Wir Männer haben ja oft einen echten Schatten. Aber was manche Weiber für einen neurologischen Totalschaden haben, schlägt uns um Längen. Die Tusse gehört einfach in eine geschlossene Anstalt und umgehend sterilisiert.
Über vanilleblau
Vanilleblau ist eine Haltung. Leo ist mein Name. Das Ergebnis passt in keine Lade und Mexico ist weit entfernt. Auf hoher See schmeckt Single Malt vorzüglich und Key Largo ist das Ziel der Reise.
Website: http://vanilleblau.at
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Baby Yoga – Völlig durchgeknallt
Am Laufband
Nur noch 7 Kilometer bis nach Hause. Arschkalt ist es, öde und nicht gerade motivierend. Wird Zeit, dass es hier wieder grün wird, damit es sich wenigstens etwas leichter läuft.
Laufen macht frei
Eine Stunde noch rackern hier und dann geht es raus auf die Piste. Die Sonne scheint und es ist saukalt. Aber da muss Man(n) durch. Laufschuhe sind einsatzbereit und ich bereite mich schon geistig auf den gnadenlosen Erfrierungstod vor.
Griechenland ein Opfer
Dass Griechenland völlig pleite ist, weiss in der Zwischenzeit jeder. Dass die Griechen, insbesondere die politische Kaste, korrupt bis unter die Haarwurzeln ist, ebenso. Und dass selbst die 110 Milliarden “Stütze” dieses Problem nicht lösen werden, dürfte auch absehbar sein. Da ist generell ein Loch im Topf welches so gross ist, dass es unten genau so schnell wieder raus fliesst wie man oben etwas hinein giesst.
Was mich aber selten so zum lachen gebracht hat, ist, dass sich die griechische Regierung, die ja letztlich für dieses Desaster verantwortlich ist, jetzt massiv beschwert, weil die Rating-Agentur Moody´s die Bonität des Landes massiv herabgestuft hat. Das Finanzministerium in Athen meinte dazu, dass
“in Zeiten einer schwachen Weltwirtschaft und nervöser Märkte eine unausgewogene und ungerechtfertigte Entscheidung wie die von Moody’s heute zu einer zerstörerischen, sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden kann”.
Das Wort ungerechtfertigt bringt dabei den totalen Realitätsverlust dieses Ministeriums am besten zum Vorschein. Das mit der selbsterfüllenden Prohezeiung kann dann wohl nur mehr als Scherz gemeint gewesen sein. Sicherlich sind die Methoden und vor allem auch die mächtigen und kompetenten “Einsager” von Rating-Agenturen generell massiv zu hinterfragen. Dass es dort nicht immer korrekt zugeht und oft nationale Interessen im Vordergrund stehen, weiss auch jeder vernünftig denkende Mensch. Das ist aber eine andere Baustelle.
Was jedoch zum Himmel schreit ist der Umstand, dass sich die Griechen tatsächlich öffentlich aufzuregen trauen, bei einer Sache, bei der jeder kleine Geschäftsmann vom Richter bereits mindestens zu hundertmal lebenslänglich und anschliessender, ewiger Wiedergutmachung verurteilt worden wäre. Da wirft man einerseits seit Jahren das Geld beim Fenster raus, belügt und betrügt bei der Bilanzerstellung den Verein (EU) der einen füttert, dass sich die Balken biegen, weil man schon lange weiss, dass man pleite ist, teilt den Rest brav und artig “unter sich” auf, hält dann unverschämt nicht nur eine Hand, sondern hunderte auf und dann beschwert man sich, weil man an Bonität als Staat einbüsst. Dreister geht es wirklich nicht mehr.
Ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr wirklich was ich von soviel Dummheit, oder ist das einfach Kaltschnäuzigkeit, halten soll. Meine Meinung, dass die gesamte politische Kaste aus Verbrechern, kriminellen Betrügern, Lügnern und sonstigen skrupellosen Dieben und Gangstern besteht, kann man mir nicht verbieten. Was sonst soll man von soviel Unverschämtheit halten? Aber was die Griechen da abhalten grenzt tatsächlich schon an Göttergleiche Abgehobenheit.
Facebook kurz vorm Platzen
Im Jänner wurde der Wert von Facebook nach einem Einstieg der Investmentbank Goldman Sachs auf 50 Mrd. Dollar geschätzt. Nur knapp zwei Monate später wird Facebook jetzt vom Investmentfonds General Atlantic, der zu einem Zehntel bei dem Unternehmen einsteigen wolle, mit 65 Mrd. Dollar, das sind aktuell knappe 47 Mrd. Euro, bewertet. So schnell steigert man den Wert um läppische 15 Milliarden. Ich kringle mich jetzt schon vor Lachen wenn dieses “Kunstwerk” sich demnächst in Luft auflöst und die Zocker und andere “Investoren” wieder aus den Fenstern springen.
Braucht noch wer Geld?
Betreff: Bitte Back sofort
Es geht um die Summe von $ 22.500.000,00 in meiner Bank. Ich mцchte eine Ьbertragung der groЯe Summe Geld zu verdienen. Ich brauche an der Vornahme dieser Transaktion zu helfen und ich beabsichtige, Entschдdigung, wenn Sie Hilfe.
Sollten Sie Interesse haben senden Sie mir bitte eine E-Mail auf meine private E-Mail (patchan78@yahoo.com.hk).
Mit freundlichen GrьЯen,
Patrick.
