Männer sind Idioten – Ärzte oft Arschlöcher

Nicht alle, auch nicht immer. Aber der Grossteil schon. Und das auch sehr oft. Ich selbst zähle mich auch zu dieser Gattung. Wenn es nämlich im speziellen darum geht, dass man eigentlich seit Tagen zum Arzt sollte, es aber immer wieder mit den tollsten Ausreden vermeidet, das zu tun. Ich gehöre eindeutig zu diesen tapferen Exemplaren und stehe auch dazu. Ich muss erst halbtot sein, um mich dann mit letzter Kraft in eine Ordination zu schleppen und um Hilfe zu betteln. Ich bin definitiv KEIN Held.

Heute nachmittag war es aber dann endgültig soweit. Nachdem ich die Nacht wieder einmal mit Husten der ausserirdischen Art zu kämpfen hatte und dabei mindestens fünfmal fast erstickt bin, war es mir egal. Ich wagte es und sammelte das was von mir übrig war ein, überzog es mit Klamotten und fuhr zum Arzt. Da ich aber keinen Bock darauf hatte zu meinem Hausarzt in den 9. Bezirk quer durch Wien zu fahren, habe ich die nächstbeste Adresse anvisiert und mich dort eingefunden. Nach 50 Minuten Wartezeit inmitten einer anatolischen Versuchsgruppe war ich dran.

Ob ich schon mal bei ihm war, fragte mich Gott Medicus. Was ich denn habe und was ich brauche, waren die weiteren Fragen. Ich verneinte die erste Frage, erklärte ihm meinen Zustand seit Jahresbeginn und was ich brauche, sollte doch eher er wissen und nicht ich. Ebenso teilte ich ihm mit, dass ich echte Panik vor einer Lungenentzündung habe, weil es die selben Symptome sind, die ich hatte, bevor ich das erste Mal in meinem Leben nach einem Hustenanfall kollabiert bin. Zum Glück in einem Krankenhaus und nicht wie im Moment allein zu Hause.

Also, Oberkörper frei, Stetoskop-Rundgang (Dauer 25 Sekunden). “Lungenentzündung haben Sie keine, aber ihre Bronchien sind voll im Eck”, tönte er und zückte seinen Kuli. In der Zwischenzeit war ich geschlagene 10 Minuten in seiner Praxis und hustete mich durch unser Gespräch. Ich fragte ihn, ob er mir eine Überweisung zum Lungenfacharzt ausstellen könnte, damit ich morgen Lungenröntgen gehen kann. Was ihn dazu brachte mich zu fragen wozu ich das will. Er hätte doch gesagt ich hätte keine Lungenentzündung. Als ich ihm antwortete, dass ich mir dazu gerne eine zweite Meinung von einem Facharzt einholen würde, der meine Lunge auch “sehen” könne, habe ich anscheinend seinen wunden Punkt getroffen.

Mit einem sichtbaren Unmut im Gesicht verschrieb er mir wortlos Antibiotika, Paracodin und noch ein Mittelchen damit ich schlafen kann. Meine Bemerkung, dass damals mit 20 verschiedenen Antibiotika an mir herum versucht wurde wischte er mit dem Argument vom Tisch, dass es damals was anderes war und dieses Antibiotikum eben nur für das jetzt ist. Wie war ich ob soviel Anteilnahme froh.

Also packte ich mein Rezept und meine Überweisung, fuhr noch rasch in die Apotheke und holte mir das Zeug. Wogegen das alles jedoch nicht hilft ist der Umstand, dass ich bis morgen Zeit habe mir auszumalen was jetzt wieder los ist, wenn ich doch eine Lungenentzündung habe. Denn davor habe ich echt Schiss.

Und jetzt habe ich mir Ente knusplig/süss-sauel mit geblatenem Leis und Flühlingslollen bestellt. Ich habe seit zwei Tagen nichts mehr gegessen. Wer weiss, vielleicht ist es ja schon die Henkersmahlzeit, ohne dass ich es weiss. Ich werde darüber berichten. Morgen.

PS: Die Fotos sind scheisse. Aber ungefähr so sehe ich im Moment und ich hatte auch keinen Bock mich lange damit zu “spielen”. Man verzeihe mir.

