Karibische Piraten und der Geruch des Rums

Einer der besten Soundtracks ever. Weil Samstag ist und der Rum so gut schmeckt.

Zu sexy für Amerika

In L.A. kommt eine Frau ohne 3XL-Titten nicht weiter und dass die Pornoindustrie dort Milliarden Dollars scheffelt ist in Ordnung. Models müssen Grösse 0 aufweisen, damit sie es auf die “Laufstege & Bühnen” dieser Welt schaffen. Jeder Amerikaner hat das Recht sich zu bewaffnen und Fettsucht wird mit “sugar free sodas” und “low carb burgers” der Kampf angesagt. Sekten dürfen den Denk- und Bewegungsunfähigen Tag für Tag via Fernsehen die Kohle aus der Tasche ziehen und in Las Vegas stört es keinen, dass diese Stadt in einem Jahr so viele Existenzen vernichtet wie Österreich Einwohner hat. Von den Nutten dort rede ich nicht einmal.

Aber wenn es um den “Nachwuchs” geht, der heute schon derartig degeneriert ist, dass sowieso keine Hoffnung mehr besteht, dann wacht man auf und muss ihn um jeden Preis beschützen. Genau deshalb wird dieser Fiat-Werbespot nie einen amerikanischen Haushalt erreichen. Er ist zu “heiss” und die Senderchefs befürchten – wie immer wenn sie die Hüter der fernsehenden Nation raushängen lassen – bei einer Ausstrahlung die Proteste religiöser Gruppen.

Es ist zwar kein Problem den Krieg zur Hauptsendezeit ins Wohnzimmer zu bringen und zu zeigen wie “treffsicher und punktgenau” man strategische und manchmal auch zivile Ziele (oft hat man Pech) dem Erdboden gleich macht, es ist aber völlig unverantwortlich eine schöne Frau zu zeigen die “Mann” den Kopf verdreht. Ich mag Amerika, aber manche Amerikaner sind so derartig bescheuert, dass es wirklich weh tut.

Scharfe Scheiben

Zeit die Füsse hoch zu legen. Was zu erledigen war ist erledigt. Eingekauft ist auch, der Kühlschrank ist wieder voll und ich mach´ jetzt Feierabend. Heute mal mit scharfen Dingern, welche mich im Regal angelacht haben. Dazu ein frisches Bierchen und das war´s dann für heute. Schlimm genug, dass ich das Wochenende durcharbeiten darf. Aber manchmal geht´s nicht anders. Happy Weekend everybody, oder so.

Foggy Friday

Vorsichtig Plan erstellen was heute so angesagt ist. Zu allererst einmal einen zweiten Kaffee zuführen. Sonst wird das nämlich nichts. Wenn ich so aus dem Fenster schaue wird mir auch gleich wieder schlecht. Es ist grau, neblig und vor allem nass. Mein Lieblingswetter, sozusagen. Also werde ich mir jetzt einmal die zweite Bohnenmischung geben und dann wird geschrieben. Dafür ist das Wetter ideal. Schreibwetter in Reinkultur. Nachmittags dann einkaufen gehen und schauen ob die Shoppingmeile auch gut ausgelastet ist. Und am Abend? Mal schauen was der Tag so bringt.

Marketingexperten

Gestern habe ich mich schon darüber beschwert, dass ich es nicht mag wenn die Chefs zum “Vorfühlen” ihre Vorzimmertussi ausschicken um mich abzuchecken. Einfach fragen, dann gibt es eine Antwort und fertig. Im konkreten Fall hat mich das Fräulein aber nur genervt weil sie wollte, dass ich einen PR-Artikel über ein Portal schreibe und dafür einen Gutschein im Wert von sagenhaften 50 Euro bekommen soll. Mit dem ich zwar nichts anfangen kann, ich könnte ihn aber weil Weihnachten ist “ja verschenken”. Echt genial. ICH arbeite kostenlos und beglücke dann auch noch die ANDEREN.

