Antwerpen hat vor London und Amsterdam die höchste Kokain-Konzentration in den Abwässern. Schuld daran ist die übertriebene Hygiene und die Technik.
Wenn Hygiene zum Desaster wird
Ausser Konkurrenz
Kunstwerk “Seebühne” Bregenzer Festspiele
Es ist schon komisch. Was im eigenen Land (speziell hier in Wien) gar nicht so richtig wahrgenommen wird wirkt umso mehr, wenn man darüber in ausländischen Medien oder Blogs liest. Ein Beispiel dafür ist die imposante und beeindruckende Gestaltung der Seebühne der Bregenzer Festspiele. Alle Bilder gibt es hier. Foto via AP/Rudi Blaha.
Wolf im Schafspelz
Herkunft: Department Hérault, Languedoc-Roussillon, Südfrankreich • Art: Côtes du Rhône • Mitspieler: Syrah, Grenache, Carignan • Name: Magellan • Besondere Merkmale: Wolf im Schafspelz.
Die Rhône und ich
Marswasser
Geologen haben mysteriöse Rinnen am Mars entdeckt. Nun vermuten sie ob in diesen Salzwasser vorkommt. Beweise dafür gibt es noch keine.
Abgesehen davon, dass die Meldung so interessant wie unnötig ist, stellt sich die Frage: Wenn das wirklich Wasser wäre – inwiefern wäre das für uns wichtig? Und, wer will schon in einer Entfernung von 56 bis 400 Millionen Kilometern (je nach Lage der Kugel in seiner Umlaufbahn), nach Rohstoffen buddeln?
Frauen und Frust
Bin ich was von froh, dass meine allerliebste Tochter zu 100% nach mir kommt. Erklärt mir vorher gerade, dass sie Frustshoppen war und unbedingt neue Shades wollte. Aber nicht das Versace- und Gucci-Zeugs, sondern was anderes. Auf meine Frage was denn fiel das Wort Chopard. Auf meine Frage ob echte kam entrüstet “Was denn sonst?!” Preis? “600″. Euro?! Sie “Nein, Muscheln”. Ich “Spinnst Du? 600 Kröten für Sonnenbrillen?” Sie “Das musste sein. Ausserdem sieht mich damit keiner mehr”.
Ich war nicht anders und somit musste ich zugestehen, dass wenn es sie glücklich macht, es auch in Ordnung ist. Trotzdem, 600 Euro für Sonnenbrillen ist doch echt gestört.
Carignan & Olivenbrot
Heute am “Tisch der Wahrheit”. Ein Carignan Vieilles Vignes aus dem Department Hérault. Ein einfacher Landwein und trotzdem nichts für Weicheier. Kein Wein für Fruchtfanatiker sondern für Freunde von Blumen, Kräutern und Gewürzen. Ein Südfranzose wie er südfranzösischer nicht sein kann. Dazu Olivenbrot und die Welt ist in Ordnung.
USA in letzter Sekunde gerettet
Am Dienstag also sind die USA pleite. Heisst es. Was bietet sich da besser an als am Montag noch rasch so viele Aktien wie nur möglich zu kaufen. Aus dem einfachen Grund, weil man – ganz á la Hollywood – das Land in letzter Sekunde wieder einmal retten und doch noch zu einem Ergebnis kommen und sich auf die Anhebung des Schuldenlimits einigen wird. Bis Montag werden deshalb noch die Aktienkurse sinken und ab Dienstag geht´s dann wie von Geisterhand wieder ganz steil aufwärts. Einzig der Dollar wird weiterhin etwas verlieren. Darum sollte dieser, solange der Euro noch was wert ist, erst NACH Dienstag wieder gebunkert werden. Für´s Weihnachtsshopping in New York.
Blackout auf Calexicalisch
Off the beathen path und wirklich herrlich anders. Einfach toll. Irgendwie Calexio mit italienischem Touch. Ich oute mich als Fan von Anna Calvi. Das Mädel kann was und Stil hat sie auch noch. Eine seltene Kombination in dem Geschäft.
Japanische iPhone Pimperei
Wieder mal ein paar ungewöhnliche Hüllen fürs iPhone gefunden. Damit erregt man sicher Aufsehen. Oder was auch immer. Bei manchen fragt man sich wirklich was mit den Japsen los ist. Haben wohl alle einen Fisch im Ohr. Zu bestaunen bei strapya-world.com
Denken… wie, womit?
Plato sagte einmal so treffend
Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele.
