Über vanilleblau

Vanilleblau ist eine Haltung. Leo ist mein Name. Das Ergebnis passt in keine Lade und Mexico ist weit entfernt. Auf hoher See schmeckt Single Malt vorzüglich und Key Largo ist das Ziel der Reise.
Website: http://vanilleblau.at
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Frühjahrsmüdigkeit im Jänner

Wie kann einer allein nur so faul sein? Bis jetzt nur in der Gegend rumgehangen und dadurch noch müder geworden als ich schon nach dem Aufstehen war. Wenn das so weitergeht bin ich am Nachmittag aufgrund eines irreparablen Schwächeanfalls gestorben. Aber wahrscheinlich bin ich sogar dazu zu müde. Ich habe sogar nur einen Kaffee bis jetzt getrunken weil ich zu faul war aufzustehen um mir einen zweiten zu machen. Mit letzter Kraft gerade noch in der Lage gewesen die Fernbedienung zu drücken und festgestellt, dass der Schwachsinn im TV nicht nur noch mehr ermüdet, sondern auch noch gefährlich dazu beiträgt vollkommen zu verblöden. Müde UND blöd?! Das wäre dann das Ende. Und was für eines! Ich glaube ich werde mich jetzt mal von der Couch erheben und die Fenster aufreissen. Frischluft soll ja angeblich helfen und munter machen. Einen Versuch ist es jedenfalls wert. Schliesslich bin ich definitiv noch zu jung um jetzt schon abzudanken. Bin ich was von zerkaut. Kann man das schon als Frühjahrsmüdigkeit bezeichnen? Dann hätte ich wenigstens eine Ausrede…

Zydeco, Shrimps und Margarita

Vollgefressen, zwei Monster-Guinness intus und jetzt einen Kübel Signature Margarita auf der Truhe stehen. Dazu eine Schüssel mit kleinen gegrillten Cajun-Shrimps als Fingerfood und Clifton Chenier im Ohr. Drei lange Jahre ist her, dass ich “im Süden” war. Ich muss unbedingt wieder mal nach Louisiana.

Herrn MiMs unterschwellige Fressmanipulationen

So! Jetzt ist Feierabend. Vertrag ist “feingeschliffen” und sollte somit wasserdicht sein. Jetzt schnell noch was einkaufen und dann ist Wochenende. Kettles und Guinness sind zuhause, fehlt nur noch was feines zum Futtern. Mir ist irgendwie nach Serrano, Oliven und so Tapas-Zeugs. Dieser Herr MiM manipuliert mich immer auf fieseste Art und Weise mit seinen Impressionen, dass es schon weh tut. Ich danke Ihnen!

Sauerstoffvergiftung

War das ein herrlich fauler und entspannter Tag gestern. Zuerst in die Stadt gefahren und geschaut was es Neues gibt in den Geschäften. Danach auf den Naschmarkt gedüst und mir beim Urbanek feinsten Schinken und Käse zwischen die Zähne geschoben. Eine Institution die Hütte. Nirgendwo sonst kann man in Wien auf weniger Quadratmetern rascher sein Geld los werden. Nach dem Imbiss dann weiter getrabt und ein paar Tees für daheim eingekauft und am Abend, kurz vor einer Sauerstoffvergiftung stehend, nach Hause. Mit Freude dann registriert, dass der versprochene Vertrag im Postfach war und bis auf ein paar kleine Details (welche in der Regel immer noch nachträglich abgeklärt gehören) alles so drin stand wie es besprochen wurde. Somit war auch der Abend gerettet und jetzt wird das “Werk” feingeschliffen. Dann kann der Deal nächste Woche abgesegnet werden und jeder ist happy. So kann die Woche ausklingen. Wo ist der Kaffee?!

Cityflitzer

Mensch, hier geht´s zu wie in einem Taubenschlag. Zu nichts gekommen bis jetzt weil nur das Teletü bimmelt. Ich glaube ich flüchte heute aus dem Büro und nütze das tolle Wetter für einen Citytag. Mit Schreiben bin ich im Plan, also kann ich genausogut blau und mir einen feinen Lenz machen. Ausserdem soll Sauerstoff ja gut für die Gesundheit sein. Nur, ob der in der Stadt wirklich gesund ist bezweifle ich dann auch wieder. Anyway, ich mach´ mich vom Acker und lass Fünf mal wieder g´rade sein. Bis denne dann.

Weibliche Hilflosigkeit

Allergeliebteste Tochter ruft an und winselt “Hunger” ins Phone. Ich sage “dann iss was”, worauf sie fragt was sie denn essen solle.

Ich: Mach dir Spaghetti.
Sie: Hatte ich gestern.

Ich: Wie wär´s mit Putenfilet?
Sie: Gibt es morgen.

Ich: Wonach ist dir denn?
Sie: Keine Ahnung.

Ich: Wirf dir Gemüse in die Pfanne.
Sie: Kann ich nicht mehr sehen.

Ich: Dann hol dir einen Burger.
Sie: Hatte ich vorgestern.

Ich: Bestell dir ´ne Pizza.
Sie: Ich wohne am Arsch der Welt. Da gibt es keinen Lieferdienst.

Ich: Dann kauf dir eine Wurstsemmel.
Sie: Der Adeg hat so grausige Semmeln.

Ich: Was ist mit Steak?
Sie: Ist ´ne Idee. Nur wie mache ich ein Steak?

Ich: Entweder in der Pfanne oder Du fährst ins Steakhouse.
Sie: Gibt es hier keines. Irgendeine Alternative?

