Verkehrsberuhigung

So kann man selbstverständlich auch den “Verkehr” beruhigen. Mehr in die Mitte geht nicht mehr. In Wien ist eben alles anders.

Wozu noch etwas essen?

Wenn es um kulinarische Genüsse (in fester wie in flüssiger Form) geht, bin ich ja durchaus Patriot. Speziell was Weine angeht sind wir Ösis mit den Tropfen aus dem Burgenland mehr als gesegnet. Aber wenn ich mir das was dieser M. Chapoutier in seine Flaschen füllt auf meinem Gaumen zergehen lasse, egal ob das jetzt ein Belleruche, ein Bila Haut, ein Gigondas oder ein Luberon ist, dann ist das fast durch nichts mehr zu überbieten. Zu diesem Stoff bräuchte ich dann nur mehr Käse, Oliven und Baguette. Essen wird in dem Fall sowieso viel zu ernst genommen und total überbewertet.

Safran und Pistazien

Manchmal muss es einfach etwas ausgefalleneres sein. Einfach köstlich. Einfach geil.

Das “Gefällt mir”

Über Sinn und Unsinn von Facebooks “Gefällt mir”-Button kann man streiten. Wirklich strange wird es jedoch, wenn man einen Artikel über den geplanten Terroranschlag muslimischer Fanatiker auf die Hochzeit von Kate und William liest und am Ende 89 Leute mittels Facebook-Button meinen: Das “Gefällt mir”.

Generation Cyberwar

Interessante Antwort von Richard Clarke, der lang für die US-Regierung gearbeitet und zuletzt als oberster Terrorbekämpfer im Einsatz war. Den ganzen Artikel gibt es hier.

STANDARD: Für diese Art der Kriegsführung brauchen Soldaten statt großer Muskeln große Gehirne. Ist es schwierig, solche Leute zu rekrutieren?

Clarke: Nein. Die Leute, die solche Fähigkeiten haben, wollen sie auch einsetzen. Und wenn sie es nicht für Regierungen machen, dann werden sie verhaftet. Also ist ihre Wahl ziemlich klar. Außerdem: Beim Militär bekommen sie auch die besten Spielsachen.

Pulp Fiction auf Grenache/Syrah

Es gibt Filme, die muss man sich in unterschiedlichen Bewusstseins-Stadien ansehen. Dazu gehört eindeutig auch Pulp Fiction. Sind sie bereits nüchtern so gut wie unschlagbar, so offenbaren sie sich nach einer Flasche Wein in einer ganz neuen Dimension. Die Dialoge selbst wirken dabei schon irgendwie religiös. Fast könnte man seinen Glauben wieder finden.

Wenn der Vater mit dem Sohne

Wo der Begriff “Familie” in eindrucksvoller Weise musikalisch perfekt definiert wird.

Ab jetzt ist Wochenende

Wochenend-Einkäufe sind erledigt, Mate-Tee ist auch wieder im Haus und die Versorgung mit neuen Rotweinen hat am Freitag sowieso schon Tradition. Jetzt nur noch den Kühlraumschrank vollgestopft, den Körper der Couch angepasst und die Füsse auf den Tisch platziert. Das Wochenende kann beginnen.

Am Abend gibt es dann sizilianischen Ziegenkäse mit grünen Oliven, Weissbrot und einen schönen Roten von M. Chapoutier. Seine Weine gehören eindeutig zu meinen Lieblingen.

Hurra, wir sind pleite!

Jetzt ist es amtlich. Österreich hat endlich auch offiziell den Status von Griechenland erreicht. Wir sind nämlich genauso pleite wie die Feta- und Olivenbrüder. Nur mit dem Unterschied, dass man es als Österreicher nicht so sieht, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Dazu hat man jahrelang Schulden einfach “ausgelagert”, das heisst, man hat Ausgaben und Haftungen für Unternehmen (die sowieso dem Staat gehören) übernommen, sie aber nicht in das Staatsbudget eingerechnet. Warum auch? Wurden ja dazu extra ausgelagert? Aus den Büchern, aus dem Budget, nicht mehr existent. SO macht man Budgets die glänzen.

