Cuba, Castro und Chavez

Ärzte hatten beim venezolanischen Staatschef Chavez ein Krebsgeschwür entdeckt weshalb sich dieser nach Kuba, zu seinem fidelen Freund Castro begeben hat. Um sich dort mit Rum und Huren wieder gesund pflegen zu lassen. Angeblich haben die Ärzte das Geschwür entfernt. Dabei dürften sie jedoch übersehen haben, dass das eigentliche, übrig gebliebene Geschwür nach wie vor da ist und sie möglicherweise gesundes Gewebe entfernt haben.

Honig und Barbecue

Gestern wieder einen Kartoffel-Tag eingelegt und mein Motto “Teste täglich Unbekanntes” gepflegt. Ich muss aber zugeben, dass Honig und Barbecue auf Kartfoffeln nicht mein Ding sind. Auf Spareibs sind sie ein Gedicht. Bei den “Scheiben” bleibe ich aber bei meinen vier Favoriten in weiss, gelb, grün und blau.

Vanilleblaue Weinwochen

Leute, die nächsten Wochen werden hart. Seit mein Portal weinquellen.at on air ist, geht es hier zu wie in einem Taubenschlag. Gerade eben ist die nächste Einladung eines Weinhändlers mit der Bitte um Bekanntgabe einer Zustell-Adresse herein geflattert. Ob ich bereit wäre eine Kiste Weine zu “verarbeiten” und die Verkostungsnotizen zu veröffentlichen. Wer kann da schon nein sagen? Mit einem Weissbier in der Hand…

Baden und seine Burgunder

Soeben zur nächsten Weinverkostung eingetroffen. Vom Kaiserstuhl aus Baden, dem südlichsten deutschen Weinbaugebiet. Eine Kiste voller schöner weisser und roter Burgunder, welche zu Deutschlands Spitzenweinen zählen. Da stehen sie nun, bereit zur nächsten Verkostungsrunde. Ich habe bereits leicht erhöhten Speichelfluss.

Klimpergeld

Ab Jänner 2012 soll die neueste Kreation der Zwei-Euro-Münze die Geldbörsen der EU-Bürger füllen. So teilt es zumindest die Münze Österreich in einer Aussendung mit.

Bleibt nur abzuwarten ob ihm Jänner die EU noch steht oder ob 500.000 Tonnen Klimpergeld gleich nach Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und sonstigen “hilfsbedürftigen” Ländern verschifft werden müssen. Die nationalen Notenpressen sind nämlich bereits am Limit ihrer Druckkapazitäten angelangt.

Ready for Take Off

Nach so einem Tag wie heute hilft nur noch eines: Sich einen vierfachen, fetten, torfigen 16 Jahre alten Lagavulin einzuschenken und sich der Virtuosität echter Legenden hinzugeben. Hell yeah, this is music. This is LIFE!

Kabelexplosion

Mir platzen heute noch die Kabel. So nennt man auf wienerisch den Zustand wenn einem die Halsschlagader wegen Ärger zu explodieren droht. Ich bin dank verschiedener “Service-Mitarbeiter”, zu deutsch Call-Center-Trotteln bis jetzt zu genau nichts gekommen. Entweder war man zu blöd um eine bestehende Leitung aufrecht zu halten, oder man wurde, wie so üblich, im Kreis geschickt um am Ende wieder beim ersten zu landen der einem mitteilte, dass man weiter verbunden wird. Es geht gar nicht freundlich zu bleiben ob soviel Blödheit.

Dann streikt das Telefon hier und was hört man vom “Service” in der Hotline. WIR SIND NICHT SCHULD. Aber sie können gerne versuchen sich ein Telefon von wem anderen zu borgen und versuchen ob das funktioniert. Das ist eine Ansage! Dafür verrechnet man ab August eine zusätzliche jährliche Servicegebühr. Dafür hat man dann statt 200 MB 5.000 MB Mailspeicher. Grandios! Genau DAS brauche ich. Für noch mehr Spam! Und statt 50 hat man 250 MB Webspace. WOW. Ich habe zum Teufel meinen EIGENEN Webspace bei meinem EIGENEN Provider mit 24.743 Tetrabyte!

Der Witz ist, dass ich einige Nummern anrufen kann und einge wieder nicht. Also entweder kann ich telefonieren oder nicht. Hat ja bis gestern auch funktioniert und heute ist Funkstille. Wahrscheinlich ist es zu heiss, oder so. Ich dreh´durch hier. Das einzig positive ist, dass meine Kunden dafür Verständnis haben und mich auf Skype anfunken um unsere Geheimnisse besprechen zu können.

