Der Postfuchs hat einen Vogel

Wer in Österreich bis jetzt einen Brief aufgeben wollte, dem standen dafür 14 Produkttarife zur Verfügung. Ab Mai soll es nur mehr fünf Formate von Briefsendungen geben, was auf den ersten Blick einen tatsächlichen Fortschritt darstellt. Gleichzetig aber, ebenfalls am 1. Mai, will man neue Porti für die Briefzustellung einführen und erhöht dabei im Zuge der Produktneugestaltungen das vergleichbare Porto für einen 20-Gramm-Einzelbrief von bisher 55 auf 62 Cent. Dadurch verspricht sich die Post, laut eigener Mitteilung,

…den Mitbewerbern im liberalisierten Markt noch konkurrenzfähiger gegenübertreten zu können.

Es darf wirklich keinen mehr wundern warum von diesem “Amt” Beamte produziert werden, die unfähig sind eMails zu verfassen oder unfallfrei einen deutschen Brief zu schreiben. Ich geh´ mir jetzt eine Banane holen. Damit mich der Affe weiter lausen kann.

Moral…

…eine Erfindung der Reichen und Mächtigen. Damit das niedere Volk nicht zu viel Spass haben kann.

Opernball mit Edelnutten

Den Baumeister der Nation kennt man auch über die Grenzen hinaus und spätestens seit Dieter Bohlen sein “Stargast” war, auch in Deutschland. Nun steht der Ball der Bälle wieder vor der Türe und, wie schon fast jedes Jahr, springen dem armen alten Mann seine ebenso in die Jahre gekommenen Superstars ab. Ob es an seinem englisch oder an seinem Umfeld, das aus einem Kleintierzoo besteht liegt, weiss man nicht. Jedenfalls ist ihm dieser Tage sein diesjähriger Superstar, Bo Derek, abhanden gekommen. Nur mehr denjenigen bekannt die die 80er hautnah erlebt und vor allem überlebt haben.

Jetzt aber kontert Richie “Mörtel” Lugner und will dem Opernball eine echte Frischzellenkur verpassen. Dafür soll Berlusconis ehemalige Edelnutte Ruby als Aufputz dienen. Das Bunga-Bunga-Baby, in Fachkreisen auch Escort-Bunny, oder einfach Prostituierte genannt, war bis zu ihrem 17. Lebensjahr ein völlig unbekanntes Wesen. Bis sie zum ersten Mal für den Diktator die Beine breit machte. Was diese jedoch energisch bestreitet. Selbstverständlich ist das arme Mädchen solange als unschuldig zu betrachten, so lange ihre Schuld nicht bewiesen ist. Was unter Berlusconis Herrschaft nie passieren wird.

Jetzt hat der Baumeister in seiner Verzweiflung bei ihrem “Manager” (Zuhälter?) anfragen lassen, ob sie ihn denn nicht zum Opernball begleiten möge. Gegen gutes Geld natürlich. Und sicher mehr als 7000 Euro, die sie von Berlusconi erhalten hatte.

So wartet das Volk gespannt, ob der Haustier-Bändiger Richie tatsächlich diesen “Superstar” die Treppen der Oper hoch schleppen und sie der geifernden Meute zum Frass vorwerfen wird. Interessant wäre es allein schon deshalb um zu sehen, wie das Management der Oper reagiert, wenn dieses “staatstragende” Ereignis, einfach zur Präsentation von Edelnutten verkommen würde. Irgendwie fände ich es witzig, wenn Richie Rich den Bumshasen neben seine Tochter setzt, damit sie vielleicht “was lernen” kann. Was immer dies auch sein möge.

