Armee-Überlebens-Paket eingetroffen

Da laust mich doch der Affe! Vor ein paar Minuten hat es hier an der Türe geläutet und draussen war der Postmensch. Gelb gekleidet und mit einem knallgelben Paket in der Hand, einem höchst offiziösen Überlebens-Paket der Schweizer Armee. Gesendet vom fabulösen Man in Helvetica. Was für ein Freitag! So kann das Wochenende beginnen. Herzlichsten Dank aus der Alpenrepublik.

Einmal geöffnet offenbarte sich das offensichtliche Verstopfungs-Vorsoge-Sortiment für Soldaten jeden Ranges. Der Hammer war allerdings das beigefügte Blasenpflaster. Einfach GENIAL! Und jetzt, nach zahlreichen Basel-Besuchen, habe ich endlich auch das so oft schon erwähnte “Basler Leckerli” kennengelernt. Ich hattte bis heute keine Ahnung was das ist. Köstlich, sage ich nur. Und die Swiss Choco-Bits gehören sofort wieder verboten. Sehen aus wie Hunde-Trockenfutter, schmecken aber tödlich lecker.

Wertester Herr MiH, seien Sie sich meines aufrichtigen Dankes gewiss. Ich werde mich beizeiten gerne revanchieren :-)

Nachtrag: Die Ragusa, Lindt und das Berner Müntschi sind nicht aus Armeebestand. Man will es ja nicht übertreiben und “Premium-Futter” für lau ausgeben :-)

Osamas Tod perfekt getimt

Rechtzeitig vor Beginn der nächsten Urlaubssaison haben die Amerikaner nun den Teufel Osama Bin Laden aus diesem Leben befördert. Dafür haben sie mehr als zehn Jahre gebraucht in denen unser aller Leben sich dramatisch verändert hat. Sei es die Reisefreiheit, den Datenschutz, die Überwachung, verschärfte Gesetze und vieles mehr betreffend. Alles wurde unternommen um unsere Sicherheit auch weitherhin zu garantieren. Und trotzdem konnten weitere Anschläge nicht verhindert werden. Auch wenn man zwischendurch ganz gern verkündet, dass man wieder einmal was vereitelt hat. Man muss halt glauben was man so serviert bekommt. Kann man doch ganz nebenbei mit jeder Verhinderung, dem Volk das nächste “Sicherheitsmodul” aufs Auge drücken.

Jetzt haben sie den Führer aller Terroristen ausgelöscht und schon geht der Zauber von vorne los. Jetzt wird´s erst richtig ernst mit all den bösen Islamisten. Rache wollen sie und “zittern soll die Welt” vor fürchterlicher Vergeltung. Sofort erhöht man in den USA die Sicherheitsvorkehrungen, warnt die Welt schon mal “zur Sicherheit” und kann problemlos zum nächsten Teil der Beschneidung von Bürgerrechten übergehen. Zur allgemeinen Sicherheit, natürlich. Der Westen springt auf diesen Zug gleich mit auf und warnt die Bürger schon vor möglichen Anschlägen und macht sich fein um denen überm Ozean auch wieder zu gefallen. Man tut halt was man kann.

Ich bin gespannt wie sich das in zwei Monaten am Flughafen bemerkbar macht und was man sich jetzt wieder alles einfallen lässt, um jeden Reisenden in Generalverdacht zu nehmen und ihn bis aufs Klo verfolgt. So gesehen ist das Timing doch perfekt um unser aller Sicherheit vollautomatisch auf die nächste Ebene zu bringen. Ich bin total beruhigt. Und wenn es trotzdem knallt an irgendeinem Eck der Welt, dann hat man wieder einen Grund um so richtig die Sau raus zu lassen. Das ist echtes Entertainment.

Die Geldmaschine

Dass die USA schon seit langem pleite sind, ist kein wirkliches Geheimnis mehr. Vielmehr stellt sich die Frage, was passiert wenn diese Uhr dann endgültig abgelaufen ist.

