Facebook kurz vorm Platzen

Im Jänner wurde der Wert von Facebook nach einem Einstieg der Investmentbank Goldman Sachs auf 50 Mrd. Dollar geschätzt. Nur knapp zwei Monate später wird Facebook jetzt vom Investmentfonds General Atlantic, der zu einem Zehntel bei dem Unternehmen einsteigen wolle, mit 65 Mrd. Dollar, das sind aktuell knappe 47 Mrd. Euro, bewertet. So schnell steigert man den Wert um läppische 15 Milliarden. Ich kringle mich jetzt schon vor Lachen wenn dieses “Kunstwerk” sich demnächst in Luft auflöst und die Zocker und andere “Investoren” wieder aus den Fenstern springen.

Braucht noch wer Geld?

Betreff: Bitte Back sofort

Es geht um die Summe von $ 22.500.000,00 in meiner Bank. Ich mцchte eine Ьbertragung der groЯe Summe Geld zu verdienen. Ich brauche an der Vornahme dieser Transaktion zu helfen und ich beabsichtige, Entschдdigung, wenn Sie Hilfe.

Sollten Sie Interesse haben senden Sie mir bitte eine E-Mail auf meine private E-Mail (patchan78@yahoo.com.hk).

Mit freundlichen GrьЯen,
Patrick.

Karneval für Fortgeschrittene

Wenn schon Karneval, dann bitte hier. Auf der Stelle weg will.

Also sprach Zarathustra

Ayrton Senna gab Gas. Eumir Deodato hinterliess ein musikalisches Vermächtnis. Zeitlos. Niemals endend. Brasilien in Bestform. Und Kubrick ist sowieso unsterblich.

Stadtbummel

Nachdem mir heute morgen das Futter aus dem Kühlschrank entgegen geronnen ist, habe ich den Saustall rasch irgendwie aufgeräumt und beschlossen, den Tag in der Stadt zu verbringen. Soviel Ärger am Sonntag ist nur mit viel Frischluft zu vertreiben. Und mit Kaffee am Kohlmarkt. Bin mir dabei wie ein Fremder vorgekommen. Nur Japaner, Russen und Italiener. Wo sind eigentlich die Amis geblieben?

Am Heimweg habe ich dann noch meine zukünftige Bleibe ausgemacht. Da oben, das Teil in grün gehalten. Ich wette, dort lässt es sich vorzüglich leben, bin mir aber ziemlich sicher, dass da oben irgendeine “Unschuldsvermutung” haust und das Feld nicht freiwillig räumt.

Flüssiges Futter

Wer am Abend zu dämlich ist das Gefrierfach wieder korrekt zu schliessen, darf sich nicht wundern wenn ihm am Morgen das Essen entgegen rinnt. Der Tag fängt schon wieder mehr als mühsam an.

Blaufränkisch am Abend

Was gibt es schöneres, als wenn man seine Arbeit mit Spass verbinden und sich sein Leben so um einiges lebenswerter gestalten kann? Genau deshalb macht es mir auch immer wieder riesigen Spass, mich am Samstag abend hinzusetzen und eine Flasche guten Wein zu verkosten. Nur ich und die Bottle. Ohne Zwischenrufe.

Wer mich kennt weiss, dass ich äusserst experimentierfreudig bin und ich mich absolut unvoreingenommen jeder mir unbekannten Flasche Wein nähere. Ich mag Überraschungen und liebe es, neue Weine aus allen Teilen der Erde zu entdecken. Das macht es erst so richtig aufregend. Weine verkosten ist spannend. Es ist fast so wie wenn man Biographien von berühmten Personen liest. Sie alle haben ihr eigenes Leben, ihre eigene Geschichte. Und sie alle haben ihre Geheimnisse.

