Über vanilleblau

Vanilleblau ist eine Haltung. Leo ist mein Name. Das Ergebnis passt in keine Lade und Mexico ist weit entfernt. Auf hoher See schmeckt Single Malt vorzüglich und Key Largo ist das Ziel der Reise.
Website: http://vanilleblau.at
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Nur Kamele saufen mehr

Immer wenn ich mal ein paar Minuten abhänge und blöd beim Fenster hinaus schaue, kommen mir die verrücktesten Dinge in den Sinn. So fiel mir heute am späten Nachmittag auf, dass ich eigentlich fast so viel saufe wie ein ausgewachsenes Beduinenkamel. Zusammengezählt trinke ich am Tag ca. einen 3/4 Liter Kaffee, 3 bis 4 Karaffen Leitungswasser (im Sommer 5 bis 6), was eben sovielen Litern entspricht. Zweimal am Tag werfe ich die Saftzentrifuge an und mixe mir jeweils 1/4 Liter Gemüse/Obstsaft. Ohne diese Dinger geht gar nichts. Ich bin süchtig danach. Und dann kommen am Tag 1 bis 2 Gläser Wein dazu. Manchmal auch drei. In diesem Fall kann ich mich immerhin darauf ausreden, dass ich wenigstens die Hälfte aus ‘halb-geschäftlichen’ Gründen trinke. In Summe komme ich somit auf knappe 6 Liter Flüssigkeit am Tag. Womit eines mit Sicherheit feststeht: An Dehydration sterbe ich definitiv nicht.

Schmerzen sind geil

Was habe ich für einen Muskelkater. Gestern nach zwei langen Wochen des Permafrostes wieder laufen gewesen und eine Stunde workout gemacht. Mir tut jeder Knochen weh, jeder Muskel zwickt und ist beleidigt und ich fühle mich irgendwie wie durchgekaut und ausgespuckt. Doch wie sagte mein erster Trainer immer? “Wenn es richtig weht tut, dann mach weiter.” Also werde ich mich heute mit dem Beissholz zwischen den Zähnen auf die Piste machen und ich weiss jetzt schon wie sich das anfühlen wird. Man muss schon Masochist sein um sich freiwillig jeden Tag zu schinden und Schmerzen als was Geiles zu empfinden. Wenigstens scheint die Sonne wieder.

Flüssiges vom Ätna

Endlich! Heute sind mit einiger Verspätung die lang ersehnten Flaschen aus Sizilien eingetroffen. Was wäre Italien wenn es nicht streiken könnte? Umso mehr freue ich mich jetzt schon auf diese edlen Tröpfchen von denen mir einer davon schon letztes Jahr ein leicht debiles Grinsen ins Gesicht zauberte. Jetzt noch einen Monat zum Ruhen ins Regal mit den Teilen und dann kann es losgehen. Das Leben ist schön!

Boxen basteln

Die ersten hundert Boxen sind eingebaut. Da kommt Freude auf. Jetzt fehlen nur noch 300, waaahhh! Anyway, bis nachmittags werde ich dann wohl weitere hundert drin haben und dann geht´s wieder mal auf die Laufpiste. Die Sonne scheint und das Leben erwacht wieder in der Bude. Wird auch schon Zeit, dass man wieder ohne sich Frostbeulen zu holen laufen gehen kann. Und jetzt bastle ich brav weiter damit dieser alptraumhafte Alptraum bald ein Ende hat.

Unter uns

Die richtige Musik für einen Sonntagabend bei einer ausgezeichneten Flasche Rotwein. Übrigens ein ‘entre nous’ von der Domaine de Valensac aus dem Languedoc. ‘entre nous’ heisst soviel wie ‘unter uns’ und ist auch bestens für den Sologenuss geeignet :-) Schönen Abend noch mit Psychodelic Rock vom Feinsten.

