Zum Teufel mit den Kunden

Gestern wieder lang und breit darüber diskutiert wie sich Online-Werbung mit einer ihr unvergleichlichen Art und Weise selbst ins Knie schiesst. Einerseits beschwert man sich permanent über das geringe Interesse der Leser und einer schon pathologischen Abwehrhaltung dagegen. Auf der anderen Seite setzt man dem Leser aber Dinge vor die Nase, die ihm nur eines sagen; nämlich “Ätsch, bätsch, ausgetrickst, Idiot.”

Konkret dann, wenn man als Leser einer Online-Zeitung ein eingeblendetes Video anschauen will, sich deswegen die (absolut legitime und kaufmännisch auch notwendige) Werbung als Vorspann ansehen MUSS, anschliessend aber nur einen schwarzen Bildschirm mit der Meldung “Dieses Video ist in ihrer Region nicht verfügbar” erhält. Das ist schlicht und einfach Verarsche. Im Grunde genommen ist es Betrug. Vortäuschung falscher Tatsachen und Diebstahl. Nämlich der Diebstahl meiner Zeit. Da diese aber auch einen Wert hat, ist es somit im Grunde ein Diebstahl von Vermögenswerten.

Es darf die Medienunternehmen, Werbeagenturen und Rechteverwalter am Ende nicht wundern, wenn das Projekt Online-Werbung langfristig so nicht funktionieren wird. Zumindest nicht in Deutschland und Österreich. Dass jegliche professionelle Online-Präsenzen ohne Werbung nicht finanzierbar sind weiss man, dass man die Leser/User aber mit solchen Vorgehensweise jedoch nur unnötig verärgert ist ebenso logisch.

Schutt und Asche

Ewig schade darum. Aus diesem Schuppen hätte man ein tolles Loft machen können.

Joghurt für Fortgeschrittene

Ich bin Joghurt-Experte. Wirklich! Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass ich so ziemlich jede Marke die es auf dem Markt gibt getestet habe. Dazu veranlasst hat mich meine Joghurt-Sucht. Ist unheilbar. Schrecklich.

Mein Kühlschrank kann locker mit den Kästen in einer Pathologie mithalten, ist aber meistens leer. Was jedoch immer vorhanden ist, ist … genau, Joghurt. Ohne Joghurt geht gar nichts. Kaffeejoghurt, Vanillejoghurt und seit geraumer Zeit Kirsch-Joghurt.

Es war also naheliegend mich durch alles was der Markt zu bieten hat durch zu löffeln, um am Ende zu jenem Ergebnis zu kommen, das ich sowieso schon kenne. Es ist alles nur Beschiss! Ist es! Ich weiss das. Immerhin “komme” ich aus der Werbung. Der ehrlichsten und seriösesten Branche des ganzen Universums. Nach den Medien.

Also. Es ist egal welchen Joghurt man löffelt. Das Produkt ist zu 99,99% immer das gleiche. Muss es ja sein. Wenn es kein Joghurt mehr ist wäre es ja Topfen. Quark. Oder etwas anderes. Nur kein Joghurt. Und wenn die Milch sauer würde wäre es Sauerrahm. Fru-Fru, oder sowas.

Dass gewisse Unternehmen noch immer Behauptungen aufstellen dürfen die in anderen Ländern bereits explizit verboten sind spielt im Grossdeutschen Reich auch keine Rolle. Kann ihr Joghurt doch die Stoffwechselaktivität ankurbeln. Was jeder herkömmliche, um ein paar Cents zu erstehende Joghurt ebenso kann. Auch ob sich die Bakterien nach links oder nach rechts drehen ist ziemlich egal. Die rechtsdrehenden werden lediglich schneller als die linksdrehenden abgebaut. Abgebaut werden beide. Garantiert!

Ebenso ist es ein absoluter Irrglaube, dass der Bio-Joghurt um 90 Cents oder mehr besser ist und mehr kann als der “Auftragsjoghurt” einer Supermarktkette um 30 Cent. Die Kühe haben mit grosser Wahrscheinlichkeit sogar das gleiche Gras gefressen und es ist auch nicht anzunehmen, dass die eine Kuh glücklicher als die andere war. Dafür kommt die eine “vom Ursprung” während die andere weniger weit gereist ist. Was auch egal ist, weil es sowieso nur um ihre Milch geht. Egal ob Bio- oder “konventionelle” Kuh. Wie nennt man eigentlich eine Nicht-Bio-Kuh?

Conclusio: Der teure Joghurt der Marke X kann um nichts mehr als der billige von Y. Dafür bekommt man um den doppelten bis vierfachen Preis auch nur die Hälfte. Was suggeriert, dass dessen Qualität weit höher sein muss. Wenn schon nichts mehr im Becher drin ist. Wer also sein Geld für Joghurts die alles versprechen und nichts halten aus dem Fenster wirft, dem helfen auch probiotische Kulturen nicht mehr.

Mit Vollgas auf die Tempobremse

Ist immer ein komisches Gefühl von New York wieder heim nach Wien zu kommen. Alles ist so klein, so eng und vor allem so langsam. Was aber alles wieder wett macht ist auf einen Kaffee in ein richtiges Kaffeehaus zu gehen und dort seinen Espresso zu geniessen. Nicht wie in Manhatten immer mit dem Becher in der Hand durch die Schluchten zu traben. An das werde ich mich nämlich nie gewöhnen. Will ich auch nicht.

