Flüssiges Futter

Wer am Abend zu dämlich ist das Gefrierfach wieder korrekt zu schliessen, darf sich nicht wundern wenn ihm am Morgen das Essen entgegen rinnt. Der Tag fängt schon wieder mehr als mühsam an.

Es gibt Tage…

…die fangen schon beschissen an. Da wird man zu einer Zeit munter, wo man sonst noch friedlich schlummert und nichts davon weiss, was da draussen schon wieder vor sich geht. Und warum wird man munter? Weil man HUNGER hat! Das ist echt krass. Warum zum Teufel habe ich um halb acht Hunger?

Somit wird die ganze Sache etwas stressig. Weil ich nämlich nur noch eine halbe Stunde habe bis mein iPhone mir signalisiert, dass es Zeit wäre aufzustehen. Also muss der Hunger rasch weg. Was tun? Ignorieren. Nicht so leicht, da auch schon die Sonne ins Zimmer scheint und ich mir gerade den frischen Kaffee vorstelle. Irgendwie kontraproduktiv. Noch zwanzig Minuten bis zum Gong. Es ist warm unter der Decke und ich will, wie üblich, nicht raus. Noch zehn Minuten. Ich merke wie der Hunger verfliegt und ich mich wieder selig auf dem Weg ins Lummerland befinde und dabei bin wieder einzumützeln. Und genau JETZT bimmelt das Telefon!

Wenn der Tag schon mal so beschissen beginnt, dann kann das ja noch was werden heute. Ich bin auf jeden Fall auf alles gefasst.

Kampf der Reben

Fight Club auf Côtes du Rhône hat einfach was. Echt abgefahren.

Mit Speck die Zähne putzen

Wem es auf den Geist geht jeden Morgen den selben Geschmack im Mund zu haben, der kann sich ja mal etwas besonderes gönnen. Ersetzt das Frühstück und gibt einem doch das Gefühl so richtig im Speck gewühlt zu haben. Gefunden bei Archie McPhee.

Droge Facebook

Facebook ist wie eMail auf Crack.

Man ist permanent damit beschäftigt “aktuell” zu bleiben und hechelt ständig der nächsten neuen Meldung hinterher.

Waffenhändler sind auch nur Menschen

Eine gewagte Ansage, allemal. Ergeben hat diese sich gestern am Abend. Ich hatte mich gerade mit einem Freund in einem Pub getroffen um ein gepflegtes Bier zu trinken, als wir beide Ohrenzeugen einer ziemlich angeheizten Diskussion wurden. Da diese direkt am Nebentisch stattfand war es so gut wie unmöglich nicht mithören zu müssen. Es ging darum, was mancher mit “diesem Gesindel” von Waffenschiebern machen würde wenn er denn nur könnte und dürfte.

Sich der nicht unbedingt geistreichen, weil an Sachargumenten armen Debatte, zu entziehen war entweder durch einen Tischwechsel oder der Flucht an die Bar möglich. Beides war nicht das was wir wollten und so lieferten wir uns der Diskussion einfach aus. Wir hörten angeregt mit … und begannen selbst darüber zu diskutieren. (Ich hasse Gruppendynamik, ausser ich gestalte meine eigene) Aber manchmal kann man sich ihr einfach nicht entziehen.

Nach den üblichen Vorwürfen an die internationale Politik, welche ja zu einem grossen Teil direkt damit in Verbindung zu bringen und auch selbst mitverantwortlich ist, sowie nach weiteren Überlegungen und Erkenntnissen die üblichen Verdächtigen betreffend, kamen wir jedoch nicht zu jenem endgültigen Ergebnis, das ohnehin meistens vorhersehbar ist. Mir kam plötzlich folgende Frage in den Sinn:

“Kann ein Waffenhändler ein guter Mensch sein?”

Wir versuchten Aspekte eines Themas zu beleuchten, auf die sicher selten näher eingegangen wird und somit den “Beruf” des Waffenhändlers von einer anderen Seite beleuchtet. Ich fragte ob es möglich ist auf der einen Seite als “aktives Mitglied” und Nutzniesser fixer Bestandteil einer brutalen und skrupellosen Maschinerie zu sein – im Wissen, dass diese vor nichts und niemandem halt macht und sogar Kinder damit beliefert, die keine Skrupel haben auf alles zu schiessen was sich bewegt – und im selben Augenblick daheim zu sitzen, mit seinem eigenen Kind zu spielen und ihm als liebender Vater das Bild einer heilen Welt zu vermitteln.

Ich fragte weiter ob es möglich ist sein Gourmet-Menü zu geniessen, im Wissen, dass es in genau diesem Augenblick mit dem Blut von Menschen, ob schuldigen oder unschuldigen, bezahlt wird? Denkt ein Waffenhändler jedes Mal wenn er seine Kreditkarte einsetzt daran, dass davon nicht Geld sondern ein weiteres Leben abgebucht wird? Und wenn ja, kann er trotzdem einfach nach Hause kommen und seine Frau ehrlich liebend umarmen und ihr aufrichtig vermitteln, dass er sie von Herzen liebt?

