Griechisches Fass ohne Boden

Jetzt haben die Griechen aber voll eine in die Fressse bekommen. Standard & Poor´s hat ihre Bonität doch glatt auf CCC hinunter gestuft und ihnen somit endgültig den Ramschstatus umgehängt. Jetzt geht´s den Helenen wohl an den Kragen. Sollte man meinen. Würde im Normalfall keine Bank der Welt so einem Kandidaten auch nur einen einzigen Euro borgen weil sie weiss, dass sie die Kohle abschreiben kann und nie mehr wieder sehen wird, so haben die Griechen da schon mehr Glück.

Aber mit den Griechen ist sowieso alles völlig anders. Ein Staat, der noch korrupter und korrumpierter als Berlusconis Italien ist, hat Narrenfreiheit. Den “Spendern” macht es auch nichts aus, dass man sie von Anfang an belogen hat, dass man sich mit gefälschten Bilanzen und Budgets in die EU eingekauft hat und dass man trotz aller bereits verteilten Milliarden weiterhin nur macht was man gerade will.

Internationale Experten und Finanzgenies waren von Beginn an nicht einmal annähernd in der Lage den wahren Bedarf der Griechen zu erkennen, geschweige denn zu berechnen. Dafür werden sie ja auch fürstlich entlohnt und dürfen das Füllhorn frisch gedruckter Euros über die Helenen stülpen. Im Wissen, dass die Scheine nicht einmal den Boden dem sie zugedacht sind berühren werden. Zu stark ist der Wind der das wertvolle Papier sogleich in andere Kanäle und fremde Kassen verwehen wird. Ein Schelm wer böses denkt.

Die nächsten 120 Milliarden werden also zur Versenkung fällig und jeder halbwegs intelligente Mensch weiss, dass dieses “Hilfspaket” auch nicht reichen wird um dieses Land zu retten. In drei Monaten, wenn alle Politiker-, Beamten- und Patengehälter bezahlt sind, geht das Spiel von vorne los. Das Land verbrennt die Kohle schneller als es bis drei zählen kann und sogar Fässer ohne Böden verstopfen wenn man zuviel auf einmal reinsteckt. Aber zum Glück gibt es Banknotendruckmaschinen und den buchhalterischen Begriff “Verlustvortrag”. Den Rest verbucht man unter uneinbringlich und neue Steuern kann man allemal einführen.

Lugners Katzi frisst wieder

Das Haustier der Nation, Richard Lugners “Katzi”, ist also wieder in freier Wildbahn unterwegs. Und weil das so eine Sensation ist, hat das Qualitätsblatt “Österreich” sogleich die schönsten Fotos von Lugners Miau online gestellt damit jeder sehen kann wie gut es ihm geht. Die restlichen 67 kann man sich sparen, oder?

Österreichische Klarheit

Irgendwann, vor ein paar Wochen, hat es in Österreich beim Fussball-Derby zwischen Rapid und Austria einen Platzsturm einer gewissen Anzahl gehirnmassebefreiter Rapid-Fans gegeben. Das hat in Folge zum Abbruch des Spiels geführt und wurde an den Strafsenat zur weiteren “Bearbeitung” und zur Verhängung einer Strafe weiter geleitet. Der amtierende Präsident des Klubs hat darauf ein lebenslanges Stadionverbot für diese Idioten gefordert, was in diesem Fall auch gerechtfertigt ist. So weit, so gut.

Dass allerdings “lebenslang” in den Statuten “maximal zehn Jahre” heisst, ist wieder einmal Beweis dafür, wie daneben man in Österreich ist. Oder besser gesagt, wie kreativ man im Umgang mit Definitionen ist wenn es darum geht viel Lärm um etwas zu machen bei dem am Ende nur ein leiser Furz heraus kommt.

Dolce & Afghaner

Fekter im Bordeaux-Rausch

Die Lebensmittelpreise haben sich “gefühlt” verdoppelt und die Energiekosten fressen den Leuten die letzten Haare vom Kopf. Es gibt tausende Menschen im Land die sich entscheiden müssen ob sie heizen oder essen sollen. Die Arbeitslosenzahlen sind zwar offiziell auf einem Tiefststand, aber auch nur deswegen weil tausende von Leuten in unsinnigste Kurse gesteckt werden damit die Statistik “passt”. Die allgemeine Wirtschaft wird von Experten schön geredet und die Gewerkschaften kämpfen, für die Kameras gestriegelt und geschnäutzt, gegen alles und jeden. Und weil die Zeiten hart sind muss man staatsnahe Betriebe seit Jahrzehnten durchfüttern weil sie sonst in ihre Einzelteile zerfallen würden.

Was für ein Glück wir Österreicher da nur haben, dass endlich eine Finanzministerin im Amt ist die ohne Gnade hart durchgreift. Erst im Innenministerium und jetzt als Monetenhüterin. Die mit brutalstem Einsatz aller ihr zur Verfügung stehenden Mittel versucht dem totalen Super-GAU im Land entgegen zu wirken. Deshalb hat sie jetzt als Sofortmassnahme die Umfärbung des Logos für ihr Ministerium von rot auf bordeaux in Auftrag gegeben. Damit sich was tut im Land der Hämmer. Kann ja nicht ewig so weiter gehen, dass anstehende Probleme einfach negiert und immer wieder auf die lange Bank geschoben werden.

Wer da allerdings den Hammer hat ist offensichtlich und wer sich dabei auch noch auf eine “kostenneutrale” Umstellung beruft, der beweist eigentlich nur mit Nachdruck, wie abgehoben Volksvertreter bereits sind. Aber vielleicht hat Fekter auch nur eine Flasche zuviel des guten Tropfens erwischt. Denn nüchtern dürfte es ihr schwer fallen, ein nachvollziehbares Argument für diese hirnrissige Aktion zu finden.

