Alkoholverbot ab 65

Die WHO, “Statistikschönheitsfarm” multinationaler Lobbies, meldet sich wieder einmal zu Wort. Diesmal zum Thema “Alkohol”. Was sie dazu aber von sich gibt, ist wirklich feinste Sahne. Erstens ist die Statistik die sie zur Hand nimmt einfach irrelavant. Darin heisst es nämlich, dass jeder Europäer im Durchschnitt jährlich 9,24 Liter reinen Alkohols konsumiert. Das heisst soviel wie jedes Baby, jedes Kind, jeder senile im Krankenhaus am Tropf hängende Fast-Leichnam usw. Was irgendwie anzuzweifeln ist.

Zweitens “empfiehlt” dieser Verein nun auch noch eine Altersbegrenzung einzuführen. Es geht dabei allerdings nicht hervor ob sie für ein entsprechendes “Eintrittsalter” ist oder vielleicht doch für ein verpflichtendes “Alters-Ausstiegsalter”. Fehlt nur noch, dass ich mit 65 aufhören muss Alk zu trinken. Und wenn es so kommt, mache ich mich dann strafbar wenn ich trotzdem weiter trinke? Wenn ja, mit welchen Strafen muss ich rechnen? Vielleicht sollte ich doch schon mal beginnen auf Vorrat zu saufen. Wo ist der Arzt!

Ready for Take Off

Nach so einem Tag wie heute hilft nur noch eines: Sich einen vierfachen, fetten, torfigen 16 Jahre alten Lagavulin einzuschenken und sich der Virtuosität echter Legenden hinzugeben. Hell yeah, this is music. This is LIFE!

Urlaubs-Tipps von den Experten

Der nächste Urlaub kommt bestimmt. Wie gut, dass uns wenigstens manche Medien dabei helfen schlank durch selbigen zu kommen. So empfiehlt eine österreichische Tageszeitung auf kleine Teller zu setzen. Da geht weniger drauf und somit kann man weniger essen. Die haben allerdings noch nie einen All-Inclusive-Pauschaltouristen bei der Plünderung des Gratis-Buffets beobachtet. Was auf den Teller in der Breite nicht drauf geht wird einfach in die Höhe gestapelt.

Ebenso empfohlen wird gut zu kauen und sogar die Kauzahl von 20 bis 30 Mal pro Ladung wird verraten. Das hilft natürlich ungemein und rettet uns vor Übergewicht. Wenn man allerdings einmal gesehen hat was manche Leute alles auf einmal in sich hinein schoppen, dann fragt man sich wie diese noch kauen sollen. Da hilft nur mehr runter würgen, denn Kaubewegungen sind aufgrund der Ausreizung der physischen Möglichkeiten des Kiefers nicht mehr möglich.

Und dann wird da noch empfohlen auf Alkohol zu verzichten! Der macht betrunken, hat viele Kalorien und macht deswegen dick. Sowas aber auch. Das hätte man natürlich glatt übersehen und wäre in die Kalorienfalle getappt. Wie gut, dass man uns das endlich sagt. Ob die Sondereinheit “Urlaubsredaktion” aber schon einmal beobachtet hat wie sich Pauschalurlauber jeden Abend voll laufen lassen ist zu bezweifeln. Hat man doch grade mal im Urlaub die einzigartige Möglichkeit sich täglich ansaufen zu können ohne am nächsten Tag verkatert zur Arbeit (so man noch welche hat) erscheinen zu müssen. Das muss man doch ausnutzen.

Auf jeden Fall gehe ich mit diesen wertvollen Informationen viel beruhigter in meinen nächsten Urlaub und bin mir absolut sicher, dass ich kein Gramm zunehmen werde. Ich fürchte nur, dass ich vom vielen kauen einen schrecklichen Muskelkater in der Kieferregion bekommen werde. Vielleicht bleibe ich deshalb doch bei Flüssigbrennstoff.

