Die Steinzeit lässt grüssen

Der Fall einer 16-jährigen Marokkanerin die per Gerichtsbeschluss mit ihrem Vergewaltiger zwangsverheiratet werden sollte schlägt hohe Wellen. Aber nur weil sie sich mit Rattengift umgebracht hat um diesem Alptraum vorzubeugen. Fouzia Assouli, die Vorsitzende der Demokratischen Liga für Frauenrechte, sagt dazu: “Möglich ist die Einigung durch Artikel 475 des marokkanischen Strafrechts geworden, wonach der Vergewaltiger im Falle einer Hochzeit mit seinem Opfer einer Haftstrafe entgehe.”

Stellen sich mir zwei Fragen: Von welcher Demokratie ist hier die Rede, und, wo bleiben die entsetzten Aufschreie unserer Linken, welche doch am liebsten den gesamten Orient und Okzident mit all seinen “Traditionen” bei uns einbürgern möchte?

Erinnerungen an Beirut

Gestern bei der geschätzten Cassy gesehen. Das erinnerte mich sofort an die Zeit als ich eine Freundin in Beirut hatte. Nadine war ihr Name und eine echte arabische Perle war sie. Warum sonst sollte ich freiwillig zwischen Wien und Beirut hin und herfliegen? Ist jetzt auch schon wieder 10 Jahre her. Mann, die Zeit ist auch nichts mehr wert. Aber immerhin bin ich in den Genuss mehrerer solcher ‘Privataufführungen’ gekommen. Wer kann das schon von sich behaupten? Wenn das ihre Eltern gewusst hätten.

Flucht in die Karibik

Eines kann ich euch sagen. DORT wäre ich jetzt wieder lieber als hier wo ich mir den Hintern abfriere. Aber man kann halt nicht alles haben. Zumindest nicht auf einmal.

All Inclusive-Schlafkur

Gestern abend Nachricht von allerliebster Tochter erhalten. Sie und Freund gut angekommen, keine Katastrophen bei der Einreise heraufbeschworen und ohne Polizeischutz im Resort eingetroffen. Das Wetter ist toll, 30 Grad im Schatten und den ersten Tag gleich einmal voll verpennt. Überlegt ob sie den Fresstempel überhaupt verlassen, oder die nächsten sieben Tage gnadenlos durchschlafen soll. Irgendwie kommt mir das mehr als nur bekannt vor.

Nürnberger Nachlese

Gestern um Mitternacht geschlaucht heimgekehrt und tot in die Kiste gefallen. Heute den Nachbericht geschrieben und vor Minuten endlich fertig geworden. Jetzt gibt es eine Pause, dann eine Pizza und dann steht ein toller Wein zur Verkostung am Programm. Ein IGT Frappato aus Sizilien.

Zur Messe selbst soviel vorab am Sonntagabend: Es gab Autos, es gab Käse und es gab Wein. Natürlich gab es noch viel mehr, aber das alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Das Wochenende war perfekt, ich habe 150 grandiose Weine verkostet, wurde von einem meiner Lieblingswinzer mit einem Geschenk überrascht (er hinterliess mir einfach sechs seiner besten Weine an der Hotelrezeption) und für eine Vielzahl von Winzern werde ich 2012 komplette Sortimentsverkostungen durchführen.

Wer mehr erfahren will, kann das im “druckfrischen” Nachbericht tun und sich Einblicke und Impressionen von diesem aussergewöhnlichen Event holen. Hier ein paar Eindrücke zum Gusto holen:

2 Tage, 400 Weine und jede Menge Spezereien

Alle Geräte hängen an der “Tankstelle” um genug Saft für die nächsten zwei Tage zu haben. Kamera saugt Strom aus der Leitung, das iPhone signalisiert mir gerade, dass es “fertig” ist und das Notebook hängt sowieso bis zum Abstecken an der Dose. Was vergessen aufzuladen? Vielleicht mich. Erst einen Kaffee in den Venen und der zweite bruzzelt gerade. Und weil ich nicht dazu gekommen bin einem Freund das versprochene Paket zu schicken werde ich dieses mit nach Nürnberg nehmen und von dort aufgeben. Dann ist das sogar ein “innerdeutscher” Versand und sollte dementsprechend auch schneller gehen. Hat doch alles seine Vorteile.

Hier wird heute noch gebügelt und gepackt und dann ist nur noch zu entscheiden ob ich ein paar Stunden mützeln gehe oder einfach durchmache. Ich will nämlich nicht um 3:50 Uhr in der Früh aus dem warmen Bett. Irgendwo sind Grenzen. Gott sei Dank ist genug Kaffee im Haus. Wein und Spezereien gibt es erst morgen.

