Guinness & Tomaten

Ich weiss es ist pervers. Andererseits hat Guinness in rot doch auch wieder was. Tomatensaft mit reichlich Tabasco drin. Sieht doch gut aus, oder nicht?

Keine Ahnung und totale Amnesie

Mal wieder Luft machen hier und rauskotzen was mir schon in der Früh auf die Nerven geht. An sich ist ja die gesamte Politiker-Kaste ein einziger Haufen von Lügnern, Betrügern und fallweise sogar richtigen Verbrechern. Das weiss man, so man nicht von Natur aus mit dem IQ einer Scheibe Brot gesegnet ist. Dass diese Bande von Banditen dank ihrer Gönner bei welchen sie auf der Payroll (welch schönes deutsches Wort für Gehaltsliste) steht alles macht was ihr befohlen wird, das weiss man auch. Damit muss man sich halt einmal abfinden. Anders wählen hilft auch nicht, weil man dann bestenfalls eine andere korrupte Marionette wählt. Also was soll´s. Am besten man ignoriert dieses Gesindel und macht sein eigenes Ding. Sollen sie einen doch alle.

Was mich gerade wieder richtig nervt ist dieser aktuell in der Bananenrepublik stattfindende Zirkus welcher sich U-Ausschuss nennt. Was dort abgeht ist so derartig krass, dass es einem festen Tritt in die Fresse jedes Staatsbürgers der noch einen Funken Anstand und letzten Rest von Ehre hat gleichkommt. Entweder die Befragten ‘entschlagen’ sich der Antwort, können sich an nichts erinnern, haben davon keine Kenntnis, wissen nicht mehr worum es dabei ging, haben nie etwas Verbotenes oder Unanständiges gemacht, haben von all dem ‘keine Wahrnehmung’, oder sie betonen schon vorher, dass sie erst gar nicht erscheinen werden weil sie besseres zu tun hätten. Ich meine, wozu wird dieser Zirkus überhaupt veranstaltet? Um einer unfähigen, aber umso besser dressierten gebrieften Vogelscheuche ‘Diskussionsleiterin’ einen Vorsitz einzuräumen um auch einmal das Licht der grossen Öffentlichkeit sehen zu dürfen, oder um ‘Aufdeckern’ eine Plattform zu bieten um auch wieder einmal Wirbel machen zu dürfen? Wozu das ganze Theater das man am besten, schnellsten und vor allem weitaus günstiger mittels Multiple choice-Fragebogen durchführen könnte? Einfaches Ankreuzen von

• kann mich nicht erinnern
• weiss von nichts
• enthalte mich
• habe keine Wahrnehmung davon und/oder
• war im Puff und stockbetrunken

und schon wären die ganzen Skandale wieder vom Tisch. Mehrfachnennungen natürlich möglich. Was aber hier veranstaltet und vom ebenso durch und durch korrumpierten Staats- und Regierungsfunk inklusive seiner Hauptdarsteller abgehalten wird ist die grösste Verarschung die dieses Land jemals gesehen hat. Politiker dürfen sich nicht wundern wenn ihnen am liebsten jeder auf der Strasse einfach eine in die Fresse hauen und sie mit nassen Fetzen aus dem Land jagen würde.

High Heels, von Diesel, Grösse 38

Irgendwann ist immer das ‘erste Mal’ und irgendwann muss man es einfach versuchen. So heisst es doch, oder etwa nicht? Nein, ich rede nicht von DEM ‘ersten Mal’. Was da schon wieder einige Leute denken. Und ich rede auch nicht vom ersten Zahn der mir gezogen wird. Dagegen sprechen in der Zwischenzeit bereits drei Implantate. Aber irgendwas mit Einlagen hat es dann doch irgendwie zu tun. Wenngleich man nicht zwingend welche braucht um glücklich zu sein. Weder in den Zähnen noch sonst wo. Alles klar soweit? Gut.