Fristlos gekündigt

Fristlos gekündigt habe ich heute zwei Mitarbeiter dieses Blogs die mir schon lange auf den Geist gingen. Nicht nur, dass sie ein echtes Geschwür waren, hielten sie ständig den Verkehr auf, eierten nur durch die Gegend und schnüffelten überall dort herum wo sie nichts zu suchen hatte. Aus diesem Grund habe ich beide heute gefeuert. Ab sofort gibt es nur mehr den Vogelkäfig. Wer also will kann hier weiter vögeln zwitschern, aber das Fratzenbuch und sein Bruder Guhgl+ sind ein für allemal in die Wüste geschickt worden. Ich brauch diesen Scheiss nicht und kann sehr gut auch ohne leben.

Von Gläsern, Bankomaten und Schnürsenkeln

Gestern den ganzen Tag Termine ausser Haus gehabt und von einem zum anderen gedüst. Zuerst die wirklich exklusiven Gläser meines neuen Partners abgeholt und jetzt mit absolut feinster Ware (Kristallglas, mundgeblasen und bleifrei) für die zukünftigen Verkostungen ausgestattet. Dazu ein paar nette Dekanter bekommen und total happy mit den Teilen. Jetzt macht die Sauferei das Verkosten noch viel mehr Spass.

Danach Munition ausfassen müssen und einen Bankomat aufgesucht um mich ‘flüssig’ zu machen. Was mich bei den Kisten immer wieder anstinkt ist der Umstand, dass wenn ich eigentlich nur 50 Euro abheben will verdoppeln muss, weil der Blechtrottel meint es sind nur 100 Euro-Noten verfügbar. Also wird bestätigt und 100 der Euronen abgehoben. Um dann zu sehen, wie aus dem Schlitz zwei 50 Euro-Scheine kommen. Geht´s noch? Verarschen kann ich mich selber auch!

Rasch auf einen Espresso und dann weiter den Einkauf erledigen. Da gerade ein Schuhgeschäft in der Nähe war gleich dort rein um mir vorher noch neue Schnürsenkel für meine Timberland-Treter zu organisieren. Verkäufer unfreundlich, aber mir egal weil ich ja nur zwei Seile brauche. Dieser meint jedoch ich müsse meine Schuhe bei ihm lassen und in einer Stunde wieder kommen. Auf meine Frage ob ich jetzt barfuss einkaufen gehen soll kommt nur ein verblödeter Blick und “dauert halt so lange”. Darauf beschliesse ich ihm die zwei Seile so abzukaufen mit der Bemerkung “dann geben sie mir die Dinger so und baue sie mir selbst zuhause ein”. Darauf meint er das geht nicht “weil ich das nicht kann”. Ich frage ihn ob er mir damit sagen will, dass ich zu blöd bin Schnürsenkel durch die Löcher zu fädeln und er meint “nicht bei Timerland, da sind Sie kein Experte dafür”. DAS IST ALLES WAHR! Ich schaue ihn an und sage zu ihm “Wissen Sie was sie Experte? Behalten Sie die Stricke und verarschen Sie wen anderen.” Irgendwann sage ich gar nichts mehr und schlage einfach zu.

Mit Puls 180 nach dem Einkauf auf die Post gedüst weil DHL nicht in der Lage ist Pakete in den zweiten Stock zu liefern. Zettel drin mit “holen Sie sich ihren Scheiss gefälligst selber ab.” Ich hasse DHL. Vor allem in Deutschland, weil das schlicht die Post ist. Aber das weiss ja keiner! Paket ausgefasst und dann mit 28 Teilen und gefühlten 137 kg zuhause angekommen und alles raufgekarrt. Und dann war ich einfach zu faul zu allem und habe einfach Feierabend gemacht. Muss ja auch mal sein. Dafür geht es heute wieder rund in der Hütte. Damit ich auf keine blöden Ideen komme.

Spamschleudern

Gestern bin ich zu so gut wie gar nichts gekommen. Und am Abend war ich einfach hin. Dafür wurde ich heute als ich den “Laden” aufgemacht habe mit sagenhaften 236 neuen interessanten Kommentaren wie “hey, great to read how deep you go with this article” oder “wonderful article that made me very happy” usw. überrascht. Was wäre die Internetwelt ohne die DreckSpamschleudern BING, GOOGLE, FACEBOOK und YAHOO nur? Es wäre doch langweilig, nicht wahr? Alle reden von Datenschutz und wie sich jeder anstrengt um alles sicher zu machen. Aber die vier grössten der Branche bringen es nicht fertig (oder wollen es gar nicht), dass man ihre Plattformen nicht als Spamschleudern missbraucht. Oder spammen die vier sogar selbst? Überrascht wäre ich nicht wirklich.

