Katastrophe am Morgen

Freitag der 13. Ich glaube zwar nicht an den Schwachsinn, aber wenn mir schon einmal was passiert, dann muss es natürlich genau dieser ominöse Tag sein. Kaum den Tee auf den Schreibtisch gestellt und im Kalender geblättert, und schon den ganzen Pott über mein Notizbuch verschüttet. Eine richtige Sauerei in aller Früh! Meine heiligsten und unheiligsten Gedanken und Aufzeichnungen einfach überschwemmt! Ich hasse es wenn der Tag mit einer Katastrophe anfängt. DARN!

Chaos in the city

Auf geht´s. Den ganzen Tag einen Termin nach dem anderen in der City und nichts als eine einzige Hetzerei. Kann nicht schon Abend sein? Mal schauen wo ich mir was zwischen die Kiemen ziehe. Naschmarkt bietet sich schwer an. Ich denke ich werde mir ein, zwei gegrillte Garnelenschwänze gönnen und dann noch in die Käsehütte einfallen. Die Wirtschaft gehört belebt. Bis später dann dann.

Rettungsgasse eine einzige Posse

Österreich ist um eine Posse reicher. Seit 1. Jänner ist auf unseren Autobahnen die monatelang im Fernsehen beworbene “Rettungsgasse” Pflicht. Wer jetzt aber glaubt, dass es für den österreichischen Autofahrer zumutbar ist sich zwei Dinge den Strassenverkehr betreffend zu merken, der irrt gewaltig. Der kennt nicht des Österreichers Mentalität und schon gar nicht seine Aufnahmefähigkeit. Die Regel ist einfach: Wenn Autobahn zweispurig, dann die linke Spur nach ganz links und die rechte nach ganz rechts. Wenn dreispurig (mehr haben wir in Ö sowieso nicht), dann die linke ganz nach links und die rechte und mittlere ganz nach rechts. So weit, so einfach, sollte man meinen.

Aber hier macht die Intelligenz des österreichischen Autofahrers dem ganzen Plan einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Er schafft das nämlich nicht. Vielmehr wird der nun freie Streifen von vielen sogar als DIE Gelegenheit angesehen, endlich rascher durch den Verkehr zu kommen und zum Überholen benutzt. Was natürlich schlagartig von allen anderen gnadenlos kopiert und nachgemacht wird. Ein Land voller Idioten hinterm Lenkrad. Wer glaubt, dass hier gestraft wird, der irrt ebenso. “Es bräuchte Zeit zum Üben”, heisst es von den zuständigen und nicht zuständigen Stellen. Man kann ja nicht erwarten, dass der österreichische Autofahrer sofort weiss wo links und rechts ist. Welch Wunder, dass der Prozess des Einsteigen ins Auto schon so automatisiert ist und man nicht mehr darüber nachdenken muss.

Die eigentliche Posse aber ist, wie bei allem in Österreich, die Definition ab wann die Rettungsgasse verpflichtend ist. Die heist nämlich bei “Staubildung”. Und genau hier spiegelt sich das Wesen der allgemeinen Gesetzgebung wider. Ab wann ist denn nun eine Staubildung bitteschön eine Staubildung. Wenn mehr als drei Autos hintereinander stehen oder die Fliessgeschwindigkeit unter 20 km/h fällt? Wenn eine Schlange von Autos lange und langsam ist oder erst wenn alles steht und nichts mehr geht? Genau das ist es, was dazu führt, dass sich keine Sau auskennt und es im Ermessen des einzelnen Autofahrers liegt zu entscheiden, wann denn nun ein Stau ein Stau ist. Dank einer – wie in Österreich so üblich – vollkommen laschen und nichtssagenden Definition die einzig dem Gesetzgeber erlaubt nach “freiem Ermessen” zu handeln und den Autofahrer und auch jeden anderen Bürger als Deppen sterben lässt.

Man kann sich nur bei unseren überbezahlten “Experten” bedanken die nicht in der Lage sind, bzw. gar nicht in der Lage sein wollen, Gesetze so zu formulieren, dass jeder etwas damit anfangen kann. Ist es doch viel angenehmer sich im Ernstfall das Bällchen hin- und her zu schieben und den Kampf auf jenen Rücken auszutragen, auf welche man auch sonst im Staate Österreich mit Freude drauf scheisst. Ich bin deshalb für eine Rettungsgasse für Politiker. In diese müssen alle reinfahren und am Ende ist eine ganz tiefe Schucht. Ohne Warnhinweise vor dem Abgrund.