Ryan Dunn & die Alkoholverdunstung

Irgendwann musste es ja so kommen. Ryan Dunn, der allseits berühmte Jackass-Star ist tot. Er hat sich mit einem letzten bombastischen letalen Stunt selbst von dieser Welt verabschiedet. Sozusagen in einem flammenden Inferno und einem Abgang, der alles bisherige in den Schatten gestellt hat. Nur Trümmer und seine Tätowierungen blieben übrig. An denen man ihn letztlich identifizieren konnte. Welch Glück.

Doch bevor er sich aus diesem Leben absentierte hat er noch einmal richtig die Sau raus gelassen und sich kübelweise Alk hinter die Binden gekippt. Natürlich hat man das getwittert und die ganze Fangemeinde daran teilhaben lassen. Man weiss ja was man seinen Fans schuldig ist und… man weiss auch, wie man etwaige Fragen zu seinem Tod zu beantworten hat.

Es gibt zwar Augenzeugen die Dunn als stockbesoffen beschrieben haben, der Wirt der ihm den Fusel verkauft hat jedoch keine Anzeichen von Betrunkenheit festgestellt haben will. Leute die aus Kübeln saufen sind nie und nimmer alkoholisiert! Noch weniger verwundern jetzt die “offiziellen” und vor allem politisch korrekten Aussagen der Medien, dass Dunn zwar ein paar Stunden vor seinem Tod, direkt vom Saufgelage noch Fotos getwittert hat, aber man nicht sagen könne, ob Alkohol bei dem Unfall im Spiel war. Es könnte ja immerhin möglich sein, dass der Jackass-Star stocknüchtern war als er ins Auto stieg. Wahrscheinlich ist er der einzige Mensch der Welt, der Alkohol in Windeseile abbaut und wie durch ein Wunder resistent ist gegen den Promilleteufel. Hollywood hat sicher schon das Drehbuch in der Lade.

Sperrstunde goes international

Manchmal tut sich doch etwas in Wien. Selbiges schickt sich nämlich endlich an einen Schritt in Richtung Weltstadt zu unternehmen. Von der man trotz allem noch meilenweit entfernt ist. Nach Jahren aufreibender Streitigkeiten will man sich nun endlich von antiquierten und längst nicht mehr zeitgemässen Öffnungszeiten verabschieden und den Discos und Clubs erlauben bis 6 Uhr früh offen zu halten. Erst dann ist Sperrstunde. OK, irgendwann muss man ja die Tempel wieder für die nächste Party auf Vordermann bringen.

Eine Entscheidung die längst überfällig war und auch absolut zu befürworten ist. Spiegelt sie doch einfach das geänderte Ausgehverhalten unserer Jugend und Gesellschaft wider. Das zu erkennen sollte einem nicht allzu schwer fallen. Auch wenn man selbst kein Teenie mehr ist und man deshalb spätetens um 2 Uhr aus der Hütte fällt weil man am nächsten Tag etwas zu tun hat. Oder einfach weiss, dass sich der Körper unbarmherzig rächen würde, bekäme er nicht seine Regenerationsphase.

Wien wäre aber nicht Wien wenn sich da nicht sofort die unheilige Ursula Stenzel wieder darüber aufregen würde. Die knattrige Bezirksvorsteherin des 1. Bezirks ist, wie üblich, gegen alles was nur den Hauch von Fortschritt oder Liberalität hat und am liebsten würde sie die City zu einem Kursalon umwandeln. Übertroffen wird Ursula, die Hüterin der “Geriatrieabteilung Innenstadt” nur noch von jenen zahlreichen Idioten, Neidern und Misanthropen, die in Form von Leserkommentaren erbost dagegen wettern und alle Jugendlichen als faule, nichtsnutze Arbeitslose, und als dauerpartyfeierndes und saufendes Volk über einen Kamm scheren und dabei vergessen, dass sie selbst vor gefühlten hundert Jahren besoffen aus jeder Disco des Landes gefallen sind. In der Regel um 5 Uhr früh, stockbesoffen und völlig pleite.