Vom Rechtsstaat und von Räubern

Vorab, ich habe keinen. Ich hatte aber welche. Nur habe ich mich in weiser Voraussicht von allen fristgerecht getrennt und mich anderweitig “engagiert”. Die Rede ist von Bausparverträgen. Nichts weltbewegendes oder sonstwie aufregendes, aber immer für einen netten Zuverdienst gut. Leute die jetzt allerdings einen haben, einen Bausparvertrag, sind die ***, schon wissen was. Bei Abschluss wird einem so und so viel Prämie für die nächsten 6 Jahre versprochen und das ist sehr oft auch der einzige Grund für die Sparer sich überhaupt so lange zu binden. Der Vertrag wird also unterschrieben, man plant und kalkuliert damit, wie jeder normale Mensch und Unternehmer, und dann erfährt man über Nacht, dass im Zuge des “Sparpaketes” die Prämien einfach halbiert werden. Auch bei bereits BESTEHENDEN Verträgen. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass der Staat in bestehende Veträge eingreift und die Sparer um ihr Geld bringt. Das hatten wir schon alles und diese Praxis hat sich irgendwie eingebürgert bei uns. Jede Firma die so einen Vertragspartner hätte würde diesen auf Vertragsbruch klagen und vor Gericht Recht und somit Anspruch auf Schadenersatz erhalten.

Anders ist es wenn der sogenannte Rechtsstaat zu Werke geht. Was dieser abhält hat nämlich mit Recht nichts mehr zu tun, das ist schwerer Raub und Enteignung. Abgesegnet von den selbstgekrönten Häuptern die selten zu Recht die Krone tragen, selten bis nie rechtens handeln und vor allem Recht nur jenen gewähren, die selbiges sich leisten können. Überbegrifflich wird von Demokratie, Gerechtigkeit und Rechtsstaat gesprochen, in der Praxis leben wir alle, nicht nur hier in Österreich, in der faschistoiden Umgebung einer Finanzdiktatur, welche sich einen Dreck um bestehende Veträge schert wenn es ihr von Vorteil ist und sich einen politisch hörigen Haufen von zahnlosen Erfüllungsgehilfen hält, die man nach Belieben austauscht wenn es an der Zeit oder einfach nötig ist.

Ich meine, mir ist es egal, sollen sie alle machen sie wollen. Ich habe mich schon lange “ausgeklinkt” von allem was mit Recht und Staat zu tun hat. Aber aufregen tut es mich doch wenn ich sehe was da weltweit abgeht. Aber im Grunde genommen ist es gut so. Es ist Zeit für eine neue Zeit. Schon lange überfällig. Nur was uns allen jetzt bevorsteht wird 1929 bei weitem übertreffen. Die Geschichte wiederholt sich. Schon bald.

Fressgelage in der City

War das ein Fressgelage gestern! Mit allerliebtster Tochter und Freund im besten Burger- Ribs- und Steaktempel der Stadt gewesen und dort ihren Geburtstag nachgeholt. Hatte ja vorher keine Zeit, war nicht da, hatte Prüfungen, musste lernen, reiten oder am Meer in der Sonne liegen. Das kann schon stressen. Aber gestern wurde alles nachgeholt.

Auch wenn die Ribs nicht mehr gar so toll aussehen (waren ja schon ein wenig in “Bearbeitung”), das Fleisch darauf war so weich, dass man es runter saugen konnte. Ein Gedicht. Die Wings waren köstlich, die Shirimp ebenso und der Salat mit der Honey Mustard Sauce sowieso. Wer mal in Wien richtig toll á la New York Style futtern gehen will, die Hütte brummt. Nur “preisempfindlich” sollte man nicht sein.

Horror am Freitag

Ich sag´s euch, das war der reinste Horrortag gestern. Zuerst den neuen Kühlschrank aussuchen müssen, was für mich – solange ich nicht das Teil meiner geheimsten Wünsche bekomme – so ziemlich das Unnötigste ist was es nur gibt. Ist ungefähr so sexy wie Wollsocken stricken.

