Charles Bukowski hat das schon ganz richtig erkannt als er irgendwann meinte:
Die meisten Männer verstehen überhaupt nicht zu leben, sie nutzen sich nur ab.
Charles Bukowski hat das schon ganz richtig erkannt als er irgendwann meinte:
Die meisten Männer verstehen überhaupt nicht zu leben, sie nutzen sich nur ab.
Die engen Gassen sind die gefährlichsten. Diese hat es ganz besonders in sich. Links schreit der Rum und rechts gibt es Guinness ohne Ende. Ganz gefährlich. Aber ganz ganz.
Nachdem ich mich heute schon in aller Früh über meine Hungerattacke ärgern musste, habe ich beschlossen, gleich alles liegen und stehen und den Tag sausen zu lassen. Ist sowieso schon wieder Freitag, das Wetter ist traumhaft und so habe ich mich in die Stadt begeben. Ein richtiges Wiener Frühstück im Schwarzen Kameel kam mir da gerade richtig. Ich musste ja Kräfte sammeln für einen langen Tag.
Danach war ich fertig zum Bummeln und anschliessend ging es zum Schottentor. So konnte ich gleich den Einkauf für das Wochenende erledigen und hatte danach genügend Zeit für das Wesentliche. Nämlich in meinen lust- und lasterhaften Weintempel einzufallen, der ganz zufällig auch dort seine Hallen geöffnet hat.
Nachdem ich genug Plastik geschmolzen hatte ging es quer durch die Stadt zu einem Zwischenstopp am Graben. Ein Espresso beim Meinl am Graben ist Pflicht wenn ich schon dort bin. Sehr zu empfehlen übrigens. Ausserdem macht das Schleppen müde. Aber was tut man nicht alles für die heilige Füllung?
Frisch gestärkt kämpfte ich mich danach durch die Menschenmassen um dann endlich am verdrecktesten Wahrzeichen der Wiener, dem Stephansdom, anzukommen. Der Tempel könnte echt mal eine richtige Wäsche brauchen. Dafür sammeln sie auch fleissig Spenden. Weil sie ja so arm sind. Die von der Kirche.
Eigentlich aber egal. Sollen die Japsen und die anderen Touris spenden. Jetzt bin ich jedenfalls wieder zuhause. Die Taschen und Kisten sind ausgeräumt und verstaut und das Wochenende kann beginnen. Ich habe mir Samstag und Sonntag “frei” gegeben und werde meinen Hintern nur fürs Notwendigste bewegen. Was heisst, laufen ist Pflicht, aber sonst hänge ich meine Füsse bestenfalls in ein Fussbad. Brauche dann eigentlich nur noch eine Masseuse. Mal schauen was sich so ergibt.
…die fangen schon beschissen an. Da wird man zu einer Zeit munter, wo man sonst noch friedlich schlummert und nichts davon weiss, was da draussen schon wieder vor sich geht. Und warum wird man munter? Weil man HUNGER hat! Das ist echt krass. Warum zum Teufel habe ich um halb acht Hunger?
Somit wird die ganze Sache etwas stressig. Weil ich nämlich nur noch eine halbe Stunde habe bis mein iPhone mir signalisiert, dass es Zeit wäre aufzustehen. Also muss der Hunger rasch weg. Was tun? Ignorieren. Nicht so leicht, da auch schon die Sonne ins Zimmer scheint und ich mir gerade den frischen Kaffee vorstelle. Irgendwie kontraproduktiv. Noch zwanzig Minuten bis zum Gong. Es ist warm unter der Decke und ich will, wie üblich, nicht raus. Noch zehn Minuten. Ich merke wie der Hunger verfliegt und ich mich wieder selig auf dem Weg ins Lummerland befinde und dabei bin wieder einzumützeln. Und genau JETZT bimmelt das Telefon!
Wenn der Tag schon mal so beschissen beginnt, dann kann das ja noch was werden heute. Ich bin auf jeden Fall auf alles gefasst.
Die Postler fliegen beim Rechtschreibtest durch und Online-Redakteure verlegen Gelsenkirchen nach Südbayern. Qualitätsjournalismus vom Feinsten. Jo mei!
Ein Grund warum ich bei diesem Anbieter nicht ums Verrecken Kunde werde. So viele Handys kann man mir gar nicht schenken.
Nicht genug, dass diese Typen die in diesem Spot herumhüpfen und kostenlose Handys auf eine total penetrante Art und Weise anpreisen absolut geschmacklos und ungustiös sind.
