Privatfernsehen …

…ist eine von sinnentleerten und intelligenzbefreiten Serien, Game- und Kochshows unterbrochene Dauerwerbesendung.

Eingedreckt und angeschüttet

Wenn es etwas gibt worüber ich mich so richtig freue, dann ist das wenn ich auf meiner Laufrunde bin, einsetzender Schnürlregen. Nämlich genau dann, wenn ich in der Mitte der Runde bin und es scheissegal ist ob ich zurück oder weiter laufe. Eingedreckt und angeschüttet werde ich so und so. Und jetzt rinnt mir das Wasser aus den Schuhen. Fuck!

Ein Leben voller Laster

Sehe ich auch so. Korrekt sollte es jedoch seinE Laster heissen. Wer gibt sich schon mit einem einzigen zufrieden?

Glück gehabt

Eigentlich habe ich angenommen, dass ich nach dem ganzen grünen Gebräu das ich gestern gesoffen habe auch grün im Gesicht bin und wie ein irisches Alien aussehe. Zu meinem Glück ist das nicht so und meine Fratze ist genau so farblos wie immer zu dieser Jahreszeit.

Trotzdem gibt es heute wieder farbechtes Guinness und Team America. Auf Empfehlung von Herrn MiM.

Kim Kardashian ein Strahlenopfer?

Vergessen wir Gaddafi und das Gemetzel in LÜbien. Lassen wir uns von der atomaren Katastrophe in Japan nicht unnötig verwirren und was in Haiti immer noch nicht repariert ist, soll uns auch den Schlaf nicht rauben. Viel mehr sollte uns allen zu bedenken geben, dass Kim Kardashian ein HAUTPROBLEM hat! DAS ist die wirkliche Katastrophe und erschüttert aktuell die Welt in ihren Grundfesten. Rote Flecken hat sie, die Kardashian, und keiner weiss woher sie kommen. Fassungslosigkeit in Hollywood und Angst vor einer unbekannten Seuche gehen um. Die Terrorabwehr ist in Alarmbereitschaft und das Heimatschmutzministerium beobachtet mit grosser Sorge. Wenn das nur nicht in einer nationalen Katastrophe endet. Lasst uns beten und die besten Wünsche mittels Twitter und dem dem Fez-Book in den Äther senden. Kim, wir sind bei dir! Amen.

Date mit Patrick

Ich kannte ihn zwar nicht persönlich und eigentlich ist er mir auch egal. Irgendwie. Aber wenn dieser Kerl einem schon die einzigartige Möglichkeit gibt wegen ihm einen so richtig drauf zu machen, dann lasse ich mir diese Gelegenheit natürlich auf gar keinen Fall entgehen. Geht ja mal gar nicht. Noch dazu ist das eine Chance, bei der man ganz offiziell so viel Guinness und Tullamore Dew in sich hinein kippen kann, dass der nächste Tag definitiv ein Alptraum wird. So what! Was tut man nicht alles um die Heiligen zu huldigen?

Genau deshalb bin ich heute im Billy´s Bones, einem der besten Irish Pubs in Wien und werde in aller Ehrfurcht jenem Typen gedenken, der für diesen aussergewöhnlichen Tag verantwortlich zeichnet. In diesem Sinne: “Danke, Patrick!”

Total verstrahlt und voll verblödet

Wirklich bedenklich wird es, wenn man sich seine Tasche um die Schulter wirft, in den Supermarkt düst, an der Kassa einen Plastiksack nimmt (so einen der aus ganz viel Erdöl hergestellt ist), den Tempel verlässt und zum Packtisch geht um den Inhalt des Plastiksacks in die mitgebrachte Tasche zu stopfen. Und einem erst DA bewusst wird, was für einen Schaden man bereits haben muss. Bin ich wirklich schon total verstrahlt?

Idiot von Hundehalter

Da ich selbst immer Hunde gehabt habe glaube ich behaupten zu können, dass ich mich ein wenig mit Ihnen auskenne und sie auch “lesen” kann. Aus diesem Grund passe ich selbstverständlich auch mein Verhalten an gewissen Situationen an. So passiert auch gestern wieder auf meiner Laufrunde. Dabei komme ich durch eine Hundeauslaufzone. In der allerdings genauso Leute picknicken oder anders ihren Spass haben. Diese ist ungefähr 300 Meter lang und immer wenn ich sie zu passieren habe, höre ich auf zu laufen und gehe etwas rascher durch. Manche Hunde mögen halt keine Jogger. Wenn mich dann aber Hunde sogar als Fussgänger einfach aggressiv anmachen und raufspringen, dann brennen mir die Sicherungen durch.

Nicht nur, dass sie damit meine Kleidung eindrecken und beschädigen, sehe ich es nicht ein, dass Besitzer einfach dabei zusehen und nicht in der Lage sind ihre Köter in Zaum zu halten. Ich habe diesem Zottelbär schon von 50 Meter Entfernung angesehen, dass er etwas “vor hat”. Sein Besitzer, 50 Meter hinter ihm, und ohne Chance auf Kontrolle. Ausser ein debiles und leicht verzweifeltes “Tara, hier, Tara, hier” hatte er nichts anzubieten. Da mir dieses Biest dann knurrend nahe kam und mir am Ende auch noch raufsprang, fauchte ich den Besitzer an und schmiss ihm ein “perfekt abgerichtet, folgt in der Tat aufs Wort” ins Gesicht. Worauf ich mir ahören musste, dass ich ihn wahrscheinlich “unnötig erschreckt habe”. Wie und wodurch war und ist mir heute noch ein Rätsel. Das einzige was ich weiss ist, dass wenn mir das nächste Mal ein Köter raufspringt, ich ihn ohne Warnung in die Fresse trete.