Danach ans andere Ende der Stadt gedüst und festgestellt, dass ich das osteuropäische Ausland erreicht habe ohne eine Grenze passieren zu müssen. Dank ausgefuchster Standortanalyse des TV-Anbieters mitten in der kaufkraftstärksten Zielgruppe Wiens gelandet. Soviel Familienbeihilfen und sonstige Förderungen bekommt ein Österreicher sein ganzes Leben nicht was dort allein eine einzige Familie erhält. Die kommen nämlich sogar zum “Werfen” nach Wien und machen dann ihre “Rechte und Ansprüche” geltend. Soviel zum politischen Sonntagsgekotze.

Danach gleich den Einkauf erledigt und festgestellt, dass der Supermarkt sein Sortiment auf eben diese Zielgruppe abgestimmt hat. Was mich dann nicht wirklich gewundert hat. Also nur die Hälfte bekommen und “back to Heimat” dann den Rest eingekauft. Hätte ich gleich auf einmal erledigen und mir den Knoblauchgestank sparen können. Aber hinterher ist man immer gescheiter.

Dann wieder in die Stadt zurück (in die richtige Stadt) und Maria um Hilfe gebeten. Die hat mir was gehustet und mich bei WMF so tief in die Tasche greifen lassen, dass mir danach schlecht war. Der SALE hat seinen Sinn erfüllt. Ich habe doppelt soviel ausgegeben als ich geplant hatte und bei regulären Preisen niemals bezahlt hätte. Werbung wirkt. Sag´ ich ja seit Jahren, aber keiner glaubt mir!

Bei Butlers dann sehr verhalten unterwegs gewesen und nur Kleinigkeiten mitgehen einpacken lassen. Man muss sich ja auch belohnen und sich den Frust von der Seele shoppen. Der Espresso war dann mehr als nötig weil ich ziemlich durchgefroren war und wenigstens jetzt ein wenig “Mehrwert” lukrieren wollte. In Form von Wärme. Die war nämlich gratis. Dafür ist der Kaffee um 20 Cent teurer geworden. Soviel zum Thema Mehrwert und gratis. Wieder angepisst.

Danach endgültig nach Hause, Geschirr verstaut, Kaffee gemacht und absolut nichts mehr angegriffen. Zu müde, zu “verausgabt” und zu erfroren. Einfaches Abendessen mit Schinken, Salami, Parmesan und Oliven gemacht und eine Flasche Wein dazu geköpft. Zinfandel musste es gestern sein. Passte zur Temperatur und wärmte das Herz. Habe dabei echt überlegt ob ich die heizung auslassen sollte um wenigsten ein wenig wieder einzusparen. Bei 18º Raumtemperatur dann aber doch für Luxus entschieden und meinen Energielieferanten hoch leben lassen. Die Vorstandgehälter wollen schliesslich auch bezahlt werden.

Und heute… wird wieder gearbeitet. Damit mir nicht langweilig wird. Ich könnte ja sonst am Samstag auf dumme Ideen kommen. In diesem Sinne wünsche ich euch was. Aber anständig dabei bleiben.

Freitag ist und keiner geht hin

Schedule for today:

+++ Mindestens 2 Stunden unter die Dusche (der einzige Ort wo es richtig warm ist) +++ Termine für Montag und Dienstag vereinbaren bzw. bestätigen +++ Vertrag unterschreiben und auf die Post damit traben +++ Kühlschrank kaufen (meiner ist buchstäblich erfroren und hat sein Leben ausgehaucht) +++ Einkauf fürs Wochenende erledigen (mir ist nach Fisch und so Zeugs) +++ TV-Receiver umtauschen (dazu muss ich in die Vorort-Pampa der Stadt) +++ Das Teil quer durch die Stadt wieder nach Hause karren +++ So ich nicht erfroren bin nochmal zurück in die City auf die Strasse wo auch Maria nicht hilft (Insider wissen wie die Strasse heisst) +++ Geschirr kaufen (JA, echtes Geschirr! WMF hat SALE und da muss ich zuschlagen) +++ Weiter zu Butlers und Kare (Kleinkram stöbern und mitgehen sich inspirieren lassen +++ Alles verstauen und auf einen Espresso niederlassen (Mehrwert durch Aufwärmen 100%) +++ Dann endgültig heimwärts und aufs Weekend einstimmen (mit Brotzeit á la Provençe) +++ Tisch für Sonntag reservieren (allerliebste Tochter mit Freund zum “Grossen Fressen” in den einzig echten Burger- Ribs- und Steaktempel der Stadt eingeladen) +++ Füsse auf die Truhe und Ende für diese Woche. Zumindest bis morgen. Die nächsten 14 Tage gibt es nämlich kein echtes Wochenende. Aber das ist eine andere Geschichte.