Worum es geht? Natürlich um Schuhe! Jenen Dingern die man in unserer Zivilisation unbedingt benötigt will man sich nicht die Füsse verbrennen oder sonst wie verletzen auf den betonierten Pfaden unserer Bewegungsrouten. An sich kaufe ich ja meine Treter schon aus Prinzip nur im Schuhladen weil ich die Latschen probieren will, sie anfassen und fühlen will und ein paar Schritte damit laufen will. Frauen sind da eindeutig ‘flexibler’. Merke ich immer wieder bei meiner Tochter die sowieso fast alles nur mehr online einkauft. Meine Argumente, dass ich dann wieder alles zurückschicken kann wenn es nicht passt lässt sie nicht gelten. SIE hat ja Zeit (obwohl sie auch keine Zeit hat) und es stört sie nicht wenn sie dann wieder auf die Post traben darf. Mich hingegen nervt das. (Bild: zalando.at)

Aber wie es so ist habe ich manchmal selbst keine Zeit für irgendwas und da einem aus dem Fernsehen sowieso permanent der Zalando-Bote entgegenhüpft, habe ich jetzt doch einmal ein Paar City-Treter bei Zalando in Österreich bestellt. Schleichwerbung? Klar, wie sonst sollte man wissen wo ich meine Schuhe bestellt habe. Ich verwende auch ein iPhone, für die ganz Paranoiden. Anyway, die Auswahl ist gross, es sind durchaus tolle Schuhe dort zu finden und was die Plattform ‘kann’ ist sowieso Standard und muss nicht länger beschrieben und erklärt werden. Wenn jetzt der Versand auch noch wie versprochen klappt und mir der Zalando-Bote blind sagen kann welche Schuhe ich bestellt habe dann verspreche ich hoch und unheilig, wieder mal in dieser Hütte einzukaufen und vielleicht auch was für meine Tochter zu bestellen. Aber keine High Heels, von Diesel, in 38. Für die ist sie nämlich etwas zu gross und mit Gewalt muss sie mir ja nicht jetzt schon über mein Haupthaar hinaus wachsen.

Wasserspiele

Rechtzeitig zum Sommer hat Wien wieder ein heisses Thema das die Nation spaltet. Man will den Gästen in der Gastronomie fürs Leitungswasser nämlich Geld abnehmen (natürlich nur in Form einer ‘Spende, von der dann angeblich für wohltätige Projekte in der Dritten Welt gespendet wird). Was für ein Blödsinn. Ich kann diese Dritte Welt-Leier schon nicht mehr hören.

Meine Meinung ist, dass das Glas Wasser zum Kaffee oder wozu auch immer ein Service des Gastronomen sein und bleiben sollte. Und wenn sich jemand bei 40º in ein Lokal schleppt und zivilisiert um ein Glas Wasser bittet, dann sollte man ihm dieses auch nicht verwehren und ihn dafür auch noch zur Kasse bitten. Weder in Form eines fixen Preises noch als ‘Spende’. Wo ich aber dagegen bin ist, wenn sich Leute in ein Lokal begeben, dort den Tisch blockieren, ganz dreist einfach nur Wasser ‘bestellen’ und glauben, dieses gratis zu erhalten. Jeder Wirt hat Kosten die er ‘decken’ muss (was legal in Österreich sowieso nicht möglich ist). Wer dann nur rumsitzt und meint er hat ein Recht auf Wasser, der möge wohl im Recht sein, soll jedoch dafür bezahlen wie für alles andere.

Salat, Garnelen und ein Chardonnay

Soviel Zeit muss sein. Draussen hat es gefühlte 65º und richtig was futtern macht keinen Spass. Deshalb rasch einen Salat geschnippelt, Lachs drauf, ein paar Garnelen in die Pfanne geworfen und eine frisch gemachte Dijonsenf-Dill-Sauce drüber gepappt. Dazu einen schönen Chardonnay aus der Pfalz und die Hitze ist gleich um einiges erträglicher. Und gelaufen wird heute nicht vor 17 Uhr.

Nürnberg, Schuhe & ein Aston Martin

Ja, ich weiss, ich bin etwas nachlässig hier in letzter Zeit. Das liegt aber nicht daran, dass ich keine Lust habe, sondern einfach daran, dass ich irgendwie hinter mir selbst herlaufe bzw. tippe. Am Freitag geht´s nach Nürnberg und da gehört einiges noch vorbereitetet und erledigt um nachher nicht völlig im Chaos zu enden. Und die paar Tage die ich mir zwischendurch ‘Auszeit’ nehme müssen auch sein. Ausserdem ist Sommer und da will auch die Garderobe ein wenig ergänzt werden. Und weil´s im Business nicht immer im Freizeit-Look geht ist auch das Schuhwerk entsprechend anzupassen. Übrigens gibt es wenig das so gut riecht wie neue Schuhe. Nur das Leder im neuen Aston Martin riecht noch besser. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ukrainische Strassenköter

Bei aller Tierliebe. Bevor die EURO 2012 in der Ukraine begonnen hat, wusste kein Mensch von den armen ‘streunenden’ Hunden in diesem Land. Es hat auch niemanden interessiert. Und ganz ehrlich, nach der EURO ist das binnen zwei Wochen auch wieder vergessen und kein Thema mehr in den Medien. Wozu auch? Ist so wie wenn in China 23 Fahrräder gestohlen werden.

