2012 – Verplant bis an die Decke

Das Jahr 2012 ist durch. Verplant bis an die Decke und mit allerfeinster Ware.

Confirmed:
Montepulciano, Italien
Ilbesheim, Deutschland
Porquerolles, Frankreich
Desenzano del Garda, Italien
Welgersdorf, Österreich
Vittoria, Sizilien

Waiting for confirmation:
Gols, Österreich
Castelnau-de-Guers, Frankreich
Kaltern, Südtirol
Grosshöflein, Österreich
Courthézon, Frankreich
Grosseto, Italien
Riquewihr, Frankreich
Wallis, Schweiz
Castellina in Chianti, Italien
Wiltingen, Deutschland

Von mir aus kann es losgehen. Muss nur noch die Lagerkapazitäten erweitern.
Update: Wallis (CH) und Castelnau-de-Guers (F) confirmed.

Menschenfreund per Gerichtsurteil

Jeder gewöhnliche Ladendieb wird in der Regel verurteilt, zu einer Geldstrafe verdonnert oder sogar eingesperrt. Beachtung und Aufmerksamkeit welcher Art auch immer, findet er mit Sicherheit nicht. Anders ist das aber wenn man Walderdorff heisst und einen entsprechenden Promi-Status hat. Ja, es geht hier um die Gräfin, die aufgrund vollständiger Überarbeitung ein Blackout hatte und deshalb einen halben Kosmetikladen mitgehen hat lassen. Weil Sie angeblich so furchtbar ausgesehen hat.

Besagte Dame der Gesellschaft wurde zu 60 Stunden Sozialdienst verdonnert, welchen Sie jetzt unter grossem medialen Getöse in einem Obdachlosenhaus angetreten hat. So macht man mit einem verurteilten Straftäter eine perfekte PR-Kiste und verdient dabei sogar noch Kohle. Mitleid haschend bezeugt die Gräfin, dass Sie im Zuge der “Verbüssung” ihrer Strafe “die Einsamkeit der Menschen durchbrechen” wolle und setzt noch oben drauf, dass sie sich drüber “freut, etwas Gutes tun zu können“.

“Liebe Gräfin! Kein Mensch hat sie bis jetzt daran gehindert Gutes zu tun. Sie hätten deshalb nicht extra zur Ladendiebin werden müssen. Dann hätten Sie jedoch keine Presse gehabt und keiner würde mitbekommen welch guter Mensch Sie doch sind. Für Ihr vorbildliche “Leistung” zu welcher Sie verurteilt diese zu erbringen worden sind, überreiche ich Ihnen eine Probepackung Gesichtscreme und ein Fläschchen Duftwasser. Damit Sie nie mehr schlecht aussehen müssen und den Geruch von Vetternwirtschaft besser überdecken können.”

Mit dem Rivalen ins Bett gehüpft

Ich gestehe, ich habe gesündigt! In grenzenloser Gier habe ich mich mit dem Rivalen ins Bett gelegt um meine niederen Instinkte zu stillen. Man streue Salz über mein Haupt.

Verflucht & zugenäht

Verflucht seid ihr alle! Bis in alle Ewigkeit und dürsten sollt ihr unentwegt! Amen!

Life´s a bitch

Bei allem was man erreicht, bei allem womit einen das Leben beglückt und bei allem was einen letztlich ‘erfolgreich’ gemacht hat, gibt es keinen schöneren Lohn als zu sehen, wie man mit ein wenig Barmherzigkeit Freude und Tränen in die Gesichter derer zaubern kann, die vom Leben mit Füssen getreten wurden. (vanilleblau)

Drachentöter & Monsterjäger

Kann man als Vater seiner Tochter etwas abschlagen? Schwer, behaupte ich mal. Ist es schon eine echte Herausforderung einer schönen Frau einen Wunsch abzuschlagen, so ist das bei der eigenen Tochter noch viel schwieriger. Und so habe ich mich von ihr überreden lassen auch einmal online mit ihr zu “spielen”. Und das auf meine alten Tage :-)

