Die Wildnis ruft wieder

Freitag ist und somit Lauftag ist. Deshalb, schedule for today:

+++ Frühstück (geht schnell, zwei Kaffee rein und fertig ist) +++ Duschen und Renovierungsarbeiten machen +++ Auf die Post Paket holen (ich werde denen mal eine Rechnung dafür schreiben) +++ Verkehrsamt (neuen Führerschein beantragen) +++ Naschmarkt Gemüse und Fisch einkaufen +++ Mittagsbrunch irgendwo im Freien (wenn die Sonne so bleibt) +++ Apple Store Kabel besorgen (Kreditkarte im Auto lassen) +++ Butlers, Kare & Co. (Suppentöpfe und Schüsseln horten) +++ Caritas (ich brauche einen alten Oma-Küchentisch als Deko) +++ Einkauf für Wochenende erledigen +++ Bäcker +++ Anzug aus Putzerei holen (damit er wieder eingedreckt werden kann) +++ Irgendwo in der Stadt noch einen Espresso ausfassen +++ … keine Ahnung was ich wieder vergessen habe. Merke ich aber spätestens wenn ich wieder zuhause bin. Bis denne dann.

Hirntot vor der Kiste

Endlich wieder daheim. Irgendwie fühle ich mich wie durchgekaut. Drei Stunden in der Agentur die Webseite eines Kunden gemeinsam mit dem neuen Projektverantwortlichen zerpflückt, umgerührt und wieder neu zusammengeschraubt, damit das Ding endlich eine Struktur bekommt. Das hat man davon wenn man Halbtags-Kreative und semiprofessionelle “Webdesigner” was basteln lässt. Erstens funktioniert nur die Hälfte, zweitens liegt der in der Sonne wenn es heiss ist oder haut ganz den Hut drauf weil er viel zu billig gearbeitet hat und jetzt keinen Bock mehr hat, und drittens liegt einem dann der Kunde im Ohr weil er jetzt wirklich Geld in die Hand nehmen darf um aus seiner virtuellen Bruchbude einen richtige Webpräsenz zu bekommen. Eine die Hand und Fuss hat und für die man keinen Fremdenfüher braucht um sich zurecht zu finden und die, schlussendlich, problemlos funktioniert. Renovieren ist halt immer dreimal so teuer wie neu bauen. Alte Bauherrn-Weisheit.

Danach auf direktem Weg ins Sparky´s auf zwei Guinness zum runterkommen und rasch ein paar Wings zerschreddert. Zu müde heute (im Kopf) um noch auf die Piste zu gehen. Obwohl das genau diese Tage sind die üblicherweise irgendwo ganz schrecklich enden.

Manchmal wünsche ich mir einfach mal so richtig körperlich total kaputt zu sein und am Abend deshalb tot in die Kiste zu fallen. Wenn du aber den ganzen Tag nur hirnwichsen musst und konzentriert Intelligentes und vor allem Produktives abliefern sollst, dann hört die blöde Maschine auch wenn du fertig bist nicht einfach auf weiterzulaufen. Die Karre rattert unbeirrt weitert. Da hilft dann auch kein Yoga, auch wenn es sich manche mit Gewalt einreden.

Deshalb mache ich mir jetzt eine Flasche Wein auf, schmeisse die Füsse auf die Truhe und ziehe mit den FC Basel gegen das Münchener Starensemble rein. Man muss ja wieder irgendwie auf den Boden der Realität kommen. Cheers.

Update: Popcorn kauft man übrigens nicht fertig, man macht sie auch nicht in der Mikrowelle. Die einzig wahren Popcorn springen im grossen Topf auf Kommando auf, werden in einer Scheibe Butter geschwenkt und dann gesalzen. Auf dass das Corn poppe!

Das Ende von DHL

Geschafft! Mein Lieferant hat DHL heute endgültig rausgeschmissen. Zumindest was diese Chaosbude als Versandpartner nach Österreich betrifft. Am 25.2. habe ich eine Bestellung aufgegeben, am 6.3. habe ich urgiert und heute habe ich erfahren, dass die Bestellung korrekt am 26.2. an mich versendet wurde. Nur, erhalten habe ich nichts. Was jetzt schon zum dritten Mal passiert. Und jetzt, nach dem heutigen Telefonat reichte es meinem Lieferanten endgültig und er hat diese Stümpertruppe von DHL einfach von der Landkarte genommen. So und nicht anders lernen Unternehmen wie es nicht geht.

