Alles überlebt, die Kacke geht von vorne los.

Wie jedes Jahr eigentlich. Zuerst immer das totale Chaos und dann die Erkenntnis, dass im Grunde alles beim Alten ist, sich nur das Datum im Kalender geändert hat. Trotzdem nachträglich ein PROSIT 2013 allen die erst jetzt wieder aufgewacht sind. So wie ich.

Auf ein geiles 2013

Ich wünsch euch allen was. Lasst die Sau raus heute abend und leidet morgen wie es sich für einen anständigen Jahreswechsel eben gehört. Am Mittwoch geht der Schmarrn von vorne los, der Winter kommt wie üblich im April und in ein paar Monaten jammern wir wieder über die unerträgliche Hitze, die immer schlimmer wird. Um uns ganz rasch wieder auf den Herbst und den kommenden Winter mit viel zu viel Punsch vorzubereiten und uns darüber aufzuregen, dass schon wieder Weihnachten kommt und der Wahnsinn wieder unter uns weilt. Wie immer, eigentlich. In diesem Sinne…

happy-2013

Final Countdown

Das letzte Jahr hat begonnen. Lasset es uns geniessen.

Chaos in der Mediathek

Die beschissenste Neuentwicklung von WordPress ist die neue Mediathek. Frohe Weihnachten und danke für diesen Müll!

Weltstadt vs. Balkankaff

Wien nennt sich gerne selbst Weltstadt und ist doch nicht mehr als ein Balkankaff. Um 20:30 Uhr räumen sie auf den Punschständen die Kerzen weg und um 21 Uhr drehen sie das Licht ab. Ende im Gelände. Egal wieviele Leute noch dort stehen und ob die noch was im Becher haben. Man hat sich schliesslich an die Gewerbeordnung zu halten. Und wenn man dann um halb zwei in der Früh aus dem Irish Pub fällt kann man sich irgendwo ein Taxi organisieren, weil die Öffis um Mitternacht ihren Betrieb einstellen. Ich warte in dieser Stadt eigentlich nur mehr darauf, dass irgendwann, wie zu grauer Vorzeit, wieder die Strassenbeleuchtung abgedreht wird. Schliesslich gehört eine gewisse Nachtruhe eingehalten und niemand hat sich in der Dunkelheit auf der Strasse herum zu treiben. In der Weltstadt Wien. Ich zieh´ nach Barcelona.

Kaffee zum Quadrat

Auf die Milch verzichte ich. Dafür steht dann über dem C eine 4. Mindestens! Was wusste Einstein denn schon? (Foto ©Shannon Wheeler)

Das einzig wahre Weihnachtslied

Entweder macht sich bei mir heuer fortgeschrittene Taubheit bemerkbar, oder es tönt tatsächlich nicht aus jeder Hütte ‘Last Christmas’ heraus. Was im Grunde eine echte Wohltat ist, weil diese leidige Schnulze seit es sie gibt zu den gefürchtetsten und schlimmsten psychologischen Waffen gehört. Ausserdem gibt es auch nur eines, das wahre, ultimative Weihnachtslied, nämlich dieses…

November-Depression

Es ist schon irgendwie abartig. Es fehlt mir an nichts, es geht mir gut und ich kann tun und lassen was ich will und tue es auch. Und trotzdem raubt mir dieses beschissene Novemberwetter jedes Jahr wieder jede Lebensenergie. Immer wenn es grau wird draussen und ich nicht genug Sonnenlicht bekomme geht mir der Arsch auf Grundeis. Heisst ja nicht umsonst November-Depression. Scheiss Psychoscheisse. Und weil ich von Natur aus ein Revoluzzer mit masochistischer Ader bin, gebe ich mir wenn sie wieder da ist voll die Kante und zelebriere sie bis zum Exzess. Am besten mit einer Flasche Rotwein aus dem Keller, oder besser zwei davon. Mächtig kantig und sündhaft teuer, sowie der entsprechenden Musik dazu. Depressionen können irgendwie auch wunderbar sein.

Am Ende wird man Prinz

Heute ist es wieder soweit. Ab heute dürfen die Massen wieder ungestraft dämlich und nervtötend sein. Jeder darf sich wieder aufführen als gäbe es kein Morgen, darf sich Papptüten auf das ungekrönte Haupt stülpen und sich in sonstige abartige und andere sonderliche Verkleidungen zwängen. Es darf wieder geschunkelt werden bis die Bänke bersten und endlich darf man wieder ohne Zwang gut aufgelegt und glücklich sein. Und wer am dämlichsten und fröhlichsten von allen ist, darf sich am Ende über die Ernennung zum Prinzenpaar erfreuen. Ab heute geht der Wahnsinn wieder los, denn heute ist Faschingsbeginn. Kann nicht schon wieder März sein?