Aber solange das Fussballfest am Laufen ist wird kräftig die Werbetrommel gerührt und man wird täglich vollgelabert, doch für 8,60 Euro monatlich eine Patenschaft für so einen Strassenköter zu übernehmen. Ich mag ja keinem etwas unterstellen, aber ich bezweifle sehr stark, dass diese Kohle auch nur einem Vierbeiner hilft bzw. auch nur einen Dackel von der Strasse holt. Ausserdem, in Österreich benötigt auch so manches Tier ein wenig Hilfe. Nichts gegen ukranische Hunde, aber warum soll jemand einen Dauerauftrag machen um ein Projekt zu fördern welches wesentlich sinnvoller im eigenen Land umzusetzen wäre.

Wie auch immer. Nach der EURO wird es die Strassenhunde weiter geben, kein Mensch wird sich dafür interessieren und auch der Rest der dort politisch abgeht wird entsprechend ‘priorisiert’ und nach hinten gereiht. Man muss ja auf die Quoten achten und ohne die EURO wüssten 50% der Leute nicht einmal wo die Ukraine ist. Also auf zum nächsten Match und danach auf zum nächsten Krisenherd.

Wieder mal auf Wohnungssuche

Wer schon ein- oder mehrmals auf Wohnungssuche im Internet war der weiss, wieviel Müll man erst beseitigen muss um die seriösen Angebote von den Fake-Angeboten auszusortieren. Das wird wir mir gerade jetzt wieder bewusst weil ich selbst seit einiger Zeit wieder verstärkt die unzähligen Immobilien-Plattformen durchforste und mich oft frage … aber lassen wir das lieber. Jeder weiss das selbst am besten welch schnuckelige Schnäppchen einem da so angeboten werden wenn der Tag lang genug ist.

Also habe ich jetzt mal neben den ‘üblichen Verdächtigen’ die es in Österreich gibt, den Immobilienscout die Fährten lesen und mich von ihm bei meiner Wohnungssuche leiten lassen. Es wird langsam Zeit für mich wieder einmal umzuziehen. Alle paar Jahre reitet mich nämlich der Wandertrieb und ich brauche Tapetenwechsel. Der einzige Vorteil bei meiner Suche ist, dass ich eine ganz klare Vorstellung davon um welche Wohnungen es sich dabei handeln soll, nämlich um den klassischen Altbau (1920 und früher), hohe Räume, 3-4 Zimmer, Parkettböden (echte, nicht das Pseudolaminatparkett). Fehlt eines davon ist die Bude schon nicht mehr interessant und fliegt aus dem Beuteschema.

Und weil ich gerne auch noch Alternativen haben will, habe ich mich auch mal wieder im Immobilienring schlau gemacht was sich so am Wohnungsmarkt tut. Kann nie schaden wenn man mehrere Quellen anzapft. Dabei ist mir wieder klar geworden, dass man in Wien schon schön leben kann wenn man bereit ist ein wenig dafür auszugeben. Ein paar Objekte hätte ich ja jetzt dank des Immobilienscouts gefunden. Jetzt muss ich nur noch schauen ob die Makler/Vermieter mit sich reden lassen und aus ihren süssen Träumen von 6 Monatsmieten Kaution aufwachen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Facebook und seine Müll-Brigade

Auch ein Grund warum mir diese Müll-Brigade auf den Sack geht. Nichts als Scheisse was von diesem Verein kommt. Heute waren es nur 56 in einer Stunde. Echt cool.

Bye bye Google

Ich habe beschlossen … dass alles was hier nicht mehr gewünscht ist einfach rausfliegt. So einfach ist das in der vanilleblauen Online-Diktatur. Aus diesem Grund leiste ich mir den Luxus Google-Adsene rauszuwerfen, weil mir das was diese Krake abhält, in meinem privaten Umfeld einfach nicht mehr passt. Ich leiste mir den Luxus mich von internezischen Sebstverständlichkeiten zu befreien und mich von Dingen zu entledigen, die sich irgendwie automatisiert und sich in das Online-Leben eingeschlichen haben. That´s why I kick your ass today und ich bin absolut sicher, keinen von euch zu vermissen.

