Reisepass mit Mehrwert

Heute ist es soweit. Heute werde ich gechipt, man nimmt meine Fingerabrücke und man speichert mich bis an mein Lebensende in der IDSA (International Database of Suspicious Aliens), der internationalen Gefahrenkartei generalverdächtiger Personen. Dafür darf ich auch noch 76 Euro als Aufwandsentschädigung beisteuern. Und alles nur weil ich einen neuen Reisepass brauche. Ich weiss nur eines; wenn ich das Land, und ich sage bewusst das Land und lasse seine paranoiden und faschistoiden Lenker aussen vor, nicht so fantastisch fände, dann könnten mich die USA schon lange am Arsch lecken. Die sind nämlich vom ‘land of the free’ so weit entfernt wie ich vom Mond.

Das Ende von DHL

Geschafft! Mein Lieferant hat DHL heute endgültig rausgeschmissen. Zumindest was diese Chaosbude als Versandpartner nach Österreich betrifft. Am 25.2. habe ich eine Bestellung aufgegeben, am 6.3. habe ich urgiert und heute habe ich erfahren, dass die Bestellung korrekt am 26.2. an mich versendet wurde. Nur, erhalten habe ich nichts. Was jetzt schon zum dritten Mal passiert. Und jetzt, nach dem heutigen Telefonat reichte es meinem Lieferanten endgültig und er hat diese Stümpertruppe von DHL einfach von der Landkarte genommen. So und nicht anders lernen Unternehmen wie es nicht geht.

Erinnerungen an Beirut

Gestern bei der geschätzten Cassy gesehen. Das erinnerte mich sofort an die Zeit als ich eine Freundin in Beirut hatte. Nadine war ihr Name und eine echte arabische Perle war sie. Warum sonst sollte ich freiwillig zwischen Wien und Beirut hin und herfliegen? Ist jetzt auch schon wieder 10 Jahre her. Mann, die Zeit ist auch nichts mehr wert. Aber immerhin bin ich in den Genuss mehrerer solcher ‘Privataufführungen’ gekommen. Wer kann das schon von sich behaupten? Wenn das ihre Eltern gewusst hätten.

Wie wahr…

Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun. (Orson Welles)

Das Musik-Ding

Ohne Musik geht bei mir gar nichts. Soviel ist sicher und wenn mir je jemand jemals den Stecker aus der Dose zieht, dann gehe ich ein wie eine ungegossene Pflanze. Ich höre so ziemlich alles quer durch den Gemüsegarten, solange keine Volksmusik, Schlager, Operette, Humtatagehupe oder ähnliche ohrenschädigende Klänge aus den Boxen tönen. Da bevorzuge ich dann lieber Stille oder werfe die Kiste die sich TV nennt an. Da mich aber neben der Musik auch Hintergründe, Tourneen, Veranstaltungen und sonstiges rund um den oder die Künstler interessieren, stöbere ich entsprechend viel im Netz herum.

Gestern bin ich dann irgendwie auf eine Seite gestossen die sich mushp nennt und die noch ziemlich neu aussieht. Eine Seite die mit interessanten Infos rund um Künstler, Bands, Konzerte und vielem mehr einen recht passablen Eindruck macht und Musiskbegeisterte und -interessierte anspricht. Was mir persönlich daran gefällt ist die Darstellung der Informationen und die übersichtliche Gestaltung selbiger. Nicht nur endlose Termine und Schlagzeilen in Listenform, sondern wirklich augferäumt und übersichtlich zu jedem Event ein eigener Eintrag. Mit Terminen, Hörbeispielen, aktuellen Informationen und allem was man in Kurzform weitergeben kann. Zudem gibt es noch Musikkleinanzeigen für Musiker, Musikinstrumente, Bands, Produzenten, etc. was gut in das Konzept der Seite passt. Zusätzlich bietet mushp.de neben den allgemeinen Konzert- und Verantsaltungsinfos auch Künstlern die Möglichkeit sich zu präsentieren, und zwar in Form von eigenen Profilen. Diese können mit Bildern, Musik und Texten erstellt werden und bieten so den Besuchern die Gelegenheit sich auch über bis jetzt wenig bis gar nicht bekannte Künstler oder Bands zu informieren. Keine schlechte Idee finde ich.