Im Sarg mit Carmina Burana

Wenn ich sterbe will ich in einem Bottich Rotwein eingelagert werden. Pfeif auf ein Begräbnis wie in Louisiana oder Rio de Janeiro. Ich will was haben von meiner letzten Reise und nicht am Ende im Trockenen liegen. Und da der letzte Wunsch für den Rest der Meute Pflicht ist, will ich in einem Fass mit einer ausgesuchten Cuvée von Cotes du Rhone, Carmenere, Syrah, Chianti, Zweigelt, Barolo, Bordeaux, Pinotage, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir, sowie Malbec und Tannat konserviert werden. Und dazu will ich nichts anderes als die Carmina Burana hören.

Spitzel und Denunzianten gesucht

Bereits 2007 hat die EU beschlossen, dass die Daten seiner Bürger “auf Vorrat” aufgezeichnet und gespeichert werden müssen. Und löste damit einen Wirbel der ganz besonderen Art aus. Allein was in der Bloggerszene abging war ein virtuelles Erdbeben. Jeder schrie und schrieb sich den Frust von der Seele … und änderte genau nichts. Dafür gibt heute jeder freiwillig seine komplette Privatsphäre auf und twittert was das Zeug hält. Von der Abgabe jeglicher persönlicher Daten an Dritte, Vierte und Fünfte, zum Zwecke der Weitervermarktung durch Facebook rede ich gar nicht mehr.

Jetzt hat das Monster Vorratsdatenspeicherung endgültig auch Österreich im Würgegriff. Hatte uns die EU schon 2010 verwarnt und uns eine Strafe in Millionenhöhe angedroht wenn wir nicht endlich sämtliche Daten aufzeichnen und speichern, so steht die Regierung der Bananenrepublik nun endlich vor der erfolgreichen Einführung. Man musste erst noch beraten und das tun, was man in Österreich am besten kann – die Sache einschlafen und im Sande verlaufen lassen. Nicht darüber reden und… vergessen. Aber jetzt wird es auch hier Realität. Es darf gesammelt werden was das Zeug hält. Die ganze Sache wäre an sich gar nicht so ein Drama, weiss doch jeder halbwegs intelligente Mensch, dass er doch sowieso schon lange ein offenes Buch für jeden ist, der sich mit staatlicher Befugnis in sein Leben einmischen will.

Das was wirklich bedenklich ist an diesem Gesetz, ist der Umstand, dass jeder jederzeit von Justiz und Polizei bespitzelt werden kann, wenn bereits der “blosse Verdacht” einer strafbaren Handlung besteht. Wann dieser jedoch besteht bzw. vorhanden ist, das ist Ermessenssache und somit nicht genau zu definieren. Das bedeutet im Land der Neider und Denunzianten, dass unseren Blockwarten damit Tür und Tor geöffnet sind um ihnen suspekte Gestalten auf Teufel komm raus zu vernadern und verdächtigen und sie damit zum Ziel für alle staatlich befugten Lauscher machen.

Dafür müssen wir uns nicht mehr vor Terroristen fürchten und Angst haben, dass man uns unsere Bananen klaut. Der Staat wird sicherer und alle die in Folge paranoide Züge zeigen werden “auf Vorrat” aussortiert und in die geschlossene Anstalt überstellt. Zu ihrer eigenen Sicherheit natürlich.

Back to Côtes du Rhône

Von der Toskana in die Anden, von Australien nach Südafrika und vom Mittelburgenland nach Spanien und über den grossen Teich nach Kalifornien. Viele Weine wurden die letzten Wochen verkostet und so ist es umso schöner wieder “back to the roots” zu kommen und sich an einem einfachen, aber sauberen, ehrlichen und feinen Côtes du Rhône zu ergötzen. Noch dazu von einem der renommiertesten Weinmacher der Gegend. Welch Spass und Leichtigkeit hier wieder ins Glas kommt und die Vorfreude auf weitere frankophile Genusserlebnisse weckt.

Auto ohne Fehler

Mein nächstes Auto ist eindeutig ein Mitsubishi Outlander SUV. Ist der doch der einzige, der 50 000 Kilometer ohne Fehler zurückgelegt hat. Sagst zumindest die Werbung. Ich will auch ein Auto das keine Fehler macht!