Sie vermitteln durch ihr anscheinend von jeglicher Intelligenz befreitem Verhalten auch noch, dass man die angesprochene Zielgruppe für genauso dämlich hält.
Geschmackloser und penetranter geht Werbung nicht mehr. Und der bereits mehr als nervende Inder verstärkt dieses Gefühl nur noch unnötig.
Leider ist das aber sicher noch nicht das Ende dieser fürchterlichen Entwicklung und ich befürchte, dass da noch viel dümmeres und noch sinnentleerteres nachkommt.
Eines frage ich mich aber trotzdem? “Was will mir die Werbung mit diesem Fettsack der da links durchs Bild hüpft wirklich vermitteln?” Irgendwie stehe ich an. Jemand eine Idee dazu?
Vor kurzem habe ich hier darüber gemotzt und mich aufgeregt. Heute ist in einem Interview des Kurier zu lesen:
Hat sich Ihrer Meinung nach Wolfgang Ruttenstorfer, Ihr Nachfolger an der OMV-Spitze, des Insiderhandels schuldig gemacht?
Die Fakten sprechen für Insiderhandel, aber das war sicher nur Unachtsamkeit. Er wollte sich sicher nicht bereichern, bei einem Jahreseinkommen von 2,5 bis 2,6 Millionen Euro. Er ist ein vorsichtiger Mann, aber ein Schneller, ein Speedy.
Na wenn das so ist. Dann passt man halt beim nächsten Mal ein wenig besser auf, damit nicht wieder so ein böser Verdacht aufkommt. Von wegen bereichern wollen. Niemals!
“If you don’t know jewelry, know the jeweler.”
Warren E. Buffett, der alte Fuchs aus Omaha, hat recht. Wie üblich. Nicht umsonst ist er seit Jahrzehnten der erfolgreichste Zocker auf diesem Planeten. Mit einem untrüglichen Gespür für Geld und alles was damit zu tun hat. Auf diesen Mann ist Verlass. Der Mann ist ein lebendes Orakel.
Mit zehn Aktien von seiner Company ist man gut im Rennen und kann das eine oder andere Spielchen wagen. Sogar mit einer kann man sich das eine oder andere Laster leisten.
Mit der Sammlerausgabe 2009 kann man sich unter die gefrässigsten Haie der Branche mischen und auch einmal bei der Raubtierfütterung dabei sein und erleben wie es ist, das letzte Hemd zu verzocken. Möge es hoffentlich nicht das eigene sein.
Ein österreichischer Berufssoldat hat im Zuge seiner Spionagetätigkeit Unterlagen über die Hubschraubertechnik der Firma Eurocopter für den russischen Auslandsgeheimdienst SWR beschafft. Leider flog er aber auf. Dafür fasste der unglückliche Spion jetzt am Oberlandesgericht München lediglich ein Jahr Haft auf Bewährung wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit und den Verfall des erlangten Agentenlohnes aus. Ich galube ich werde auch Agent. Ich beschaffe alles. Um Anruf wird gebeten.
Haben will. Als Deko für meine Bude. Ich befürchte jedoch, dass die Hausverwaltung etwas dagegen hat wenn ich das Teil des nächstens heimlich abmontiere.
Gestern habe ich mich noch darüber ausgelassen, dass die alle einen Vogel haben. Heute habe ich den ersten Anfall schon hinter mir. Nicht nur, dass die von der Stromversorgung die Leute von der Arbeit abhalten, drohen sie einem auch gleich an, dass man bei Nichtanwesenheit zum angegebenen Ablesetermin die Kosten zu tragen hat wenn der Ableser deshalb noch einmal kommen muss. Trotz der Tatsache, dass man Selbstableser ist. So weit so gut. Allein, zum angegebenen Termin zwischen 8 und 9 Uhr war kein “Ableser” da. Nur ich. Jetzt bin ich aber wieder weg. Ich kann ja nicht ewig warten. Und will es auch gar nicht.
Ich frage mich jetzt nur leise: Wer zahlt MIR eigentlich die Zeit die ich verschissen habe und nicht das tun konnte, was ich eigentlich tun sollte? Kann ICH jetzt dem Stromversorger MEINE Kosten auf den Tisch knallen und damit rechnen, dass er diese bezahlt? Ich bezweifle das irgendwie.
Die 80er waren ein Hit. Arbeit war Freizeit und Freizeit war Arbeit. Geschlafen wurde nur wenn es unbedingt nötig und verbrannt wurde alles was nicht feuerfest war. Allergien waren verboten und die Nase wurde dreimal am Tag gepudert. Was für ein Jahrzehnt.
DRANBLEIBEN – ABONNIEREN