Also habe ich mich unter ihre Aufsicht begeben und mich in die Welt von Shaiya entführen und darin “ausbilden” lassen. Ich gehöre zwar nicht unbedingt zur Zielgruppe der Online-Rollenspieler weil ich a) wirklich andere Interessen und b) vor allem anderes zu tun habe, aber, und das ist der unbezahlbare Vorteil wenn man Kinder hat, man bleibt durch sie “am Ball” und lernt immer Neues kennen. Gerade was das Internet angeht haben wir beide immer wieder unsere “Grabenkämpfe” auszutragen. Ich, aufgrund meiner ständigen “Arbeitsbeziehung”, bereits mit einer entsprechend ausgebildeten Paranoia behaftet und sie, aufgrund ihrer Jugend, mit einer erschreckenden aber auch so typischen Gleichgültigkeit gegenüber allen persönlichkeitsrelevanten “Begleiterscheinungen” die das Medium Internet, im speziellen das Thema “Social Life” so mit sich bringt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Also habe ich mich dieser Tage mit ihr und ihrem Freund hingesetzt und einmal versucht mich in dieser Welt zurecht zu finden. Ist ja nicht so einfach wenn man wie ich, was Onlinespiele betrifft, der absolute aber leider ungekrönte Super-DAU ist. Hey, ich habe diese Entwicklung wirklich vollständig übersprungen. Irgendwie bin ich auch nie dazu gekommen. Irgend eine Ausrede braucht man doch, oder? Also!

Wie auch immer, irgendwie hat mir dieser Ausflug in eine andere Welt sogar gefallen und ich hatte zum ersten Mal wirklich das Gefühl nicht ich selbst zu sein. Obwohl, das habe ich auch ohne Online-Rollenspiele öfter. You know what I mean? Great! Alles in allem verstehe ich jetzt nach diesem “Ausflug” Leute ein wenig besser die sich in virtuelle Welten begeben und sich dort entspannen, austoben, wieder finden, neu finden oder sogar neu ERfinden. Die aus dem Alltag flüchten um sich eine Abwechslung zu verschaffen die man im täglichen Leben nicht finden kann und sich in eine Phantasiewelt verabschieden, wo sie das sein können was sie wollen.

Ich habe jedenfalls meine Zeit in Teos sehr genossen und werde sicher wieder das eine oder andere Mal einen Ausflug dorthin machen. Ohne Töchterchen. Vielleicht schiess´ ich ihr ja einen Drachen welchen wir dann zuhause grillen. Oder ich leg´ ihr ein Monster unter den Christbaum. Mal schauen was sich so ergibt.

Glühwein, WHAM und Weihnachtskarten

So, der zweite Kaffee ist eingenommen und jetzt geht´s ans Tageswerk. Nächste Woche, genau genommen ab Donnerstag, geht es offiziell los mit dem Weihnachtswahnsinn. Dann ist der 1. Dezember und es werden wieder jeden Tag die Türen aus den unterschiedlichsten Kalendern gerissen. Oft auch zwei. “Die Neugier is a Hund”, sagen wir bei uns hier. Gerade läuft wieder der Schinken “…and so this is christmas…” im Radio. Irgendwie einer der ganz wenigen Xmas-Songs die ich mag. Alles, nur nicht WHAM, bitte!

Ab morgen werden dann schon mal die Weihnachtsgrusskarten vorgearbeitet, damit sie dann in einem Aufwaschen an Kunden, Freunde und andere Haustiere verschickt werden können. Ja, ich verschicke richtige Weihnachtskarten. Aus Papier. Mit meiner eigenen Handschrift Klaue drin. Und mir geht der Umweltschutz dabei ziemlich am Hintern vorbei. Ich finde es einfach persönlicher als seelenlose e-mails zu versenden von denen sowieso jeder mindestens 497 bekommt. Ohne den üblichen zusätzlichen Junk.

Hier wird also gebastelt ab morgen. Der Vorteil davon ist, dass ich mich dann ab Donnerstag den wirklich wichtigen Dingen kann. Nämlich die Christkindlmärkte abzugrasen und Stichproben der ausgeschenkten Punsch- und Glühgetränke zu nehmen. Man kann da nie vorsichtig genug sein. Vielleicht fange ich auch schon heute damit an.

