Über vanilleblau

Vanilleblau ist eine Haltung. Leo ist mein Name. Das Ergebnis passt in keine Lade und Mexico ist weit entfernt. Auf hoher See schmeckt Single Malt vorzüglich und Key Largo ist das Ziel der Reise.
Website: http://vanilleblau.at
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Grüner wird´s nicht

Lange dauert es nicht mehr und dann ist das wieder nur eine abgefuckte und entlaubte Staude wie tausend andere. Und ich friere mir beim Laufen wieder nur den Hintern ab. Aber noch ist Saft im Gemüse und drum gibt´s heute auch Salat. Was der damit damit zu tun hat? Keine Ahnung, ist mir nur so eingefallen. Hab´ ja erst einen Kaffee intus.

Was Aurora und den ESM unterscheidet

Was in Aurora bei der Batman-Premiere passiert ist ist tragisch, keine Frage. Da will man sich einfach nur einen Film im Kino ansehen und dann wird man grundlos, wahllos und sinnlos abgeschossen. Kranke Gehirne hat es immer gegeben, gibt es nach wie vor und wird es immer geben.

Gesteigert wird das alles von den Experten der EU, welche nach wie vor Gelder in Staaten Banken stecken, die im Grunde genommen nur selbst schuld an ihrer eigenen Misere sind. Dazu nehmen sie das Geld jener die sich nicht wehren können und halten damit ein Sytem aufrecht welches nur dazu dient, ihre eigenen Existenzen abzusichern. Griechenland, Zypern, Spanien, Portugal, Italien, der ganze Osten kommt erst noch. Spätetstens wenn ‘bekannt’ wird, dass man dort mindestens genauso beschissen hat wie Griechenland es von Anfang an getan hat. Überall wird Kohle reingepumpt um das zu glätten, was die Oberbanker angerichtet oder sehenden Auges zugelassen und in Kauf genommen haben. Wer auf Luft baut muss damit rechnen, dass diese beim ersten Wind weiter wandert und nichts als Leere hinterlässt.

Die allgemeine Enteignung läuft bereits und DAS nenne ich organisierten Völkermord, der schlimmer ist als die paar Toten von Aurora. Der einzige Unterschied ist der, dass es in Aurora Krach gemacht hat. Was diese Typen machen ist leise wie ein Giftgasangriff. Den man zwar überleben kann, von dem aber keiner weiss ob die Zombies die man produziert hat nicht irgendwann zum Gegenschlag ausholen. Wenn das passiert kann man jedoch ganz sicher sein, dass Aurora das kleinste Problem ist das eine Gesellschaft haben kann.

Al Capones Luxusschlitten

Am 28. Juli kommt in Plymoth (USA) der luxuriöse Stadtflitzer vom ehemaligen Mafiaboss Al Capone, ein Cadillac V8 ‘Town Sedan’ unter den Hammer. Verhökert wird das edle Teil aus 1928 von RM Auctions und sollte seinem neuen Besitzer die Kleinigkeit von $300.000 bis $500.000 wert sein. Ehrlich gesagt, wenn ich das in der ‘Portokasse’ hätte würde ich ohne nachzudenken zuschlagen. Wann hat man schon die einmalige Gelegenheit (ausser in der Politik) völlig legal zum Gangsterboss zu werden und sich straffrei durchs Leben zu bewegen. Bild via rmauctions.com

Back to Lousiana

Bei all dem tollen Wein hier, dem genialen Futter und überhaupt dem ganzen kulinarischen Overkill, juckt es trotzdem permanent wieder ‘back to the roots’ zu kommen. Louisiana Zydeco muss man einfach ‘vor Ort’ live erlebt haben. Und das Futter ist sowieso eine Sache für sich. Die Krabben ‘Creole Style’ sind ein Tipp, so ganz unter der Hand…

Tyrrells Crisps und Weissbier

Zwei Weissbier und 80 mit Schnittlauch und Cheddar Cheese gepimpte Gramm handgeraffelte englische Kartoffelscheiben später…

The boots sind neu und ich kaputt

Ich melde voller Stolz: Alles erledigt! Ich habe tatsächlich alles unter einen Hut bekommen und bin zu all dem auch noch trocken geblieben. Zumindest wettermässig. Die Speisekammer ist wieder voll, der Kühlschrank auch und ich sowieso; nämlich voll kaputt. Mir brennen die Füsse und irgendwie wollen die gar nicht zum Laufen aufhören. Die machen einfach weiter. Deshalb gibt´s jetzt die ¿chinesische Hochlagerung? (= Füsse auf die Truhe platzen und nicht mehr bewegen). Dazu gibt´s Tyrrells Crisps und einen Kübel Weissbier. Guinness war nämlich gut aber aus und in einen anderen Laden wollte ich dann auch nicht mehr hetzen. Und, ich habe neue Treter angeschafft. Die braucht Man(n) ganz einfach wenn er dauernd durch den Grossstadtdschungel traben muss. Ich wünsche euch ein schönes, entspanntes, unaufgeregtes, usw. … Wochenende. Cheers.