Von Schüsseln und Kreuzungen

Neben dem Super Bowl ist das auch eines jener Events die mir noch in meinem Leben fehlen. Ich muss da unbedingt noch hin. Koste es was es wolle.

Chaos im Vogelkäfig

Jetzt! Zum ersten Mal heute zum Luft holen gekommen. Das ist ja irre! Geht bitte noch ein wenig mehr und vor allem ein wenig mehr Chaos? Ich brauche das, you know? Ich habe sogar vergessen mir Kaffee zu machen. Und das heisst was. Das ist mehr als bedenklich wenn die Arbeit solche Ausmasse annimmt. Gesundheitsgefährdend ist das. Aber jetzt wird mal Pause gemacht und was gefuttert. Zwar keine Ahnung was, aber das ist ja auch nicht so wichtig. Schon gar nicht elementar. Es gibt wichtigeres als essen. Zumindest meistens. Heute aber nicht. Ich brauch Enerige. Burger-Lieferdienst anrufen. Zum rausgehen ist es viel zu kalt. Soll der Bote sich den Arsch abfrieren. Ich hab eine Klammer als Endtag vergessen. Ganz nebenbei bemerkt, und mich gewundert warum auf einmal alles auf “em” steht. Got it? Misthacke! Ich muss mal Kaffee grillen, sonst zucke ich noch aus hier. Bis dann dann, oder so.

Präsident auf Urlaub

Wenn ich mir so anschaue wie sich die unterschiedlichsten Interessenvertretungen in Österreich aufführen wird immer mehr klar, wie richtig ich mit meinen Entscheidungen und Handlungen seit mehr als zwanzig Jahren gefahren bin. Ich mache meine Dinger selbst und jeder Verband, Verein oder sonstige Vertreter meiner “Interessen” ist bei mir immer gegen eine Wand gerannt. Ich war nie ein Mitglied einer Gewerkschaft oder sonstigen Zwangsorganisation und werde auch nie eines werden. Nicht einmal gegen Strafandrohung. Aktuell streiten ja unsere Parteien (was ist deren Leistung?) um das Sparpaket, welches unsinnigerweise Sparpaket heisst weil sich Steuererhöhungsaktion politisch weniger gut anhört. Auch wenn es korrekter wäre und der Wahrheit entspräche.

Und was machen die Interessenvertretungen des Landes? Die Arbeiterkammer legt sich wie immer bei allen Verhandlungen quer (was zum Spiel gehört) und der Boss der Beamtengewerkschaft sagt wie üblich “Njet”. Für dieses eine Wort wäre es natürlich auch kontraproduktiv überhaupt aktiv an den laufenden Verhandlungen teilzunehmen. Nein sagen kann man aus dem Skiurlaub, auf welchem sich der Präsident der Sessekleber sich zur Zeit befindet. Man hat ja besseres zu tun als sich dort einzubringen wo gerade “zum Wohle der Bürger” Nägel mit Köpfen gemacht werden. Selbst wenn dabei wie üblich nichts wirklich Intelligentes herauskommt und jeder wieder nur einen Tritt in die Fresse bekommt. Mit einem fiesen Lächeln im Gesicht. Faymann weiss halt wie´s geht.

Ich weiss nur eines: Sollte ich jemals einer Partei oder sonstigen politischen Organisation beitreten, erlaube ich jedem mich auf offener Strasse zu erschiessen.

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

STICHWÖRTER