Karibische Piraten und der Geruch des Rums

Einer der besten Soundtracks ever. Weil Samstag ist und der Rum so gut schmeckt.

Zu sexy für Amerika

In L.A. kommt eine Frau ohne 3XL-Titten nicht weiter und dass die Pornoindustrie dort Milliarden Dollars scheffelt ist in Ordnung. Models müssen Grösse 0 aufweisen, damit sie es auf die “Laufstege & Bühnen” dieser Welt schaffen. Jeder Amerikaner hat das Recht sich zu bewaffnen und Fettsucht wird mit “sugar free sodas” und “low carb burgers” der Kampf angesagt. Sekten dürfen den Denk- und Bewegungsunfähigen Tag für Tag via Fernsehen die Kohle aus der Tasche ziehen und in Las Vegas stört es keinen, dass diese Stadt in einem Jahr so viele Existenzen vernichtet wie Österreich Einwohner hat. Von den Nutten dort rede ich nicht einmal.

Aber wenn es um den “Nachwuchs” geht, der heute schon derartig degeneriert ist, dass sowieso keine Hoffnung mehr besteht, dann wacht man auf und muss ihn um jeden Preis beschützen. Genau deshalb wird dieser Fiat-Werbespot nie einen amerikanischen Haushalt erreichen. Er ist zu “heiss” und die Senderchefs befürchten – wie immer wenn sie die Hüter der fernsehenden Nation raushängen lassen – bei einer Ausstrahlung die Proteste religiöser Gruppen.

Es ist zwar kein Problem den Krieg zur Hauptsendezeit ins Wohnzimmer zu bringen und zu zeigen wie “treffsicher und punktgenau” man strategische und manchmal auch zivile Ziele (oft hat man Pech) dem Erdboden gleich macht, es ist aber völlig unverantwortlich eine schöne Frau zu zeigen die “Mann” den Kopf verdreht. Ich mag Amerika, aber manche Amerikaner sind so derartig bescheuert, dass es wirklich weh tut.

Scharfe Scheiben

Zeit die Füsse hoch zu legen. Was zu erledigen war ist erledigt. Eingekauft ist auch, der Kühlschrank ist wieder voll und ich mach´ jetzt Feierabend. Heute mal mit scharfen Dingern, welche mich im Regal angelacht haben. Dazu ein frisches Bierchen und das war´s dann für heute. Schlimm genug, dass ich das Wochenende durcharbeiten darf. Aber manchmal geht´s nicht anders. Happy Weekend everybody, oder so.

Foggy Friday

Vorsichtig Plan erstellen was heute so angesagt ist. Zu allererst einmal einen zweiten Kaffee zuführen. Sonst wird das nämlich nichts. Wenn ich so aus dem Fenster schaue wird mir auch gleich wieder schlecht. Es ist grau, neblig und vor allem nass. Mein Lieblingswetter, sozusagen. Also werde ich mir jetzt einmal die zweite Bohnenmischung geben und dann wird geschrieben. Dafür ist das Wetter ideal. Schreibwetter in Reinkultur. Nachmittags dann einkaufen gehen und schauen ob die Shoppingmeile auch gut ausgelastet ist. Und am Abend? Mal schauen was der Tag so bringt.

Marketingexperten

Gestern habe ich mich schon darüber beschwert, dass ich es nicht mag wenn die Chefs zum “Vorfühlen” ihre Vorzimmertussi ausschicken um mich abzuchecken. Einfach fragen, dann gibt es eine Antwort und fertig. Im konkreten Fall hat mich das Fräulein aber nur genervt weil sie wollte, dass ich einen PR-Artikel über ein Portal schreibe und dafür einen Gutschein im Wert von sagenhaften 50 Euro bekommen soll. Mit dem ich zwar nichts anfangen kann, ich könnte ihn aber weil Weihnachten ist “ja verschenken”. Echt genial. ICH arbeite kostenlos und beglücke dann auch noch die ANDEREN.