Fekter im Bordeaux-Rausch

Die Lebensmittelpreise haben sich “gefühlt” verdoppelt und die Energiekosten fressen den Leuten die letzten Haare vom Kopf. Es gibt tausende Menschen im Land die sich entscheiden müssen ob sie heizen oder essen sollen. Die Arbeitslosenzahlen sind zwar offiziell auf einem Tiefststand, aber auch nur deswegen weil tausende von Leuten in unsinnigste Kurse gesteckt werden damit die Statistik “passt”. Die allgemeine Wirtschaft wird von Experten schön geredet und die Gewerkschaften kämpfen, für die Kameras gestriegelt und geschnäutzt, gegen alles und jeden. Und weil die Zeiten hart sind muss man staatsnahe Betriebe seit Jahrzehnten durchfüttern weil sie sonst in ihre Einzelteile zerfallen würden.

Was für ein Glück wir Österreicher da nur haben, dass endlich eine Finanzministerin im Amt ist die ohne Gnade hart durchgreift. Erst im Innenministerium und jetzt als Monetenhüterin. Die mit brutalstem Einsatz aller ihr zur Verfügung stehenden Mittel versucht dem totalen Super-GAU im Land entgegen zu wirken. Deshalb hat sie jetzt als Sofortmassnahme die Umfärbung des Logos für ihr Ministerium von rot auf bordeaux in Auftrag gegeben. Damit sich was tut im Land der Hämmer. Kann ja nicht ewig so weiter gehen, dass anstehende Probleme einfach negiert und immer wieder auf die lange Bank geschoben werden.

Wer da allerdings den Hammer hat ist offensichtlich und wer sich dabei auch noch auf eine “kostenneutrale” Umstellung beruft, der beweist eigentlich nur mit Nachdruck, wie abgehoben Volksvertreter bereits sind. Aber vielleicht hat Fekter auch nur eine Flasche zuviel des guten Tropfens erwischt. Denn nüchtern dürfte es ihr schwer fallen, ein nachvollziehbares Argument für diese hirnrissige Aktion zu finden.

Biere sind gebunkert

32 Guinness, 12 LöwenWeisse, 6 Paulaner-Weizen, 6 Weihenstephaner, 12 originale Budweiser aus Czeskoslowakien, 6 steirische Puntigamer und 2 Six-Packs Corona sind erfolgreich verbuddelt und vor gefährlicher Strahlung geschützt. Bei 25% Rabatt auf alle Biere muss man zuschlagen. Dafür habe ich mir endgültig mein Kreuz ruiniert und pfeif deshalb auf´s Laufen heute.

Und jetzt mach´ ich mir eine Flasche auf und häng´ die Füsse in den kalten Kübel. Thank god, it´s Friday. Ab jetzt ist Wochenende!

Der Lohn der Arbeit

So brav war ich schon lange nicht mehr. Diese Woche habe ich knapp 100 Stunden damit verbracht, das Projekt, welches ich schon den ganzen Winter über im Kopf hatte umzusetzen und auf Schiene zu bringen. Jetzt kann ich keinen Code, keine Sidebar und kein Widget mehr sehen und will auch nichts mehr über Templates, Plugins oder Scripts hören. Das Ding ist so gut wie fertig und was noch fehlt wird dieser Tage erledigt bzw. modifiziert. Wie so oft sind es am Ende die Details und viele Kleinigkeiten die einem das Leben schwer machen. Vor allem wenn man alles perfekt haben will.

Die gestalterische Arbeit ist erledigt und jetzt heisst es dann den Laden sozusagen “zum Leben zu erwecken.” Dann geht die echte Arbeit erst so richtig los. Mal schauen wie sich das Kind entwickelt und ob daraus mehr als nur ein nettes Hobby wird. Spannend ist es auf jeden Fall und wie bei allem machen erst die vielen Fragezeichen eine Sache richtig reizvoll. Auf jeden Fall wird es aber eine Sache die mir Spass macht. So oder so.

Und da ich mir nach all der Flickerei jetzt eine Belohnung verdient habe, verziehe ich mich heute – bevor ich mich an die nächsten auf Abruf liegenden Projekte stürze – auf die Insel und genehmige mir den einen oder andren Aperol. Bis denne dann.