Lass den Regen in den Wolken

Bitte lieber Wettergott, lass den Regen in den Wolken die da oben hängen, denn ich habe heute ein Monsterprogrmm zu absolvieren. Damit du auch siehst was ich alles zu tun habe, gibt´s auch für dich, ganz speziell, meine schedule of today:

NOCH pumpe ich meine Venen mit Kaffee voll (bis das Blut braun wird) +++ Dann ab in die Reparaturabteilung (duschen, rasieren, Reisszähne polieren, etc.) +++ In die Stadt fahren und ein paar Erledigungen machen ++++ Espresso einwerfen +++ Einkauf machen fürs Wochenende (Fisch und sonstiges Meeresgetier nicht vergessen) +++ Besorgungen heimbringen und dann auf den Bauhof fahren (Kartons entsorgen. Ich habe so viele Kartons hier, dass ich bereits einen Kartonagenhandel aufziehen könnte) +++ Mittagessen mit dem Geheimrat (ich will draussen sitzen, also bitte kein Regen) +++ Auf die Shoppingmeile düsen (Schuhe und ein paar Klamotten besorgen) +++ Butlers (Geschenk für Tochter kaufen und Tyrrells Crisps mitnehmen) +++ Irgendwo Espresso nachtanken +++ In den 19. Bezirk fahren und Lage checken +++ Sport fällt heute aus (keine Zeit) +++ Deli-Shop überfallen und ein paar Leckerlis für den Abend besorgen +++ Zurück in den 1. Bezirk ins Schwarze Kameel (Ex-Stiefsohn treffen und Lokalauswahl absprechen) +++ Irgendwann heim und Füsse auf die Truhe werfen (dann ist Schluss für diese Woche) +++ Chips und Guinness auspacken und nur mehr faul sein.

Voll im Plan

Irgendwie glaube ich es selbst fast nicht, aber ich bin voll im Plan. So wie es aussieht ist heute nach einer Weile tatsächlich wieder in ein paar Stunden Wochenende. Okay, bis zum Abend hin sind es noch einige Stündchen, aber so genau muss man das ja auch wieder nicht nehmen, ned wahr? Und damit auch wirklich nichts dazwischen kommt wird jetzt noch weiter getippert bis das Keyboard glüht und dann geht´s zur ‘Hirnentlüftung’ wieder auf die Piste. Mal schauen was ich mir dann Abend nettes gönne. Bis denne dann.

Ibrahimovic und der Spitzensteuersatz

Wunderkicker Zlatan Ibrahimovic hat einen Vetrag bei Paris Saint Germain unterschrieben und erhält dort eine kolportierte Gage von 15 Millionen Euro pro Jahr. Dazu kann man stehen wie man will. Es ist jedenfalls nichts Verbotenes.

Was aber völlig irre ist und nur einem total kranken Sozialistenhirn entspringen kann, ist die Ansage von Regierungssprecherin Najat Vallaud-Belkacem, dass Ibrahimovic die Franzosen mit diesem Millionengehalt schockiert und deswegen den Großteil seines Jahresgehalts zu 75 Prozent versteuern wird müssen. Die sozialistische Regierung will generell für Gehälter ab einer Million Euro pro Jahr einen Spitzensteuersatz in Höhe von 75 Prozent einführen, das hat auch schon Präsident Francois Hollande im Wahlkampf gross angekündigt. Warum? Na wegen der hohen Staatsverschuldung natürlich. Irgendwer muss ja bluten.

Ich stelle mir nur leise die Frage, ob die von allen guten Geistern verlassene Najat Vallaud-Belkacem sich schon einmal gefragt hat, ob Ibrahimovic überhaupt seinen Hauptwohnsitz in Frankreich hat und nicht vielleicht irgendwo anders, wo den geistigen Führern noch nicht der letzte Rest von Hirnmasse entfernt wurde, hauptgemeldet und deswegen dort steuerpflichtig ist. Soviel mir bekannt ist muss ich nicht zwingend meinen Hauptwohnsitz dort haben wo mein aktueller Arbeitsplatz ist. Und schon gar nicht meinen Firmensitz.

Auf jeden Fall ist jeder ein Trottel der, sollte das wirklich eingeführt werden, weiterhin in Frankreich hauptgemeldet bleibt und sein Gehalt (so dies über 1 Million Euro liegt) dort zu 75% versteuert. Wenn er das nämlich tut, dann gehört ihm sowieso alles weggenommen und gleichzeitig gehört er vollentmündigt.

