Mutig wer den OFF-Knopf drückt

Also hier geht´s wieder mal rund. Wie habe ich das früher ohne Internet alles nur gemacht? Akkreditierung für die VieVinum online gemanagt, Ticket nach Nürnberg online gebucht, Hotel ebenfalls, Pressetermine per SMS bestätigt, Vertragsdetails via Skype besprochen und den neuen Vertrag mittels e-Mail durch den Äther geschickt. Ach ja, das hat ja meine ‘Frau für alle Fälle’ für mich erledigt. Um mich dann auf meinem vier Kilo schweren und knapp 30.000 Schilling teuren ‘state of the art’-Mobiltelfon um ATS 3,90 die Minute anzurufen und mir mitzuteilen, dass alles erledigt ist. Irgendwie waren die Zeiten schön. Es hatte noch was richtig elitäres ‘mobil erreichbar’ zu sein. Heute ist es fast schon verwegen und grenzt an Dekadenz einfach mal den OFF-Knopf zu drücken und sich auszuloggen. Aber das hat auch was. Ich bin wieder onLAIN.

Wien am Wasser

Ich will irgendwann ein Hausboot haben. Am besten so einen abgewrackten Lastkahn wie man sie in Amsterdam findet. Aber in Wien ist sowas ja nicht möglich. Wo käme die Stadt denn hin wenn die Leute auch noch am Wasser wohnen würden? Vienna sucks!

Oralsex ist gefährlich

Gerade gelesen, dass Oralsex das Krebsrisiko erhöhen soll. Jetzt warte ich dann nur noch bis meine Putze kommt und mehr Kohle für eine höhere Zusatzkrankenversicherung verlangt. Diese verdammten Lohnnebenkosten bringen einen aber auch um.

Winterwetter & Griechenkrise

9 Grad. Das kann ja wohl nur ein schlechter Scherz sein. Es ist Ende Mai! Soll ich die Heizung wieder anwerfen oder wie? Ich glaube ich wandere aus. Nach Griechenland. Bin mir sicher, dass ich da unten in Kürze beim bevorstehenden ‘Wiederaufbau’ mächtig absahnen kann. Und ausserdem ist es warm dort. Memo an mich: Ernsthaft neuen Expat-Status überlegen. Scheiss Wien, scheiss Wetter.

Gestörte Wahrnehmung

Also munter bin ich zwar noch nicht, aber es ist doch meine Hülle die da schon wieder vor der Kiste sitzt. Nur gut, dass genug Kaffee in der Hütte ist. Ich glaube ich werde mir heute gleich einen ganzen Eimer Bohnensirup brauen, dann spare ich mir zumindest einen weiteren Arbeitsgang. Mann bin ich was von gerädert. Aber auch kein Wunder nachdem es wieder mal 2 Uhr 50 in der Früh war. Irgendwie ist das die totale Unzeit. So oder so. Ich habe auch schon mal mehr ausgehalten. Yaaaaaawn!

Von Fischen, Cidre und Töchtern

Geschafft. Im wahrsten Sinn des Wortes. Allerliebster Tochter Blog ist online, sie ist happy, ich bin es auch und jetzt darf ich all das nacharbeiten was liegen geblieben ist. Geil! Aber immerhin strahlt Töchterchen glücklich und zufrieden und hat schon mindestens hundert neue Ideen was man da noch so alles machen könnte. Ich habe das fast irgendwie befürchtet. Nur gut, dass sie am Wochenende daneben gesessen ist und einen Hauch von Ahnung über die rumfickerei mitbekommen hat. Ach ja, der Fisch war auch gut. Ein auf yukatekische Art zubereiteter Lachs mit Frühlingszwiebeln und Salat dazu. Und dann war da noch der Cidre auf den der Nachwuchs abgefahren ist. Den darf ich öfter mal besorgen wurde mir mitgeteilt und wenn es sich ausgeht könnte ich ja ein, zwei Flaschen dem töchterlichen Haushalt zuführen. Sage noch einer Kinder sind kein Segen. Und jetzt wird gerackert. In drei Tagen ist schon wieder Wochenende.