Bob Dylan ist schuld

Da kommt man irgendwann nach Mitternacht nach Hause (allerliebste Tochter hat Daddy gassi geführt) und denkt, man gönnt sich noch einen Drink und hüpft dann zufrieden in die Federn. Dreht die Kiste auf und surft mal schnell durch die Kanäle und schwupps, landet man auf WDR und findet sich in einer Doku über Bob Dylan, gedreht von Martin Scorsese. Alles nichts wirklich aufregendes, wäre die Doku nicht so toll gewesen und vor allem nicht bis 3 Uhr 40 gelaufen. Ich bin völlig hin heute und definitiv nichts mehr gewöhnt.

Frauen-Fussball

Frauen-Fussball ist so sexy wie Männer die stricken. Wenn sich die Damen der Schöpfung mit weiblicher Grazie dem Ball widmen sieht das einfach bescheuert aus. Wenn sie den Ball wie Männer behandeln haben sie nichts mehr von einer Frau an sich. Es gibt Sportarten die sollten einfach Männern vorbehalten bleiben.

Rote Wirtschaftskompetenz

Unser Bundeskanzler beweist sich wieder einmal in Wirtschaftskompetenz. Wo wären wir ohne soviel Fach- und Sachverstand? Dieser will nämlich mit einer höheren Besteuerung von Transport die “Kluft zwischen Arm und Reich verkleinern”.

Dass diese zusätzlichen Kosten aber von den Transportunternehmen an ihre Abnehmer und diese die Verteuerung an den Endkunden weiter geben (müssen und werden), soweit reicht es dann wieder nicht. Wie auch? Hat ja nie selbst ein Unternehmen mit eigenen Mitteln wirtschaftlich rentabel führen müssen.

Wie hat bereits unser Oberbanker Treichl so treffsicher festgestellt? “Politiker sind blöd.” Irgendwie hat er recht damit. Allein dafür gebührt ihm das doppelte Gehalt.

Arnies Monster & der Peterbilt

Was sich unser vormaliger kalifornischer Governator da mit seinem Fremdhüpfer geleistet hat, kann man nicht mehr wirklich als “Ausrutscher” bezeichnen. Die einzige Ausrede die man eventuell gelten lassen könnte wäre jene, dass es zum Zeitpunkt des Ausbruchs steirischer Urkraft gerade Nacht war und es einen totalen Stromausfall in Kalifornien gab.

Ich meine, dieser Mann hätte doch mit seiner Kohle, seiner Macht und seinen unzähligen anderen Möglichkeiten jederzeit “gratis” etwas in die Hände bekommen können, das nicht einem Monster ähnelt. Ich will ja nicht unhöflich sein, aber eines muss man schon dazu sagen, auch wenn es brutal ist; diese Frau sieht aus als hätte sie einen Frontalzusammenstoss mit einem Peterbilt gehabt. Die Frage ist nur wer von beiden den grösseren Schaden davongetragen hat.

Apotheke am Donaukanal

Wetter ist toll, Börse ist voll. Ich bin dann mal dahin und mache den Donaukanal unsicher.

Max lebt lebenslänglich

War genial, ist genial und wird immer genial bleiben. Max. Ohne Kompromisse.

Biere sind gebunkert

32 Guinness, 12 LöwenWeisse, 6 Paulaner-Weizen, 6 Weihenstephaner, 12 originale Budweiser aus Czeskoslowakien, 6 steirische Puntigamer und 2 Six-Packs Corona sind erfolgreich verbuddelt und vor gefährlicher Strahlung geschützt. Bei 25% Rabatt auf alle Biere muss man zuschlagen. Dafür habe ich mir endgültig mein Kreuz ruiniert und pfeif deshalb auf´s Laufen heute.

Und jetzt mach´ ich mir eine Flasche auf und häng´ die Füsse in den kalten Kübel. Thank god, it´s Friday. Ab jetzt ist Wochenende!

Österreich für Österreich

…sollen sich in ihrem Einigungsdeal zu einer Einigung gekommen haben…


Österreichischer Qualitätsjournalismus vom Allerfeinsten. Mit unterbezahlten, aber bestens integrierten Redaktöhren. Heute in “Österreich”. Das Blatt zu dem sogar die Bild aufschaut.

Marihuana-Power

OH YEAH! Da sage noch einer, dass Gras schlapp und träge macht. So ein Blödsinn!

Ich weiss, wer Du bist

Wer nicht vollkommen blauäugig, naiv und restistent gegenüber jeglicher Form von virtueller Manipulation durchs Leben läuft, dem könnte anhand der neuesten Berichte über Facebook schon etwas flau werden. Ohne in totale Paranoia zu verfallen hat es aber fast schon den Anschein, als wäre Facebook eine gemeinsame “outgesourcte” Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Pentagons, der NSA, des CIA und sonstiger amerikanischer demokratisichernder Organisationen.

Wenn man sich aber einmal überlegt was Unternehmen, Behörden und andere offizielle und “nicht ganz so offizielle” Stellen damit anfangen und vor allem anstellen können (und auch werden), dann ist es wohl besser wirklich alles zu negieren und sich weiter hinter der intelliegentesten aller Ansagen, nämlich jener “wer nichts zu verstecken hat, der hat auch nichts zu befürchten” zu verstecken. Nur die grössten Naivlinge können glauben, dass das wirklich eine sichere Lösung ist. Aber diese intelligenten Köpfe glauben ja auch an den Weihnachtsmann und geben auf Anforderung ihre Kontodaten ein um die AGBs von PayPal zu bestätigen. Selbstverständlich nur zu ihrer Sicherheit.

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

STICHWÖRTER