Sommerbeginn

Perfektes Wetter für Freiluftaktivitäten. Fast könnte man meinen der Sommer ist da. Und deshalb geht´s jetzt raus aus der Bude. Bis denne dann, oder so.

Got My Mojo Workin´

Muddy Waters, ohne ihn hätte es die Rolling Stones nicht gegeben. Und keine Revolution.

Mit Ziegenkäse in den Feierabend

Das Wochenende kann beginnen. In der Stadt alles erledigt, Treffen mit dem Geheimrat unauffällig abgewickelt und die Kreditkarte in Zaum gehalten. Zur Einstimmung gibt es jetzt einen netten gemischten Teller mit frischem Ziegen-Brie, schwarzen Oliven und sonnengetrockneten Tomaten auf etwas Rucola. Verfeinert mit weissem und schwarzem Pfeffer, ein paar Röllchen Südtiroler Schinkenspeck und das ganze mit köstlichem Olivenöl beträufelt. Als Abendbegleitung gibt es heute einen Côteaux du Languedoc mit Namen ‚Qu´es Aquò’. Das ist okzitanisch und heisst soviel wie ‚Was ist das’? Wer es wissen will der gucke da nach. Ich wünsche einen netten Feierabend.

Auf geht´s

It´s Wochenende! Wieder mal. Deshalb gibt´s die schedule for today:

Sofort: Unbedingt 2. Kaffee in die Venen befördern +++ Körperwerkstatt aufsuchen (restaurieren und stadtfein machen) +++ Post & Zahlungen checken (Eingänge ‘umleiten’, Rest wegwerfen) +++ rasch zum Türken rennen (Federvieh und Fisch einkaufen) +++ Supermarkt (Leute ärgern und nebenbei alles besorgen um den Kühlschrank wieder aufzufüllen) +++ zuhause alles bunkern und dann ab in die Stadt +++ Treffen mit Geheimrat (noch keine Ahnung wo) +++ alles ‘verdunkeln’ (wegen der Gefahr und so, kapische?) +++ auf die MaHü (schauen ob es was Neues gibt) +++ Naschmarkt (Käsehütte ausrauben) +++ Espresso ausfassen (ganz klein, ganz schwarz, ganz stark) +++ Salzgries ins Reisinger´s (Futter einwerfen) +++ Restzeit-Check +++ Irgendwann wieder heim und Wochenende beginnen +++ Geplantes Abendessen: Frischer Ziegenkäse mit feinen Zwiebelringen, sonnengetrockneten Tomaten, schwarzen Oliven. Alles überträufelt mit feinstem Olivenöl und dazu ein Fläschchen Wein (der noch ausgewählt werden muss) +++ Ich bin bereit für die Mühen des Tages. Bis denne dann.

Zeit wieder zu segeln

Genau dort will ich hin. Jetzt. Auf der Stelle. Kann bitte mal wer den Beamer anwerfen?

Die Freiheit die ich meine …

Endspurt! Heute und morgen noch roboten und dann ist wieder… Wochenende! Die Tastatur glüht hier wieder mal, aber dafür geht auch mächtig was weiter. Genau so wie es sein soll. Manchmal wünsche ich mir wieder ein paar Angestellte zu haben die mir den ganzen Müll rund um mich abnehmen würden und ich mich so mehr ‘freispielen’ könnte. Aber dann denke ich an die Zeit zurück in der ich solche Gestalten hatte, alle nur auf ihren Vorteil bedacht und ständig damit beschäftigt ihre Existenz zu ‘sichern’. Jeden Monat nur darauf wartend, dass wieder der 1. kommt und der Scheck eingelöst werden kann und noch dazu ständig damit beschäftigt, mir auch noch deren Köpfe zu zerbrechen. Nein, nein, das Ding ist durch bei mir. Da mache ich lieber weniger, das dafür aber in Ruhe, korrekt und effizient. Und spare mir so ganz nebenbei so ‘Zuwendungen’ wie Urlaubs- und Weihnachtsgelder. Habe ich sowieso nie verstanden warum es sowas überhaupt gibt.

Wenn der Hut brennt

Einfach geil die Teile. So was will ich unbedingt als Schreibtisch- oder Stehlampe haben.