Nichts als nasser, brauner Dreck

Jetzt geht´s wieder los mit dem Dreck hier. Gestern Schnee überall und heute, wie so üblich in der Stadt, nur mehr Dreck auf der Strasse. Ich hasse diesen nassen braunen Matsch der einem nur das Auto verdreckt und die Schuhe ruiniert. Ich bestehe auf eine Gehweg- und Strassenheizung mit direktem Abfluss. Dann ist es immer trocken, man bräuchte keine Winterreifen, keine wasserdichten Bergschuhe und schon gar keine batteriebetriebene Heizsohlen in den Stiefeln. So kranke Ideen entstehen nämlich dann wenn es draussen nass und kalt ist. Ich glaube aber, dass das mit der Strassenheizung nur ein frommer Wunsch bleibt und darum fahre ich am Freitag shoppen. Nur zur Sicherheit. Keine Ahnung wann der nächste Schneesturm kommt. Man weiss ja nie.

Herbst am Wasser

So schaut´s aus am Wasser. Finally it´s herbstlich und in Kürze öffnen die Punschhütten wieder ihre Schleusen. Der Winter kann kommen.

Xavier Naidoo & die Ex auf den Schultern

Vor knappen 10 Jahren habe ich meine um 15 Jahre jüngere Freundin auf meinen Schultern sitzend zu den geilen Grooves von Xavier Naidoo durch den nächtlichen Himmel gewippt. Heute kann ich dieses Religions- und Erkenntniserleuchtete Gebrabbel dieses absolut begnadeten Musikers nicht mehr hören. Es nervt nur mehr. Obwohl er immer noch eindrucksvolle Musik macht, es passt einfach nicht mehr mit dem zusammen für das er einst gefeiert wurde. Wie´s wohl meiner Ex geht?

Leberschaden-Prophylaxe durch Outsourcing

Jeder Scheiss wird heute ‘outgesourced’. Allein schon das Wort verursacht Krätze. Warum zum Henker kann ich dann nicht auch mit einer fremden Leber saufen? Ich meine das wäre doch was, oder? Ich saufe und eine fremde Leber rackert sich den Arsch ab. Alles muss man sich selbst machen. Life´s not fair, anyways.

Koks ist einfach retro

Auch wenn es nach Klischee klingen mag, aber oft ist es tatsächlich so, dass die ‘genialsten’ Wortwendungen, Satzstellungen und sonstigen Einflüsse in die schreiberische Tätigkeit dann entstehen, wenn man das berühmte ‘Glas zuviel’ intus hat. Manchmal muss man ganz einfach ganz tief in den Kanister schauen um all das in Worte fassen zu können was man sagen will was man nüchtern nie sagen würde, oder könnte. Wenn du allerdings am Buch deines Lebens scheibst dann darf einfach nichts fehlen, kein Fettnapf ausgelassen werden und kein Rausch nur einfach Rausch gewesen sein. Klar, man könnte sich die Birne mit Koks ‘frei machen’, aber das ist sowas von retro. Heute schenkt man sich dazu ein Flasche Rotwein ein, oder zwei, und hängt sich dazu noch das Schild von `langsam’ um. Kenner wissen wovon ich rede.

However, wenn du an dem Abschnitt deines Lebens angekommen bist und daran arbeitest an dem ‘Werk’ zu arbeiten, das für deine `Nachkommen’ auch nur die geringste Relevanz haben soll, dann ist das der Zeitpunkt an dem du einfach nur mehr ehrlich sein und keine Rücksicht darauf nehmen solltest welche Konsequenzen sich daraus ergeben könnten. Genau das tue ich im Moment, neben all den im Grunde genommen unwichtigen Dingen die ich tue um an einem Leben teilzunehmen, das schon lange nicht mehr meines ist.

Kreativ veranlagte und in den Worten suchenden und findenden Menschen werden verstehen wovon ich rede. Der Rest geht mir einfach am Arsch vorbei. Dem spendiere ich einfach eine Flasche vom feinsten Rotwein aus dem Keller oder eine Flasche industriell ‘gepimpten’ Champagners ;-)

Mon Chérie & Malbec

Wenn im Fernsehen wieder die Mon Chérie-Werbung gebracht wird weiss man, dass Weihnachten vor der Tür steht. Na wenigstens ist der Wein ein Naturprodukt und verklebt einem nicht den Mund. Mann, ist der fein!

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