Ist es möglich, dass ein Waffenhändler überzeugter und praktizierender Christ, Moslem, Bhuddist oder was auch immer ist und gleichzeitig weiss, dass in genau dieser Minute Menschen durch die von ihm gelieferten “Produkte” Leben anderer vernichten? Ist es wirklich so einfach zu sagen, dass es ein “Beruf” wie jeder andere ist, der, wenn man ihn nicht selbst ausübt von anderen ausgeübt wird? Kann man es sich so einfach machen oder braucht man dazu schon etwas mehr als eine plausibel klingende Ausrede? Wenn ja, wie kann ein Waffenhändler etwas wie Liebe, Sehnsucht, etc. empfinden und gleichzeitig den Hass auf dieser Welt mit seinen Produkten und Diensten unterstützen und fördern?

Fragen über Fragen, noch mehr Antworten und noch viel mehr Fragezeichen beendeten schliesslich unsere Diskussion bei der wir – wie sollten wir auch – nicht wirklich zu einem endgültigen Ergebnis kommen konnten. Zweifelsohne ist der Beruf des Waffenhändlers kein “menschenfreundlicher” und – zwangsweise – mit Fakten und Ereignissen verbunden die unwiderlegbar, unvermeidbar und mit vielen Dingen unvereinbar sind. Die Entscheidung ob man diesen Beruf “erfolgreich” ausübt oder nicht (man wird ja nicht einfach Waffenhändler wie Konditor oder Schlosser) liegt sicher nicht immer einzig und allein bei der Person die ihn ausübt. Zu viele politische Faktoren spielen in diese hoch profitable Branche hinein.

Als Ergebnis mit dem wir am Ende beide leben konnten und auch können (was bleibt uns auch anderes übrig) war, dass ein Waffenhändler durchaus ein einfühlsamer, liebender, treuer und mit weiteren positiven Attributen behafteter Mensch sein kann. Ob er durch jene aber automatisch zu einem “guten” Menschen wird blieb unbeantwortet. Bild: AFP/Focus

Shoppen mit der Tochter

Gestern nachmittag. Mit Tochter treffen, bevor sie wieder zu ihrem Liebsten fliegt. Kaffee trinken gehen und sich seelisch auf das bevorstehende Gemetzel vorbereiten. Danach auf ins Zentrum, zu Timberland, Boots basteln. Farbauswahl und Kombinationsmöglichkeiten unendlich. Verkäufer am Rand des Nervenzusammenbruchs. Ich checke “Standard”-Boat Shoes für mich und Tochter kann sich nicht zwischen rosa und mango entscheiden. Es wird dann doch rosa. Mit dunkelblau. Und weissen Sohlen. Inklusive Monogramm. Und das ist erst der erste Laden!

Weiter geht´s zu Zara. Nachdem sowieso überall das ganze Jahr SALE steht ist es egal wo man rein fällt. Könnte ja etwas dabei sein und das will man auf keinen Fall verpassen. Pullis sind angesagt. Es ist ja noch Winter. Und Frauen frieren immer. Besonders wenn sie vor vielen Pullovern stehen.

BIPA wurde im Vorbeigehen mitgenommen. Kitt fürs Gesicht, Lack für die Nägel und sonstiges Zeugs war relativ rasch erstanden. Natürlich nicht ohne sich die neuesten Düfte zwischen die Nasenflügel gezogen zu haben um dann festzustellen, dass doch nichts dabei ist. Soviel Glück hat man selten.

Dann der Gedankenblitz! Beim Packen die Ohrringe und fatalerweise auch die Armreifen vergessen. Gott sei Dank ist der nächste Bijou-Laden nur 200 Meter weit entfernt. Und hat die richtigen Teile. Passt blau besser zum Kleid oder doch orange zur Jeans? Beides erstanden und damit auf der sicheren Seite. Ausserdem, waren ja im Angebot. For SALE, sozusagen.

Ein Gürtel für die Pullis wäre noch gefragt. Kein Ausgehen ohne die passenden Accessoires. Wie sieht denn das sonst aus? No way. H&M am Graben, ein Reinfall. Dann zu H&M auf die Kärntner Strasse. Besser, aber auch nichts was vom Hocker wirft. Meine Füsse brennen. Und kein Gürtel in Sicht.

Kärntner Strasse wieder runter und rein in irgendeinen Laden, natürlich mit SALE an der Auslage. Da liegen sie. Die Gürtel. Wieder diese Entscheidungen. Dunkelbraun zu grau, ok. Hellbraun zu grau? Nicht wirklich. Gott sei Dank hat man vorher auch den dunklen Pulli erstanden und dazu passt der helle bestens. Was für ein Glück.