Geschichte der Kartoffel Chips

Echt interessant worauf man so kommt wenn man sich eine Packung Chips öffnet. So passiert gestern am Abend, als ich meine ersten Kommentare hier beantwortet habe und besagte Kartoffelscheiben am Tisch neben mir stehen hatte. Irgendwie schoss mir auf einmal dir Frage ein, wer denn eigentlich dieses geniale Produkt erfunden hat, das von unzähligen Millionen Menschen täglich gegessen wird. Um diese Frage beantwortet zu bekommen stiess ich bei meiner Suche danach auf diese interessante Seite.

Demnach sind die Chips ein Produkt der “Rache”. Kreiert von einem verärgerten Koch namens George “Speck” Crum, weil die zuvor von ihm servierten Kartoffelscheiben der werten Kundschaft, die der Erzählung nach der Eisenbahn-Magnat Cornelius Vanderbilt gewesen sein soll, zu dick waren. Er nahm sie zurück, machte kurzerhand genau das Gegenteil, schnitt sie so dünn, dass man fast durchsehen konnte und salzte sie äusserst “generös”. Dass das mit allen bösen Wünschen versehene Ergebnis jedoch begeisterten Anklang fand hatte er dabei nicht einkalkuliert. Die Geburtsstunde der Saratoga Chips hatte geschlagen.

Was wieder einmal beweist, dass aussergewöhnlich viele “geniale Ideen und Produkte” auf oft noch aussergewöhnlichere Umstände zurück zu führen sind. Schwer vorzustellen, dass George “Speck” Crum in diesem Moment absolut keine Ahnung hatte WAS er da gerade erfunden hatte und welcher Markt sich daraus entwickeln würde.

Bottom Line: Sogar einfache Dinge wie Kartoffelchips können eine richtig spannende Geschichte haben. Bild: Original Saratoga Chips

Sommerausklang im Prater

Gestern am Abend mit Freunden im Prater gewesen. Die letzten schönen Tage genossen und eine Runde durch die Schiessbuden, Hochschaubahnen und sonstigen Attraktionen gedreht. Marion wollte unbedingt noch einmal hoch hinaus. Ich habe gepasst. Zu kalt da oben, zu windig, und ausserdem, und so.

Brennpunkt Praterstern


Huren, Hehlerware, Heroin. Hier bekommt man alles. Sogar Blumen.

Schräge Schokolade

Ab und zu habe ich einen Anfall und bekomme Gusto auf komplett schräge Geschmäcker. Zu den verrücktesten, aber auch besten, zählt da ein schokoladiges Erlebnis welches in so einem Fall oft nur von Zotter befriedigt werden kann. Deshalb habe ich mir wieder einmal zwei “spannende” Kreationen gegönnt und wurde wie üblich nicht enttäuscht.

Wer offen für Neues ist und sich neugierig auf Überraschungen einlässt, dem sei ein “schräges Täfelchen” aus der Schokoladenmanufaktur Zotter wärmstens empfohlen. Ist ein echtes Geschmacks-Erlebnis das Lust auf mehr macht. Bilder: zotter.at

Isabel – Ein schöner Sturm

So verheerend die Folgen in der Regel sind, so beeindruckend schön ist ein Hurricane aus einer anderen Perspektive. Mit etwas “Abstand” betrachtet sogar richtig faszinierend.

Bild: NASA Earth Observatory

Netz-Experten

Wenn man bedenkt, dass jeder 14jährige Teenager mehr Ahnung vom Internet hat als jene die teils hirnlose Gesetze dafür erlassen, dann ist das schon ein wenig erschreckend.

Für das Beste im Mann

Ist mir bis heute nicht gelungen heraus zu finden, was denn nun das Beste in mir sein soll. Wenn ich dem Geheimnis jedoch irgendwann auf die Spur komme frage ich mich, warum ich es mir ausgerechnet dann mit Gillette weg rasieren soll. Irgend jemand eine Idee?

Klimaschutz beginnt am Kopf

Deshalb verteilt diese Bank auch Badehauben aus Plastik. Wahrscheinlich aus texanischem Erdöl hergestellt. Damit die Haare keinen Schaden nehmen.

Tortillas, Tacos und Tequila

Wird Zeit, dass ich da wieder einmal hinüber komme. Ich bin sicher, dass meine Scheine noch Gültigkeit haben und ich noch Tacos und Tequila dafür bekomme.

So viele Palmen und kein Strand


Ist keine Bahnhofshalle. Ist das Palmenhaus im Wiener Burggarten. Strand gib es trotzdem keinen.

Singapure Sensational

Bilder: Marina Bay Sands – Singapore

Singapur ist schon immer ein Spitzen-Reiseziel gewesen und es verzaubert nach wie vor mit seinem Charme und seinem Flair. Mit dem Marina Bay Sands hat es jedoch erneut neue Maßstäbe als Business & Entertainment Destination gesetzt. Auch wenn die Zimmerpreise etwas über dem Durchschnitt liegen, sollte man auf jeden Fall versuchen zumindest eine Nacht in dieser “Herberge” zu verbringen. Der Besuch des eindrucksvollen Sands Skypark lässt einen den benötigten Kleinkredit für den Aufenthalt in diesem Luxustempel glatt vergessen. Der Singapore Sling ist dafür schon in den Zinsen inkludiert.

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