Source: homejournal.tumblr.com via Desiree on Pinterest

Alles der Liebe wegen

Männer um die 50 lassen sich heute anstelle von romantischen Städtetrips oder sonstigen Aktionen vermehrt zu Darmspiegelungen und Prostatauntersuchungen überreden um ihre Liebe zu beweisen.

Gräfliches Vergnügen

Weissburgunder für Fortgeschrittene. Herr MiM, das ist was für Sie. Edelster Stoff. Dafür garantiere ich. Sie werden diesen Tropfen lieben. Ich tue es schon :-)

Piss- und Schluckbeschwerden

Auf sagenhaften 5 Kilometern kommt einem dieser Hinweis ungefähr alle 300 Meter vor die Nase. Nur blöd, dass das die falsche Richtung ist, denn in Laufrichtung sind alle Latrinen geschlossen und verbarrikadiert. Der Grund: WINTERSPERRE! ENDE APRIL! Wer also pinkeln muss darf ins Gemüse hüpfen. Oder er läuft die 5 km zurück. Idioten!

Wenn man dann auch noch irgendwelche Blütenblätter und Insekten im ‘Gegenwind’ schluckt und halb daran erstickt, dann ist die Sache nicht mehr wirklich lustig. Scheisse.

Futter für den Nachmittag

Um 15 Uhr geht´s auf die Piste. Deshalb gibt es jetzt rasch Powerfutter für den nachmittäglichen Donaulauf. Gobbettis, getrocknete sowie frische Kirschtomaten, sizilianische Gewürzmischung, schwarze Oliven, Zwiebel, Blattsalat, Basilikum von der Staude reingeschnippelt und in Olivenöl getränkt. Fertig ist die Kohlenhydratemahlzeit für die bevorstehende Anstrengung. Jetzt muss nur noch das Wetter halten.

Zu viel arbeiten ist ungesund

Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass ich schon lange kein so faules Wochenende abgehalten habe wie dieses. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich am Freitag noch bis mittags schuften musste und danach völlig ausgepowert war. 4 1/2 Tage die Woche sind nun mal zu viel. Deshalb werde ich diese Woche mit Vollgas bis Donnerstag rackern und dann wieder ein gemütliches Wochenende einlegen. Man kann es ja mit zu viel Arbeit auch übertreiben und sich so den ganzen Spass verderben wenn man dadurch für alles zu müde ist. Kann ja nicht sein. So kann das nicht weiter gehen. Aus diesem Grund wird jetzt gerackert bis das Blut fliesst. Freitag ist schneller wieder da als einem lieb ist.

Anstandspost

Aber nur weil ich mich zu benehmen weiss. Heute ist Sonntag, der Tag des Herrn, also meiner. Deshalb erlaube ich mir heute faul zu sein und auf die Verbreitung tiefschürfender und ergreifender Weisheiten zu verzichten. Geniesst den Tag. Morgen regnet es nämlich wieder. Zumindest hier, in Banana City.

Ich will eine Familie

Manchmal überkommt es mich und ich sehne mich nach einer ganz normalen Familie. So einer richtig kitschigen Ansammlung von sich streitenden Protagonisten die sich im Konglomerat Familie nennen. Manchmal fällt mir dazu Richie Havens Song ein mit dem er beim legendären Woodstock-Festival berühmt geworden ist.

Und dann fällt mir ein, dass es da noch einen treffenderen Song gibt der das widerspiegelt, was ich heute bin. Als Ergebnis meiner Kindheit, not reversible.

Am Ende kommt dann in mir hoch, dass es zwar viel Licht um mich gibt, aber kein Licht selbst in mir ist. Auch wenn die Sonne scheint, ist es trotzdem finster.

Irgendwie ist da wohl mächtig was falsch gelaufen in den letzten paar Jahren.

Frisch gepresst und Kürbiskernölbraun

‘Frisch, saftig, steirisch’, heisst es. In diesem Fall gibt es heute auf ratzfatz einen netten Feldsalat mit Zwiebeln, Käferbohnen, echter Bauernpresswurst vom Huber-Bauern aus Fürstenfeld und jede Menge echt steirischen Kürbiskernöls drüber. Dazu einen Sauvignon Blanc und der Abend kann beginnen. Der Rest des Tages war nämlich zum Vergessen, anyways. Frohes weekend 4 everybody!

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

STICHWÖRTER