Karneval für Fortgeschrittene
Wenn schon Karneval, dann bitte hier. Auf der Stelle weg will.
Also sprach Zarathustra
Ayrton Senna gab Gas. Eumir Deodato hinterliess ein musikalisches Vermächtnis. Zeitlos. Niemals endend. Brasilien in Bestform. Und Kubrick ist sowieso unsterblich.
Stadtbummel
Nachdem mir heute morgen das Futter aus dem Kühlschrank entgegen geronnen ist, habe ich den Saustall rasch irgendwie aufgeräumt und beschlossen, den Tag in der Stadt zu verbringen. Soviel Ärger am Sonntag ist nur mit viel Frischluft zu vertreiben. Und mit Kaffee am Kohlmarkt. Bin mir dabei wie ein Fremder vorgekommen. Nur Japaner, Russen und Italiener. Wo sind eigentlich die Amis geblieben?
Am Heimweg habe ich dann noch meine zukünftige Bleibe ausgemacht. Da oben, das Teil in grün gehalten. Ich wette, dort lässt es sich vorzüglich leben, bin mir aber ziemlich sicher, dass da oben irgendeine “Unschuldsvermutung” haust und das Feld nicht freiwillig räumt.
Flüssiges Futter
Wer am Abend zu dämlich ist das Gefrierfach wieder korrekt zu schliessen, darf sich nicht wundern wenn ihm am Morgen das Essen entgegen rinnt. Der Tag fängt schon wieder mehr als mühsam an.
Blaufränkisch am Abend
Was gibt es schöneres, als wenn man seine Arbeit mit Spass verbinden und sich sein Leben so um einiges lebenswerter gestalten kann? Genau deshalb macht es mir auch immer wieder riesigen Spass, mich am Samstag abend hinzusetzen und eine Flasche guten Wein zu verkosten. Nur ich und die Bottle. Ohne Zwischenrufe.
Wer mich kennt weiss, dass ich äusserst experimentierfreudig bin und ich mich absolut unvoreingenommen jeder mir unbekannten Flasche Wein nähere. Ich mag Überraschungen und liebe es, neue Weine aus allen Teilen der Erde zu entdecken. Das macht es erst so richtig aufregend. Weine verkosten ist spannend. Es ist fast so wie wenn man Biographien von berühmten Personen liest. Sie alle haben ihr eigenes Leben, ihre eigene Geschichte. Und sie alle haben ihre Geheimnisse.
Selbstverständlich habe auch ich meine persönlichen Präferenzen und ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich Weine aus dem Languedoc-Roussillon und aus dem Rhônetal bevorzuge und sehr zu schätzen weiss. Ebenso aus dem Chianti. Aber auch Chile und Argentinien haben ihre ganz besonderen Reize und stehen bei mir hoch im Kurs. Und trotz all dem ist es mir immer wieder eine Freude, österreichische Weine zu verkosten. Ich bin definitiv alles andere als ein Patriot, aber was Weine betrifft, hänge ich mir doch ab und zu sehr gerne die rot-weiss-rote Flagge um.
Heute abend habe ich wieder so einen Tropfen aus einem der besten, wenn nicht DEM besten Weinbaugebiet Österreichs am Tisch und ich muss sagen … ich bin einfach hin und weg.
Dieser Tropfen hat – für mich persönlich – Kultpotential. Ein Wein, dessen Frucht sich mit Nachdruck bemerkbar macht, aber nie aufdrängt. Ein Wein, dessen Tannine so fein sind, dass man sie als elegant bezeichnen kann. Ein Wein, der sich am Gaumen angenehm frisch anfühlt und nach immer mehr verlangt. Er ist würzig-süffig, präsentiert sich mit einer tollen, fruchtbetonten Nase und bezaubert mit einer kühlen und frischen Eleganz. Am Ende schenkt er einem einen Abgang, der eine gewisse rauchige, fleischige Note hat, die aber aufgrund der Fruchtbegleitung äusserst filigran und liebenswert wirkt. Ein Wein der einfach ehrlich, überwältigend und im wahrsten Sinn des Wortes “besitzergreifend” ist.
Ich muss zugeben, wenn es nicht gegen die guten Sitten verstossen würde, dann würde ich jetzt ohne Skrupel eine zweite Flasche öffnen und mich darin ertränken. Das schönste an der ganzen Sache ist, dass dies ein Wein ist den man täglich trinken kann ohne einen Kleinkredit beantragen zu müssen. Qualität muss nicht immer arm machen. Und das Burgenland ist und bleibt die Rotwein-Destination für alle, die österreichische Weine mit Weltformat haben wollen.
Wer sich für diesen vorzüglichen Tropfen interessiert, sollte einen Besuch bei Gager wagen. Es zahlt sich auf jeden Fall aus.
Bukowski und die Männer
Charles Bukowski hat das schon ganz richtig erkannt als er irgendwann meinte:
Die meisten Männer verstehen überhaupt nicht zu leben, sie nutzen sich nur ab.
Gefährliche Seitengassen
Die engen Gassen sind die gefährlichsten. Diese hat es ganz besonders in sich. Links schreit der Rum und rechts gibt es Guinness ohne Ende. Ganz gefährlich. Aber ganz ganz.
Krieg der Tasten
Nachtflug nach Nirgendwo
Ich liebe dieses Lied. Könnte ich auf repeat mode hunderte von Kilometern hören.









DRANBLEIBEN – ABONNIEREN