Nachdem ich ihr dreimal geantwortet habe, dass ich prinzipiell nicht für Gutscheine arbeite und Artikel ausschliesslich erst ab 100 Euro schreibe war eine Weile Funkstille um dann mit der Frage zu kommen, wie viele Besucher meine Seite denn so hat. Nachdem ich mitgeteilt hatte, dass sich der Schnitt so um die 25-30 000 Seitenaufrufe pro Monat bewegt kam nach einer halben Stunde ein Mail mit der Feststellung ihres “Chefs”, dass meine Seite bei Alexa ja nur auf dem 10irgendwasmillionsten Rang liegt.

Antwort gab es darauf keine mehr, weil mir soviel Inkompetenz einfach zuwider ist und auf den Keks geht. Dafür liegt sie jetzt im Junk und ich habe wieder meine Ruhe. Hab´ sowieso viel zu viel zu tun hier. I really love Marketingexperten.

Rinderwahn in der EU-Zentrale ausgebrochen

Langsam aber sicher frage ich mich wirklich wo diese Reise hingeht. Jetzt verbietet die EU den unter 16-jährigen sogar schon das Haarefärben. Ich meine, geht´s noch? Was kommt als Nächstes? Müssen Eltern mit einer Verhaftung rechnen wenn ihre Kinder Übergewicht haben oder werden Zahnarztbesuche vepflichtend vorgeschrieben? Bei Nichteinhaltung Streichung der Familienbeihilfe, oder wie?

Es ist zwar den Friseuren verboten den Teenagern die Haare weiter zu färben, es ist aber den Teenagern nicht verboten sich im Handel die Farbe zu kaufen und sich selbst zu verunstalten. Echt genial durchdacht die Geschichte. Ich weiss wirklich nicht was in den kranken Hirnen dieser Bürokraten vorgeht. Die gehören meiner Meinung nach alle mit einem nassen Fetzen aus ihren Sesseln in den sie kleben geprügelt und nach Nordkorea geschickt. Zu ihren Genossen von denen sie sich anscheinend jeden Blödsinn abgeschaut haben. Oder einfach einmal 18 Monate unter Quarantäne gestellt. Wobei, Rinderwahn ist ja nicht heilbar. Ergo, bin ich für eine kontrollierte Notschlachtung. Idioten!

Einfach unverständlich

Wie es aussieht werde ich heute irgendwann mit den “Nacharbeiten” der Messe in Nürnberg fertig. Wird auch Zeit weil sonst alles andere in Rückstand geraten würde. Aber so ist das nun mal und es macht ja auch Spass. Was aber das wirklich Perverse an solchen Events ist, ist der Umstand, dass man zwar 150 Weine verkostet, aber insgesamt gerade einmal 1 Achtel Wein getrunken hat. Ich habe eigentlich zwei Tage nur gerochen (auch das hängt sich rein), genippt, geschmeckt und wieder ausgespuckt. Das erste 1/2 Achtel habe ich am Freitag um 21 Uhr, bevor ich wieder ins Hotel zurück fuhr, in aller Ruhe und mit Genuss getrunken. Im Hotel habe ich mir dann ein wohlverdientes Weissbier gegönnt :-) Das Zweite genehmigte ich mir dann am Samstag um 17 Uhr, bevor es wieder heimwärts ging, mit dem “Hausherrn” auf einer Gartenbank zwischen zwanzig Oldtimern.

Wenngleich es auch kein Honiglecken ist sich durch so viele ausgezeichnete Weine nur “durchriechen” zu dürfen, so erschreckend ist es mitansehen zu müssen, dass manche Menschen solche Events einzig als Anlass dazu nehmen, sich rücksichtslos ein Glas nach dem anderen hinter die Binde zu kippen und bereits mittags jenseits von Gut und Böse zu sein. Zwar keine Ahnung davon was sie eigentlich trinken, aber Hauptsache es “wirkt”. Ich werde solche Leute nie verstehen.