Europa ist sich einig

Von den Linken als rechts verteufelt, von den Rechten einfach nur verherrlicht. In Wirklichkeit stellt es nur genau das dar, worin wir uns heute bereits täglich bewegen. Ohne es uns selbst einzugestehen.

Die Bahn wird endlich sicher

In der Republik wird wieder aufgerüstet. Ganz speziell beim Beförderungsdienst der Österreichischen Bahnen. Dort ist in Kürze schluss mit lustig. Bekommen doch die Schaffner, Kontrolleure oder wie man die Kartenzwicker sonst bezeichnen möchte, einen Leibwächter an ihre Seite gestellt. Alles im Namen der Sicherheit. Was sonst? Offiziell heisst es zwar, man wolle damit das “subjektive” Sicherheitsgefühl bei den Passagieren erhöhen. Es fragt sich nur wer dieses leidige PR-Gelaber noch glaubt bzw. überhaupt noch hören kann. Notiz an mich: “Ich brauche einen Pressesprecher”.

Nun werden die Ticket-Sheriffs allerdings beschützt. Fein. Einzig die Befugnisse der Sicherheitsbeamten sind etwas dürftig. Haben sie doch weder eine Waffe bei sich, noch dürfen sie einen Passagier festhalten. Wozu zum Teufel fahren diese Rambos dann überhaupt mit? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Security-Fuzzis jene sind, die beim Aufnahmetest der Postbeamten für den Polizeidienst durchgefallen sind. In diesem Bananenstaat sind echt nur mehr völlig von der Rolle geratene Idioten am Werk.

Ich nehm´ mir den Strick

Irgendwie komme ich mir heute so angebunden vor. Schrecklich, dieses Gefühl.

Schweigen kann so schwer sein

Oscar Wilde hatte voll den Durchblick als er in seiner Weisheit sagte:

“Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten”.

Ich hatte heute mit hundert Idioten zu tun, aus deren Futterluke nichts als gequirlte Scheisse heraus kam. Einfach disgusting. Wozu manche Leute überhaupt reden.

Cola-Formel gefährdet Weltwirtschaft

Während auf Al Jazeera vollflächig über die Unruhen, Demos und Auftstände im gesamten arabischen und nordafrikanischen Raum berichtet wird, erfährt die westliche Welt auch, dass die Formel von Coca-Cola in Gefahr ist. Hat es tatsächlich jemand geschafft, diese so schwer behütete und bewachte Formel zu klauen? Und wird sich das womöglich auf die weitere Entwicklung des geamten afrikanischen Kontinents auswirken? Was, wenn Gaddafi und Co. die Brause in Zukunft selbst brauen können und was, wenn sie diese in Folge zum halben Preis an den Rest der Welt verscherbeln? Amerika steht am Abgrund. Endgültig.

Deutschlands späte Rache

Den Krieg haben die Deutschen kläglich verloren. Als späte Rache fallen sie jetzt im Staate New York ein und übernehmen 60% der New Yorker Börse. Wo soviel jüdisches Kapital gebündelt ist, dass man locker noch weitere 100 Kriege finanzieren könnte.

Mit Speck die Zähne putzen

Wem es auf den Geist geht jeden Morgen den selben Geschmack im Mund zu haben, der kann sich ja mal etwas besonderes gönnen. Ersetzt das Frühstück und gibt einem doch das Gefühl so richtig im Speck gewühlt zu haben. Gefunden bei Archie McPhee.

Der innere Schweinehund

Hier ist es derart grau in grau, dass sogar die bestgelaunten Menschen Depressionen kriegen. Allein die Vorbereitung auf meinen Lauf ist schon emotionale Qual und ein Kampf mit meinem inneren Schweinhund. Der einzige Lichtblick ist, dass ich in die Dunkelheit laufe und erst zurück komme wenn es bereits finster ist. Was für ein Glück.

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

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