Die Seite ist zwar wie gesagt noch am Anfang, aber das Konzept dahinter sieht vielversprechend aus. Ich denke, dass diese Plattform gerade für junge unbekannte Künstler eine interessante Alternative sein kann um sich selbst ein wenig mehr, ohne Kosten, an die Öffentlichkeit zu bringen. Wenn die Frequenz der Informationsbereitstellung entsprechend hoch und vor allem qualitativ ansprechend bleibt, dann ist diese Verbindung durchaus vielversprechend und könnte zahlreiche Freunde finden.

In der Suppe liegt die Kraft

Nachdem hier wieder irgendwie der Winter eingekehrt ist, habe ich mir heute eine scharfe Suppe gebruzzelt. So richtig deftig, mit Fleisch, Pepperoni und sonstigem Zeugs drin. Dazu ein schönes tschechisches Bierchen. Und jetzt wird gefaulenzt. Denn morgen darf ich an Töchterchens Webseite schrauben. Feierabend ist! Cheers.

Stromverbrauchskostensparformel

Da habe ich sie nun, die Gas- und Stromabrechnung. Und was steht drauf? Einerseits Gutes, andererseits weniger Gutes. Zum einen habe ich bei Gas um 689 kWh weniger verbraucht als voriges Jahr (habe ich tatsächlich weniger gekocht?). Da das aber entgegen den Erwartungen des Energieversorgers ist, setzt es dafür natürlich eine Strafe, die sich in Form einer Nachzahlung auf dem Papier präsentiert. Eine Nachzahlung von genau … 0,87 Euro! So sieht also die Verbilligung von Energie aus wie sie unsere Stadtväter immer gerne verkündigen. Weniger verbrauchen, mehr zahlen. Vielleicht sollte ich überhaupt alle Stecker ziehen. Dann bleiben die Kosten wenigstens gleich. Das Porto für den Brief kostet übrigens 90 Cent, nebenbei bemerkt.

Die wahren Verbrecher sind die Eltern

Nur mit einer Steuererhöhung auf Cola und Hamburger ist es nicht getan. Meine Meinung ist, dass Eltern die nichts dagegen unternehmen und es zulassen, dass ihre Kinder so aussehen wie auf dem Bild, die dreifachen Beiträge zur Krankenversicherung zahlen müssten. Wer keine hat der sollte jährlich 400 Stunden Pflegedienst in Spitälern aufgebrummt bekommen. Zusätzlich eine Vorstrafe wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit schwerer Langzeitschädigung. Danach darf er alle zwei Monate bei einem Psychologen (um seine Störungen) und bei einem Ernährungsexperten antanzen und solange Fortschritte bei der “Rückführung’ seines essgestörten Kindes nachweisen, bis sein vollgefressener Fettklops wieder normale Cholesterin- und Triglyzeridwerte aufweist.

Genetisch oder krankheitsbedingte Ausnahmen mag es und wird es immer geben, aber sowas gehört einfach nur abgestraft. Eltern haben Pflichten und wenn sie diese nicht wahrnehmen, dann sollten nicht ihre eigenen Kinder die Opfer sein und ein Leben lang darunter leiden müssen. Denn von alleine frisst sich ein Kind im Vor- und Volksschulalter nicht das Fett bis unters Kinn hinauf.

Der Kunde ist König

I’m happy to be of assistance.

Nur blöd wenn man genau weiss, das der Kunde trotzdem ein Arschloch ist und bleibt.