Fisch for Töchterchen

Wochen wie diese können mir am Ende dann doch gestohlen bleiben. Nur Stress, nur zur Hälfte von dem gekommen was geplant war, weil immer irgendwas anderes herein trudelte und für Chaos sorgte. Aber gut, man soll ja nicht nörgeln wenn es sich wenigstens auszahlt. Aber trotzdem, ab heute ist Ruhe in der Hütte. Zumindest bis morgen, denn da kommt allerliebste Tochter und dann machen wir ihre Webseite fertig. Könnte mir ja sonst langweilig werden und ich an Unternutzung zugrunde gehen. Deshalb wird jetzt der Turbo gezündet. Hier die schedule for today:

Ab ins Bad und restaurieren (das ist auch Arbeit) +++ Fischmarkt düsen (Töchterchen will Fisch wenn sie kommt, na gut) +++ Back to Bude (Fisch im Eis verbuddeln) +++ Supermarkt (Wocheneinkauf und Sonderzubehör für Fischgericht besorgen) +++ Wieder heim und alles bunkern +++ Fisch Fisch sein lassen und in die City hetzen (Mittagessen mit Geheimrat) +++ Espresso-Pause (Kenner wissen, ohne den geht gar nix) +++ In den Fetzentempel traben (zu Ralph, Polo Shirts krallen) +++ Obligate Zwischenstation bei Kare und Butler einlegen (irgendwas finde ich sicher wieder) +++ Schuhe kaufen (aber nur wenn ich nicht schon zu erschöpft bin) +++ Naschmarkt (Gewürze für Fisch besorgen. Und sicher Käse aus der Käsehütte) +++ Barreserven-Check (nach dem Naschmarkt immer dringendst empfohlen) +++ Durch die Stadt und irgendwo ein leckeres Eis ausfassen +++ Heimweg (irgendwann muss Schluss sein mit der Rennerei) +++ Gekocht wird heute nicht (zu faul, heute gibt´s nur Chips und Guinness) +++ Schönes Wochenende!

Von Hitzewellen und Wasserleichen

Jetzt geht sie wieder los, die alljährliche Raunzerei. War es im Winter zu kalt, im Frühjahr zu nass, so kann man sich jetzt endlich wieder darüber beschweren wie heiss es ist. Heisser als je zuvor, wie schon die letzten 278 Jahre nicht, einfach nicht auszuhalten. 30º kriegen wir heute, diese Temperaturschwankungen sind eine Zumutung und am Donnerstag wird es wieder kalt. Nur 25º. So eine Frechheit.

Ich bin ja am überlegen ob ich mir heuer endgültig eine Klimaanlage einbauen lassen soll oder ob ich weiter schwitze im Büro, während draussen die Spass- und Freizeitgesellschaft ihre Füsse ins Wasser steckt und ihre Wampen aus der Hose hängen lässt. Bei Grillgut aus dem Container und fässerweise Bier dazu. Bezahlt mit der Mindestsicherung und der achtfachen Familienbeihilfe von Väterchen Staat. Während ich hier rackern darf bei dieser Affenhitze. Skandal. Wenn schon Hitzewelle dann bitte am Mittelmeer, das hat Stil, aber nicht in der Stadt. Und schon gar nicht in Wien, wo einem schon zum Frühstück libysche Wasserleichen angeschwemmt werden. Soweit muss nämlich Integration auch wieder nicht gehen.

Sommerbeginn

Perfektes Wetter für Freiluftaktivitäten. Fast könnte man meinen der Sommer ist da. Und deshalb geht´s jetzt raus aus der Bude. Bis denne dann, oder so.

Mit Ziegenkäse in den Feierabend

Das Wochenende kann beginnen. In der Stadt alles erledigt, Treffen mit dem Geheimrat unauffällig abgewickelt und die Kreditkarte in Zaum gehalten. Zur Einstimmung gibt es jetzt einen netten gemischten Teller mit frischem Ziegen-Brie, schwarzen Oliven und sonnengetrockneten Tomaten auf etwas Rucola. Verfeinert mit weissem und schwarzem Pfeffer, ein paar Röllchen Südtiroler Schinkenspeck und das ganze mit köstlichem Olivenöl beträufelt. Als Abendbegleitung gibt es heute einen Côteaux du Languedoc mit Namen ‚Qu´es Aquò’. Das ist okzitanisch und heisst soviel wie ‚Was ist das’? Wer es wissen will der gucke da nach. Ich wünsche einen netten Feierabend.

