Blind wie ein Postkasten

Gestern auf der Post. Treffender kann man die Orientierungslosigkeit dieses staatlichen Schlachtschiffs nicht darstellen. Jetzt wundert mich auch nicht mehr, warum die Briefträger nicht einmal die richtigen Postfächer finden. Mit dem Kasten überm Kopf?

Klar zum Ablegen

Wie es aussieht ist es an der Zeit die Segelsachen auszupacken und sie aufs Boot zu bringen. Die Segelsaison kann beginnen und ich bin bereit für neue Schweinerein Abenteuer. Wo hab´ ich nur wieder meine Segelschuhe verloren?! Und die Batterien. Und vor allem den Cognac. Jedes Jahr das selbe Theater mit dem Krempel.

Schöner shoppen mit Chablis

Gestern habe ich mir mit allerliebster Tochter die Hacken abgelaufen und mich zu einem Shopping-Marathon hinreissen lassen. An solchen Tagen bin ich dann doch froh nicht in New York zu leben. Weil ich weiss, dass es für mich keinen “Rettungsschirm” gibt und ich mich binnen Stunden hinter Chapter 11 verstecken müsste.

So blieb mir das aber erspart und um mich selbst auch ein wenig für meine Ausdauer zu belohnen, Töchterchen war schon am Weg zu ihren Hoppa Hoppas, fiel ich in einen kleinen, witzigen Weinshop ein. Und weil das Wetter schön, der Sommer nah und ich auf Frische eingestellt war, erstand ich einen österreichischen Riesling Smaragd “Terrassen” 2009 Domäne Wachau, einen deutschen Riesling Eins, Zwei, Dry 2008 von Leitz (noch nie etwas gehört von dem) und einen bei diesem Wetter unausweichlichen Chablis Premier Cru “Vaillon” 2007. Jetzt hoffe ich dass sich das Wetter weiterhin von seiner besten Seite zeigt, denn ein schöner Weisswein macht bei Sonne doppelt Spass.

Shoppingtour

Was für ein Tag. Mittags bereits von der allerbesten Tochter in Beschlag genommen und auf die Shoppingmeile abgeschleppt worden. Nicht ohne vorher zwei starke Espressi eingeflösst zu bekommen. Nach hundert Läden, noch mehr Garderoben und jeder Menge heisser Teenies, wurde ich zum Dank für den Begleitschutz auf eine Maxi-Packung “Lucky Noodles” eingeladen. Lecker und scharf. Aber trotzdem tun mir jetzt die Füsse weh!

Panoramablick inklusive

Arbeiten im Grünen macht Spass. Auf der Terrasse sitzen, einen Espresso daneben stehen und in der frischen Luft in sein Notebook zu tippern hat schon was. Auf der anderen Seite würde es aber auch Spass machen direkt am Wasser zu sein und die Panoramasicht auf die Marina, den Fluss und die vorbei fahrenden Schiffe und Lastkähne zu geniessen. Mit dieser Location könnte ich mich durchaus anfreunden. Das Marina-Restaurant über der Strasse, die U-Bahn vor der Haustür und das Wasser so nah, dass man jederzeit hinein springen kann. Mal schauen was die dort verlangen. Hat echt was an sich.

Internationale Ausschreibung

Die Frau als Haustier

Was müssten wir uns alle unseren Kopf zerbrechen, hätten wir nicht die smarten amerikanischen Forscher und Wissenschaftler? Die haben jetzt nämlich in den Bergen von Colorado herausgefunden, dass dumme Frauen mit geringerem Bildungsgrad wesentlich mehr Sex haben als gebildete. Man konnte nachweisen, dass sich hemmungsloser und oftmaliger Sex auf die schulische Leistung auswirkt und das Bildungsniveau nach unten schraubt. Wenn man sich so manche Wiener Mädel anschaut könnte man meinen, dass die überhaupt nicht mehr aus der Kiste rauskommen.

Die Erkenntnis ist aber so neu auch wieder nicht und ich weiss nicht ob man dazu wirklich “forschen” muss. Ist es doch irgendwie logisch, dass wenn die ganze Nacht durchgebumst wird, man am nächsten Tag nicht auf der Höhe ist und der entgangene Schlaf irgendwie nachgeholt werden muss. Was bietet sich da besser an als in der Schule ein kleines Nickerchen zu halten? Dass dabei natürlich nicht alles was der Lehrer so von sich gibt wirklich ankommt, steht wohl ausser Frage. Das bedeutet für die Männer, dass wenn sie ihre Frauchen von Beginn an richtig in die Mangel nehmen, diesen ihre Dummheit bewahren und sie so zum perfekten Haustier machen. Lauf Hase, lauf.

Bewaffnet bis an die Zähne

Schön war es gestern. Einfach abgehangen bei Aperol und Frischluft und einfach nichts gemacht. Absolut nichts nichts. Nichtser geht gar nicht mehr. Jetzt kann die Woche wieder losgehen. Mit allem was dazugehört und kommen mag. Ich bin gerüstet für die nächsten Katastrophen und alle Waffen sind geladen. Sogar Buttermilch und Mineral hab´ ich im Kühlschrank. Zur Sicherheit. Für alle Fälle. Man weiss ja nie.

Der Lohn der Arbeit

So brav war ich schon lange nicht mehr. Diese Woche habe ich knapp 100 Stunden damit verbracht, das Projekt, welches ich schon den ganzen Winter über im Kopf hatte umzusetzen und auf Schiene zu bringen. Jetzt kann ich keinen Code, keine Sidebar und kein Widget mehr sehen und will auch nichts mehr über Templates, Plugins oder Scripts hören. Das Ding ist so gut wie fertig und was noch fehlt wird dieser Tage erledigt bzw. modifiziert. Wie so oft sind es am Ende die Details und viele Kleinigkeiten die einem das Leben schwer machen. Vor allem wenn man alles perfekt haben will.