Ich: Dann faste. Ist manchmal ganz gesund.
Sie: Du bist mir auch keine Hilfe.

Ja Mausi, ich hab´ dich auch lieb!

Abendfreuden

Gestern am Abend kam noch ein höchst erfreulicher Anruf. Obwohl schon relativ spät, liess es sich mein “Verhandlungspartner” nicht nehmen mich vorab davon zu informieren, dass man sich zur Zusammenarbeit entschieden und mein Konzept wie am Freitag präsentiert, angenommen hat. Der Vertrag wird heute getippert und mir morgen zugestellt. Na dann warten wir mal ob alles wie besprochen drin steht. Wenn ja, dann ist wieder ein grösserer Budgetposten vom Tisch und die nächste Shoppingtour fällt nicht unter aussergewöhnliche Belastungen.

Geburtstagstorte oder Kauknochen

Anfang des Jahres hatte allerliebste Tochter Geburtstag. Da war sie aber auf Urlaub und hat im Meer geplanscht. Dann, als sie wieder zuhause war, hatte sie den totalen Prüfungsstress und musste entsprechend dafür büffeln. Dazwischen durfte sie ihre eigenen Schüler unterrichten und das eigene Hoppahoppa reiten und züchtigen, damit es auf den Turnieren auch das tut was es tun soll. Und die Zeit die irgendwo übrig geblieben ist, hat sie verpennt. Gestern hat sie mich dann angerufen um hoch und heilig zu versprechen, dass es sich nächste Woche endlich ausgeht wieder nach Wien zu kommen und wir alles nachholen. Nachdem jetzt mittlerweile schon wieder fast Ende Jänner ist habe ich gemeint, dass es jetzt aber nicht wirklich mehr Sinn machen würde wenn ich mit einer grossen Torte antanzen würde. Worauf sie in ihrer unverwechselbar charmanten Weise trocken entgegnete, dass das “kein Problem und schon okay ist, wir können ja auch einfach auf ein fettes Steak gehen.” Ich liebe mein Kind. Nächstes Jahr bekommt sie einen Kauknochen zum Geburtstag.

Feines aus Montepulciano und Kaltern

Heute war wieder mal Weinliefertag. Zuerst hat FedEx gebimmelt und mir eine Kiste aus Montepulciano in die Hand gedrückt und eine Stunde später kam dann der Paketesel von der Bahnspedition angedüst, um mir drei Kartons aus Südtirol zu überreichen. Solche Montage mag ich. Jetzt fehlt nur noch der Waggon aus Sizilien, dann ist die erste Tranche komplett und das Lager voll. Perfekt verplant um dann im zweiten Halbjahr die nächsten Sortimente aufnehmen zu können. Für 12.000 Euro habe ich übrigens ein altes Presshaus gesehen welches zu verkaufen ist. Seitdem sabbere ich nur mehr durch die Gegend.

Luxus-Sonntag

Gestern war Luxus-Sonntag. In Zeiten der permanenten 24/7 Internteverbindung kann man es durchaus als Luxus bezeichnen wenn man sein Notebook nicht einmal aufklappt. Genau das habe ich nämlich gestern gemacht. Es blieb einfach zu. Richtig ignoriert habe ich das Teil gestern und wieder mal die Erfahrung gemacht wie schön es sein kann, einmal nicht mit allem und jedem “verbunden” zu sein. Ich habe den Tag einfach genossen. Heute ist die “Klappe” wieder offen und es wird fest getippert. Und der Vogelkäfig ist auch wieder aktiv. Wäre ja langweilig nicht irgenwelchen Schwachsinn in den Äther zu zwitschern.

Bullen-Power

Noch Fragen warum in Österreich alles ein wenig länger dauert?

Stilvoller Wochenausklang

Und jetzt ist Feierabend. Termin im Grand Hotel war äusser produktiv und konstruktiv und sieht noch dazu sehr Erfolg versprechend aus. Gefreut wird aber erst wenn die Unterschrift am Papier getrocknet und die Kohle am Konto ist. Alte Unternehmerweisheit. Und jetzt platze ich die Beine auf die Truhe und gönne mir ein riesengrosses Guinness. Oder zwei. Es ist Wochenende und Zeit zum Abschalten. Cheers!

Laborratten sind auch nur Tiere

Die Macht der Schlagzeile! Gestern mittag einen kurzen Artikel inklusive Video über Weintrinker als Laborratten veröffentlicht und innerhalb von sieben Stunden 153 Zugriffe darauf verzeichnet. Heute hält er bei 219 und ich denke es wird wohl noch ein wenig anhalten. Mal schauen wo das Ding am Ende des Tages steht. Werde das checken wenn ich von meinem Abendtermin im Grand Hotel wieder zurück bin. Und jetzt geht´s zum Friseur und zur Maniküre. Man will ja nicht komplett verwildern.

Nur keine Hektik

Schedule for today:

+++ call Raimond (Roquefort) wegen Material +++ Konzept IWB fertigstellen +++ Bilder herrichten für Artikel +++ Überweisungen durchführen +++ WEINEN +++ Einkaufen +++ Vorspänne schreiben für nächste Serie +++ Laufen gehen (wenn weiter Regen dann eine Stunde am Cardio drehen) +++ Grobplanung Februar anfangen +++ Feierabend, oder so was Ähnliches … jedenfalls mit einem Glas Wein.

Flucht in die Karibik

Eines kann ich euch sagen. DORT wäre ich jetzt wieder lieber als hier wo ich mir den Hintern abfriere. Aber man kann halt nicht alles haben. Zumindest nicht auf einmal.

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

STICHWÖRTER