Die Freiheit die ich meine …

Endspurt! Heute und morgen noch roboten und dann ist wieder… Wochenende! Die Tastatur glüht hier wieder mal, aber dafür geht auch mächtig was weiter. Genau so wie es sein soll. Manchmal wünsche ich mir wieder ein paar Angestellte zu haben die mir den ganzen Müll rund um mich abnehmen würden und ich mich so mehr ‘freispielen’ könnte. Aber dann denke ich an die Zeit zurück in der ich solche Gestalten hatte, alle nur auf ihren Vorteil bedacht und ständig damit beschäftigt ihre Existenz zu ‘sichern’. Jeden Monat nur darauf wartend, dass wieder der 1. kommt und der Scheck eingelöst werden kann und noch dazu ständig damit beschäftigt, mir auch noch deren Köpfe zu zerbrechen. Nein, nein, das Ding ist durch bei mir. Da mache ich lieber weniger, das dafür aber in Ruhe, korrekt und effizient. Und spare mir so ganz nebenbei so ‘Zuwendungen’ wie Urlaubs- und Weihnachtsgelder. Habe ich sowieso nie verstanden warum es sowas überhaupt gibt.

Piss- und Schluckbeschwerden

Auf sagenhaften 5 Kilometern kommt einem dieser Hinweis ungefähr alle 300 Meter vor die Nase. Nur blöd, dass das die falsche Richtung ist, denn in Laufrichtung sind alle Latrinen geschlossen und verbarrikadiert. Der Grund: WINTERSPERRE! ENDE APRIL! Wer also pinkeln muss darf ins Gemüse hüpfen. Oder er läuft die 5 km zurück. Idioten!

Wenn man dann auch noch irgendwelche Blütenblätter und Insekten im ‘Gegenwind’ schluckt und halb daran erstickt, dann ist die Sache nicht mehr wirklich lustig. Scheisse.

Synapsen-Chaos

Heute ist wieder mal einer jener Tage an denen man genau weiss, wenn man den Artikel heute nicht fertig schreibt und abhakt, kommt man morgen doppelt unter die Räder weil nämlich morgen bereits zwei andere, neue Artikel zu schreiben sind. Und DAS ist dann nicht mehr lustig weil sich irgendwann die Synapsen unter der Schädeldecke zu streiten beginnen wer zuerst kommt und was zurückgestellt wird. Oder überhaupt liegen gelassen wird. Das Ergebnis ist dann das totale Chaos nächste Woche weil da bereits ein paar andere Sachen darauf warten fertiggestellt zu werden. Schreiben ist ja schön, aber manchmal kann es auch ganz schön nerven. Jetzt geh ich mal ´ne Runde laufen. Mal schauen wie ich mich im Anschluss fühle.

Kalabrien & Norwegen

Das richtige Futter bei diesem Scheisswetter hier. Eine heftig-deftige kalabrische Pilzsuppe mit reichlich Brot und Gruyère drin. In 15 Minuten fertig und richtig wärmend wenn es draussen kalt wie in Norwegen ist.

Touristenmeile und Eistourismus

Wenn man sich auf den Wetterbericht verlässt, ist man verlassen. Angesagt war Regen und Kälte und dann strahlte die Sonne nur so runter. Ideal um nach meinen Erledigungen in der Stadt rumzuwildern. Wenn da nicht so viele Touristen unterwegs wären. Speziell in der Innenstadt. Auch wenn die Häuser toll sind und die Wohnungen darin noch viel mehr, wohnen möchte ich dort um kein Geld der Welt. Zumindest nicht im Frühjahr und Sommer. Alptraum hoch zehn. Bis man sich vom Beginn der Touristenmeile runter zum Eis-Greissler durchgewühlt hat dauert es schon eine Weile. Dafür gibt´s da unten dann auch ein wirklich hart erkämpftes Eis als Belohnung. Wartezeiten im Sommer wie vor einem polnischen Fleischhauer inklusive. Da stehen die Leute freiwillig an um ein, zwei Kugeln feinster Schleckware zu ergattern. Unpackbar, empfehlenswert!

Perfekt ist noch dazu, dass das Daniel Moser gleich nebenan liegt und man so zuerst in Ruhe sein Eis geniessen und sich anschliessend auf einen gepflegten Espresso niederlassen kann. So man einen Platz erhascht. Die sind nämlich wenn die Sonne scheint heiss begehrt und auch dafür darf man schon mal ein wenig warten. In der Ruhe liegt die Kraft. Wer in der Stadt ist sollte unbedingt vorbei schauen. Klein aber fein ist die Location. Guter Tipp auch am Abend. Immer rammelvoll die Bude und gute Stimmung.

So wurde auch dieser ‘Tag der Erledigungen’ wieder mit Bravour gemeistert und heute ist absolutes Nichtstun angesagt. Noch dazu regnet es, was diese Tätigkeit um ein Vielfaches einfacher macht. Schönen Samstag wünsche ich.

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