Die Seele von Havana

Das Problem mit einem Havana Club ist, dass wenn man einmal ausreichend “geeicht” ist, man dieses Zeug wie Wasser saufen kann. Mit dem feinen Unterschied, dass der Geschmack wesentlich besser und die Wirkung entsprechend erfreulicher ist. Cola nur wenn unbedingt notwendig. Sonst ausschliesslich pur. Salud!

Bukowski und die Männer

Charles Bukowski hat das schon ganz richtig erkannt als er irgendwann meinte:

Die meisten Männer verstehen überhaupt nicht zu leben, sie nutzen sich nur ab.

Kraken in 3D

Kraken hat seinen Black Spiced Rum nun auch mit neuem Label in 3D vorgestellt. Damit jeder in den Genuss dieser einzigartigen Bottle kommt, wird diese in Kürze auch im neu eröffneten Kraken Rum Store zu beziehen sein. Einziger Nachteil für alle die nicht gerade ihre 3D-Brille dabei haben – man könnte leicht seekrank werden beim Zählen der Tentakel.

Weine werden nicht zu Waisen

Nachdem ich gestern keinen Termin fürs Lungenröntgen bekommen habe, bin ich heute in die Strahlenstation gedüst und bin jetzt erleichtert. Keine Lungenenzündung, keine Infektion, nur Bronchien die rasseln wie zehn Klapperschlangen. Aber das sollte bald wieder vergehen. Na hoffentlich.

Um meine Rotwein-Bestände müsse ich mir auch keine weiteren Sorgen machen. Ich werde noch alle aufbrauchen können. Sagte man mir. Somit bin ich etwas beruhigter. Muss dann am Montag noch zum Lungen-Facharzt um den Befund zu checken und was weiter zu tun ist. Bis dahin versuche ich noch etwas zu relaxen und wieder auf die Beine zu kommen. Mit einem schönen Syrah sollten meine Bronchien dann auch irgendwie zu besänftigen sein. Cheers!

Pinkeln wie ein Wasserbüffel

Da sage noch einer Bier trinken geht nicht auf die Blase. Im neuen TV-Spot von Stiegl zeigen der österreichische Teamchef der Skispringer und der Nationaltrainer der Fussballmannschaft was Sache ist. Um am Ende von U21-Teamchef Andi Herzog vorgeführt zu bekommen, was ein echter Wasserbüffel ist.

Von Whisky und Mäusen

So sieht es aus wenn Kinder einem eine kleine Freude machen wollen. Nicht, dass mir meines etwa zu wenig davon macht, jedoch in Anbetracht dessen, dass es selbst immer wieder auf meinem Notebook werkt, ist es schon erstaunlich mir eine solche mit einem Mousepad zu machen. Wo es in meinem Haushalt garantiert keine Mäuse gibt und sie selbst das Touchpad so lieben gelernt hat. Na wenigstens hat sie mich lieb und akzeptiert, dass ich das Teil zu einem effizienten Untersetzer umfunktioniert habe.

Von Möpsen, Gurken und Russen

Irgendwie bin ich wieder im Leben zurück. Nach dem Verzehr von circa einer halben Tonne Russen (das sind bei uns gurkenlose Rollmöpse in ungerolltem Zustand – alles klar?), kehrt wieder Leben ein in meine verwahrloste Hülle. Genau so muss ein neues Jahr beginnen. Den ersten Tag des Jahres im Leichensack verbringen und am zweiten wieder auferstehen. Das hat nicht einmal der alte Sack da oben geschafft. Der brauchte drei!

Jetzt geht´s also wieder los. Ein ganzes Jahr Zeit um wieder irgendeine miese, fiese und hinterfotzige Schweinerei anzustellen. Ich freue mich schon darauf. Ich bin auch schon gespannt wie viele neue Projekte ich tatsächlich auf Schiene bringen werde und vor allem, ob sie funktionieren oder nicht. Das ist immer das reizvolle an solchen Sachen. Die vielen Fragezeichen, nicht genau zu wissen worauf man sich einlässt und einfach dem Strom zu folgen. Ich werde es sehen. Und jetzt schiebe ich mir eine Pizza in den Ofen.

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FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

STICHWÖRTER