Selbstverständlich habe auch ich meine persönlichen Präferenzen und ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich Weine aus dem Languedoc-Roussillon und aus dem Rhônetal bevorzuge und sehr zu schätzen weiss. Ebenso aus dem Chianti. Aber auch Chile und Argentinien haben ihre ganz besonderen Reize und stehen bei mir hoch im Kurs. Und trotz all dem ist es mir immer wieder eine Freude, österreichische Weine zu verkosten. Ich bin definitiv alles andere als ein Patriot, aber was Weine betrifft, hänge ich mir doch ab und zu sehr gerne die rot-weiss-rote Flagge um.

Heute abend habe ich wieder so einen Tropfen aus einem der besten, wenn nicht DEM besten Weinbaugebiet Österreichs am Tisch und ich muss sagen … ich bin einfach hin und weg.

Dieser Tropfen hat – für mich persönlich – Kultpotential. Ein Wein, dessen Frucht sich mit Nachdruck bemerkbar macht, aber nie aufdrängt. Ein Wein, dessen Tannine so fein sind, dass man sie als elegant bezeichnen kann. Ein Wein, der sich am Gaumen angenehm frisch anfühlt und nach immer mehr verlangt. Er ist würzig-süffig, präsentiert sich mit einer tollen, fruchtbetonten Nase und bezaubert mit einer kühlen und frischen Eleganz. Am Ende schenkt er einem einen Abgang, der eine gewisse rauchige, fleischige Note hat, die aber aufgrund der Fruchtbegleitung äusserst filigran und liebenswert wirkt. Ein Wein der einfach ehrlich, überwältigend und im wahrsten Sinn des Wortes “besitzergreifend” ist.

Ich muss zugeben, wenn es nicht gegen die guten Sitten verstossen würde, dann würde ich jetzt ohne Skrupel eine zweite Flasche öffnen und mich darin ertränken. Das schönste an der ganzen Sache ist, dass dies ein Wein ist den man täglich trinken kann ohne einen Kleinkredit beantragen zu müssen. Qualität muss nicht immer arm machen. Und das Burgenland ist und bleibt die Rotwein-Destination für alle, die österreichische Weine mit Weltformat haben wollen.

Wer sich für diesen vorzüglichen Tropfen interessiert, sollte einen Besuch bei Gager wagen. Es zahlt sich auf jeden Fall aus.

Bukowski und die Männer

Charles Bukowski hat das schon ganz richtig erkannt als er irgendwann meinte:

Die meisten Männer verstehen überhaupt nicht zu leben, sie nutzen sich nur ab.

Gefährliche Seitengassen

Die engen Gassen sind die gefährlichsten. Diese hat es ganz besonders in sich. Links schreit der Rum und rechts gibt es Guinness ohne Ende. Ganz gefährlich. Aber ganz ganz.

Krieg der Tasten

Heute abend wird wieder geschrieben. Jetzt gibt es erst einmal reichlich schwarzen Kaffee.

Nachtflug nach Nirgendwo

Ich liebe dieses Lied. Könnte ich auf repeat mode hunderte von Kilometern hören.

Blau gemacht

Nachdem ich mich heute schon in aller Früh über meine Hungerattacke ärgern musste, habe ich beschlossen, gleich alles liegen und stehen und den Tag sausen zu lassen. Ist sowieso schon wieder Freitag, das Wetter ist traumhaft und so habe ich mich in die Stadt begeben. Ein richtiges Wiener Frühstück im Schwarzen Kameel kam mir da gerade richtig. Ich musste ja Kräfte sammeln für einen langen Tag.

Danach war ich fertig zum Bummeln und anschliessend ging es zum Schottentor. So konnte ich gleich den Einkauf für das Wochenende erledigen und hatte danach genügend Zeit für das Wesentliche. Nämlich in meinen lust- und lasterhaften Weintempel einzufallen, der ganz zufällig auch dort seine Hallen geöffnet hat.