Jetzt noch rasch zu Calzedonia. Man braucht ja auch was für drunter. Und drüber. Und überhaupt. Warum müssen Verkäuferinnen immer entgeistert schauen, wenn Männer mit ihren weiblichen Begleitungen in solche Shops einfallen? Auf jeden Fall hatten wir Spass und die passenden Teile wurden auch gefunden. So hatte jeder was von diesem Ausflug.

Nach gefühlten zehn Stunden Einkaufs-Marathon gab es dann endlich Futter. Auf die nächste Tour nehme ich ein Care-Paket und frische Socken mit. Die Schlacht war somit geschlagen und Töchterchen konnte noch zusätzliche fünf Kilo in den Koffer stopfen um endgültig zwölf Kilo Übergepäck (für 3 Tage) zu haben.

Heute werde ich jedenfalls meine Füsse schonen und mich so wenig wie wie möglich fortbewegen. Alles in allem macht es aber trotzdem Spass mit Töchterchen shoppen zu gehen. Immer wieder. Und morgen werde ich mich dann für diese unglaubliche Ausdauer belohnen. Es sind nämlich gerade neue Weine eingetroffen und die wollen natürlich entdeckt werden. Mal schauen ob der SALE auch noch was für mich zu bieten hat.

Kim und ihre Bälle

Kim Kardashian verteidigt sich und verlautbart lautstark, dass ihre Brüste echt sind. Ehrlich gesagt, wenn sie nach einer Schönheits-OP so aussehen würden, würde ich den Beauty-Doc auf der Stelle töten. Und die Schwerkraft gleich dazu.

Experten bitte melden

Zur Zeit geht es ziemlich rund im Skisport. Läufer stürzen schwer und verletzen sich erheblich. Was einserseits zu diesem Sport als Berufsrisiko dazu gehört, aber andererseits unzählige Experten” aus den Löchern holt, die dann landesweite Diskussionen anzetteln. Welche in der Regel oft sinnlos sind, vor allem aber jeglichen Expertenwissens entbehren. Hauptsache Volkes Seele brüllt irgendwas hinaus. Vorzugsweise als “Kommentar” in den Online-Medien “aller” Schichten.

So geschehen auch diesmal. Wie dämlich manche dabei sind tut oft auch weh. Was aber dieser Poster von sich gibt beweist wieder nur einmal, welch völlig intelligenzbefreite Kreaturen im Internet ihr Unwesen treiben.

Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass dieser sich vor Jahrzehnten im eigenen Wald verirrt hat und jetzt aus eben jenem, vor lauter Bäumen den Ausgang nicht mehr findet.

Krieg und Frieden

Im Krieg und in der Liebe ist jedes Mittel recht.

Ich hasse Friedenszeiten. Da ist absolut nichts los und schiessen darf man auch nicht.

Belgien ist anders

Von wegen Wien ist anders. Die Belgier zeigen Europa was wirklich anders ist. Habe ich vor kurzem über Belgien und die EU bezüglich seiner politischen Marotten berichtet, so untermauert der momentane Zustand des Fritten-Reichs diese Aussagen. Während in einigen Ländern Europas die Menschen auf die Strasse gehen um ihre Regierungen zum Rücktritt aufzufordern, gehen in Belgien die Massen auf die Strasse um endlich eine Regierung zu bekommen. Das Land ist nämlich seit nunmehr 225 Tagen ohne Regierung und wie es aussieht, wird sich an diesem Zustand auch so schnell nichts ändern. Hauptsache Brüssel funktioniert. Irgendwie.

Ketchup Roboter

Der Heinz AutoMato57, eine Roboter-Studie von Bill Fienup und Barry Kudrowitz, beim Versuch Ketchup unter 30 Sekunden auf 6 verschiedene Gerichte zu platzieren. Grundsätzlich ein ehrenhafter Test was der Roboter wirklich kann. Am Ende war es dann aber wirklich nicht mehr als ein netter Versuch.

Stress-Tag

Das wird ein Nachmittag. Zuerst Termine in der City, danach ein paar Dinge erledigen und dann noch einkaufen für den Rest der Woche. Geht sich alles aus. Wie immer. Und am Abend gibt´s ´ne Flasche Wein aus Südafrika. Mal schauen was die da unten können.

Unsere Zukunft in der EU

Ein Bild mit Symbolwert. Werden wir uns doch alle in naher Zukunft, quer durch Europa, an Szenen wie diese gewöhnen müssen. Credits: Time / Ben Curtis /AP

Nur Titten sind zu wenig

Laut dem Klatsch- und Tratsch Star & Style Magazin in hat Deutschlands Boulevard-Sternchen Daniela Katzenberger ihr Cafe auf Mallorca schliessen müssen. Grund: Keine Genehmigung für die Überdachung der Terrasse ihres Cafes. Dafür hat man aber bereits BEVOR man wusste wie der Bescheid ausfallen würde, winterfeste Möbel für eben jene angeschafft. Was wieder einmal beweist: Wer keine Ahnung davon hat wie man betrieblich agiert, der sollte einfach die Finger davon lassen. Nur blond sein und grosse Titten haben ist eben zu wenig.

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