Nun schreibt uns Brüssel vor, dass wir diese Schulden sehr wohl einrechnen müssen, was sogar die grössten Pisa-Versager nachvollziehen können. Das heisst soviel wie, Österreich hat schlagartig ein Defizit von über 200 Milliarden Euro. Andererseits, wen kratzt das wirklich, solange unsere Finanzstaatssekretäre einstimmig rausposaunen, dass es “keinen Grund zur Aufregung” gäbe und wir damit noch “viel besser als die meisten EU-Länder” liegen?

Wenn man jetzt einmal Griechenland, Portugal und Irland weglässt, sie sozusagen “auslagert”, wie schlecht steht es dann eigentlich mit dem Rest der EU, wenn wir tollen Ösis um soviel besser sind? Ich will es mir gar nicht vorstellen. Ich bin eher dafür, dass die Elite-Söldner aus dem Europarlament so schnell wie möglich auch noch Kasachstan, Tunesien und die Osterinseln in die EU holen. Wer weiss wozu die gut sind und wofür man die noch brauchen kann?

Omaha Steaks – Not for use outside USA

Mein Leben würde ich geben wenn die Amis dieses Material auch nach Europa liefern würden. Da geht nur noch ein Steak bei Alice Cooper in Arizona drüber.

Stresstest

Ein Wort das seit geraumer Zeit immer wieder auftaucht und fast schon inflationär wird. Genauso wie die Inflation selbst. Die ja nur gefühlt und nicht real ist.

Da werden Staaten von Ratingagenturen stressgetestet und für gesund befunden. Um unmittelbar danach, ohne Umweg, ins Desaster zu rennen und unter dem Mantel eines “Schutzschirms” Milliardenhilfen zu erhalten. Da werden Banken in Europa und den USA stressgetestet und für liquid befunden. Um nach kurzer Zeit pleite zu gehen und sich aus einem freundlicherweise umgehend bereitgestellten “Schutzschirm” Milliardenbeträge einzuverleiben. Die fetten Erfolgs-Boni für die verantwortlichen Aufsichtsräte und sonstigen “Manager” müssen ja irgendwie noch bezahlt werden.

Aktuell sollen alle AKWs stressgetestet werden ohne sie wirklich einer Art von Stress auszusetzen. Um freudig festzustellen, dass es keine erkennbaren Stressbelastungen festzustellen gibt. Zu all dem kommt, dass diese Tests auf nationaler Ebene und vor allem freiwilliger Basis durchgeführt werden sollen. Zu diesem Übereinkommen sind die stressgeplagten EU-Politiker gekommen.

Es wird Zeit, dass sich die Politiker der EU-Regierungen selbst stresstesten lassen. Von ihren Untertanen, welche sie gerne immer wieder als “mündige Bürger” bezeichnen. Die aber schon lange vollständig entmündigt wurden. Um sie vor unnötigen und unkontrollierbaren Stressbelastungen besser schützen zu können.

EU-Diktatur

Gestern schon durch den Äther gegangen und heute bereits in allen Medien.

Die Europäische Kommission hat mit 26. März (stillschweigend, und nur im Amtsblatt der Kommission veröffentlicht) für die Einfuhr von Nahrungs- und Futtermitteln aus Japan die Grenzwerte für Radioaktivität vorübergehend erhöht. Es ist dabei erlaubt, bei einem “nuklearen Unfall” oder einer anderen “radiologischen Notstandssituation” die Höchstwerte für maximal drei Monate anzuheben.

Was soll man dazu noch sagen? Jeder Kommentar zu diesem Vorgehen wäre strafbar.

Stühle können tödlich sein

Einfach vom Stuhl getötet. Das Böse lauert wirklich schon überall.

Die Macht des Daumens

Wer die Tür des Lifts offen halten oder schliessen will bekundet dies mittels Like oder Dislike-Button. Nur Caesar wusste seinen Daumen effizienter einzusetzen. Für echte Hardcore-Facebook-User. Gefunden bei Super Punch.

Brett vorm Kopf

Wer mich um 7 Uhr in der Früh aus meinem Tiefschlaf klingelt darf sich nicht wundern, wenn ich dann bis mittags ein Brett vorm Kopf habe.

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

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