Kranführer gesucht

Es gibt Tage, da brauche ich einfach einen Kran um aus dem Bett zu kommen. Und wenn es draussen dann auch noch recht düster nur grau ist, dann ist es ganz schlimm. Ich glaube ich werde heute den Kaffee aus dem Kübel trinken und einfach solange schreiben bis ich vom Stuhl falle oder die Tastatur aufgibt. Mal schauen, was das heute wird.

Studentenfutter, Sex und wilde Katzen

Habe ich schon erwähnt, dass dieser Montag nur für Fortgeschrittene ist? Ja? Gut! Jetzt isser nämlich vorbei und ich habe gefühlte 417 Kilometer in den Beinen. Von Mittag an bis jetzt durch die Stadt gelaufen um nötige und unnötige Dinge zu erledigen. Die unnötigen waren die angenehmeren. Ist irgendwie auch logisch, oder?

In der Fetzenfestung war etwas zum umtauschen, beim Optiker musste ich warten, in der Fischbude habe ich einer Languste den Schwanz abgebissen und im Illy habe ich mir einen … na was wohl … einen Illy Espresso verabreicht. Kurz, heiss, dunkelschwarz und stark wie ein Wrestler. Und weil Butlers gleich daneben ist bin ich dort natürlich auch noch rein gefallen. Ich kommme bei der Hütte irgendwie nie vorbei. Dann ist mich das hier angesprungen und hat mich angebettelt es mitzunehmen. Und da allerliebste Tochter ja studiert ist die Message angekommen und schwups, war es in der Tasche.

Wenn sie mich dann fragt ob das ein vorsichtiger Hinweis darauf ist, dass ich vielleicht die Alimente kürze würge ich sie :-)

Am Heimweg dann noch den Einkauf erledigt, nach dem Wochenende in Nürnberg ist hier tote Hose in der Dose, und noch auf die Post gedüst. Die Pakete abholen welche die Irren statt mit DPD mit der Post geschickt haben. Auf dem Weg dorthin bin ich dann über eine wilde Katze gestoplert. Wenn ich mir das so recht überlege, dann ist das ab einem gewissen Alter durchaus eine Überlegung wert. Vielleicht sogar auch schon früher. Ist sowieso überbewertet.

Und jetzt werfe ich die Füsse auf die Kiste und lass den Rest einfach liegen. Ich hab´ für heute die Schnauze voll. Morgen ist auch ein Tag. Cheers!

Montag für Fortgeschrittene

Wenn es etwas gibt worauf ich voll abfahre, dann sind das die zwei Tage nachdem ich wieder von einer Messe zuhause bin. Zuerst will man alles setzen lassen und noch einmal im Geiste durchgehen und dann geht es los. Hundert Mails sind zu schreiben, tausendmal “danke” ist zu sagen, Vereinbarungen gehören geschrieben, alles gehört natürlich individuell und persönlich verfasst. Nix mit Standardbrief und ab in den Äther. Man will und darf ja nicht den Anschein erwecken, dass alles aus der Tube kommt. Es wird telefoniert, im Briefkasten liegen Paketzettel weil die Post ja nicht neuerlich zustellt und ich mir deswegen die Kisten selber abholen kann. Wozu schreibe ich in den Mails auch extra rein, dass man bitte NUR mit Paketdienst und NICHT mit der Post die Ware senden soll? Genau, damit die Post was bringt und man es sich am Ende selbst abholen kann. Alles klar? Von der Mailbox ganz zu schweigen. Wozu hat man einen Automailer eingestellt und eine Nachricht hinterlassen die informiert, dass ich nicht da, sondern weg bin? Genau. Damit man um dringend Antwort bittet, wenn geht noch bevor man wieder zuhause ist. Lauter IRRE!

