Über vanilleblau

Vanilleblau ist eine Haltung. Leo ist mein Name. Das Ergebnis passt in keine Lade und Mexico ist weit entfernt. Auf hoher See schmeckt Single Malt vorzüglich und Key Largo ist das Ziel der Reise.
Website: http://vanilleblau.at
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Zocken mit Buffett

“If you don’t know jewelry, know the jeweler.”

Warren E. Buffett, der alte Fuchs aus Omaha, hat recht. Wie üblich. Nicht umsonst ist er seit Jahrzehnten der erfolgreichste Zocker auf diesem Planeten. Mit einem untrüglichen Gespür für Geld und alles was damit zu tun hat. Auf diesen Mann ist Verlass. Der Mann ist ein lebendes Orakel.

Mit zehn Aktien von seiner Company ist man gut im Rennen und kann das eine oder andere Spielchen wagen. Sogar mit einer kann man sich das eine oder andere Laster leisten.

Mit der Sammlerausgabe 2009 kann man sich unter die gefrässigsten Haie der Branche mischen und auch einmal bei der Raubtierfütterung dabei sein und erleben wie es ist, das letzte Hemd zu verzocken. Möge es hoffentlich nicht das eigene sein.

Irisch für Fortgeschrittene

Ich muss unbedingt wieder nach Irland. Meine globalen Sprachkenntnisse vertiefen.

Spion sucht Arbeit

Ein österreichischer Berufssoldat hat im Zuge seiner Spionagetätigkeit Unterlagen über die Hubschraubertechnik der Firma Eurocopter für den russischen Auslandsgeheimdienst SWR beschafft. Leider flog er aber auf. Dafür fasste der unglückliche Spion jetzt am Oberlandesgericht München lediglich ein Jahr Haft auf Bewährung wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit und den Verfall des erlangten Agentenlohnes aus. Ich galube ich werde auch Agent. Ich beschaffe alles. Um Anruf wird gebeten.

Antiker Zimmerbrunnen

Haben will. Als Deko für meine Bude. Ich befürchte jedoch, dass die Hausverwaltung etwas dagegen hat wenn ich das Teil des nächstens heimlich abmontiere.

Kostenersatz

Gestern habe ich mich noch darüber ausgelassen, dass die alle einen Vogel haben. Heute habe ich den ersten Anfall schon hinter mir. Nicht nur, dass die von der Stromversorgung die Leute von der Arbeit abhalten, drohen sie einem auch gleich an, dass man bei Nichtanwesenheit zum angegebenen Ablesetermin die Kosten zu tragen hat wenn der Ableser deshalb noch einmal kommen muss. Trotz der Tatsache, dass man Selbstableser ist. So weit so gut. Allein, zum angegebenen Termin zwischen 8 und 9 Uhr war kein “Ableser” da. Nur ich. Jetzt bin ich aber wieder weg. Ich kann ja nicht ewig warten. Und will es auch gar nicht.

Ich frage mich jetzt nur leise: Wer zahlt MIR eigentlich die Zeit die ich verschissen habe und nicht das tun konnte, was ich eigentlich tun sollte? Kann ICH jetzt dem Stromversorger MEINE Kosten auf den Tisch knallen und damit rechnen, dass er diese bezahlt? Ich bezweifle das irgendwie.

Scheiss auf die Heizkosten

Die 80er waren ein Hit. Arbeit war Freizeit und Freizeit war Arbeit. Geschlafen wurde nur wenn es unbedingt nötig und verbrannt wurde alles was nicht feuerfest war. Allergien waren verboten und die Nase wurde dreimal am Tag gepudert. Was für ein Jahrzehnt.

The Oscar goes to …

Heute nacht werden also wieder die Oscars vergeben. Würde mich nicht wundern, wenn der Facebook-Film als grosser Abräumer hervor ginge. Das würde nämlich nur beweisen, wie weit diese Krake sich schon im Sumpf der Milliardenindustrie Hollywood eingenistet hat. Wenn man sich die Beteiligungsverhältnisse der grossen Internet-, Hard- und Software-Konzerne an den Studios und den Filmverleihen ansieht, dann ist diese Logik durchaus nachvollziehbar. In diesem Sinne: The Oscar goes to … North Korea!

Die haben echt einen Vogel

Wozu hat man sich eigentlich bei der Selbstablesung und -meldung des Stromverbrauchs angemeldet, wenn dann trotzdem ein Heini kommen muss um genau das selbe zu tun? Dieser Typ kommt morgen zwischen 7 und 8 in der Früh um seines Amtes zu walten und genau das zu tun, was ich ebenso tun muss. Ich muss nämlich trotzdem den Zählerstand ablesen und per Karte an die Piratenvereinigung melden. Dafür kann ich um 6 aus dem Bett kriechen, was ich definitv als persönlichen Angriff auf meine Menschenrechte werte. Die Typen haben echt einen an der Klatsche!