In der Suppe liegt die Kraft

Nachdem hier wieder irgendwie der Winter eingekehrt ist, habe ich mir heute eine scharfe Suppe gebruzzelt. So richtig deftig, mit Fleisch, Pepperoni und sonstigem Zeugs drin. Dazu ein schönes tschechisches Bierchen. Und jetzt wird gefaulenzt. Denn morgen darf ich an Töchterchens Webseite schrauben. Feierabend ist! Cheers.

Mehr Suppen braucht der Mensch

Solche Tage wie gestern gehen mächtig an die Substanz. Vor allem wenn man versucht das Doppelte unterzubringen und zu erledigen als man sich eigentlich vorgenommen hat. Deshalb bin ich auch erst am späten Abend heimgekommen und war dann sprichwörtlich im viel zitierten ***. Dafür habe ich mir aber am Heimweg, sozusagen als BELOHNUNG, noch rasch ein Buch gekauft was ich a) momentan überhaupt nicht brauche, b) vollkommen entbehrlich ist und c) in der Skala der Wichtigkeit sicher an 4976. Stelle steht. Aber jetzt habe ich es und deshalb werde ich mir heute eine Suppe basteln. Dazu muss ich allerdings erst wieder einkaufen gehen. Scheiss-Rennereien immer!

Freitag müsste Lauftag heissen

Schedule for today:

+++ Überweisungen erledigen (würg) +++ in die Stadt fahren (Frühstück) +++ Termin beim Steuerberater (es gewinnt immer ER) +++ zum Arzt düsen (Rezept holen) +++ Apotheke (Drogen ausfassen) +++ Naschmarkt (Einkauf fürs Wochenende) +++ Fütterungszeit (irgendwo was zwischen die Kiemen schieben) +++ Vorhänge aus der Reinigung holen (schlechte Sicht lag eindeutig nicht an den Fenstern) +++ Auf den Graben noch rasch wo einen Kaffee im Freien geniessen (aber nur wenn die Sonne scheint) +++ Schauen was sich Klamottentechnisch tut und wenn dazu aufgelegt Sortiment ergänzen (ich spüre schon die Schmerzen) +++ Noch in den Supermarkt Basics besorgen und dann nach Hause +++

Man sieht sich. Bis denne dann.

Beamten-Mikado

Alptraumwoche vor mir. Nicht wegen der Arbeit, sondern weil ich hauptsächlich Termine auf Ämtern und Behörden habe. Passamt neuen Pass ausfassen, Verkehrsamt Führerschein neu ausstellen, Finanzamt, Stadtkasse usw. Lauter Termine wo ich es mit BEAMTEN zu tun habe! Ich mag diese Spezies nicht besonders. Schon gar nicht die in Wien. Lauter Sesselkleber die einen halben Herzinfarkt bekommen wenn sie sich mehr als einen Meter am Stück bewegen müssen. Das nennt sich Beamten-Mikado – wer sich zuerst bewegt hat verloren. Geistiges Turnen (denken bei der Arbeit) ist ihnen vollkommen fremd und das Wort Freundlichkeit finden sie nur mit allergrösster Mühe wenn man ihnen sagt, dass sie im Lexikon unter F nachschauen sollen. Ich bin bei solchen Terminen immer schwerst gefährdet auszurasten und so einen Hampelmann auszuknipsen. Zumindest verbal. Eine Kugel wäre mir nämlich dafür zu schade.

Regeneration mit Chinafutter

Gestern einen Relax- und Regenerationstag eingeschoben und den ganzen Tag nur auf der Couch herum geknotzt. Sogar zum Essen machen war ich zu faul und so hab´ ich mir ganz Hollywoodlike vom Chinesen liefern lassen. So richtig in Pappschachteln wie man es aus unzähligen Filmen kennt. Sogar einen Glückskeks habe ich dazu bekommen. Der Tag war nach der Orgie mit meinen Kumpels auch notwendig. Hätte ich sie nicht um ein Uhr früh aus der Bude rausgeworfen, hätten die sich auch noch über die wahren “Juwelen” in meinem Lager hergemacht. Keine Skrupel dieser wilde Haufen. Und jetzt wird wieder bis Donnerstag gearbeitet. Der Freitag ist schneller wieder da als einem lieb ist.