Lauschet den Experten

Gestern am Abend in der Stadt. Ich habe mich mit einem Bekannten getroffen um wieder mal off the record ein wenig Lebenskultur zu geniessen. Hatte auch nichts dagegen, dass er einen “Kreativen” aus seiner Agentur mitgenommen hat um ihn ein wenig aus seinem Vogelkäfig zu holen. Aus zahlreichen gemeinsamen Schlachten haben wir beide in den Jahren eine Art blindes Verständnis entwickelt und können auch so ganz gut miteinander. Auch was das lukullische betrifft liegen wir auf einer Wellenlänge. Als der Wein zu bestellen war spielte sich das wie folgt ab:

Er: Französisch oder italienisch?
Ich: Französisch.
Er: Roussillon oder Rhone?
Ich: Roussillon.

Womit die Wahl auf einen Bila-Haut von Chapoutier fiel. Ein Cotes du Roussillon Villages aus dem Languedoc-Roussillon. So einfach kann Weinbestellung sein. Wenn dann nicht die Experten auf den Plan treten und versuchen würden mit ganz besonderen Kenntnissen zu brillieren. In diesem Fall der Kreative. Den Wein am Tisch, ein paar Worte dazu, die Nase und den Geschmack bewertend, kam aus dem Hinterhalt, wie aus heiterem Himmel die stolze Meldung, dass er, der Kreative, ebenso ein grosser Freund der Weine aus dem “Langudeck” ist.

Als unsere Blicke sich trafen, hatten wir beide in diesem Moment mit Sicherheit den selben Gedanken. “Wenn Du nicht fähig bist wenigstens den Namen richtig auszusprechen, dann geniesse, aber halt einfach die Fresse.”

Karneval für Fortgeschrittene

Wenn schon Karneval, dann bitte hier. Auf der Stelle weg will.

Zahlen bitte!

Das waren noch Zeiten. Als man beim Bezahlen tatsächlich noch wusste, dass man wirklich im “Ausland” ist.

Im Bauch der Erde

Wer jemals so tief im Bauch der Erde war, der weiss: Der nächste Ausgang ist eine Stunde weit entfernt und Panik ist absolut tödlich. Beim Höhlentauchen habe ich viel gelernt. Vor allem, dass es sinnlos ist, sich über Kleinigkeiten aufzuregen.

Weintage im MQ

Am 27. Jänner findet im Zuge der Weintage im MQ (Museums-Quartier) der Burgenland ROT-Tag statt. Dabei werden typische Weine aus Österreichs Sonnenregion präsentiert. Verkosten kann man die typischen Sorten Blaufränkisch, Zweigelt und auch Cuvées. Die Liste der teilnehmenden Winzerbetriebe ist gross und lädt zum gemütlichen Verkosten von ausgezeichneten burgenländischen Tropfen ein. Selbstverständlich kann man diese auch gleich vor Ort erstehen und seine Bestände zuhause entsprechend erweitern.

Location:
Museums-Quartier, 1070 Wien. Eintritt € 18,- (Katalog inkl.). Studenten zahlen €10,-.

Weitere Veranstaltungstage:
19. Jänner 2011
Tag des Friauler Weines
27. Jänner 2011
Burgenland Rot
15. März 2011
Veltliner-Tag
18. April 2011
Tag des Steirischen Weines

Mardi Gras für Anfänger

Wer dieses Jahr vor hat zum weltberühmten Mardi Gras nach New Orleans zu jetten und das zum ersten Mal tut, der sollte wenigstens ein paar grundsätzliche Dinge darüber wissen. New Orleans besteht nicht nur aus der Bourbon Street und der Mardi Gras als einer der berühmtesten Karnevals der Welt, verdient einfach ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Image: layoutsparks

• Der Mardi Gras findet immer an jenem Dienstag statt, der 46 Tage vor Ostern ist. Das ist immer der Tag vor Aschermittwoch, dem Beginn der Fastenzeit.

• Die Karnevalsveranstaltungen sind immer in zwei Kategorien unterteilt: Es gibt sowohl öffentliche wie auch rein private Veranstaltungen. Die privaten Veranstaltungen sind Bälle die von unterschiedlichen Clubs (auch krewes genannt) abgehalten werden. Einige davon gewähren jedem Zutritt, andere sind exklusiv und meistens von den sogenannten FONOFs (fine old New Orleans families) abgehalten.