Fuck Servicemitarbeiter! Fuck Kundencenter! Am Ende bleibtst du als “Kunde” immer übrig. Dafür hast du die Möglichkeit kostenfrei den bestehenden Vertrag zu kündigen. Nach dem Motto: Akzeptiere es oder verzieh´ dich. Das Problem ist, es ist egal ob du das machst oder nicht, du landest beim nächsten Arschloch der das gleiche Spiel spielt. Es ist zum ausrasten. Ich glaube ich werde doch noch Mitglied bei der sizilianischen Mafia.

Steaks für den Leguan

Was man in Japan mit verseuchten Steaks noch so alles anstellen kann, sieht man in dieser Gameshow. Noch wer Fragen warum die Japsen alle einen an der Waffel haben?

Bank-Verkehr

Zwei- bis dreimal im Jahr besuche ich meine “zahlungsabwicklende” Bank von innen. Man muss ja nicht immer und alles online überweisen. So geschehen auch heute wieder einmal nach langer Zeit. Und siehe da, die Hyänen Hüter der Kundenbesitztümer werden immer erfinderischer im Kampf gegen selbige.

Nachdem die antiquierte Erlagscheinüberweisung erledigt war wollte ich gleich auch noch Geld am Schalter abheben. Wenn ich schon mal da war. Nichts aufregendes sollte man denken. Nicht so in diesem Institut. Ich nenne der Schalterbeamtin den gewünschten Betrag und gebe ihr meine Kontokarte. Diese schreibt die Kontonummer auf den Zettel und schiebt mir selbigen unter die Nase.

Sie: Setzen Sie bitte den Betrag ein.
Ich: Ist das Betragsfeld denn “giftig?”.
Sie: Nein, warum?
Ich: Weil sie den Betrag nicht gleich selbst reinschreiben.
Sie: Das dürfen wir nicht mehr. (Beantwortet natürlich meine eigentliche Frage)
Ich: Und warum nicht?
Sie: Genau genommen dürfte ich nicht einmal die Kontonummer für Sie einfügen. (Wieder eine präzise Antwort auf meine Frage)
Ich: Und warum tun Sie es dann?
Sie: Weil es schneller geht.
Ich: Wenn Sie den Betrag allerdings ebenfalls gleich reinschreiben würden, dann würden Sie noch einmal 1,7 Sekunden sparen.
Sie: Tut mir leid, das sind unsere Vorschriften.
Ich: Das heisst, Sie verletzen diese somit bewusst nur zur Hälfte?
Sie: Warum?
Ich: Na weil Sie ja die Kontonummer eingefügt haben, den Betrag aber nicht.
Sie: Hmm, tut mir leid, das sind unsere Vorschriften.

Ich meine, haben die wirklich noch alle Tassen im Schrank? Ich kann mich erinnern, da war der Job “Bankangestellter” noch ein angesehener und allseits respektierter Beruf. Aber was heute in den Banken arbeitet kann man nur noch als vollständig entmündigte Erfüllungsgehilfen bezeichnen. Wofür die überhaupt noch Gebühren verrechnen dürfen entzieht sich mittelrweilen meinem Vorstellungsvermögen.

Selbstmordrate explodiert in Griechenland

Aktuell gibt es kein aktuelleres Thema als Griechenland. So war gestern zu hören, dass die Selbstmordrate bereits um 30% höher liegt als im vergangenen Jahr. Wenn das so weiter geht muss man den verbleibenden Sklaven nicht 3% sondern 10% ihrer Einkommen wegnehmen um zumindest annähernd die Sparziele zu erreichen. Spätestens in drei Monaten laufen im Hellenenland dann sowieso nur mehr Leichen durch die Gegend. Dann ist dieser Staat nämlich endgültig pleite und es gibt “Zombies” für alle gratis.

Kranke Diktatoren und Kriegsverbrecher

Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass alle in letzter Zeit gefassten Kriegsverbrecher, gestürzten Diktatoren und sonstige nicht ganz zimmerreine Herrscher ganz plötzlich, aufgrund von schweren Krankheiten, vernehmungs- und haftunfähig waren? Schon irgendwie seltsam wie sich Macht- und Anonymitätsverlust auf die Gesundheit auswirkt.

Riesling Reloaded

Einfach köstlich. Ohne Schnörkel. Ein Riesling wie er sein soll. Einfach ein Genuss.