PS: Wer zu seinem Glück laufender Benutzer der Wiener Südosttangente ist, der sollte sich vielleicht eine andere Route suchen. Auf dieser staut es nämlich täglich mehrmals auch ohne Unfall und laut Gesetz müsste diese ab sofort in eine permanente Rettungsgasse umgewandelt werden. Ich wette, dass man dafür aber auch eine “Lösung” hat im Ministerium der Verkehrsexperten.

Brutales Wochenende

War das ein brutales Wochenende. Endlich wieder einmal nichts gemacht ausser so richtig abgehangen, wie ein “G´selchtes”. Ich sollte das unbedingt wieder öfters machen. Einfach faul auf der Couch liegen, mützeln und dösen und nur die notwendigsten Bewegungen für eine eventuelle Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme machen. War das geil. Wer aber glaubt, dass ich deswegen ausgeschlafen bin der irrt. Ich werde nie ausgeschlafen sein wenn ich vor Neun aus dem Bett muss. Der Tag dürfte für mich überhaupt erst zu Mittag beginnen. Aber wahrscheinlich wäre ich dann um Elf auch nicht mehr ausgeschlafen. Irgendwo hakt es immer.

Lazy am Samstag

Oh ja, ich war so etwas von faul heute, dass es fast schon an eine Straftat grenzt. Aber es hat einfach nur gut getan. War echt mal notwendig. Und jetzt wird eine Flasche Wein verkostet. Ein Cassiopee aus Bourgueil. Freu!

Schreibblockade

Es gibt nichts Schlimmeres als wenn du eigentlich schreiben solltest, aber absolut keinen Bock darauf hast und dir deswegen auch nichts wirklich Vernünftiges einfällt. Also werde ich den sogenannten Hut d´rauf hauen und in die Stadt fahren. Der Tag ist ja noch lang und wer weiss schon was der Abend bringt. Man sieht sich dann. Später.

Politiker und Autohändler

Zuerst hat man sich mit gefälschten Bilanzen Zutritt in den Club der besten Bilanzfälscher der Welt erschlichen. Dann hat man sich elegant seiner eigenen maroden Währung entledigt und sich wohlwollend dem Club der Einheitswährungsuninon angeschlossen und sich dessen Währung, dem Euro, bemächtigt. Und dann hat man beide Clubs aufs Dreisteste über viele viele Jahre belogen, betrogen und hintergangen. Nicht ohne nicht etwa von den Bossen des Clubs entdeckt zu werden, nein, sie liessen den kleinen Zwerg gewähren. Und dann, als man endgültig vor dem Abgrund stand, hat man die Hand aufgehalten. Um Hilfe zu erhalten. Erst einmal, dann ein zweites, dann ein drittes und dann ein viertes und auch ein fünftes Mal. Man ist ja Mitglied im vornehmsten Club der Welt und kann auf Solidarität zählen. Nun will man wieder Hilfe. 130 Milliarden. Um die endgültige Pleite (die vierte angedrohte) abwenden zu können. Und danach braucht man sicher auch noch was. Man weiss nur noch nicht wieviel. Wird es uns aber sicher rechtzeitig (vor der nächsten drohenden Pleite) mitteilen.

Es ist erschütternd mitanzusehen wie macht- ober besser gesagt willenlos die grössten Lügner und Betrüger der EU, nämlich ihre Staats- und Regierungschefs diesem Treiben einer unkontrollierbaren griechischen Taschenspieler-Sippe gegenüber stehen. Angela und Nikolas sind dabei die Dümmsten an vorderster Front. Oder verdienen sie sogar persönlich daran wenn sie weiterhin den hirntoten Patienten Griechenland am Leben erhalten. Fast hat man den Eindruck. Ist aber auch egal. Es ist sowie schon lange alles egal. Der Karren ist ein Totalschaden. Und trotzdem will man ihn uns schmackhaft machen und uns glauben lassen, dass die paar Dellen schlimmer aussehen als sie denn tatsächlich seinen. Politiker und Autohändler, alles die selbe Mafia. Nur, beim Autohändler bekomme ich wenigstens noch ein paar Prozente.