• Die öffentlichen Veranstaltungen finden in Form von Paraden statt, welche oft von den selben Clubs gesponsert werden, die auch private Bälle nur für Mitglieder abhalten.

• Die meisten krewes sind nach Figuren der griechischen Mythologie benannt. Beliebt sind dabei Orpheus, Gott der Musik und Bacchus, Gott des Weines.

• Die Paraden beginnen immer am zweiten Freitag vor Mardi Gras. Am Beginn werden die Paraden vornehmlich am Wochenende abgehalten, nach und nach zum Mardi Gras hin werden sie mehr, um am Ende in zumindest einer Parade pro Tag zu gipfeln. Am Mardi Gras selbst finden neun Paraden statt, die ganz besonders dem “Rex” gewidmet sind.

• Der “Rex” ist immer ein angesehener Geschäftsmann aus New Orleans und stellt den “König des Mardi Gras” dar.

• Jede Parade hat ein eigenes Thema, üblicherweise der Mythologie, der Geschichte oder auch Hollywood entnommen. Paraden bestehen aus meistens 10 bis 40 Personen, aus Musikkapellen, Tanzgruppen und anderen Formationen.

• Die Farben des Karnevals sind lila, grün und gold. Diese Farben wurden 1872 vom damaligen Rex gewählt. Bei der 1892 abgehaltenen Königsparade wurden die offiziellen Bedeutungen der Farben bekannt gegeben. Lila steht seither für Gerechtigkeit, grün für den Glauben und gold für die Macht.

Soviel als Blitzeinführung zum Mardi Gras. Jetzt sollte man zumindest im Groben wissen worum es beim Fest der Feste geht. Interessante Infos zum Mardi Gras gibt es hier.

Post aus Key West

Wenn ich das nächste Mal nach Key West komme, klaue ich mir diesen Kasten. Echt!

Weihnachten in New York

Sollte noch jemand Weihnachten in New York verbringen, so sei ihm ein Besuch dieser ausgesprochen faszinierenden Location empfohlen. Immer Sommer unwidersprochen einer der besten “Hot Spots” in Town, ist es im Winter hier genauso toll. Da ein Besuch beim Rockefeller Center mit dem wohl berühmtesten Christbaum der Welt sowieso ein Must ist, kann man beides gleich verbinden.

Karibik, Kuba und die NASA

Zu einem erfolgreichen Segeltörn gehören Wetterkarten und Satelittenbilder einfach dazu. Bei meinen Recherchen bin ich dabei auf ein Bild gestossen, das es mir total angetan und mir wieder einmal bewusst gemacht hat, dass es neben dem Segeln noch etwas gibt, was mich völlig in den Bann zieht. Mein Dank an die NASA.

Solche Bilder sehe ich nicht einfach nur, solche Bilder “fühle” ich und kann buchstäblich darin versinken. Es hört sich vielleicht etwas abartig an, ist aber nun mal so. Ich weiss nicht ob das wer verstehen kann oder ob es anderen auch so geht. Mir macht es auf jeden Fall wieder Lust auf die Karibik. Unter vollen Segeln und gutem Wind.

Halskrank in Holland

Post von der Nordsee bekommen. Genauer gesagt von Scheveningen. Korrekterweise

Shhheveningen

ausgesprochen. Ist echt eine Halskrankheit dieses Holländisch.

Party in Beirut

Gerade gecheckt wie lange mein Reisepass noch gültig ist. Nicht dass ich irgendwann Ausreiseverbot habe weil er abgelaufen ist. Seit diesem denkwürdigen Tag hier habe ich allerdings lebenslängliches Einreiseverbot im Staate Israel. Ich denke ich werde es irgendwie verkraften. An den Umstand, dass man mich bei der Einreise in Amerika jedesmal besonders mustert, habe ich mich hingegen schon gewöhnt.

Conch Republic Citizen

Sag´ niemals Key Wester zu den Einheimischen dieser Republik. Niemals. Never ever.

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FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

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