Jede weitere Kommunikation mit diesem Idioten habe mir daraufhin gespart, hätte ich ihm nämlich etwas sagen müssen, was a) nicht jugendfrei und b) sogar strafbar gewesen wäre. Fakt ist aber, dass manche Leute einfach keine Hunde haben sollten.

Virtueller Verfolgungswahn

Lese-Empfehlung für alle, die einmal wirklich wissen wollen was die Datensammelwut bewirkt und wie die Werbeindustrie dadurch komplett ihr Ziel verfehlt. 30 Minuten Zeit sollte man sich dafür nehmen.

Wer am Schluss dann nicht komplett paranoid geworden ist, dem empfehle ich dann Ghostery. Das trackt die Tracker und gibt Auskunft über alle die uns folgen und uns checken, sobald wir eine Webseite besuchen. Welches Werbenetzwerk an uns interessiert ist ebenso, wie Publisher, Provider, sowie allen, die an unseren virtuellen Aktivitäten Anteil nehmen wollen. Ein geiles Tool für alle neugierigen Nasen.

Mediale Heuchelei

Was sich aktuell in Japan abspielt ist ohne Zweifel eine Katastrophe. Dass der Sensationsjournalismus dabei voll auf seine Rechnung kommt, steht ebenso ausser Frage. Berichtet und schockiert muss werden was das Zeug hält. Was mich aber wirklich anwidert sind die prominenten Trittbrettfahrer, die ihren Senf abgeben nur um wieder mal erwähnt zu werden.

• Da ist zu lesen, dass Lady Gaga ein Armband entworfen hat und den Verkaufserlös von Euro 5,80 spendet. Ein weisses Gummiband, mit “We pray for Japan”. Schön zu sehen, dass alle beten. Ich wette sie hat diese kreative Meisterleistung niemals selbst in ihrer Hand gehalten.

• Michael Schumacher ist mit seinen “Gedanken und Emotionen voll bei den Menschen in Japan” und fährt danach zu neuer Bestzeit. Voll konzentriert und voller Mitgefühl. Wahrscheinlich aus Angst davor, dass ihn die Atomwolke einholen könnte.

• Lindsay Lohan twittert kurz vor Knastantritt noch rasch, dass “Gott alle die in Angst sind doch beschützen möge”. Das hilft den Menschen im Pazifikstaat natürlich ungemein. Ob sie am Ende nicht sich selbst gemeint hat weil es demnächst in die Zelle geht?

• Auch Katy Perry und Kim Kardashian “beten” via Twitter für die Menschen auf der Insel. Wieviel “retweets” das wohl generieren mag? Wer braucht da noch eine Kirche, wenn schon alle via Twitter beten?

• Und sogar Charlie Sheen, der letzte Held von Hollywood, zeigt Herz und spendet 1,- (EINEN) Dollar von jedem verkauften Ticket für seine neue One-Man-Show. Warum nicht alles, Mr. Sheen? Ist doch nur Geld.

In dieser Tonart geht es weiter. Jeder halbwegs Prominente muss sein Mitgefühl medienwirksam in den Äther pusten, um danach zur Tagesordnung über zu gehen. Business as usual. Wie schon gesagt, das Ganze ist natürlich eine grosse Katastrophe. Aber diese mediale Heuchelei die dazu verbreitet wird ist mindestens genau so schrecklich. Hilft sie doch keinem der Betroffen, ausser jenen, die “in Gedanken bei den Menschen sind”. Nämlich vom hofierten und geliebten Boulevard erwähnt und als guter Mensch gezeigt zu werden.

Heute ist es Japan, gestern war es Khao Lak und morgen ist es Indonesien. Katastrophen gehören zu und begleiten unser aller Leben. Die Worthülsen bleiben immer die gleichen und sind deshalb auch entbehrlich.

Wenn das ä zu weit vom e entfernt ist

Ich wärde jetsd auch Redaktöhr. Da wärde ich berümt und brominent wie ein Fusballer.

Loft im Wald

Würde sich auch gut für ein Loft eignen. Mitten im Wald und nah am Fluss. Fabelhaft.

Vorsicht, Freunde!

Hüte dich vor den Schulterklopfern. Sie sind die ersten die dir das Messer in den Rücken stechen, sobald es opportun ist.

Alles für ein langes Leben

Wahre Konsequenz ist, sich um 10 Uhr am Abend auf den Hometrainer zu setzen und eine halbe Stunde wie ein Idiot ins Leere zu strampeln. Aber was tut man(n) nicht alles um in Form zu bleiben. Jetzt noch einen Drink und dann nur mehr die Füsse hoch.

Von wegen Ablaufdatum

Man beachte das Aufbrauchsdatum. Glauben die von der Kartoffelfarm tatsächlich, dass die Dinger bis 30.4. auch nur die geringste Überlebenschance haben? Tsss…

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

STICHWÖRTER