Kommunisten unter sich

Unser werter Bundespräsident zeigt wieder mal in aller Deutlichkeit wo Österreich steht. Zuerst weigert er sich den Dalai Lama zu empfangen (man könnte ja China gegenüber ein falsches Zeichen setzen) und jetzt trinkt er mit der KP-Führung in Vietnam Grünen Tee und turtelt mit den Funktionären um die wirtschaftlichen Beziehungen mit den Charlies zu vertiefen und auszuweiten. Langsam frage ich mich wann wir alle die rote Armbinde bekommen. Ob dann ein Stern oder eine Sichel drauf ist, ist auch schon egal.

Müßiggang im Palmenhaus

Im Burggarten läßt es sich immer noch vorzüglich faul sein. Und wenn auf der Terrasse des Palmenhauses auch noch ein Platz frei ist, dann ist das ganze umso schöner. Toller Tag in der Stadt und jetzt ist Weekend. Schönen Abend noch.

Reif fürs Wochenende

War das wieder eine Woche. Viel intensiver geht wohl nicht mehr. Und dann erfahre ich noch, dass dieses Wochenende Pfingsten ist. Ich glaube ich bin reif für die Insel. Sowas geht immer an mir vorüber. Immerhin ist mir gerade noch rechtzeitig eingefallen, dass heute Freitag ist. Deshalb gibt es hier die schedule of today:

Fruchtpresse anwerfen und Multivitaminshake pressen (wenn ich schon nicht gesund lebe, dann kaschiere ich das wenigstens ein wenig) +++ Allgemeine Restaurationsarbeiten im Bad erledigen (dauert auch immer länger) +++ Friseur (endgültig auf Sommerbetrieb umstellen) +++ Einkauf erledigen (Kühlschrank ist leer) +++ In den Fetzentempel traben (Klamotten für den Aufmarsch in der Hofburg besorgen) +++ Flanieren (wo weiss ich noch nicht, aber flaniert wird) +++ Auf den Naschmarkt zum Asiaten (Lebensmittel und Gewürze für die Wok-Küche besorgen) +++ Espresso ausfassen (ohne den… eh schon wissen) +++ Fischbude irgenwelche toten Flossen- und Krustenviecher besorgen (wenn ich nicht ans Meer komme, muss das Meer zu mir kommen) +++ Heimwärts düsen (alles bunkern) +++

Ob ich dann noch einmal auf die Piste gehe weiss ich noch nicht. Mal schauen. Cheers.

Nachrichten aus der Zukunft

Wien, 24. Mai 2026: Ein Wiener Kaffeehausbesitzer wurde durch die ‘Korrekturabteilung der Sprachpolizei’ festgenommen, weil er nach wie vor ‘Kleine und Grosse Schwarze’ anbietet und sich standhaft weigert einen ‘grossen bzw. kleinen dunklen Kaffee ohne Milch’ auszuschenken.

Berlin, 24. Mai 2026: Kapuzinermönche verlieren Urheberstreit gegen die Naturwissenschaftliche Universität. Diese hatte geltend gemacht, dass die Kapuzineräffchen durch die gleichnamigen Mönche schwer diskrimiert und in die Nähe von Sekten gerückt würden. Der ‘Orden der Minderen Brüder Kapuziner’ muss nun einen neuen Namen finden und darf seine Mitglieder unter Androhung der sofortigen Vereinsauflösung bei Nichteinhaltung nicht mehr Kapuziner nennen.

Triest, 24.Mai 2026: Ein windiger Konditoreibetreiber wollte sich einen Scherz erlauben und einem weissen Südafrikaner einen ‘Mohr im Hemd’ zum Espresso anbieten. Dieser fühlte sich irritert und zeigte den Konditor bei der ‘Behörde für den korrekten Umgang mit der Sprache’ an, welche dem Konditor seine Lizenz entzog und ihn zur ‘Umbildung’ in die ‘Sprachkorrekturschule’ einwies.

München, 24. Mai 2026: Weil ein bayerischer Biergartenbesucher dabei belauscht wurde wie er sich über das ‘Negerpack’ in der Innenstadt aufregte, wurde dieser von den Aufsichtsorganen der ‘Kontrollbehörde zur Einhaltung der politischen Korrektheit’ verhaftet und in Handschellen inklusive Mundschutz abgeführt. Ein Schwarzafrikaner der die Szene beobachtete und den Übeltäter mit ‘Scheiss Piefke’ beschimpfte wurde verwarnt und weggeschickt.