Reisevorbereitungen

Die Woche hat kaum angefangen und schon herrscht der totale Stress hier. Heute noch rasch zum Scherenmann, den Rasen auf englisches Niveau mähen lassen und zur Maniküre. Danach den Anzug aus der Reinigung abholen und zuhause gleich ins Reisegepäck verstauen. Morgen Printshop düsen und neue Visitkarten abholen und am Abend noch eine Verkostung durchführen. Bericht muss vor Freitag fertig sein. Letzte Unterlagen zusammenbasteln für Präsentationen und die vorab erstellte Liste um mindestens die Hälfte kürzen. Geht sich in zwei Tagen niemals alles aus. Aber träumen darf man ja wohl noch. Ab und zu wenigstens.

Donnerstag habe ich dann zwei Optionen: Aufbleiben und durchmachen, oder um 22 Uhr ins Bett und um 4 wieder raus. Mal schauen welche Arschkarte ich ziehe. Freitag in der früh dann nach Nürnberg und Samstag nachmittag wieder heim. Abgefüllt und sicher voll verarmt. Was soll´s, man lebt nur einmal. Und wenn ich heimkomme geht es mit Töchterchen sofort auf den Christkindlmarkt. Den ersten Punsch testen. Und die neue Supereskimodaunenfellkapuzenwinterüberlebensjacke einweihen. Hoffentlich hat es -25º!

Reise ins Glück

Guantanamo ist eine exzellente Einrichtung. Viele Insassen leben in Guantanamo besser als in ihren Heimatländern.”

Dick Cheney in einem Interview mit dem “Spiegel”. Noch Fragen zu diesem Herrn?

Mondsüchtig

Knappe 40 Jahre ist es her. Da war der letzte Mensch am Mond. Jetzt hat man, nach 40 Jahren, drei der ehemaligen Landeplätze fotografiert. Mittels der NASA-Sonde “Lunar Reconnaissance Orbiter” in neuer, bisher nicht gewesener Detailschärfe. Sogar die hinterlassenen menschlichen Spuren wurden dabei sichtbar. Oder hat man eher Photoshop genutzt um wieder mal ein wenig Hollywood zu spielen?

Bergwandern in Holland

Diese Holländer. Deren Sorgen möchte ich haben. Jetzt wollen sie auf einmal alle einen Berg. Ja, einen richtigen Berg! Mit allem Drum und Dran. Dabei haben sie doch schon lange einen. Der ist sogar 877m hoch und heißt Mount Scenery. Okay, dass er mitten im Karibischen Meer auf der Insel Saba liegt ist ein kleines Problem, wegen der Entfernung und so… aber hey, der gehört EUCH!

Ich hatte mal ein Angebot für zwei Jahre auf der Insel zu arbeiten, welches ich aber dann abgelehnt habe. Nach einer Woche hätte ich durchgedreht vom langweiligen Runden laufen und Berg besteigen. Dafür wäre aber meine Kondition jetzt besser.

Phi Phi Island – Rückblick

Phi Phi Island wäre echt wieder mal einen Trip wert. War schon eine super tolle Zeit dort.

Der wahre Schuldige

Viel wird dieser Tage über die USA und ihren horrenden Schulden geschrieben. Wenn mann sich aber einmal genauer ansieht wie diese zustande gekommen sind ist der “Schuldige” relativ rasch gefunden. So man nicht wie üblich nur die Augen zu macht und einfach auf jenen einschlägt, der halt gerade das Amt des Präsidenten bekleidet.

Reagan hat in seiner 8-jährigen Amtszeit 1,9 Billionen US$ Schulden aufgenommen.

Der alte Bush sen. hat in seinen 4 Jahren als Obermacker der USA 1,5 Billionen US$ Kreide gemacht.

Clinton hat in seinen 8 Jahren 1,4 Billionen US$ aufgenommen.

Bush jun., von Gottes Gnaden geläuterter Säufer, hat in seiner Amtszeit mit seinen Kumpanen Cheney, Rumsfeld und Co. 6,1 Billionen US$ Schulden aufgenommen um die Welt wirklich “nachhaltig zu verändern”. Condoleezza nicht zu vergessen. Die Klapperschlange im Adlerhorst der Herrschers.

Und Obama? Nun, der hat sich diesen Sack umhängen müssen und liegt seit 2009 bei 2,4 Billionen US$ Kreide.

Man kann sagen was man will, aber wirklich an die Wand gefahren hat dieses Land ein kleiner, von Minderwertigkeitskomplexen zerfressener Cowboy mit seinen nicht minder geisteskranken und vor allem kriegssüchtigen und geldgierigen Spielkameraden.