Nachdem ich ihr dreimal geantwortet habe, dass ich prinzipiell nicht für Gutscheine arbeite und Artikel ausschliesslich erst ab 100 Euro schreibe war eine Weile Funkstille um dann mit der Frage zu kommen, wie viele Besucher meine Seite denn so hat. Nachdem ich mitgeteilt hatte, dass sich der Schnitt so um die 25-30 000 Seitenaufrufe pro Monat bewegt kam nach einer halben Stunde ein Mail mit der Feststellung ihres “Chefs”, dass meine Seite bei Alexa ja nur auf dem 10irgendwasmillionsten Rang liegt.

Antwort gab es darauf keine mehr, weil mir soviel Inkompetenz einfach zuwider ist und auf den Keks geht. Dafür liegt sie jetzt im Junk und ich habe wieder meine Ruhe. Hab´ sowieso viel zu viel zu tun hier. I really love Marketingexperten.

Rinderwahn in der EU-Zentrale ausgebrochen

Langsam aber sicher frage ich mich wirklich wo diese Reise hingeht. Jetzt verbietet die EU den unter 16-jährigen sogar schon das Haarefärben. Ich meine, geht´s noch? Was kommt als Nächstes? Müssen Eltern mit einer Verhaftung rechnen wenn ihre Kinder Übergewicht haben oder werden Zahnarztbesuche vepflichtend vorgeschrieben? Bei Nichteinhaltung Streichung der Familienbeihilfe, oder wie?

Es ist zwar den Friseuren verboten den Teenagern die Haare weiter zu färben, es ist aber den Teenagern nicht verboten sich im Handel die Farbe zu kaufen und sich selbst zu verunstalten. Echt genial durchdacht die Geschichte. Ich weiss wirklich nicht was in den kranken Hirnen dieser Bürokraten vorgeht. Die gehören meiner Meinung nach alle mit einem nassen Fetzen aus ihren Sesseln in den sie kleben geprügelt und nach Nordkorea geschickt. Zu ihren Genossen von denen sie sich anscheinend jeden Blödsinn abgeschaut haben. Oder einfach einmal 18 Monate unter Quarantäne gestellt. Wobei, Rinderwahn ist ja nicht heilbar. Ergo, bin ich für eine kontrollierte Notschlachtung. Idioten!

Einfach unverständlich

Wie es aussieht werde ich heute irgendwann mit den “Nacharbeiten” der Messe in Nürnberg fertig. Wird auch Zeit weil sonst alles andere in Rückstand geraten würde. Aber so ist das nun mal und es macht ja auch Spass. Was aber das wirklich Perverse an solchen Events ist, ist der Umstand, dass man zwar 150 Weine verkostet, aber insgesamt gerade einmal 1 Achtel Wein getrunken hat. Ich habe eigentlich zwei Tage nur gerochen (auch das hängt sich rein), genippt, geschmeckt und wieder ausgespuckt. Das erste 1/2 Achtel habe ich am Freitag um 21 Uhr, bevor ich wieder ins Hotel zurück fuhr, in aller Ruhe und mit Genuss getrunken. Im Hotel habe ich mir dann ein wohlverdientes Weissbier gegönnt :-) Das Zweite genehmigte ich mir dann am Samstag um 17 Uhr, bevor es wieder heimwärts ging, mit dem “Hausherrn” auf einer Gartenbank zwischen zwanzig Oldtimern.

Wenngleich es auch kein Honiglecken ist sich durch so viele ausgezeichnete Weine nur “durchriechen” zu dürfen, so erschreckend ist es mitansehen zu müssen, dass manche Menschen solche Events einzig als Anlass dazu nehmen, sich rücksichtslos ein Glas nach dem anderen hinter die Binde zu kippen und bereits mittags jenseits von Gut und Böse zu sein. Zwar keine Ahnung davon was sie eigentlich trinken, aber Hauptsache es “wirkt”. Ich werde solche Leute nie verstehen.

Kranführer gesucht

Es gibt Tage, da brauche ich einfach einen Kran um aus dem Bett zu kommen. Und wenn es draussen dann auch noch recht düster nur grau ist, dann ist es ganz schlimm. Ich glaube ich werde heute den Kaffee aus dem Kübel trinken und einfach solange schreiben bis ich vom Stuhl falle oder die Tastatur aufgibt. Mal schauen, was das heute wird.

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

STICHWÖRTER