Nachdem ich genug Plastik geschmolzen hatte ging es quer durch die Stadt zu einem Zwischenstopp am Graben. Ein Espresso beim Meinl am Graben ist Pflicht wenn ich schon dort bin. Sehr zu empfehlen übrigens. Ausserdem macht das Schleppen müde. Aber was tut man nicht alles für die heilige Füllung?

Frisch gestärkt kämpfte ich mich danach durch die Menschenmassen um dann endlich am verdrecktesten Wahrzeichen der Wiener, dem Stephansdom, anzukommen. Der Tempel könnte echt mal eine richtige Wäsche brauchen. Dafür sammeln sie auch fleissig Spenden. Weil sie ja so arm sind. Die von der Kirche.

Eigentlich aber egal. Sollen die Japsen und die anderen Touris spenden. Jetzt bin ich jedenfalls wieder zuhause. Die Taschen und Kisten sind ausgeräumt und verstaut und das Wochenende kann beginnen. Ich habe mir Samstag und Sonntag “frei” gegeben und werde meinen Hintern nur fürs Notwendigste bewegen. Was heisst, laufen ist Pflicht, aber sonst hänge ich meine Füsse bestenfalls in ein Fussbad. Brauche dann eigentlich nur noch eine Masseuse. Mal schauen was sich so ergibt.

Es gibt Tage…

…die fangen schon beschissen an. Da wird man zu einer Zeit munter, wo man sonst noch friedlich schlummert und nichts davon weiss, was da draussen schon wieder vor sich geht. Und warum wird man munter? Weil man HUNGER hat! Das ist echt krass. Warum zum Teufel habe ich um halb acht Hunger?

Somit wird die ganze Sache etwas stressig. Weil ich nämlich nur noch eine halbe Stunde habe bis mein iPhone mir signalisiert, dass es Zeit wäre aufzustehen. Also muss der Hunger rasch weg. Was tun? Ignorieren. Nicht so leicht, da auch schon die Sonne ins Zimmer scheint und ich mir gerade den frischen Kaffee vorstelle. Irgendwie kontraproduktiv. Noch zwanzig Minuten bis zum Gong. Es ist warm unter der Decke und ich will, wie üblich, nicht raus. Noch zehn Minuten. Ich merke wie der Hunger verfliegt und ich mich wieder selig auf dem Weg ins Lummerland befinde und dabei bin wieder einzumützeln. Und genau JETZT bimmelt das Telefon!

Wenn der Tag schon mal so beschissen beginnt, dann kann das ja noch was werden heute. Ich bin auf jeden Fall auf alles gefasst.

München ein Opfer der Geografie

Die Postler fliegen beim Rechtschreibtest durch und Online-Redakteure verlegen Gelsenkirchen nach Südbayern. Qualitätsjournalismus vom Feinsten. Jo mei!

Fett und blöd zum Gratis-Handy

Ein Grund warum ich bei diesem Anbieter nicht ums Verrecken Kunde werde. So viele Handys kann man mir gar nicht schenken.

Nicht genug, dass diese Typen die in diesem Spot herumhüpfen und kostenlose Handys auf eine total penetrante Art und Weise anpreisen absolut geschmacklos und ungustiös sind.

Sie vermitteln durch ihr anscheinend von jeglicher Intelligenz befreitem Verhalten auch noch, dass man die angesprochene Zielgruppe für genauso dämlich hält.

Geschmackloser und penetranter geht Werbung nicht mehr. Und der bereits mehr als nervende Inder verstärkt dieses Gefühl nur noch unnötig.

Leider ist das aber sicher noch nicht das Ende dieser fürchterlichen Entwicklung und ich befürchte, dass da noch viel dümmeres und noch sinnentleerteres nachkommt.

Eines frage ich mich aber trotzdem? “Was will mir die Werbung mit diesem Fettsack der da links durchs Bild hüpft wirklich vermitteln?” Irgendwie stehe ich an. Jemand eine Idee dazu?

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

STICHWÖRTER