Spiel´s nochmal, Sam

Ein echter Klassiker der Filmgeschichte. Hollywood in Bestform. Bild: Filmposter-Archiv

Liebe ist …

Habe ich gestern bereits kurz meine frankophile Phase erwähnt, so habe ich diese heute weiter “vertieft”. Der Côtes du Rhône Reserve Perrin des Chateaux Beaucastel war einfach der Bringer und hat sich bei mir auf direktem Weg an meinem Gaumen eingebrannt und es somit in die Liste der “Hausweine” geschafft.

Das hat mich, neugierig wie ich bin, selbstverständlich auch dazu veranlasst mich bezüglich seriöser Bezugsquellen ein wenig schlauer zu machen und siehe da … ein Lichtstrahl kam vom Himmel und brachte mir Erleuchtung. Ich habe die Quelle gefunden, bei der ich diesen Wein tatsächlich um 40% günstiger einkaufen kann als ich das am Freitag getan habe. Nämlich direkt aus Frankreich, welch Wunder. Der Fairness halber soll aber angemerkt werden, dass mein Weinlieferant um die Ecke ist und ich so die ganzen Transportkosten einfach mal abziehen muss. Trotz diesem Umstand ist aber der Traubensaft noch immer um knapp 20% günstiger als bei ihm und bei Grossabnahme um noch einiges mehr. Was mich aber trotzdem nicht davon abhalten wird weiterhin bei ihm einzukaufen und mir bislang unbekannte Weine zugänglich zu machen. Das ist nämlich der eigentliche Spass dabei.

Jedenfalls habe ich mir jetzt zwei 12er-Kisten von diesem herrlichen Wein bestellt und freue mich schon auf jede einzelne Flasche. Irgendwie ist es als wäre ich wieder zu Hause angekommen. Wenn schon nicht die Frau/Freundin/Geliebte oder sonst wer auf einen wartet, dann ist es doch umso schöner eine angenehme Begleitung für den Abend zu haben. Oder sehe ich da was falsch?

Zahlen bitte!

Das waren noch Zeiten. Als man beim Bezahlen tatsächlich noch wusste, dass man wirklich im “Ausland” ist.

Erst denken, dann kaufen

Schuhkauf will gut überlegt sein. Ob das wohl ein dezenter Hinweis dafür sein soll?

Kampf der Reben

Fight Club auf Côtes du Rhône hat einfach was. Echt abgefahren.

Anatolische Hausmeisterin

Jeder sollte eine anatolische Putzfrau als Hausmeisterin haben. Wiener Kult. Einfach geil.

Rotwein, Intifada und Erfrierungen

Meine Füsse sind endgültig hinüber, meine Nase weist Erfrierungen vierten Grades auf und ich bin nur mehr kaputt. War das eine Rennerei heute in der City. Arschkalt war es, aber dank viel Sonnenschein auch schön. So macht Winter doch auch Spass. Irgendwie. Wenn ich nur was riechen könnte.

Die Gemüsefächer sind wieder prall gefüllt und die Pfanne wartet bereits auf ihren nächsten Einsatz. Ratatouille für eine ganze Kompanie gibt´s morgen wenn die Meute bei mir einfällt. Dazu Toskanabrot und Baguette. Und natürlich ein schönes Glas Wein. Ratatouille ohne Wein geht mal gar nicht. Der Käsebunker ist auch wieder aufmagaziniert und der Oliventopf freut sich über eine 100%ige Auslastung. Serrano- und Schwarzwälder-Schinken sowie etwas Prosciutto liegen schon seit Mittag im Fach und sehen ihrer finalen Bestimmung entgegen.

Mein Weinladen hatte Gott sei dank auch noch Restbestände übrig und so war es mir wieder eine lustvolle Qual mich durch das leckere Sortiment zu quälen. Wie üblich habe ich dann wieder genau alles, nur nicht das was ich eigentlich wollte, eingekauft. So landeten ein Österreicher, ein Franzose, ein Chilene und zur Abwechslung wieder einmal ein Argentinier in meinem Korb. Eigentlich habe ich im Moment ja die totale “frankophile Phase”, aber die Neugier hat am Ende doch gewonnen.

Auf meinem Heimweg hatte ich dann noch das Vergnügen mich mitten in einer Demonstration wieder zu finden. Intifada, Intifada, Intifada, war das was ich verstanden habe. Viel mehr hatte man anscheinend nicht zu sagen und so lauschte ich eine Weile dem Gebrüll. Der Wein wog schwer und die Pause tat irgendwie gut.

Jetzt bin ich endlich wieder daheim und werfe mich erst einmal unter die Dusche. Zum aufwärmen. Und dann nehme ich mir den Franzosen zur Brust. Einen Perrin Reserve Côtes du Rhône vom Chateau Beaucastel. Auf diesen Tropfen freue ich mich schon.

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

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