Vernunft kann wirklich nerven

Wenn es etwas gibt das mir den Angstschweiss auf die Stirn treibt, dann ist das der Zwang um 3:50 Uhr in der Früh aus den Federn zu müssen. Nur weil um 6:30 Uhr Abflug ist. Dabei geht es doch nur nach Nürnberg. Oh Mann, was wird das wieder für ein Alptraum. Normalerweise mache ich bei sowas ja durch, aber wenn es geschäftlich ist dann heisst das soviel wie das “Hirn einschalten” und auf “Vernunftmodus” umzustellen. Ich mag nicht mehr vernünftig sein. Gosh, das wird ein Desaster! Wenigstens gibt es geheimdienstlich verbotene Superfutter- und Flüssigkeitsversorgung vor Ort. Und wenn ich heimkomme geht´s auf den Christkindlmarkt. Punschhütten besetzen und verglühten Wein ausfassen!

Besuch beim Bürgermeister

Auf geht´s. Zum grossen Besäufnis Verkostungsabend in des Bürgermeisters Domizil. Eigentlich habe ich mich ja von diesem “Parkett” vor Jahren verabschiedet, aber nun mische ich mich wieder einmal unters elitäre Volk. Bussi Bussi geben und brav Hände schütteln. Würg. Aber was tut man nicht alles um Freunden die Ehre zu erweisen. Da muss man durch. Ich werde es mit Fassung ertragen, mich gesittet benehmen – ich versuche es – und für keine neuen Skandale sorgen. Versprochen.

Ach ja, die awc vienna ist mit 9.632 Weinen aus 36 Ländern aller 5 Kontinente der grösste offiziell anerkannte Weinwettbewerb der Welt. Beim Durst unseres Bürgermeisters sollte hier wohl kein Engpass entstehen.

Keine Zeit

Das Leben ist kurz. Weniger wegen der kurzen Zeit die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen. (Jean-Jacques Rousseau)

Arbeit ist Vergnügen

Wer mal sehen möchte wie die “Arbeitsgeräte” hier aufbewahrt werden. Das sind die sogenannten “Verkostungsproben” die auf ihre “Bewertungen” warten. Aktueller Stand: 99 Teile. Zu verkosten bis: Mai 2012. In der Pipeline: einiges. Spassfaktor: äusserst hoch. Arbeit kann echt Vergnügen sein und ein paar Kisten gehen sich noch aus im Abstellraum.

Herrn MiMs Überlebenstipps

Wieder einmal inspiriert vom grossartigen Herrn MiM und seinen Küchenkünsten. Lassen Sie sich gesagt sein: “Es hat vorzüglich geschmeckt. In Nullkommanix fertig und einfach köstlich. Dazu ein knackiger ‘Grüner Veltliner’ aus dem Kamptal und das Menü war fertig. Herzlichen Dank für diesen grandiosen Überlebenstipp!”

Kein Recht auf Verteidigung

Ich verstehe ja Strafverteidiger und kann den Sinn ihres Daseins auch ganz einfach nachvollziehen. Was ich aber nicht verstehe sind Strafverteidiger wie zum Beispiel jener, der gerade versucht für den norwegischen Amokläufer und Massenmörder Breivik ein “milderes” Urteil heraus zu schlagen.

Die Begründung dafür ist so fadenscheinig wie zynisch und lachhaft zugleich. Habe doch sein “Mandant” bei seinem Amoklauf, bei dem er 69 Jugendliche wahllos abgeknallt hat, keine Kinder erschossen und somit VERSCHONT! Soviel Crux muss man einmal haben. Knallt 69 Menschen ab und will Milde “weil er Kinder verschont hat”. Stellt sich nur die Frage, ab wann ein Jugendlicher kein Kind mehr ist. Ebenso war sein Mandant “geständig”. Welch ehrenhafte Leistung, nachdem man ihn sozusagen “live vor Ort” geschnappt hat. Was es da wohl noch zu gestehen gibt? Okay, aus Breiviks Sicht ist das alles ja noch nachvollziehbar. Auch dass er sich im “Krieg gegen das multikulturelle System sieht und den islamischen Einzug in Europa stoppen will” sind Argumente die man ihm, auch wenn es schwerfällt, zugestehen muss.