Und trotzdem liebe ich es. Genau das braucht man ab und zu, genau das hält das Blut in Wallung und das Beste ist: es war nicht nur köstlich was das Essen und das Trinken angeht, ich habe für 2012 so ziemlich alle Sortimente die ich wollte unter Dach und Fach und werde in den nächsten paar Wochen an die hundert Wundertropfen aus Italien, Frankreich, Südtirol, Österreich und Portugal erhalten. 2012 ist ziemlich durch und für 2013 nehme ich dann gerne wieder etwas an :-)

Über Urlaube brauche ich mir auch keine Sorgen mehr machen da ich von vier Weingütern definitve Einladungen erhalten habe “mal zu kommen und ein wenig zu bleiben”. Nach Montepulciano, ins Dourotal nach Portugal, auf die Insel Porquerolles in der Provençe und nach Sizilien. Die Einladungen in Österreich erwähne ich hier gar nicht. Herz was willst Du mehr. Sieht fast so aus als würde das Projekt weinquellen.at funktionieren.

Und jetzt werde ich weiter auf die Tastatur einhämmern, damit ich nachmittags den Rest der unerledigten Erledigunen unter eine Haube kriege. Der Montag ist ein Wahnsinn!

Nürnberger Nachlese

Gestern um Mitternacht geschlaucht heimgekehrt und tot in die Kiste gefallen. Heute den Nachbericht geschrieben und vor Minuten endlich fertig geworden. Jetzt gibt es eine Pause, dann eine Pizza und dann steht ein toller Wein zur Verkostung am Programm. Ein IGT Frappato aus Sizilien.

Zur Messe selbst soviel vorab am Sonntagabend: Es gab Autos, es gab Käse und es gab Wein. Natürlich gab es noch viel mehr, aber das alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Das Wochenende war perfekt, ich habe 150 grandiose Weine verkostet, wurde von einem meiner Lieblingswinzer mit einem Geschenk überrascht (er hinterliess mir einfach sechs seiner besten Weine an der Hotelrezeption) und für eine Vielzahl von Winzern werde ich 2012 komplette Sortimentsverkostungen durchführen.

Wer mehr erfahren will, kann das im “druckfrischen” Nachbericht tun und sich Einblicke und Impressionen von diesem aussergewöhnlichen Event holen. Hier ein paar Eindrücke zum Gusto holen:

Espresso-Zwischenstopp

Heute noch ein paar Sachen erledigt, ein wenig eingekauft und am Heimweg einen Zwischenstopp bei einem obligatorischen Espresso eingelegt. So muss das sein, so macht das Spass. Und jetzt lass ich den Abend einfach Abend sein und mach einen auf faul.

Küss mich, Angie

Also ich weiss ja nicht warum sich die Leute schon wieder so über die Benetton-Werbung aufregen. In Wirklichkeit stecken doch gerade diese beiden viel tiefer ineinander als es Olivero Toscani jemals zeigen könnte. Credit: FABRICA

Credit: FABRICA

2 Tage, 400 Weine und jede Menge Spezereien

Alle Geräte hängen an der “Tankstelle” um genug Saft für die nächsten zwei Tage zu haben. Kamera saugt Strom aus der Leitung, das iPhone signalisiert mir gerade, dass es “fertig” ist und das Notebook hängt sowieso bis zum Abstecken an der Dose. Was vergessen aufzuladen? Vielleicht mich. Erst einen Kaffee in den Venen und der zweite bruzzelt gerade. Und weil ich nicht dazu gekommen bin einem Freund das versprochene Paket zu schicken werde ich dieses mit nach Nürnberg nehmen und von dort aufgeben. Dann ist das sogar ein “innerdeutscher” Versand und sollte dementsprechend auch schneller gehen. Hat doch alles seine Vorteile.

Hier wird heute noch gebügelt und gepackt und dann ist nur noch zu entscheiden ob ich ein paar Stunden mützeln gehe oder einfach durchmache. Ich will nämlich nicht um 3:50 Uhr in der Früh aus dem warmen Bett. Irgendwo sind Grenzen. Gott sei Dank ist genug Kaffee im Haus. Wein und Spezereien gibt es erst morgen.

Karibik im Glas

Genau das Richtige für einen bitterkalten Vorwinterabend in da shack. Wenn Havana schon so weit entfernt ist, dann wärmt wenigstens sein Gold im Glas das Herz. Salud!

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

STICHWÖRTER