau, neblig und vor allem nass. Mein Lieblingswetter, sozusagen. Also werde ich mir jetzt einmal die zweite Bohnenmischung geben und dann wird geschrieben. Dafür ist das Wetter ideal. Schreibwetter in Reinkultur. Nachmittags dann einkaufen gehen und schauen ob die Shoppingmeile auch gut ausgelastet ist. Und am Abend? Mal schauen was der Tag so bringt.

Marketingexperten

Gestern habe ich mich schon darüber beschwert, dass ich es nicht mag wenn die Chefs zum “Vorfühlen” ihre Vorzimmertussi ausschicken um mich abzuchecken. Einfach fragen, dann gibt es eine Antwort und fertig. Im konkreten Fall hat mich das Fräulein aber nur genervt weil sie wollte, dass ich einen PR-Artikel über ein Portal schreibe und dafür einen Gutschein im Wert von sagenhaften 50 Euro bekommen soll. Mit dem ich zwar nichts anfangen kann, ich könnte ihn aber weil Weihnachten ist “ja verschenken”. Echt genial. ICH arbeite kostenlos und beglücke dann auch noch die ANDEREN.

Nachdem ich ihr dreimal geantwortet habe, dass ich prinzipiell nicht für Gutscheine arbeite und Artikel ausschliesslich erst ab 100 Euro schreibe war eine Weile Funkstille um dann mit der Frage zu kommen, wie viele Besucher meine Seite denn so hat. Nachdem ich mitgeteilt hatte, dass sich der Schnitt so um die 25-30 000 Seitenaufrufe pro Monat bewegt kam nach einer halben Stunde ein Mail mit der Feststellung ihres “Chefs”, dass meine Seite bei Alexa ja nur auf dem 10irgendwasmillionsten Rang liegt.

Antwort gab es darauf keine mehr, weil mir soviel Inkompetenz einfach zuwider ist und auf den Keks geht. Dafür liegt sie jetzt im Junk und ich habe wieder meine Ruhe. Hab´ sowieso viel zu viel zu tun hier. I really love Marketingexperten.

Kranführer gesucht

Es gibt Tage, da brauche ich einfach einen Kran um aus dem Bett zu kommen. Und wenn es draussen dann auch noch recht düster nur grau ist, dann ist es ganz schlimm. Ich glaube ich werde heute den Kaffee aus dem Kübel trinken und einfach solange schreiben bis ich vom Stuhl falle oder die Tastatur aufgibt. Mal schauen, was das heute wird.

Herbstfarben

Die schönsten Farben produziert eindeutig der Herbst. Herrlich warm und ebenso erdig.

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