Wenn man sich heute anhört was bildungsfremde Stars und Sternchen sowie sonstige nach Berühmtheit geifernder Protagonisten unterbrechungsfrei von sich geben, dann weiss man, dass diese geistigen Nullnummern keine Zeit zum Denken haben können.
Gemüse, Guinness und Grenache
Müsste ich mein Leben auf das Notwendigste beschränken, und zwar wirklich auf das was mir das Überleben sichern würde, dann möchte ich für den Rest meines Lebens mit Oliven, Wein und Käse, sowie diversem Gemüse, Grünzeug und fleischlichem Beiwerk, Würsten und Pasteten und so manchem gefiederten Geflügel versorgt sein. Und zum runter spülen möge man mir reichlich Guinness, besten Single Malt und zehn, zwölf Fässer feinsten Rum aushändigen. Auf den Rest kann ich gerne verzichten.
Amy & Barbie
Und wieder einmal trauert die ganze Welt und weint Krokodilstränen um einen ach so lieben, netten Menschen, der viel zu früh dahin gehen musste und der der Welt soviel gegeben und so weiter und so fort. Ein Idol, das Alkohol und Drogen als Nahrung verstand und von so vielen angebetet wurde. Echt traurig und trotzdem ein wahrer Glücksfall für die Medien und die Musikproduzenten. Wieder einmal kann man sagen: “Jetzt geht´s lo-hos”.
Dass der “Vater” der Barbie-Puppe, Elliot Handler, auch gestorben ist, geht da schon mal unter. Hat er doch auch mit einer “Frau” Generationen von anderen “Noch-Nicht-Frauen” glücklich und sogar süchtig gemacht und dafür gesorgt, dass die Puppen immer tanzten und auch was zum Anziehen hatten. Aber dabei geht es halt nur um ein Stück Plastik.
Zensur im Staate Österreich
Wozu nach China schauen wenn es um Zensur in Reinkultur geht? Das kann man in Österreich genauso haben. Wesentlich näher, erheblich billiger und nicht minder dreist.
Da hat also ein Grüppchen namens Anonymus Daten vom österreichischen Zwangsgebühren-Eintreibungs-Institut, politisch korrekt und marketingtechnisch geschönt GIS (Gebühren-Informations-Service) bezeichnet, gehackt. Die einzige Information die dieses “Unternehmen” anbietet ist die Auskunft über die Höhe der zu zahlenden Zwangsgebühren. Genau denen hat man nun zigtausende Datensätze (inklusive Kontodaten) geklaut und einen Auszug davon mit allen Details ins Netz gestellt. Eigentlich schon was normales in Zeiten des Internets.
Was die Sache aber richtig spannend macht und zeigt wie man von diesen Unternehmen angelogen wird ist die Tatsache, dass man der Öffentlichkeit versuchte zu verkaufen, dass nicht wirklich viel passiert sei und dass es gar nicht die Möglichkeit gäbe diese Daten zu stehlen und ausserdem alles ganz sicher ganz woanders gespeichert werde und so weiter und so fort. Man ist bestens geschützt. Für alle Fälle.
Nachdem daraufhin Anonymus ein Ultimatum gesetzt und damit gedroht hatte alle geklauten Datensätze vollständig zu veröffentlichen, sollte man nicht das tatsächliche Ausmass des Diebstahls zugeben, hat man sich bei der GIS bewegt und zugegeben, dass nun doch über 200.000 Datensätze geklaut wurden. Mit allem Drum und Dran. Schon blöd wenn man vorher via Medien lautstarkt verkünden lässt, dass das ja alles gar nicht möglich ist und alle Informationen darüber falsch sind.
Was jedoch wirklich zum Nachdenken anregen sollte ist die Tatsache, wie dreist man sich über alle Richtlinien des Datenschutzgesetzes hinwegsetzt und dieses einfach ignoriert. Dürfen doch sensible Daten wie diese auf keinen Fall über Jahre hinweg gespeichert und derart ungesichert aufbewahrt werden, dass praktisch jedermann sich ihrer bemächtigen kann. Aber das Zwangsgebühren-Eintreibungs-Institut darf das. Oder macht es einfach. Das alles zeigt eigentlich nur wie unnötig dieses Gesetz ist in einem Land, das sich um die Rechte seiner Bürger genau so wenig schert wie ich mich um eine tote Ratte.















DRANBLEIBEN – ABONNIEREN