Spezialauftrag

Wenn man seinem Kind einmal einen Einblick in den Frontend-Bereich auf seinem Server gewährt und es dann auch noch einen Blick in das Backend werfen lässt, weil es wissen will wie das so funktioniert mit einer Webseite, dann darf man sich nicht wundern, wenn man eine halbe Stunde später einen neuen Auftrag in der Tasche hat. Nämlich den zum Bau einer kostenlosen Webseite für den hauseigenen Nachwuchs.

So geschehen gestern, als wir zum wiederholten Mal über das Internet und den damit verbundenen Regeln, Gefahren, Vorteilen, Nachteilen und was weiss ich noch was geskypt haben. Es ist immer wieder erschütternd mit welcher Naivität und Sorglosigkeit die Kids mit dem “Werkzeug” Internet umgehen und wie wenig sie sich um irgendwas Gedanken machen. Sie sehen im Grunde nur eine tolle Webseite und glauben die Welt ist einfach bunt und ein Bonbongeschäft. Was im Hintergrund abläuft interessiert sie nicht. Und da sie natürlich wie die meisten Kids im Fetzenbuch aktiv ist, haben wir da so ein paar “Reibungsflächen” die aufgrund von Wissen auf der einen und Realitätsverweigerung auf der anderen Seite entstehen. So ist das nun einmal.

Am Ende haben wird dann jedenfalls vier Stunden lang diverse Entwürfe ent- und wieder verworfen und nachdem ich ihr dann gesagt habe, dass es jetzt an ihr liegt mich mit Texten und Bildern zu versorgen, war sie überrascht, dass die Seite nicht schon morgen fertig und online ist :-) Alleine die Tatsache, dass Form der Funktion folgt und nicht umgekehrt sorgte schon für Staunen. Sie habe zwar ein Bild der Seite im Kopf und wisse wie die Seite in etwa aussehen soll, so leicht gedecktes Petrol mit einer netten Kontrastfarbe, und ja, Bilder in Galerien und ja, eben so… aber was dann wirklich reinkommt, wo und wie und wie viel und wann und in welcher Form usw. – ähm, was? wie? Kategorien, wie bitte? statische Seiten…wasn das? – you know? Bunte Bilder auf dem Bildschirm. Den Rest macht das Labor, oder so.

However, wir haben dann wenigstens einmal eine Grundstruktur erschaffen und jetzt darf Töchterchen den Content liefern. Bin gespannt wie sie das alles neben Studium, Lernen, Trainieren, Reiten, Unterrichten und dem kleinen Rest von Privatleben unter einen Hut bekommt. Aber wir kriegen das schon hin. Wäre doch gelacht.

Steuererhöhung auf Cola und Hamburger

Verwunderlich ist es ja nicht was den schlauen Köpfen so alles einfällt um noch mehr Kohle zu machen. Die Ernährungsexperten der UN wollen Cola, Hamburger und Zuckerl (Bonbons) künftig deutlich höher besteuern und so der ungesunden Lebensweise von Millionen Menschen entgegen wirken. Wie wäre es, gleichzeitig höhere Steuern für Schokolade, künstlich erzeugte Fruchstäfte, generell gezuckerte Lebensmittel und panierte Gerichte wie zum Beispiel Wiener Schnitzel oder Fischstäbchen zu verlangen? DAS ist Fett pur! Und industriell hergestellte Mayonnaise sowie Nachos und Käsesauce nicht vergessen. Die machen extrem dick.

Oder, wie wäre es wenn man die wirklich ‘gesunden’ Lebensmittel einfach nicht zu den dreifachen Preisen anbieten würde die a) in keinster Weise gerechtfertig und b) deshalb mehr als konsumentenfeindlich sind? Solange dieses Missverhältnis zwischen natürlicher Nahrung (ob sie wirklich gesünder ist lassen wir mal stehen) und staatlich subventionierter Herstellung künstlichen Industriefutters nicht aus der Welt geschafft wird, solange werden sich die Leute den Billigfrass mit all seinen Geschmacksverstärkern (das Wort allein sagt eigentlich schon alles) und ihrem Fett als Geschmacksträger zwischen die Kiemen schieben und auf gesunde Ernährung husten. Ohne dieses aromatische Tuning wären nämlich 90% der Lebensmittel die wir zu uns nehmen gar nicht zu fressen.