Die gestalterische Arbeit ist erledigt und jetzt heisst es dann den Laden sozusagen “zum Leben zu erwecken.” Dann geht die echte Arbeit erst so richtig los. Mal schauen wie sich das Kind entwickelt und ob daraus mehr als nur ein nettes Hobby wird. Spannend ist es auf jeden Fall und wie bei allem machen erst die vielen Fragezeichen eine Sache richtig reizvoll. Auf jeden Fall wird es aber eine Sache die mir Spass macht. So oder so.

Und da ich mir nach all der Flickerei jetzt eine Belohnung verdient habe, verziehe ich mich heute – bevor ich mich an die nächsten auf Abruf liegenden Projekte stürze – auf die Insel und genehmige mir den einen oder andren Aperol. Bis denne dann.

Tempel am Wasser

Bei uns stehen diese Tempel am Wasser. Irgendwie habe ich mich nach Asien zurückgebeamt gefühlt als ich da wieder mal vorbei kam. Der kleine Dicke hat wirklich überall irgendeine Hütte stehen.

Merkel vor den Richter

Als Hussein hingerichtet wurde, applaudierte die Welt geschlossen als man die Bilder seiner Tötung im Fernsehen zeigte. Mussolinis Tod inspirierte manchen “Kreativen” und es gibt sogar Mussolini mit den Beinen nach oben als witzige T-Shirts. Hitlers Tod hat die ganze Welt gefeiert und man lag sich mit Freudentränen in den Armen. Jedem Kinderschänder wünscht man, dass ihm im Knast weit mehr als feiner Puderzucker in den Arsch geblasen wird.

Jetzt ist Bin Laden tot und weil sich Deutschlands “Erste Ritterin” Angela Merkel darüber freut wird sie von einem deutschen Richter gleich verklagt. Wegen Billigung einer Straftat, wie es im Gesetzbuch heisst. Natürlich hätte man es feiner formulieren können und nicht sagen müssen “Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, Bin Laden zu töten.” Doch zugegeben, wer tut das nicht? Und, würde auch ich angeklagt, würde ich das öffentlich am Isartor oder auf der Reeperbahn verkünden? Darf man überhaupt noch seine Meinung sagen ohne eine Straftat zu begehen? Und darf man jetzt am Stammtisch überhaupt noch etwas sagen ohne gleich vernadert und dem Richter vorgeführt zu werden?

Es ist zum Kotzen wenn man sich ansieht wohin diese politische Korrektheit um jeden Preis und das Gutmenschentum diese Gesellschaft gebracht haben. Letztlich beweist es aber gerade im Fall Osama Bin Ladens, wie weit unsere verlogene Gesellschaft bei allem was Islam und Islamisten angeht, die Hosen voll hat und vor dieser “Weltmacht” buckelt. Dem setzt man jetzt auch noch die Krone auf in dem man laut die Frage stellt, ob diese Aktion genehmigt und somit auch völkerrechtlich zu vertreten war. Als wenn die Völkerrechte wirklich jemand interessieren würden.

Haare, Helden, Heuchler

Als mich meine Eltern als Kind anno dazumal zu Hair mitschleppten war ich genervt. Weil ich keine Ahnung hatte worum es ging und mir dieses “Gehopse mit Singen” einfach suspekt und unheimlich war.

Als ich meine erste Auslandsreise zum Studentenaustausch nach London unternahm, kam ich mit Donna Summer in Berührung, die, bereits damals, als ich noch ein Knirps war, auf der Bühne stand als ich das Theater um die Haare über mich ergehen lassen musste. Diesmal jedoch sang sie “I Feel Love” und es war zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar, dass sie damit auf beeindruckende Weise das Disco-Zeitalter einläutete. Eine Epoche die ich selbstverständlich in vollen Zügen und mit sämtlichen “Nebenwirkungen” miterleben durfte und auch ohne Rücksicht auf Verluste gelebt habe.

Heute, wenn ich diese Musik höre, ist es wie mit altem Cognac. Es braucht eben alles seine Zeit um sich zu entfalten und um einem grösseren Verständnis zugänglich gemacht werden zu können. Wie so oft ist der Blick des Historikers ein anderer als jener des Visionärs und am Ende bleibt die Frage, was wohl besser ist. Im aktuellen Fall kan man wohl sagen: Es hat sich nichts geändert. Nur die Spielzeuge und die Protagonisten sind andere und wir erleben heute in Echtzeit, was damals nur in zensurierten Wochenschauen zu sehen war.

Parkplatzdiebstahl

So etwas werde ich mir jetzt auch zulegen. Damit sich nicht wieder wer auf meinen Parkplatz genau vor meiner Haustüre stellt und ich Extrarunden fahren darf. Geht ja gar nicht. Und wenn ich das Ding händisch auf den Boden pinseln muss. Darn it!

Pimp my Schnappschüsse

Seit mich der geschätzte Herr aus Helvetien vor ein paar Tagen in diesem Beitrag auf die tollen Apps fürs iPhone aufmerksam gemacht hat, spiele ich selbst emsig damit rum und erfreue mich immer wieder der tollen Möglichkeiten die sich da bieten. Vor allem on the road ein Hit, wenn man nicht grade selbst am Ofen sitzt und mittels Photoshop die unterwegs geschnappten Schüsse pimpt.

A really grandios Saison

Man kann sich auf viele Wege unsterblich machen. Dank YouTube wird man sogar binnen kürzester Zeit, in wenigen Tagen zum weltweiten Superstar. Und da sage noch irgend jemand Deutsche haben kein Sprachtalent.

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

STICHWÖRTER