Zu sexy für Amerika

In L.A. kommt eine Frau ohne 3XL-Titten nicht weiter und dass die Pornoindustrie dort Milliarden Dollars scheffelt ist in Ordnung. Models müssen Grösse 0 aufweisen, damit sie es auf die “Laufstege & Bühnen” dieser Welt schaffen. Jeder Amerikaner hat das Recht sich zu bewaffnen und Fettsucht wird mit “sugar free sodas” und “low carb burgers” der Kampf angesagt. Sekten dürfen den Denk- und Bewegungsunfähigen Tag für Tag via Fernsehen die Kohle aus der Tasche ziehen und in Las Vegas stört es keinen, dass diese Stadt in einem Jahr so viele Existenzen vernichtet wie Österreich Einwohner hat. Von den Nutten dort rede ich nicht einmal.

Aber wenn es um den “Nachwuchs” geht, der heute schon derartig degeneriert ist, dass sowieso keine Hoffnung mehr besteht, dann wacht man auf und muss ihn um jeden Preis beschützen. Genau deshalb wird dieser Fiat-Werbespot nie einen amerikanischen Haushalt erreichen. Er ist zu “heiss” und die Senderchefs befürchten – wie immer wenn sie die Hüter der fernsehenden Nation raushängen lassen – bei einer Ausstrahlung die Proteste religiöser Gruppen.

Es ist zwar kein Problem den Krieg zur Hauptsendezeit ins Wohnzimmer zu bringen und zu zeigen wie “treffsicher und punktgenau” man strategische und manchmal auch zivile Ziele (oft hat man Pech) dem Erdboden gleich macht, es ist aber völlig unverantwortlich eine schöne Frau zu zeigen die “Mann” den Kopf verdreht. Ich mag Amerika, aber manche Amerikaner sind so derartig bescheuert, dass es wirklich weh tut.

vanilleblau tagged this post with: , , Read 1472 articles by
7 Statements Dein Statement
  1. Judy sagt:

    Da kann ich Dir leider nur voll und ganz zustimmen.

  2. Paramantus sagt:

    Tja, wie kann man ein Land ernstnehmen, in dem Kreationismus in der Schule gelehrt wird? Furchtbar.

  3. Mendweg sagt:

    Als ich den Titel sah, dachte ich zuerst Du meinst Dich, Frau Chief und mich…
    Letztlich tut die Werbung was sie tun soll – sie bewirbt, auch weil sie NICHT gezeigt wird. Genauso wie jede andere Werbung in den USA die Prädikat “banned” erhalten hat – zB. Go Dady.
    Ich finde sie sexy im besten Sinne – italienisch halt. Und damit hebt sie sich wohltuend von der sonst plumpen Fleischbeschauwerbung ab.
    Im übrigen gibt es in der US Webung Vieles was bei uns nicht gezeigt werden darf (zB die ganzen vergleichenden Autowerbungen)…

  4. Mendweg sagt:

    @ Paramantus, sorry aber das stimmt so nicht ganz, denn das hat nichts mit dem Land zu tun. Religiöse Inhalte haben laut Verfassung nichts im staatlichen Schulunterricht verloren. Alle Gerichtsverfahren zu diesem Thema wurden verloren. Dazu hat der oberste Wissenschaftsrat ganz klar seinen Lehrern vorgeschrieben nicht den Kreationismus zu lehren.

    Was jetzt aber fehlt ist, das bei den Lehrern die sich nicht daran halten durchzusetzen. Da es keinen Religionsunterricht gibt wird halt der Biologieunterricht missbraucht und so bekommt der Kreationismus ein falsches wissenschaftliches Mäntelchen.
    Fakt ist – es sind Lehrer die ohne Autorisierung die Schöpfungsgeschichte lehren und damit die Amerikanische Meinungs- und Glaubensfreiheit missbrauchen.

    Im Übrigen sind wohl kreationistische Tendenzen weltweit und Religionsübergreifend stark im Kommen….

  5. vanilleblau sagt:

    @Judy: Sad, but true.

    @Paramantus: Immer dieser Ärger mit den Kreaturen, gelle? :-)

    @Mendweg: Ich finde die Werbung sogar obercool. I mean, Sex sells, und träumen sollte doch wohl noch erlaubt sein :-)

  6. Mendweg sagt:

    Ääh…was sagtest Du? *Seufz*

  7. vanilleblau sagt:

    @Mendweg: Ich meinte natürlich das Auto ;-)

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