Da sich aber in den nächsten zwanzig Jahren dank der Lebensmittelindustrie und ihren Nutzniessern wie z. B. die Pharmaindustrie, nichts daran ändern wird, werden die Leute weiter das kaufen was ihnen in verlogenen Werbespots als gesund und nahrhaft präsentiert wird und irgendwann durch Herzverfettung abkratzen. Was am Ende gut ist, weil die Welt sowieso von zu vielen intelligenzbefreiten Wesen bevölkert wird.

Der nächste Winter kommt bestimmt

Die 80er hatten schon was. Pop, rückwirkend betrachtet, war manchmal schon ganz gut.

Politiker vs. Manager

Unsere Politiker beweisen wieder einmal mit schlafwandlerischer Sicherheit, dass sie sich als Rasse besonderer Güte verstehen und entsprechend anders sind als der Rest der Bevölkerung. Anstatt für ihre eigene Kaste einmal vernünftige Regeln aufzustellen und diese auch einzuhalten, fühlt sie sich bemüssigt der freien Wirtschaft vorzuschreiben wie sich diese zu verhalten hat. Konkret nimmt sie dabei die sogenannten “Manager” ins Visier.

Die Benimm-Regeln für Manager betreffen die Wirtschaft und sind nicht freiwillig, sondern gesetzliche Gebote. Künftig darf kein Vorstand direkt in den Aufsichtsrat desselben Unternehmens wechseln, eine zweijährige Abkühlphase wird verpflichtend. Fekter dazu: „Es soll verhindert werden, dass der Aufsichtsrat den Murks von vorher deckt. (Quelle: Kurier)“

Was an sich durchaus Sinn macht und auch nachvollziehbar ist gilt aber nicht für unsere Minister und sonstigen Postenschacherer. Die brauchen sich nicht abzukühlen. Die laufen ja auch nie wirklich heiss und wenn, dann steckt man sie geschwind in ein ruhigeres Abkühlbecken (Resort). Bei gleichen oder höheren Bezügen. Bei uns werden die “Staatsmanager” übergangslos vom Justiz- zum Innenminister, vom Innen- zum Finanzminister, vom Verkehrs- zum Sozialminister und so weiter und so fort. Ohne jegliche Sachkenntnis selbstverständlich. Wer braucht die schon? Was wäre es doch schön wenn die gleiche Regelung für unsere Politiker gelten würde. Dann bestünde echte Hoffnung darauf, dass sich in dieser korrupten und noch dazu inkompetenten Bananenrepublik endlich einmal wirklich etwas ändern könnte.

Knapp am Tod vorbei

Hallelujah, war das ein megafaules Wochenende! Weniger bewegen geht gar nicht mehr. Fast wäre ich erstunken hier vor lauter Faulheit. Mit letzter Kraft habe ich aber heute aus dem Bett geschafft, weil mir die Sonne schon in den Hintern schien. Was habe ich für ein Glück. Wieder ein Wochenende ganz knapp überlebt. Dafür wird jetzt bis Donnerstag richtig gerackert damit hier ordentlich was weitergeht. Die Sonne soll euch allen scheinen und mir noch ein wenig mehr ;-)

Sanft verarscht ist auch verhöhnt

Die wohl grösste und unverschämteste Verhöhnung jedes Autobesitzers in Wien findet aktuell in Form eines Radiospots statt. Dort tönt einem entgegen “das Parkpickerl billiger, der Parkschein ein bisserl teurer”. Betonung auf bisserl. Die sogenannte “sanfte Erhöhung” die man angekündigt hat macht also schlappe 67% aus. Und die 15 Euro die das Parkpickerl jetzt billiger ist, sind nach 8 Stunden parken wieder weg. So sieht sanft auf wienerisch aus. Hoch lebe die Rot-Grüne Panzerknacker-Truppe.

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

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