Belgien und die EU

Belgien, trotz seiner freundlichen Bürger, ist über die Grenzen hinaus als eines der langweiligsten Länder der Welt bekannt. Und das, obwohl die Einwohner hier die beste Schokolade der Welt essen können und ebenso viel und gerne Bier trinken. Betrachtet man dieses kleine Land aber etwas genauer, dann gibt es hier äusserst interessante Fakten zu entdecken:

Als einziges Land der ganzen Welt hält sich Belgien einen Stehpinkler als Wahrzeichen. Dieser steht in Brüssel, ist 61 cm gross und pinkelt seit Jahrhunderten vor den Augen der staunenden Öffentlichkeit in einen Brunnen. Und keiner hat sich bis heute darüber beschwert.

Ebenso haben die Belgier den zwanghaften Trieb alles so kompliziert wie nur möglich zu gestalten. Die drei Regionen Belgiens, die französischsprachige Wallonie, das niederländischsprachige Flandern und die deutsche Minderheit, haben neben ihrer eigenen Regionalregierung noch eine zusätzliche übergeordnete Zentralregierung, die mit der gleichen Macht wie die drei Regionalregierungen ausgestattet ist. Das macht Sinn. Wenn man Belgier verstehen will.

Zu all dem gibt es selbstverständlich auch noch eigene Regierungen für die Gemeinden, die natürlich auch mit entsprechend viel Macht ausgestattet sind. Und da oben drauf setzt man dann Albert, den Zweiten. Seines Zeichens König von Belgien. Teil JEDER Regierung, nur mit kaum wahrnehmbarer Macht. Was insoferne ein perfektes System ist um ein Land ineffizient, entscheidungsunfähig und letztlich unregierbar zu machen.

Peinliche Ausrutscher sind dank so viel gelebter Multinationalität vorprogrammiert und so verwundert es auch nicht, dass der bereits abgewählte Premierminister Leterme einen solchen auf Ansage lieferte. Als dieser 2007 gebeten wurde die belgische Nationalhymne zu singen, intonierte er statt der “Brabançonne” mit voller Inbrunst die französische “Marseillaise”. Um ungeschützt in den nächsten Fettnapf zu treten, verlas der “verirrte” Premier am Tag darauf seine Entschuldigung. Da er diese aber nur auf flämisch verkündete, brachte er damit wiederum die frankophilen Wallonen auf die Palme.

Wie umsorgt jeder Brüsseler aber wirklich ist, wird einem klar, wenn man das Regierungssystem der 19 Gemeinden versteht. So man es kann. Brüssel selbst ist zweisprachig, aber ohne einen zentralen Bürgermeister. Dafür bilden die 19 Gemeinden das eigentliche Siedlungsgebiet. Jede mit einer eigenen Regierung natürlich. Nimmt man das ganze Gerüst mit Gemeinde-, Regional- und Zentralregierung, dann ist jeder Brüsseler somit von vier Regierungen abhängig. DAS hat eindeutig Charme. Dieser ganze Wahnsinn gründet auf der Tatsache, dass Flamen und Wallonen seit 170 Jahren streiten und auch weiterhin nicht vorhaben, sich an einen Tisch zu setzen und eigene Interessen einmal hintan stellen.


Wenn man sich das alles schön langsam auf der Zunge zergehen und auf sich wirken lässt, wundert es dann einen wirklich noch warum die EU ihren Sitz in Brüssel hat?

Italian English

Drum passe auf wer italienisch englisch spricht. Man könnte missverstanden werden.

Eine Burka für das Christkind

Suchst Du noch einen Umhang fürs Fest? Gibt es sicher HIER. Beeilung! Husch husch!

Tabasco in der Wunde

FUCK! Jetzt habe ich mir doch tatsächlich den Tabasco vom Flaschenhals in meinen Schnitt im Daumen gerieben. Wie blöd kann man nur sein? Himmel, brennt das Zeug!