Wie schon eingangs gesagt, ich verstehe Strafverteidiger und das was sie tun durchaus. Im Falle Breiviks wäre ich aber für eine bestenfalls begleitende Pflichtverteidigung, die nur den korrekten Ablauf der Urteilsverkündung verfolgen, aber nicht im Sinne von “verteidigen” eingreifen dürfte. Menschen wie Breivik sollten nicht auf das bestehen und zugreifen dürfen, was sie anderen zu jenem Zeitpunkt zu dem sie ungewollt ihr Leben lassen mussten, ebenso wenig zugreifen durften. Nämlich auf das Recht der Verteidigung.

Noch Fragen?

Ich weiss ich habe eine fürchterliche ‘Klaue’. Aber was mir in den Kopf kommt muss zuerst auf Papier. Ungeordnet und bildhaft. Der Rest kommt dann von allein.

Saturday evening imaginations

Gorgeous – outstanding – everlasting. Sade at its best. It IS a crime, anyway.

Schilcher-Schokolade aus der Steiermark

Bin ich was von geschlaucht. Alles erledigt in der Stadt und endlich wieder daheim. Das mit dem feinen Essen ist leider nichts geworden weil ich einen totalen Flash bekommen habe und bei Burger King eingefallen bin. Passiert mir manchmal und dann hält mich nichts mehr zurück. Einen fetten Westernburger mit Pommes und Chili verdrückt und jetzt liegt mir das Zeug wieder im Magen. Wie üblich. Mal schauen was der Medizinschrank so heilsames bereit hält.

Dafür habe ich beim Einkaufen dann dieses edle Stück erstanden. Da lag es unter Seinesgleichen in einer “Steirischen Ecke” und lachte mich an. Was soll ich sagen? Das Teil ist sowas von megageilgutköstlich, dass ich heute noch den Hersteller anschreiben und ihm ein “Gegengeschäft” vorschlagen muss. Leute ich sag´s euch, diese Schokolade ist ein Traum! Und jetzt ist Wochende. Endgültig und undiskutierbar.

Französisches Sozialpaket

So kann es von mir aus ewig weiter gehen. Alle drei Tage ein Sozialpaket und ich muss bis an mein Lebensende nicht verdursten. Gibt´s was schöneres als Testpilot zu spielen?

Faulheit ist eine Todsünde

Irgendwie bin ich faul heute. Zu faul zu allem. Am liebsten würde ich nicht einmal aufs Klo gehen so faul bin ich heute. Ich glaube ich werde heute nichts mehr tun. Gar nix. Auch wenn Faulheit eine Todsünde ist, habe ich zumindest gehört, kratzt mich das heute nicht wirklich. Von mir aus kann der Tod ruhig kommen. Ich gehe auf gar keinen Fall mit. Bin nämlich heute zu faul dazu.

Damn motherfucker Stagger Lee

Heidi, Heido, HEIDA

Die Schweizer ‚Perle der Alpenweine’ im Glas. Was für ein Erlebnis. Das Wallis rockt!

Voll verpennt

Okay, okay. Irgendwann muss man ja aus dem Bett kriechen. Wie sieht denn das sonst aus? Andererseits, schon lange nicht mehr so gut und lang gepennt wie heute. Mal schauen wozu sich dieser tristgraue Sonntag noch eignet. Auf jeden Fall gehe ich es mal ganz langsam an. Nur zur Sicherheit. Man weiss ja nie, und so…

Kniefall vor dem König

Back home again und nicht vollständig pleite. Ein paar Euro sind noch übrig geblieben nach dem Shopping-Exzess. Jetzt bruzzel ich mir einen frischen Kaffe, werfe mich auf die Couch und genehmige mir einen Single Malt dazu. Die Füsse auf die Truhe platziert und dann kann der Abend standesgemäss beginnen. Mit einem der besten Musiker ever. Dem Gott aller Bluesmen. Ich knie vor diesem Mann. Preiset den King.

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

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