Salzburg, 24. Mai 2026: Ein Salzburger Wirtshausbetreiber wurde mit einem lebenslangen Berufsverbot belegt weil er noch immer ‘Zigeunerschnitzel’ und ‘Zigeunergulasch’ angeboten und damit die Roma und Sinti in rassistischer Weise diskriminiert hat. Zeitgleich wurde in Frankreich die Klage zur Umbenennung der Zigarettenmarke Gitanes vom ‘Europäischen Gerichtshof für Sprach-, Benennungs- und Umerziehungsmassnahmen’ abgewiesen, weil es sich bei der Zigarettenmarke um französisches Kulturgut handle. Auch die tanzende Zigeunerin darf weiterhin die Packung zieren, solange man sie nicht Zigeunerin, sondern nur ‘temperamentvoll tanzende Minderheitenangehörige’ nenne.

Mailand, 24. Mai 2026: Einem homosexuellen Studenten hat ein Gericht in Mailand Schadenersatz von 75 000 Euro zugesprochen, weil dieser von seinem Sitznachbarn auf der Uni als ‘Schwanzlutscher’ bezeichnet und damit aufs Schärfste diskriminiert wurde. Der uneinsichtige Angeklagte wurde zusätzlich zu sechs Monaten unbedingten Umerziehungsmassnahmen in der ‘Anstalt für Sprachattentäter’ verurteilt.

Zürich, 24. Mai 2026: Das schweizerische ‘Gericht für den korrekten Umgang mit schweizerischem Kulturgut’ hat einen österreichischen Touristen zu einer Geldstrafe von 2400 Franken verurteilt weil er im Schuhgeschäft sagte, diese ‘stinken wie Schweizer Käse’. Der Tourist wurde nach Bezahlung seiner Strafe umgehend nach Österreich abgeschoben. Die bilateralen Beziehungen seien deswegen nicht gefährdet, meinte der österreichische Sprachminister.

Paris, 24. Mai 2026: Recht gab ein Pariser Gericht in der Vorwoche einem zu zwanzig Jahren Haft verurteilten Pädophilen bei seiner Klage um Anerkennung politisch korrekt als Pädophiler bezeichnet zu werden. Die Zeitung die den Mann, der 17 Minderjährige sexuell missbraucht hatte, als Kinderschänder bezeichnete, wurde zu einer Zahlung von 6 Millionen Euro und zur Zahlung der psychologischen Behandlung des schweres Traumas das der Kläger dadurch erlitten hat verurteilt.

Das Kreuz mit den Freitagen

Ich mag ja Freitage. Vor allem so wie meine in der Regel ablaufen. Von Montag bis Donnerstag wird gearbeitet und am Freitag wird alles ausserhalb erledigt wozu unter der Woche keine Zeit war. Nichts was also wirklich Arbeit ist, aber irgendwie doch dazugehört. Das was mich an den Freitagen aber dann doch wieder irgendwie stört ist der Umstand, dass dieser Tag meistens in Fressaktionen ausartet. Unter der Woche habe ich keine grosse Lust wirklich was zu futtern weil ich bei den Weinverkostungen sowieso immer irgendwas als kleine Begleitung dazu habe und am Abend bin ich dann zu faul bin um noch was extra zu basteln. Aber am Freitag, oh ja, am Freitag kommt der Flash und das geht dann schon in der Stadt los. Irgendwo ein nettes kleines Mittagessen, dann einen Espresso, am Markt ein paar Happen und in der City noch ein Eis. Zuhause dann den Kühlschrank plündern weil man wieder so viel gute Sachen eingekauft hat und am Abend dann ein Fläschchen Wein mit Antipasti oder einen Kübel Guinness mit Fish & Chips.

Und dann denke ich mir, dass es genau das ist was Lebensfreude ausmacht und man ohne schlechtes Gewissen auch mal richtig völlern kann. Der Samstag läuft gesittet ab und die ganze Woche gibt es sowieso nur wieder Fingerfood. Lieber selten und dafür extrem als ständig und dadurch wieder langweilig. Man hat´s echt nicht leicht und mit nix ist man zufrieden. Ich mach mir jetzt ´ne gute Flasche auf und zelebriere meinen ganz persönlichen Freitag. Ist ja auch nur einmal in der Woche. Cheers.

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