Billabong-Burger

Der Nachteil von Freitagen ist, dass ich diesen Tag in der Regel immer für hunderttausend Erledigungen nutze und durch die Stadt trabe. Alles was unter der Woche bis Donnerstag nicht erledigt ist kommt am Freitag auf die Schedule. Man will ja schiesslich wissen warum man um sechs Uhr abends heimkommt und sich vorkommt als wäre man mindestens 79 Kilometer gelaufen. Bei soviel “Sport” muss man sich natürlich irgendwann stärken und den Kohlehydratspeicher aufladen. Und wenn es dann schon ein Burger ist, dann sollte das wenigstens ein richtiger, wie zum Beispiel dieser fette Billabong-Burger sein. Dazu ein frischgezapftes Fosters vom Fass und der Tag ist gerettet. Und jetzt ist Wochenende!

Benzinpreis-Monopoly

Ich kann es schon nicht mehr hören. Jede zweite Woche, wenn wieder einmal der Sprit teurer wird, fühlen sich die “Experten” der unterschiedlichsten Autofahrerorganisationen und sonstigen bürgernahen Vereine wie Arbeiterkammer etc. bemüssigt, einen mit dem ständig gleichen verdummten Gelaber via TV und Radio zu beschwichtigen. Einerseits versuchen diese Experten uns immer auf die gleiche Art zu erklären warum, weshalb und wieso der Sprit jetzt wieder teurer wird und andererseits werden sie nicht müde einem vorzuschlagen, dass man sich umschauen soll wo das Benzin am billigtsen ist. Dass man vergleichen soll und dass man halt am Morgen oder am Abend, je nach wirtschaftlicher Lage, tanken soll.

Ja glauben diese Hirnis die Leute haben nichts anderes zu tun als sich stündlich um den Spritpreis zu kümmern? Und glauben diese Fachiditoten tatsächlich, dass noch irgendjemand diese Geschichten hören kann, will oder sie sogar glaubt? Fast glaube ich das. Im Grunde ist es aber auch egal. Man hat sowieso nur zwei Optionen; entweder zahlen und fahren oder auf die Bahn umsteigen. Das ist aber auch nicht billiger. Und kostet Nerven noch dazu.

Schmerzen sind geil

Was habe ich für einen Muskelkater. Gestern nach zwei langen Wochen des Permafrostes wieder laufen gewesen und eine Stunde workout gemacht. Mir tut jeder Knochen weh, jeder Muskel zwickt und ist beleidigt und ich fühle mich irgendwie wie durchgekaut und ausgespuckt. Doch wie sagte mein erster Trainer immer? “Wenn es richtig weht tut, dann mach weiter.” Also werde ich mich heute mit dem Beissholz zwischen den Zähnen auf die Piste machen und ich weiss jetzt schon wie sich das anfühlen wird. Man muss schon Masochist sein um sich freiwillig jeden Tag zu schinden und Schmerzen als was Geiles zu empfinden. Wenigstens scheint die Sonne wieder.

Von Gläsern, Bankomaten und Schnürsenkeln

Gestern den ganzen Tag Termine ausser Haus gehabt und von einem zum anderen gedüst. Zuerst die wirklich exklusiven Gläser meines neuen Partners abgeholt und jetzt mit absolut feinster Ware (Kristallglas, mundgeblasen und bleifrei) für die zukünftigen Verkostungen ausgestattet. Dazu ein paar nette Dekanter bekommen und total happy mit den Teilen. Jetzt macht die Sauferei das Verkosten noch viel mehr Spass.

Danach Munition ausfassen müssen und einen Bankomat aufgesucht um mich ‘flüssig’ zu machen. Was mich bei den Kisten immer wieder anstinkt ist der Umstand, dass wenn ich eigentlich nur 50 Euro abheben will verdoppeln muss, weil der Blechtrottel meint es sind nur 100 Euro-Noten verfügbar. Also wird bestätigt und 100 der Euronen abgehoben. Um dann zu sehen, wie aus dem Schlitz zwei 50 Euro-Scheine kommen. Geht´s noch? Verarschen kann ich mich selber auch!

