Pumpernickel, Rotwein und das Blutbild

Ich gebe zu, ich ernähre mich gesund. Fallweise. Zumindest versuche ich es. Auf jeden Fall lebe ich bewusst. Auch wenn mir mein Leben öfter unbewusst aus den Händen gleitet. Deswegen, wegen dem gesunden Leben, gönne ich mir alle hundert Jahre auch balaststoffreiches Pumpernickel. Erinnert mich dann immer irgendwie an Haus bauen. Ziegel schön mit Kitt bestreichen und dann damit die Mauer machen. Hält für die Ewigkeit und schliesst den Magen für den Rest des Tages.

Was mich bei der gesunden Ernährung dann aber doch stresst ist das Nährwert-Puzzle. Abgesehen davon, dass nichts mehr ohne Zucker geht – den ich grundsätzlich aus der Schokolade beziehe – frage ich mich, wo ich jetzt die restlichen 88% Natrium und die fehlenden 99% gesättigte Fettsäuren herkriegen soll. Ich kann doch nicht komplett unterversorgt durch den Tag hetzen und am Ende an Mangelerscheinungen zugrunde gehen. Ausserdem, was mache ich ohne Taschenrechner?

Wie auch immer, ich brauche Futter. Für die Nerven UND den Gaumen. Ich besorge mir wohl doch eine Flasche Rotwein und tu was für mein Blutbild. Das hat sich auch was besseres verdient als Dämmstoff aus dem Westfalenlande.

vanilleblau tagged this post with: , , Read 1472 articles by
4 Statements Dein Statement
  1. iiiiiiiiiiiiix …. DAMIT kannst du mich wirklich jagen, bäääähhhhh *wiewildüberdiezungewisch*

  2. vanilleblau sagt:

    @schattenzwerg: Ab und zu muss das einfach sein :)

  3. Judy sagt:

    Pumpernickel, das ist so ein Ding. Als ich das das erste Mal gegessen ausversehen habe, habe ich irgendwie Zustände bekommen.Ich war ja doch nur weißeres Brot gewöhnt ;)

    Rotwein ist immer gut^^

  4. vanilleblau sagt:

    @Judy: Bei mir auch. Aber ab und zu habe ich so einen Flash und dann kommt sowas dabei raus :)

    Rotwein ist Plicht. Das braucht der Körper einfach :)

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