In 10 Jahren haben wir endgültig die Vereinigte Sozialistische Republik der Europäischen Staaten. Unter der Leitung von ein paar greisen und senilen, von der Industrie künstlich am Leben gehaltenen Ja-Sagern. Die Generalprobe dazu läuft bereits seit ein paar Jahren und wenn man sich anschaut wie sich das Ding entwickelt, dann kann man mit einem vollen Erfolg für die bevorstehende Umwandlung in das neue Reich ausgehen. Das werden Zeiten, hallelujah!

Quoten-Paranoia

Liebe Frau Ministerin,

halten Sie sich bitte aus privaten Unternehmen raus und lassen sie diese tun was ihnen gefällt und auch zusteht. Sie tragen kein unternehmerisches Risiko, haften für und mit nichts wofür sie eigentlich haften sollten und werden mit feinstem Steuergeld in IHRER Existenz erhalten. Sie sollten deshalb ganz leise und demütig sein und nicht mit immer verrückteren Ideen und ‘Forderungen’ die Privatwirtschaft quälen. Aber vielleicht passen Sie ja einmal das Pensionsalter der Frauen an das der Männer an. DAS würde Ihre persönlich Quote wahrscheinlich erheblich verbessern.

Spaghetti gehen immer

Wenn´s rasch gehen sowie auch Power für den Sport liefern soll und man nicht ewig lange in der Küche rumpatzen will, dann sind Spaghetti einfach immer passend. Knoblauch schreddern, Basilikum, Salz und Pfeffer dazu, ein paar Tomaten rein, alles im hochwertigen Olivenöl durchmanschen und fertig ist das Futter.

Angepisst

War ja klar, dass ich genau DA reinlaufe. Wenn ich genau in der Mitte meiner Runde bin und es mir aussuchen kann ob ich beim weiter- oder zurücklaufen nass werden will. Echt angepisst kann man dazu nur sagen. This sucks!

Hirnwixerei

Diese Woche zu schreiben: 3 Intros, 6 Produktbeschreibungen, 2 bezahlte Artikel für irgendwelchen verzichtbaren Sondermüll, 3 Verkostungsberichte (das was Spass macht), 1 Resumee, 1 Kooperationskonzept (macht auch Spass), 2 Lokalberichte. Und da wundern sich die Leute wenn ich abends im Pub keinen graden Satz mehr rausbekomme.

Jon Lord tot – Die wahren Künstler sterben aus

Traurige Meldung des Tages. Jon Lord ist tot. Einer meiner Helden, war doch ‘Made in Japan‘ meine erste selbst gekaufte LP (Langspielplatte) und Lazy (what else) eines meiner Lieblingsstücke. RIP Jon Lord, and thank you for very special moments in my life!

Ins Hirn gekackt

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) will wegen der Schuldenkrise (die letztlich ja zu 100% hausgemacht ist) alle Besitzer von mehr als 250.000 Euro Vermögen zur Sanierung der Schulden (welche nicht zu sanieren sind) zur Kasse bitten. Der völlig gehirnerweichte Vorschlag des DIW dazu ist, dass in diesem Fall nicht nur Geldvermögen und Wertpapiere darunter fallen sollen, sondern auch Immobilien sowie die wirtschaftliche Substanz von Unternehmen.

Das bedeutet im Klartext, dass ich, so ich Besitzer einer ausbezahlten Eigentumswohnung oder Hauses bin, dann neben den Abgaben die ich sowieso schon dafür bezahlt habe und bezahlen muss, NOCH EINMAL in die Tasche greifen darf. Was wenn ich aber die Forderung dieser kranken Gehirne nicht erfüllen kann, weil ich gerade nicht ‘flüssig’ bin? Mein ‘Vermögen’ habe ich ja nicht nur bereits versteuert, sondern es auch noch tatkräftig der eigenen Volkswirtschaft zugeführt. Darf ich dann meine Bude ‘günstig’ belehnen lassen um meinen Enteignungsbeitrag in bar bezahlen zu können?

Das Gleiche gilt für meine Firma. Was wenn der Wert (der sich ja letztlich über spezifische Kennzahlen in der Bilanz definiert) über diesen 250.000 Euro liegt und aufgrund dieser Kennzahlen einen ‘errechneten’ Wert von 3 Millionen Euro hat? Darf ich dann neben sämtlichen Unternehmerabgaben, Gewinnbesteuerungen und sonstigen Beiträgen die ich bereits zur Aufrechterhaltung der Komapatienten leiste, NOCH EINMAL was einzahlen in diesen lausigen, unfähigen Haufen von Staatenlenker?

Dass sich die Sozialisten aller Länder für diesen Vorschlag erwärmen können ist mir schon klar. Nur, ich meine, Leute, hat man euch tatsächlich so gewaltig ins Hirn gekackt?

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

STICHWÖRTER