Rasch auf einen Espresso und dann weiter den Einkauf erledigen. Da gerade ein Schuhgeschäft in der Nähe war gleich dort rein um mir vorher noch neue Schnürsenkel für meine Timberland-Treter zu organisieren. Verkäufer unfreundlich, aber mir egal weil ich ja nur zwei Seile brauche. Dieser meint jedoch ich müsse meine Schuhe bei ihm lassen und in einer Stunde wieder kommen. Auf meine Frage ob ich jetzt barfuss einkaufen gehen soll kommt nur ein verblödeter Blick und “dauert halt so lange”. Darauf beschliesse ich ihm die zwei Seile so abzukaufen mit der Bemerkung “dann geben sie mir die Dinger so und baue sie mir selbst zuhause ein”. Darauf meint er das geht nicht “weil ich das nicht kann”. Ich frage ihn ob er mir damit sagen will, dass ich zu blöd bin Schnürsenkel durch die Löcher zu fädeln und er meint “nicht bei Timerland, da sind Sie kein Experte dafür”. DAS IST ALLES WAHR! Ich schaue ihn an und sage zu ihm “Wissen Sie was sie Experte? Behalten Sie die Stricke und verarschen Sie wen anderen.” Irgendwann sage ich gar nichts mehr und schlage einfach zu.

Mit Puls 180 nach dem Einkauf auf die Post gedüst weil DHL nicht in der Lage ist Pakete in den zweiten Stock zu liefern. Zettel drin mit “holen Sie sich ihren Scheiss gefälligst selber ab.” Ich hasse DHL. Vor allem in Deutschland, weil das schlicht die Post ist. Aber das weiss ja keiner! Paket ausgefasst und dann mit 28 Teilen und gefühlten 137 kg zuhause angekommen und alles raufgekarrt. Und dann war ich einfach zu faul zu allem und habe einfach Feierabend gemacht. Muss ja auch mal sein. Dafür geht es heute wieder rund in der Hütte. Damit ich auf keine blöden Ideen komme.

Vom Rechtsstaat und von Räubern

Vorab, ich habe keinen. Ich hatte aber welche. Nur habe ich mich in weiser Voraussicht von allen fristgerecht getrennt und mich anderweitig “engagiert”. Die Rede ist von Bausparverträgen. Nichts weltbewegendes oder sonstwie aufregendes, aber immer für einen netten Zuverdienst gut. Leute die jetzt allerdings einen haben, einen Bausparvertrag, sind die ***, schon wissen was. Bei Abschluss wird einem so und so viel Prämie für die nächsten 6 Jahre versprochen und das ist sehr oft auch der einzige Grund für die Sparer sich überhaupt so lange zu binden. Der Vertrag wird also unterschrieben, man plant und kalkuliert damit, wie jeder normale Mensch und Unternehmer, und dann erfährt man über Nacht, dass im Zuge des “Sparpaketes” die Prämien einfach halbiert werden. Auch bei bereits BESTEHENDEN Verträgen. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass der Staat in bestehende Veträge eingreift und die Sparer um ihr Geld bringt. Das hatten wir schon alles und diese Praxis hat sich irgendwie eingebürgert bei uns. Jede Firma die so einen Vertragspartner hätte würde diesen auf Vertragsbruch klagen und vor Gericht Recht und somit Anspruch auf Schadenersatz erhalten.

Anders ist es wenn der sogenannte Rechtsstaat zu Werke geht. Was dieser abhält hat nämlich mit Recht nichts mehr zu tun, das ist schwerer Raub und Enteignung. Abgesegnet von den selbstgekrönten Häuptern die selten zu Recht die Krone tragen, selten bis nie rechtens handeln und vor allem Recht nur jenen gewähren, die selbiges sich leisten können. Überbegrifflich wird von Demokratie, Gerechtigkeit und Rechtsstaat gesprochen, in der Praxis leben wir alle, nicht nur hier in Österreich, in der faschistoiden Umgebung einer Finanzdiktatur, welche sich einen Dreck um bestehende Veträge schert wenn es ihr von Vorteil ist und sich einen politisch hörigen Haufen von zahnlosen Erfüllungsgehilfen hält, die man nach Belieben austauscht wenn es an der Zeit oder einfach nötig ist.

Ich meine, mir ist es egal, sollen sie alle machen sie wollen. Ich habe mich schon lange “ausgeklinkt” von allem was mit Recht und Staat zu tun hat. Aber aufregen tut es mich doch wenn ich sehe was da weltweit abgeht. Aber im Grunde genommen ist es gut so. Es ist Zeit für eine neue Zeit. Schon lange überfällig. Nur was uns allen jetzt bevorsteht wird 1929 bei weitem übertreffen. Die Geschichte wiederholt sich. Schon bald.