Ohne Kaffee geht gar nichts

Schedule for today:

+++ Fotografieren +++ PS anwerfen +++ Bilder bearbeiten +++ Artikel finishen +++ Recherche Vacheron und Yeuses +++ Post (die legen nämlich Zettel ins Postfach, weil sie Pakete grundsätzlich nicht ausliefern) +++ Einkaufen +++ Sport +++ Intro über Bindella schreiben +++ neue Regale zusammenbasteln +++ Weine katalogisieren +++ Feierabend

Aber jetzt gibt´s erst einmal einen richtig starken Kaffee. Ristretto, was sonst?

Alles beim Alten

Irgendwie hat das neue Jahr so gar nichts Neues an sich. Das Wetter ist so bescheiden wie im alten Jahr, die Arbeit ist genausoviel geblieben und die Wäsche liegt wie üblich gewaschen im Korb und wartet auf die Tante mit dem Bügeleisen. Nur die Kosten fürs Auto werden etwas teurer. Um schlappe 60% fürs Parken. Ein Beweis mehr dafür, dass unsere rot/grüne Stadtregierung völlig von der Rolle ist. Das ist Wegelagerei in Reinkultur. Und der Boss von dieser Mafia ist roter Bonze. Was sonst?

Heringe zum Frühstück

Ein frohes neues Jahr wünsche ich! Jetzt werde ich mir erst einmal ein paar Russen (Heringe) mit Sauerkraut genehmigen um den Guinness- und Whiskygeschmack etwas zu neutralisieren und dann geh´ ich das Jahr mal gaaaaanz ganz langsam an. Wäre schlimm sich gleich zu Jahresbeginn zu übernehmen :-) Prosit 2012 und alles Gute!

Happy New Year

Endlich wieder mal richtig ausgepennt heute. War das gut! Jetzt mal einen Kaffee schlürfen und dann schön langsam für den Abend fertig machen. Zuerst in die Stadt schauen was sich tut und am Abend ins Billy´s Bones zur New Years Eve Party. Sivester im Irish Pub kann nur ein Erfolg werden. Ich kann das Guinness fast schon riechen.

Ich wünsch euch allen was. Viel Erfolg in 2012, viel Glück und vor allem Gesundheit. Rettet was noch zu retten ist und wenn nix mehr da ist, auf nach Griechenland. Obwohl dort auch nix mehr ist. Anyway, die besten Wünsche und man sieht sich nächstes Jahr wieder. HAPPY NEW YEAR!

Whisky hilft (fast) immer

Ich glaube der Whisky hat tatsächlich geholfen. Mir geht es schon wesentlich besser und das Futter beginnt auch wieder zu schmecken. Nur meine Nase ist erheblich lädiert und mitgenommen. Unfassbar was da in zwei Tagen alles rauskommen kann. So kleine Löcher und trotzdem die Kapazität einer Kläranlage. Da könnten sich unsere Parlamentsdeppen einiges abschauen. Das nennt man Effizienz. Wie auch immer, ich musss jetzt mal einkaufen um über den Jahreswechsel nicht zu verhungern. Obwohl, eigentlich ist es doch nur ein ganz gewöhnliches Wochenende. See ya later…

Feeling good, either way…

Mir geht´s gut. Ich rede es mir zumindest ein. Aber mit Nina kann es einem auch nicht schlecht gehen. Und wenn alles nichts hilft gibt´s einen 25 Jahre alten Bunnahabhain.

Pfeif auf 2011

So eine halb ausgegorene Grippe ist echt scheisse. Zum wirklich krank sein zu wenig, zum Sport machen zuviel und um kreativ zu sein, Designs zu machen und um Artikel zu schreiben sowieso. Voll bescheuert dieser Zustand wenn man genau in der Mitte “hängt” und alles nur mühsam ist. Ich glaube ich mache bis Jahresende wirklich nichts mehr und lass´ die paar Tage einfach sausen. Pfeif auf 2011. Hab´ ja wieder 365 Tage Zeit nächstes Jahr. Von daher… gibt´s jetzt nur mehr Tee mit Rum.

Der Lachs der Begierde

Na, alle den Heilig Abend mit Würde und Anstand verbracht? Keine Dramen und keine Zimmerbrände verursacht? Gut! Dann gibt´s zur Belohnung Fisch. Besser gesagt Lachs. Nach den Feiertagen wird ein wenig Omega-Fettsäure ganz gut tun und abnehmen ist dann sowieso wieder einmal angesagt. Auf Punchfork.com gibt es die besten Rezepte dafür. 706 um ganz korrekt zu sein. Guten Appetit. Ach ja, Jopie Heesters ist tot, aber das hatte ich ja schon Anfang der Woche geschrieben.

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

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