Eine geistige Null, die wie kein anderer Präsident in der amerikanischen Geschichte, so wenig Ahnung von nichts hatte und so abhängig von einer selbstverliebten Meute war wie eben jener kleine Cowboy aus New Haven, Connecticut. Der in Texas nichts geworden wäre ohne seinen Vater und in Florida ohne seinen Bruder auch nur Orangen zählen hätte dürfen. Ob Demokrat oder Republikaner, ihr Land verscherbelt hat Vaters Spross am Anfang des Jahrtausends.

Update: Grafik nachträglich hinzugefügt. © New York Times

Bild: © New York Times

Armee-Überlebens-Paket eingetroffen

Da laust mich doch der Affe! Vor ein paar Minuten hat es hier an der Türe geläutet und draussen war der Postmensch. Gelb gekleidet und mit einem knallgelben Paket in der Hand, einem höchst offiziösen Überlebens-Paket der Schweizer Armee. Gesendet vom fabulösen Man in Helvetica. Was für ein Freitag! So kann das Wochenende beginnen. Herzlichsten Dank aus der Alpenrepublik.

Einmal geöffnet offenbarte sich das offensichtliche Verstopfungs-Vorsoge-Sortiment für Soldaten jeden Ranges. Der Hammer war allerdings das beigefügte Blasenpflaster. Einfach GENIAL! Und jetzt, nach zahlreichen Basel-Besuchen, habe ich endlich auch das so oft schon erwähnte “Basler Leckerli” kennengelernt. Ich hattte bis heute keine Ahnung was das ist. Köstlich, sage ich nur. Und die Swiss Choco-Bits gehören sofort wieder verboten. Sehen aus wie Hunde-Trockenfutter, schmecken aber tödlich lecker.

Wertester Herr MiH, seien Sie sich meines aufrichtigen Dankes gewiss. Ich werde mich beizeiten gerne revanchieren :-)

Nachtrag: Die Ragusa, Lindt und das Berner Müntschi sind nicht aus Armeebestand. Man will es ja nicht übertreiben und “Premium-Futter” für lau ausgeben :-)

Osamas Tod perfekt getimt

Rechtzeitig vor Beginn der nächsten Urlaubssaison haben die Amerikaner nun den Teufel Osama Bin Laden aus diesem Leben befördert. Dafür haben sie mehr als zehn Jahre gebraucht in denen unser aller Leben sich dramatisch verändert hat. Sei es die Reisefreiheit, den Datenschutz, die Überwachung, verschärfte Gesetze und vieles mehr betreffend. Alles wurde unternommen um unsere Sicherheit auch weitherhin zu garantieren. Und trotzdem konnten weitere Anschläge nicht verhindert werden. Auch wenn man zwischendurch ganz gern verkündet, dass man wieder einmal was vereitelt hat. Man muss halt glauben was man so serviert bekommt. Kann man doch ganz nebenbei mit jeder Verhinderung, dem Volk das nächste “Sicherheitsmodul” aufs Auge drücken.

Jetzt haben sie den Führer aller Terroristen ausgelöscht und schon geht der Zauber von vorne los. Jetzt wird´s erst richtig ernst mit all den bösen Islamisten. Rache wollen sie und “zittern soll die Welt” vor fürchterlicher Vergeltung. Sofort erhöht man in den USA die Sicherheitsvorkehrungen, warnt die Welt schon mal “zur Sicherheit” und kann problemlos zum nächsten Teil der Beschneidung von Bürgerrechten übergehen. Zur allgemeinen Sicherheit, natürlich. Der Westen springt auf diesen Zug gleich mit auf und warnt die Bürger schon vor möglichen Anschlägen und macht sich fein um denen überm Ozean auch wieder zu gefallen. Man tut halt was man kann.

Ich bin gespannt wie sich das in zwei Monaten am Flughafen bemerkbar macht und was man sich jetzt wieder alles einfallen lässt, um jeden Reisenden in Generalverdacht zu nehmen und ihn bis aufs Klo verfolgt. So gesehen ist das Timing doch perfekt um unser aller Sicherheit vollautomatisch auf die nächste Ebene zu bringen. Ich bin total beruhigt. Und wenn es trotzdem knallt an irgendeinem Eck der Welt, dann hat man wieder einen Grund um so richtig die Sau raus zu lassen. Das ist echtes Entertainment.

Die Geldmaschine

Dass die USA schon seit langem pleite sind, ist kein wirkliches Geheimnis mehr. Vielmehr stellt sich die Frage, was passiert wenn diese Uhr dann endgültig abgelaufen ist.

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FINALER ABGANG

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