Fressgelage in der City

War das ein Fressgelage gestern! Mit allerliebtster Tochter und Freund im besten Burger- Ribs- und Steaktempel der Stadt gewesen und dort ihren Geburtstag nachgeholt. Hatte ja vorher keine Zeit, war nicht da, hatte Prüfungen, musste lernen, reiten oder am Meer in der Sonne liegen. Das kann schon stressen. Aber gestern wurde alles nachgeholt.

Auch wenn die Ribs nicht mehr gar so toll aussehen (waren ja schon ein wenig in “Bearbeitung”), das Fleisch darauf war so weich, dass man es runter saugen konnte. Ein Gedicht. Die Wings waren köstlich, die Shirimp ebenso und der Salat mit der Honey Mustard Sauce sowieso. Wer mal in Wien richtig toll á la New York Style futtern gehen will, die Hütte brummt. Nur “preisempfindlich” sollte man nicht sein.

Horror am Freitag

Ich sag´s euch, das war der reinste Horrortag gestern. Zuerst den neuen Kühlschrank aussuchen müssen, was für mich – solange ich nicht das Teil meiner geheimsten Wünsche bekomme – so ziemlich das Unnötigste ist was es nur gibt. Ist ungefähr so sexy wie Wollsocken stricken.

Danach ans andere Ende der Stadt gedüst und festgestellt, dass ich das osteuropäische Ausland erreicht habe ohne eine Grenze passieren zu müssen. Dank ausgefuchster Standortanalyse des TV-Anbieters mitten in der kaufkraftstärksten Zielgruppe Wiens gelandet. Soviel Familienbeihilfen und sonstige Förderungen bekommt ein Österreicher sein ganzes Leben nicht was dort allein eine einzige Familie erhält. Die kommen nämlich sogar zum “Werfen” nach Wien und machen dann ihre “Rechte und Ansprüche” geltend. Soviel zum politischen Sonntagsgekotze.

Danach gleich den Einkauf erledigt und festgestellt, dass der Supermarkt sein Sortiment auf eben diese Zielgruppe abgestimmt hat. Was mich dann nicht wirklich gewundert hat. Also nur die Hälfte bekommen und “back to Heimat” dann den Rest eingekauft. Hätte ich gleich auf einmal erledigen und mir den Knoblauchgestank sparen können. Aber hinterher ist man immer gescheiter.

Dann wieder in die Stadt zurück (in die richtige Stadt) und Maria um Hilfe gebeten. Die hat mir was gehustet und mich bei WMF so tief in die Tasche greifen lassen, dass mir danach schlecht war. Der SALE hat seinen Sinn erfüllt. Ich habe doppelt soviel ausgegeben als ich geplant hatte und bei regulären Preisen niemals bezahlt hätte. Werbung wirkt. Sag´ ich ja seit Jahren, aber keiner glaubt mir!

Bei Butlers dann sehr verhalten unterwegs gewesen und nur Kleinigkeiten mitgehen einpacken lassen. Man muss sich ja auch belohnen und sich den Frust von der Seele shoppen. Der Espresso war dann mehr als nötig weil ich ziemlich durchgefroren war und wenigstens jetzt ein wenig “Mehrwert” lukrieren wollte. In Form von Wärme. Die war nämlich gratis. Dafür ist der Kaffee um 20 Cent teurer geworden. Soviel zum Thema Mehrwert und gratis. Wieder angepisst.

Danach endgültig nach Hause, Geschirr verstaut, Kaffee gemacht und absolut nichts mehr angegriffen. Zu müde, zu “verausgabt” und zu erfroren. Einfaches Abendessen mit Schinken, Salami, Parmesan und Oliven gemacht und eine Flasche Wein dazu geköpft. Zinfandel musste es gestern sein. Passte zur Temperatur und wärmte das Herz. Habe dabei echt überlegt ob ich die heizung auslassen sollte um wenigsten ein wenig wieder einzusparen. Bei 18º Raumtemperatur dann aber doch für Luxus entschieden und meinen Energielieferanten hoch leben lassen. Die Vorstandgehälter wollen schliesslich auch bezahlt werden.

Und heute… wird wieder gearbeitet. Damit mir nicht langweilig wird. Ich könnte ja sonst am Samstag auf dumme Ideen kommen. In diesem Sinne wünsche ich euch was. Aber anständig dabei bleiben.

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