Wahnsinn in der Strassenbahn

Musik aus den Ohrstöpseln, ununterbrochenes Klingelton- und Erkennungsmeldodien-Gewitter, Halbsätze in vierzehn nicht europäischen Sprachen, Kinder die toben, rülpsen und brüllen, Afrikaner die dealen und Menschen die wie Schweine Burger fressen. Und das alles gleichzeitig. So etwas gibt es wirklich nur in der Strassenbahn. Ich weiss ja warum ich diese Tiertransporter nur im äussersten Notfall benutze.

Die Party kann beginnen

Geschafft! Alle Weihnachtseinkäufe erledigt und dem totalen Wahnsinn am Wochenende entkommen. Bemerkenswert ist jedoch der Umstand, dass es schwieriger war für eine einzige Person etwas Nettes zu finden, als für eine Horde geifernder Paketempfänger rasch etwas zusammen zu kaufen. Jetzt fehlt nur noch das türkisblaue Wasser der Karibik und ein Kübel voll feinster Margarita am Palmenstrand. Oder wo auch immer.

Haie, Werbung und Mauritius

Content-basierte Textanzeigen, ob vom grossen Gockel oder von der Juhuu-Truppe, entbehren oft nicht einer gewissen Ironie. So habe ich zum Beispiel kürzlich über den Haialarm in Sharm el Sheikh geschrieben und mich über die Berichterstattung darüber ausgelassen. Natürlich habe ich auch über Haie und Ägypten geschrieben. Ging ja nicht anders. Und wie von Zauberhand werden ratzeputz die besten Angebote für einen schönen und erlebnisreichen Ägypten-Urlaub angepriesen. Und so lange dieser Artikel auf dieser Seite steht, solange wird sich das auch nicht gross ändern. So weit, so logisch.

Das was wirklich erheitert ist der Umstand, dass, egal was ich über Haie, Sharm el Sheikh und Ägypten schreibe, diese tollen Angebote auch weiterhin erscheinen. Und das sieht dann in etwa so aus:

Artikeltext: Hai reisst Urlauberin in Sharm el Sheikh eine Hand und ein Bein aus.

Anzeige: Erlebnisreicher Ägypten-Urlaub für Abenteuerlustige.

Wer da zuhause bleibt ist selber schuld.

Artikeltext: Tödlicher Badeunfall durch Haiangriff in Ägypten.

Anzeige: Unvergessliche Badeferien in Ägypten.

Damit man was zu erzählen hat wenn man heimkommt. Oder die Hinterbliebenen.

Artikeltext: Sharm el Sheikh wegen Haiangst gesperrt

Anzeige: Sharm el Sheikh-All Inclusive-Schnäppchen

Hat doch was, oder? Ich für meinen Teil fliege nächstesmal zum Tauchen nach Mauritius. Da gibt es wirklich fette Haie. Und die Angebote werden mir sicher umgehend und meinen Interessen entsprechend bereitgestellt.

Ampel-Chaos

Alt aber immer wieder gut. Ein absolutes Highlight unter den Commercials.

Verwirrt

So geht es mir heute. Irgendwie laufe ich im Kreis und finde nicht den Ausgang. Ich werde das schöne Wetter nutzen und einen Bummel auf die Einkaufsstrasse machen. Vielleicht springt mich ja die eine oder andere Inspiration an. Oder ein Glühwein. Oder so.

Nur so ein Gedanke

Denke ich mir öfter wenn der Tag wieder einmal nicht enden will.

Mist!

Die habe ich verpasst. Ob sie jemals wiederkommt?

Preisauszeichnung für Masochisten

So macht einkaufen Spass. Ein Sixpack Corona kostet 9,54 Euro. In diesen 6 Flaschen sind exakt 1,98 Liter drin und 500ml kosten 2,41 Euro. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass in einer Flasche jedoch 0,33cl drin sind, dann ist es äusserst sinnvoll den Preis für 500ml anzugeben. Wo es Corona auf der ganzen Welt in Gebinden dieser Grösse gar nicht gibt. Echt clever.

Reflexzonenmassage für Deutsche

Der Kerl hat hat ja doch ein Herz. Quelle: Hipster Hitler

Verwaister Kürbis

Beim Ausmisten in der Küche gefunden. Gekauft, verstaut, vergessen. Bin gespannt was noch so alles zum Vorschein kommt.

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