Urlaubs-Tipps von den Experten

Der nächste Urlaub kommt bestimmt. Wie gut, dass uns wenigstens manche Medien dabei helfen schlank durch selbigen zu kommen. So empfiehlt eine österreichische Tageszeitung auf kleine Teller zu setzen. Da geht weniger drauf und somit kann man weniger essen. Die haben allerdings noch nie einen All-Inclusive-Pauschaltouristen bei der Plünderung des Gratis-Buffets beobachtet. Was auf den Teller in der Breite nicht drauf geht wird einfach in die Höhe gestapelt.

Ebenso empfohlen wird gut zu kauen und sogar die Kauzahl von 20 bis 30 Mal pro Ladung wird verraten. Das hilft natürlich ungemein und rettet uns vor Übergewicht. Wenn man allerdings einmal gesehen hat was manche Leute alles auf einmal in sich hinein schoppen, dann fragt man sich wie diese noch kauen sollen. Da hilft nur mehr runter würgen, denn Kaubewegungen sind aufgrund der Ausreizung der physischen Möglichkeiten des Kiefers nicht mehr möglich.

Und dann wird da noch empfohlen auf Alkohol zu verzichten! Der macht betrunken, hat viele Kalorien und macht deswegen dick. Sowas aber auch. Das hätte man natürlich glatt übersehen und wäre in die Kalorienfalle getappt. Wie gut, dass man uns das endlich sagt. Ob die Sondereinheit “Urlaubsredaktion” aber schon einmal beobachtet hat wie sich Pauschalurlauber jeden Abend voll laufen lassen ist zu bezweifeln. Hat man doch grade mal im Urlaub die einzigartige Möglichkeit sich täglich ansaufen zu können ohne am nächsten Tag verkatert zur Arbeit (so man noch welche hat) erscheinen zu müssen. Das muss man doch ausnutzen.

Auf jeden Fall gehe ich mit diesen wertvollen Informationen viel beruhigter in meinen nächsten Urlaub und bin mir absolut sicher, dass ich kein Gramm zunehmen werde. Ich fürchte nur, dass ich vom vielen kauen einen schrecklichen Muskelkater in der Kieferregion bekommen werde. Vielleicht bleibe ich deshalb doch bei Flüssigbrennstoff.

Nachtschicht auf der Insel

Nächtens am Heimweg von der Donauinsel. Nach dem Konzert von Xavier Naidoo und den Söhnen Mannheims. Mit trübem Blick und trüber Linse.

Wenn das Pferd tot ist, steig´ ab

Schon die alten Indianer wussten, dass wenn ihr Gaul sich in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat, es Zeit ist abzusteigen. Dass man aber nicht zwingend aus jeder Weisheit etwas lernen muss, beweist dieser Tage die EU im Falle Griechendlands. Abgesehen davon, dass es sowieso egal ist weil dieser Alptraum schrecklich enden wird, ist es bezeichnend und erschütternd, wie der Hellenen Führungsriege sparen will. Dazu ist im Standard zu lesen:

Je nach Einkommensklasse müssen die Griechen laut Aussage ihres Finanzministers, eine Solidaritätssteuer zwischen ein und vier Prozent ihres Einkommens zahlen. Für alle Minister, Parlamentarier, höhere Beamte und andere gewählte Personen, wie Bürgermeister, soll die Steuer fünf Prozent des Jahreseinkommens betragen.

In diesem Fall geht es aber nicht um diese Aussage an sich, sondern um die Verhältnismässigkeit der Höhe. Bedenkt man, dass ein “normaler” Grieche also um die 2-3% berappen wird müssen, so sind die 5% jener die eigentlich im Grossen und Ganzen für die Misere verantwortlich sind, ein Hohn und ein Schlag ins Gesicht jedes einzelnen. Im Grunde genommen ist es die sicherlich nicht jugendfreie Übersetzung für “Es ist uns scheissegal ob ihr weiter was zum Fressen oder nicht habt. Hauptsache wir selbst verlieren nicht allzuviel”.

Wollten die korrupten Politiker, Beamten und sonstigen Mafiapaten dieses Landes wirklichen Sparwillen beweisen, dann sollten diese einmal die nächsten drei, vier Jahre, auf 20 bis 30% ihrer Einkommen verzichten. DAS wäre ein Zeichen des ehrlichen guten Willens und würde auch entsprechend angenommen werden. Aber die 5% können sie sich schenken. Das ist Verhöhnung pur.

Am Ende aber erstickt Griechenland nicht durch die nächsten Milliardenkredite. Es ist jetzt schon nicht einmal mehr in der Lage Zins und Zinsenszinsen aus seiner Verschuldung bis ans Ende seiner Tage zu bedienen. Bildlich heisst das, dass jeder Euro den man weiter in dieses lecke Wrack steckt nur dazu beiträgt, dass es noch viel schneller untergeht.

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